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Alt 22.02.2008, 10:55
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CeeCee CeeCee ist offline
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AW: Hobby statt Karriere?

also ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten
Ich hatte einen normalen Job mit 40 Stunden/Woche,den Sohn im KiGa und ein mehr als zeitintensives Hobby (Bowling ,und das als Sport in der Bundesliga),einen Mann mit Heimdialyse,die ich durchgeführt habe (alle 2 Tage 4 Stunden) + Hunde man gönnt sich ja sonst nix
Das meiste ging ja mit Familie,aber ich selbst bin auf der Strecke geblieben- das hat sich gerächt. Unnötig hinzuzufügen,dass ich auch noch unter Perfektionismus leide ...
Nach der Geburt meiner Tochter hab ich auch zurückgeschraubt. Ich wollte gern 30 Stunden,was nicht ging und arbeite nun 20 reguläre Stunden + Nacht- und Bereitschaftsdienste - finanziell ist das also okay.
Die Entscheidung,ob ich im Job mehr will oder lieber die Zeit FÜR meine Kinder nutze,fiel zu Gunsten der Kinder aus - und für mich.
Bei 60 Stunden und mehr würden mich meine Kinder nicht mehr kennen,und ich merke,dass sie es gut finden,wenn ich zuhause bin.Auch der Große (14) - bin ich mal nicht da,ist er doch verunsichert.
Ich bekomme viel mehr mit,was meine Kinder machen und was sie beschäftigt,ich kann :schneider: lesen,mit oder ohne Kinder etwas tun und ich selbst bin nicht mehr so gehetzt und ausgeglichener.
Eben,weil ich das tue,was mir Spaß bereitet und meine Kreativität kann ausgelebt werden.

Eventuell kannst Du aber den Aufstieg erstmal erklimmen und dann auf 30 Stunden reduzieren? Oder ist die bessere Stelle nur mit Mehrabeit zu bekommen ?Da stellt sich dann die Frage : Leben,um zu arbeiten oder Arbeiten,um zu Leben ?
Hör auf Dein Bauchgefühl
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Genäht seit Anfang Juni: ist jetzt so viel, dass es in meinem Profil steht
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