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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #81  
Alt 01.02.2012, 23:46
Benutzerbild von Scherzkeks
Scherzkeks Scherzkeks ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Hallo Ihr Lieben,

ich kenne jetzt nicht wirklich alle Eure Berufe... bei manchen wenigen weiss ich es ja, aber bei den meisten müsste ich raten, und wahrscheinlich eher schlecht...
Aber ich befürchte ja, dass hat man leider öfter.
Meine "Grossfamilie" meint immer noch ich würde ja gerne "mal eben schnell" irgendwas gerne flicken, oder einen Reissverschluss ersetzen,
weil ich mal Kinderkleidung in Auftrag gefertigt habe...
Davon mal abgesehen, dass dies auch "Arbeit" war, habe ich noch nie gerne geflickt
Ich kann mir nicht vorstellen, das z.B. ein Kinder-Psychologe gerne dem Nachbarn beim Scheidungskrieg gerne bei Seite steht, o.ä.
Wie kommen manche Leute da immer nur so drauf?
Frag doch auch nicht meine beste Freundin (Burokauffrau) ob sie nicht noch gerne am Wochenende mal schnell meine Privatunterlagen gerne ordentlich abheftet? Besser nicht

Eine Frage: kann mir jemand was genaueres zur "Nachbarschaftshilfe" sagen?
Kann man das irgendwo nachlesen, wie da die Bestimmungen sind?
Irgendwie finde ich da nix.
Würde mich mal interessieren wo die Grenze ist.
Irgendwie finde ich nur was zu "Hausbau" u.ä., und zu Steuererklärungen (wohl nicht erlaubt).
Nachtrag: was mich völlig verwirrt ist, dass an manchen Stellen steht, dass es nichts damit zu tun hat, ob man entlohnt wird oder nicht.
Ich dachte gerade DAS wäre ein Unterscheidungsmerkmal...

Liebe Grüsse
Silvia

Geändert von Scherzkeks (01.02.2012 um 23:53 Uhr)
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  #82  
Alt 01.02.2012, 23:58
Benutzerbild von corvuscorax
corvuscorax corvuscorax ist offline
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Beiträge: 15.679
AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

So ein Shöppchen bei Daw... etc. ist ja logistisch unauffällig, aber dahinter stehen reale Produkte, die entweder schon fertig sind oder auf Anfrage individuell gefertigt werden. Das braucht eine gewisse Grundsubstanz an Material, Verpackung etc.
Mich würde interessieren, ob die Familien der Anbieterinnen (und Anbieter) das alles klaglos mitmachen. Hier war schon vond er 7-Tage Woche die Rede. Geht das reibungslos, daß alles nur noch nach dem Kleingewerbe ausgerichtet ist?
Meine Mutter hat früher bei Tupperware gearbeitet. Horror! Nur weil mein Vater ein Gemüt wie ein Schaukelpferd hat, hat sie das so lange machen können, ohne heute geschieden zu sein. Bei den meisten ihrer Kolleginnen sind die Ehen in die Brüche gegangen.Der Aufwand lohnt den Ertrag nicht. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Ich könnte mir vorstellen, daß das beim Nähen ähnlich enden kann, wenn eine kritische Größe erreicht ist. Dann ist es eben nicht mehr nur das erweiterte Hobby, nach dem Motto "Scheidung ist teurer".

cc
__________________
Gruß cc
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  #83  
Alt 02.02.2012, 00:28
dan dan ist offline
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Beiträge: 14.869
AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Zitat:
Zitat von Scherzkeks Beitrag anzeigen
Eine Frage: kann mir jemand was genaueres zur "Nachbarschaftshilfe" sagen?
Kann man das irgendwo nachlesen, wie da die Bestimmungen sind?
Irgendwie finde ich da nix.
Würde mich mal interessieren wo die Grenze ist.
Du findest da nichts in drei Sätzen, weil es kein einschlägiges Gesetz gibt, an dem man das mal eben schnell festmachen könnte. Wohl aber gibt es einen riesigen Berg an Rechtsprechung. D. h. die exakte Grenzziehung erfolgt letztlich vor Gericht. Und da landet ein konkreter Sachverhalt, weil z. B. ein Disput mit dem Finanzamt oder Sozialversicherungsträgern über Tätigkeiten im näheren (oder eben nicht so näheren) Nachbars-/Freundeskreis entstanden ist.

Die Logik der "Nachbarschaftshilfe" ist erstmal grob folgende:

Menschen helfen sich ggf. mal untereinander. Sowohl eben unter Nachbarn wie auch im Freundes- und Bekanntenkreis. Dafür gibt's gelegentlich auch mal ein Dankeschön. Das kann entweder ein warmer Händedruck, eine Einladung zum Essen oder auch mal 'n Geldschein sein.

Hellhörig wird spätestens beim Geldschein das Finanzamt. Huch, ist da etwa Einkommen entstanden? Dann wollen wir aber Steuer. Oder die Sozialversicherungsträger mucken auf: wird da etwa schwarz gearbeitet? Oder es passiert beim Umgang mit der Heckenschere in Nachbars Garten plötzlich ein Unfall und die Frage ist, wer nun für die Behandlungskosten aufkommt. Das sind so die Auslöser, warum überhaupt über die rechtliche Einordnung von "Nachbarschaftshilfe" debattiert wird.

Über die Jahre haben dann diverse Gerichte entschieden und/oder Behörden freiwillig eingesehen, dass es es bestimmte Arten der "Arbeit" gibt, wo Hilfe unter sich irgendwie nahe stehenden Menschen im Vordergrund steht und es nicht um Erwerbsabsicht geht. Und schauen dafür auf verschiedene Indizien, z. B.:

- es handelt sich um einmalige oder allenfalls gelegentliche Tätigkeiten, eher in geringem Umfang
- die Tätigkeiten werden entweder in der Nachbarschaft oder im Freundes-/Bekanntenkreis ausgeführt
- es handelt sich dabei auch um Tätigkeiten, die nichts mit dem tatsächlich ausgeübten Beruf zu tun haben
- die Tätigkeiten haben inhaltlich eher mit dem Privatleben des Leistungsnehmers zu tun und nicht mit dessen Erwerbsleben (Regenrinne bei Nachbars säubern kann Nachbarschaftshilfe sein, Regenrinne im Bürogebäude von Nachbars Firma säubern eher nicht)
- wenn es eine monetäre Gegenleistung gibt, dann hat die von der Höhe her eher den Charakter einer Aufwandsentschädigung, ist also nicht exorbitant hoch

Wobei letztlich solche Indizien keine Rechtssicherheit im Einzelfall geben. Das sind halt nur Kriterien, die öfter mal in Urteilen zu finden waren. Wenn Du für einen konkreten Einzelfall eine rechtsverbindliche Klärung brauchst, dann musst Du zu einem Rechtsanwalt gehen, bzgl. der steuerlichen Dinge kann ggf. ein Steuerberater auch verbindliche Auskünfte erteilen. Ich bin weder noch.
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  #84  
Alt 02.02.2012, 00:58
Benutzerbild von Scherzkeks
Scherzkeks Scherzkeks ist offline
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Registriert seit: 01.03.2002
Ort: Mitte ganz links: Aachen :o))
Beiträge: 18.299
AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Zitat:
Zitat von dan Beitrag anzeigen
...
Wobei letztlich solche Indizien keine Rechtssicherheit im Einzelfall geben. Das sind halt nur Kriterien, die öfter mal in Urteilen zu finden waren. Wenn Du für einen konkreten Einzelfall eine rechtsverbindliche Klärung brauchst, dann musst Du zu einem Rechtsanwalt gehen, bzgl. der steuerlichen Dinge kann ggf. ein Steuerberater auch verbindliche Auskünfte erteilen. Ich bin weder noch.
Danke für Deine Ausführungen

Ich habe keinen konkreten Einzelfall und zu versteuern auch nichts.
Ich dachte vielleicht gäbe es da genauere Angaben zu, aber anscheint ist es Auslegungssache.
Stutzig gemacht hat mich ein Artikel, dass man teils dafür auch kleine Geldbeträge annehmen dürfte, ganz offiziell, ohne das es Schwarzarbeit ist,
aber z.B. eine Steuererklärung für den Nachbarn nicht machen darf, auch wenn man es umsonst macht... verwirrend

Ich will ja auch garnichts gerade dahingegen tun, aber manchmal ergeben sich die Dinge einfach.
Und ich rede jetzt von den ohne Geldleistung.
Meine Nachbarin hat früher öfters auf meinen Jüngsten aufgepasst, wenn ich z.B. mal zum Arzt musste, oder auch mal einen Kurs besucht habe,
und dafür habe ich ihr halt auch schonmal gerne einen Kuchen gebacken oder Kekse mitgebracht.
War das jetzt schon "Grauzone"?
Nachher bietet man völlig unbedarft Hilfe an, vielleicht mal ein Kind zu hütten für einen Nachmittag oder mal einen Keller auszumisten, o.ä.,
und nachher ist es Schwarzarbeit, obwohl gar kein Geld im Spiel war?
Ich dachte immer die "Grauzone" wäre, wenn da Geld fliesst, auch wenns wenig ist.
Kann ja nicht für solche Dinge dann schnell mal ne Rechtsberatung aufsuchen, nur um jemanden einen Gefallen zu tun...
"Duu, tut mir leid, aber Klein-Emma kann ich leider nichtmehr hütten, die hatte ich bereits 2mal da,
da muss ich mich vorher rechtsberaten lassen..."
Sehe ich da gerade etwas falsch?
Ich weiss, dass man ein Ehrenamt, also z.B. Dienst bei den Pfadfindern, auch Geld annehmen darf, ohne das es Schwarzarbeit ist.
Für andere "Ehrenämter" gilt das auch.
Das muss man steuerlich nichtmal angeben.

Zu dem Aufwand der Kleingewerbe:
ob es eine 7-Tage-Woche wird, entscheidet ja auch jeder selber mit. Nein kann man immer sagen.
Und ehrlich gesagt, ob der Mann mit seinem Kegelvereins-Terminen ständig den Familienplan durcheinander bringt,
oder die Frau mit Tupper oder Nähen von TaTüTas o.ä.,
ich weiss nicht was "schlimmer" ist...

Liebe Grüsse
Silvia

Geändert von Scherzkeks (02.02.2012 um 01:04 Uhr)
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  #85  
Alt 02.02.2012, 01:28
Mücke72 Mücke72 ist offline
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Beiträge: 14.869
AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Zitat:
Zitat von corvuscorax Beitrag anzeigen
So ein Shöppchen bei Daw... etc. ist ja logistisch unauffällig,
cc
aber cool finde ich, was da angeboten wird: Schnittmuster gegen Entgelt, die man hier umsonst oder woanders für viel mehr Geld erwerben kann... Ob das alles so rechtens ist?
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