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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


H&M vernichtet Kleidung - Online Artikel und Gedanken

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #36  
Alt 21.09.2018, 10:59
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline   Administrator
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Beiträge: 19.296
AW: H&M vernichtet Kleidung - Online Artikel und Gedanken

Das "Auto haben" ist ja nicht so unbedingt das Problem... das Auto nutzen schon mehr.

Den Effekt, dass in kleinen Städte eher mit dem Auto gefahren wird habe ich aber auch schon beobachtet. In der Innenstadt denkst du über 20 Minuten zu Fuß Laufen gar nicht nach, die brauchst du, um einmal durch die Fußgängerzone zu kommen.

Die gleiche Strecke in der Kleinstadt... ja völlig unzumutbar... natürlich mit dem Auto. (Okay, da es dann meist keine Radwege gibt, ist Fahrrad nicht immer eine sichere Alternative, aber das könnte man ändern. Aber im Moment ist es eben so.)

Wo sich der gleiche Effekt an den Stadträndern teilweise auch schon ergibt.

(Elterliches Fehlverhalten beim in die Schule bringen kann man jedoch meist gut in den Griff bekommen. Mit Hilfe der Polizei. Zum Schuljahresbeginn mal ein paar Tage Präsenz mit teuren Folgen... dann bessert sich das doch deutlich. )

Ich habe im Moment ein altes Auto und habe darüber nachgedacht, das abzuschaffen. Aber es wird wohl doch einen Nachfolger geben, auch wenn das Auto bei mir in der Regel nur einmal die Woche zum Einkaufen bewegt wird. (Wasserkasten mit Glasflaschen macht mein Rad nicht mit und der Supermarkt, mit den guten Produkten ist ein paar Kilometer weit weg.)

Dafür könnte man natürlich ein Elektroauto nehmen.... (wobei unsere Tiefgarage keinen passenden Stromanschluss hat), aber so etwa sechs Mal im Jahr fahre ich weitere Strecken. Eventuell auch mal wieder in den Urlaub. Und da ist dann Schluß mit Elektro.

Und zwei Autos in die Garage stellen erscheint mir dann noch dämlicher.

Car-Sharing wäre zum Einkaufen theoretisch auch ausreichend.... wenn nicht unser Wohnviertel außerhalb der Zone läge. Und erst mal eine halbe Stunde zu Fuß und/oder mit der Straßenbahn durch die Gegend gondeln, um ein Auto zu finden und danach noch mal eine halbe Stunde, um das besagte Auto wieder abzustellen.... mal abgesehen davon, dass die Nutzung dann doch recht teuer wird... wenn der "Overhead" an Zeit größer ist als die Nutzungszeit.... das ist dann auch keine Lösung.

Die Existenz des Autos hält mich aber nicht davon ab, bei gutem Wetter in Köln mit dem Rad zu fahren, sonst mit Straßenbahn und auf langen Strecken lieber mit der Bahn.
Nur manchmal ist was zu transportieren, dann muß eben das Auto herhalten.

(Heute fahre ich mit der Bahn zu Freunden. Ich werde da bei Gelegenheit auch mal mit dem Auto hin müssen, weil da noch zwei alte Nähmaschinen auf mich warten. Aber diesmal Bahn.)
__________________
Gruß, marion



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  #37  
Alt 21.09.2018, 11:50
Nera Nera ist offline
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Beiträge: 17.679
AW: H&M vernichtet Kleidung - Online Artikel und Gedanken

Zitat:
Zitat von knittingwoman Beitrag anzeigen
.. diskutieren derzeit eifrig hinsichtlich Elektromobilität.
Die Diskussion kenn ich.
Wir dachten an einen Hyprid, eidiweil wir immer noch mal nach D müssen.
Wir müssten die Solaranlage aufrüsten.
Alleine die Bauanzeige kostet mich 1000 Euro.
Wir fahren ca 3000km im Jahr, der höhere Preis für einen Hybrid, die Bauanzeige und die Aufrüstung der PV Anlage kostet soviel, daß sich das bis zu meinem Tod nicht rentiert.
Nein, ich hab kein schlechtes Gewissen weil ich auf meinen Geldbeutel achte.
Ja, wann hat dieser Konsumwahnsinn angefangen?
Ich ging Mitte der 60 Jahre noch mit der Milchkanne zum Milchhändler.
Beim Obsthändler gabs Papiertüten und die wurden im Einkaufskorb verstaut.
Auch ich bin der Meinung Umweltschutz geht nur über den Geldbeutel.
Wenn ich nämlich kein Geld habe kann der Billigflug so billig sein wie er will, ich kanns mir trotzdem nicht leisten.
Wenn Umweltsünden geahndet würden, in so manch anderem Land geht es ja auch, würde sich vielleicht auch was ändern.
Aber in D kommen ja sogar die Autofirmen mit großflächigem Betrug durch.
So und jetzt geh ich mich wieder abregen
Grüße
Nera
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  #38  
Alt 21.09.2018, 12:02
ubit ubit ist offline
Schon etwas länger da
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Beiträge: 26
AW: H&M vernichtet Kleidung - Online Artikel und Gedanken

Also grundsätzlich kann man durchaus auch lange Strecken mit dem E-Auto fahren. Dauert dann halt etwas länger auf Grund der Ladepausen. So schlecht ist das Netz der Ladestationen mittlerweile nicht mehr.

Ansonsten hängt es halt sehr vom persönlichen Fahrprofil ab. Wenn man einmal im Jahr "übers Wochenende" mal 1000 km fährt, kann man das sicher auch gut mit einem Mietwagen machen. Für den großen Ikea-Einkauf alle 2 Jahre stellt man sich ja auch keinen LKW in die Garage.

Für die Getränkekisten gibt es übrigens auch Anhänger für's Fahrrad *g*

Wir werden in den nächsten 10-20 Jahren Autos kaum abschaffen können. Dazu sitzt die "mobile Freiheit" einfach zu fest in den Köpfen der Menschen. ÖPNV ist auch keine wirkliche Lösung - wer hat schon Lust im Winter mit nassen Klamotten inmitten dampfender Mitreisender im Bus einen Stehplatz zu bekommen?

Was wir allerdings sicherlich relativ bald bekommen werden sind Fahrverbote für Verbrenner. Einige Städte starten ja schon oder planen sowas ernsthaft. Dann MUSS man halt ein Elektroauto oder ein Wasserstoffauto haben damit man noch in die Stadt fahren darf. DAS wird dann vermutlich endgültig der Durchbruch für die Elektromobilität. Wobei eigentlich "kein Auto" die - bezogen auf die Umwelt - bessere Alternative ist.

Der Verzicht auf ein eigenes Auto wird sich vermutlich erst dann durchsetzen, wenn es autonom fahrende Fahrzeuge gibt die garantieren das man rund um die Uhr damit mobil sein kann. So ein Fahrzeug muss innerhalb von ein paar Minuten direkt vor der Haustür stehen, damit das akzeptiert wird. 500 m laufen zum nächsten Car-Sharing Parkplatz ist einfach für die Meisten schon zu unbequem.

Diese autonomen "Taxis" müssen dann natürlich auch bezahlbar sein.

Das ist ein weiteres Problem: Mathematik....

Es ist heute schon so das man z.B. einen elektrischen Hyundai Ionic für 30.000 € kaufen kann und bei 15000-20000 km pro Jahr über einen Zeitraum von 5 Jahren gegenüber einem ähnlich ausgestatteten Hyundai i30 Verbrenner insgesamt mit dem E-Auto Geld spart. Der Verbraucher rechnet aber nicht so. Der sieht nur: 30000 € Anschaffunskosten beim Elektro gegen 25000 € beim Verbrenner. Und dann noch die "Reichweitenangst". Man kommt ja nur mit Mühe 200 km weit und muss "ständig" nachladen... Dabei fahren rund 80% der deutschen Autobesitzer NIE mehr als 100 km an einem Tag... Die durchschnittliche tägliche Fahrleistung liegt bei unter 40 km/Tag.

"Eigentlich" muss sich in so vielen Bereichen etwas tun damit wir unsere Umwelt nicht komplett zerstören. Nur ist das immer mit Unbequemlichkeiten und meist mit höheren Kosten verbunden. Und es ist immer "Zukunft". Bisher haben sich aber eigentlich alle düsteren Zukunftsprognosen der Vergangenheit immer zerschlagen. Ölkrise? Gibt es nicht mehr. Benzinpreis > 2 €? Auch nicht. Holland versinkt im Meer? Auch (noch) nicht passiert... Das lässt die meisten Menschen sich zurücklehnen und dem alten kölner Wahlspruch folgen: "Et hätt noch emmer joot jejange"

Ciao, Udo
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  #39  
Alt 21.09.2018, 12:31
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline   Administrator
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Beiträge: 19.296
AW: H&M vernichtet Kleidung - Online Artikel und Gedanken

Zitat:
Zitat von ubit Beitrag anzeigen
ÖPNV ist auch keine wirkliche Lösung - wer hat schon Lust im Winter mit nassen Klamotten inmitten dampfender Mitreisender im Bus einen Stehplatz zu bekommen?
Äh... wo ist das Problem? Okay, bei mir die Straßenbahn und in der Regel mit Sitzplatz, zumindest stadteinwärts. Wobei man gerade bei Bussen das Sitzplatzproblem auch einfach durch Halbierung der Taktzahl lösen könnte.

Also jedenfalls noch eher, als den ganzen Tag durchnässt im Büro zu sitzen, weil ich bei strömendem Regen mit dem Rad gefahren bin.

Gerade in Innenstädten ist m.E. "Gruppentransport" die einzige sinnvolle Lösung, weil auch ein Elektroauto verbraucht Platz, was in Innenstädten ja auch ein Problem ist. Und wenn viele Menschen den gleichen Weg zurücklegen, ist die umweltfreundlichste Lösung, diese Menschen in Gruppen zu transportieren. (So sie nicht laufen oder mit dem Rad fahren.)
__________________
Gruß, marion



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  #40  
Alt 21.09.2018, 12:32
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Nähbert Nähbert ist gerade online
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Ort: Südwestdeutschland
Beiträge: 1.380
AW: H&M vernichtet Kleidung - Online Artikel und Gedanken

Ich hab noch mal über das Verbrennen von nicht verkaufter Kleidung nachgedacht.
Kann es sein, dass man es uns Verbrauchern nicht mehr "zumuten" kann, dass es ein Wunschteil in einer bestimmten Größe nach ein paar Wochen nicht mehr gibt, weil es schon verkauft wurde?
Und die Strategie, um dem vorzubeugen dann lautet: Wir produzieren gleich soviel, dass immer alles verfügbar ist, bei dem niedrigen Herstellungspreis ist es dann auch egal, ob es verkauft wird oder nicht.
Vielleicht auch, weil der klassische Handel mit dem Onlinehandel konkurieren muss, wo es immer alles vorrätig gibt?
__________________
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