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Quälgeist 11.01.2018 21:05

Zeitschriftenschau - FashionStyle Dezember 2017
 
Hier möchte ich Euch die FashionStyle 12/2017 vorstellen.
Bis die neue deutsche Ausgabe kommt, dauert es ja noch ein wenig.

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<img src="https://pictures.hobbyschneiderin24.net/images/redaktion/quaelgeist/Knip/122017.jpg" width="330" height="460" alt="Fashionstyle122017" />
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Sollte jemand bei der Ausgabe darauf spekuliert haben, daß darin noch Abendroben für Silvester enthalten sind, der wurde mit der späten Auslieferung der deutschen Ausgabe der KnipMode vermutlich enttäuscht.
Obwohl es darin einige Kleidungsstücke gibt, die dafür geeignet sind.
Aber nach Silvester ist vor Silvester. So geht es mir ja auch gerade mit meinem blauen Rock.

Zurück zum Heft und "Alles auf Rot", so der Titel der ersten Modellstrecke. Die Farbe Rot finde ich toll, nur ist die gezeigte Farbe leider nicht meine.
Das Kleid, Mod. 7 ist ein schmales Jerseykleidchen mit einem V-Ausschnit und einer Raffung zwischen den Brüsten. Wirklich neu ist diese Art Schnitt nicht. Ich bilde mir ein, in ältern Jahrgängen der Knip diesen Schnitt schon gesehen zu haben.

Daneben folgt eine Jacke, Mod. 2 mit einer Bogenkante an den beiden Vorderteilen und den Ärmeln. Die Jacke ist auf der technischen Zeichnung von der Schnittführung her tailliert, wirkt auf dem Bild im Heft aber so, als wäre sie recht gerade und mit breiten Schultern geschnitten.
Zu der Jacke gibt es eine Hose, Mod. 9 mit hohem weiten Bund, der durch einen Gürtel geraft und auf Taille gebracht wird. Die Hosenbeine sind weit.
Auf den ersten Blick sah die Kombination schick aus, inzwischen ist es aber so, daß sie mir, je länger ich sie betrachte, mißfällt und ich kann nicht sagen was mich daran stört.
Diese Art Hose gab es in den 80er unter dem Namen Clochard-Hosen. Das Jäckchen alleine geht auch, nur als Kombination sind in meinen Augen 2 Stile vereinigt, die nicht zusammen gehören.

Es folgt eine Bluse, Mod. 4 aus Satin mit Volant am Ausschnitt und weiten Trompetenärmeln. Hier möge sich der geneigte Leser bitte seine eigene Meinung bilden. Ich finde, das geht besser.
Der dazu vorgestellte Rock, Mod. 18 aus Changeanttaft wirkt schlicht. Es handelt sich um eine glockig fallende a-Linie mit Taschen. Aus anderem Stoff, weniger festlich, funktioniert das mit den Gürtelschlaufen und dem Gürtel, der mit D-Ringen geschlossen wir gut, aber als Abendoutfit? Die gezeigte Ausführung trifft meinen Geschmack nicht. Glücklicherweise wird der Rock noch in anderen Stoffausführungen gezeigt, die besser zu dem Schnitt passen.

Das Kleid, Mod. 17 finde ich hübsch, wie es dargestellt ist. Die rote Spitze für das Oberteil und einen passenden roten Stoff beim Rock. Auf den ersten Blick toll und dann versuchte ich mich mit dem Kleid näher zu beschäftigen.
Die Anleitung behauptet, man solle nur dehnbare Stoffe verwenden. Das dafür genutzte Zeichen stand für mich bisher für Wirkware (Jersey & Co), aber es scheint allgemein für dehnbare Stoffe eingesetzt zu werden.
Auf dem Bild macht der Rockteil bei mir den Eindruck, daß es sich um einen leichten Crepe Stoffe oder ähnliches handelt. Wenig knitternd. Das Kleid hat ausserdem einen seitlichen nahtverdeckten Reißverschluß. Das würde ich bei Jersey nicht machen. Bei dehnbarer Webware schon. An anderer Stelle wird das Kleid aus Wollstoff dargestellt. Bisher ist mir noch kein Wollstoff mit entsprechendem Elasthananteil untergekommen. Ich lerne nicht aus.
Der Schnitt an sich ist hübsch: V-Ausschnitt hinten und vorne, 3/4-Ärmel und einen glockigen, kniekurzen Rock.
Die weiteren Kleider nach dem Schnitt im Heft lassen auch nicht wirklich erahnen welcher Stoff bei dem Schnitt sinnvoll ist. Die Heftmacher schlagen sowohl dehnbare Webware wie auch Spitzenjersey vor.





Die "Kombinationstrends" nehmen mich, gefühlt, auf die Reise nach London mit.
Der Rock, Mod. 24 ist ein Faltenrock mit Passe, der mich aus dem Karostoff und den den beiden Zierschnallen an die Schottenröcke meiner Mama erinnert.
Dennoch finde ich gefallen daran.
Als Oberteil wird dazu eine Bluse, Mod. 20 im Raubkatzenlook gewählt.
Der Schnitt mit dem Stehkragen und den gepofften Ärmeln mit breiten Manschetten stellt nicht nur zum Rock einen spannenden Kontrast dar, sondern auch die Kombination von Stoff und Schnitt. Die Designer betiteln die Bluse als eine Bluse im viktorianischen Stil.

Dann gibt es da noch einen Jacke, Mod. 13, aus einem hübschen grau-grünen Karostoff. Der Mantel hat überschnittene Schultern und weite Ärmeln. Nichts für kälteempfindliche Damen. Da kann es ganz schön hinein ziehen. Der Schnitt hat eine interessante Linienführung ist aber leider ohne Verschluß. Wer nicht frieren möchte, muß auf den dazugehörigen Gürtel zurückgreifen, der als Verschluß dient. Ich fürchte, bei mir würde der Gürtel sehr schnell abhanden kommen.

Im Zusammenhang mit dem Mantel von einer Coulotte gesprochen wird, die man nicht sieht. Erst ein Seite weiter wird sie dem geneigten Leser vorgestellt: Culotte, Mod. 10.
Sie hat eine 7/8 Länge und ist eine Abwandlung der Hose in rot.

Die Culotte oder auch Hosenrock wird mit einem bunten Oberteil, Mod. 8 kombiniert. Es ist die verkürzte Form des Kleides Mod. 7.

Das Kleid, Mod. 6 mit seinem Blumdendruck ist eine Abwandlung des Mod. 7. Hier wurden die Ärmel verlängert, die Ärmelenden und der Saum mit einem Volant versehen. Niedlich, aber die Ärmelvolants......

Damit frau nicht friert, gibt es zu dem Kleid noch eine Strickjacke, Mod. 14. Sie hat die gleiche Schnittgrundlage wie der Mantel, Mod, 13. Nur der Verschluß wurde etwas modifiziert und jetzt mit einem Bindeband geschlossen.

Der Pullover, Mod. 12 sieht kuschelig warm aus und wurde aus Boucle-Fleece genäht. Ich denke, er eignet sich für viele Zwecke. Mit dem Reißverschluß im oder am Kragen, kommt man bequem hinein und kann den hohen Kragen geöffnet tragen.

Dazu wird eine skinny Hose, Mod. 15 kombiniert, die aus Jeansstoff gearbeitet ist. Die Schnittführung, die Taschenlösung und der nicht vorhandene Bund gefallen mir. Die Beine sehen aber so schmal aus, daß ich mit meinen kurzen, dicklichen Beinchen nicht annähernd so gut aussehen würde wie das Model.

Alles zusammen ergibt eine Basisgarderobe.





"Mehr Volumen"..... damit sind die Oversized Teile der aktuellen Modesaison gemeint.
Der Mantel Mod. 13 wird aus einem Wollwalk gearbeitet, dazu die Hose Mod. 9. In grau statt rot und es wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Hose an Marlene Dietrich erinnert.

Der glockige Rock Mod 18 wurde aus einem Doubleface Stoff gearbeitet und wirkt damit steif. Im ersten Moment dachte ich, die Stoffwahl wäre Scuba.

Das Shirt Mod 8 wird aus hellem Nickyvelours zu den Grautönen der Hose, des Rockes und der Strickjacke kombiniert.

Das Kleid, Mod. 11 finde ich witzig. Es ist aus Steppstoff genäht und hat hell abgesetzte Tascheneingriffe. Der Schnitt ist eine Abwandlung des Sweaters Mod. 12. Das ist eines der wenigen Modelle, für die ich mich im Heft erwärmen kann. Das Kleid läßt Kombinationsspielraum.

Hier wird es zu der Hose, Mod, 16 aus Velourslederimitat getragen. Auch diese Hose ist schmal geschnitten und hat eine Passe. Der Hosenschnitt ist eine Abwandlung der skinny Hose aus Jeans.

Die Strickjacke, Mod. 14 ist hier aus einem groß karriertem Bouclé genäht. Die 3/4- Ärmel machen für mich aber weder in der Übergangszeit noch im Winter Sinn. Den Bouclé würde ich dann eher für die Mantelversion nehmen.





"Kleider von Janice" bringt uns dieses Mal ein Maxikleid, Mod. 22 aus einem fliesenden Stoff. Mir gefallen die kleinen Flügelärmelchen und die Falten im Oberteil.
Die Kleider des Modemachers werden mit "wenig Aufwand, großer Effekt" beschrieben.
Neben dem Schnitt macht die Stoff- und Farbwahl viel des Effektes aus.





"Ganz in hippie-schick" kommt das einfach Kleid, Mod. 21, sowie die Fellimitatweste, Mod. 27, daher.
Beides sind vermaßte Teile und haben kein Schnittmuster auf dem Bogen.
Das Kleid ist aus dem angesagten Pannesamt mit Blumenmuster und die Weste aus zotteligem Kunstfell. Hübsch für junge Mädchen, oder als Anregung für Karneval.





Das "Volant-Fest" ist in der Tat ein Fest. Überall sind sie zu finden, diese Volants.
Am Kleid Mod.3 finde ich sie an den 3/4-Ärmeln und dem Ausschnitt sehr hübsch. Das Kleid ist mit mehreren Abnähern auf Figur geracht und sieht elegant aus.

Der Blazer, Mod. 1 mit den glockigen Volantärmeln wird unterhalb der Brust und auf Taillenhören mit Haken und Öse verschlossen. Eine Lösung die ich mag.

Dazu wird ein schmaler, knielangerRock, Mod. 5 spendiert, der aus Jaquard gearbeitet wurde, bei dem ich im ersten Moment an den Spitzenrock von Marion/ nowak denken mußte.

Ein wirbelnder Rock, Mod. 19, ist dieses Modell. Trotz der großen Schleife als Verschluß finde ich ihn toll und er hat etwas von den Drehkleidchen für kleine Mädchen.
Ganz ehrlich, bei sowas kommt das kleine Mädchen in mir auch zum vorscheinen.
Sowas kann ich mir wunderbar im Sommer aus einer leichten Baumwolle vorstellen.





Die "Boyfriend Jeansjacke" wird hier als Leserinnenwunsch vorgestellt:
Jeansjacke, Mod. 23
Sie ist oversized, d.h. in dem Fall länger als eine übliche Jeansjacke, aber sonst mit den typischen Jeansteilungsnähten und den Brusttaschen ausgestattet.
Ganz ehrlich, so eine ähnliche Jacke hatte ich mal vor Jahren nach einer Burda genäht und fand sie fürchterlich. Die Länge ist für mich einfach nicht ide Länge einer Jeansjacke und der gewählte Jeansstoff hat eine Waschung, für die wir als Kinder gehänselt wurden.
Die Idee der Jacke ist nett, aber so umgesetzt würde ich sie mir niemals nachnähen.
Das bringt mich zu der Frage, was ist für Euch eine Jeansjacke? Wie muß sie sein?





"2 Schnitte, 6x anders" wird hier mit dem Rockschnitt Mod. 24 und der
Bluse, Mod. 25 umgesetzt.
Die Bluse hat was mit dem geraden Schnitt, den Bindebändern an den Ärmeln, den kleinen Schlitzen in den Seitennähten und dem kleinen Bindeband am Hals.
Das könnte eine Bluse für mich sein. Wir werden sehen, nach meinen letzten Erfahrungen mit den Größen der FashionStyle.
Bei den Kombinationen sind einige dabei, die ich so nie anziehen würde, aber ich bin ja auch nicht modisch.




Die Gesamtübersicht zum Schluß: klick


</p><div style="border: 1px solid; float: center; padding: 10px">Die Bildrechte liegen bei mir, Ina Lusky.
Das vorgestellte Heft ist mein Eigentum.
</div>

akinom017 12.01.2018 07:41

AW: Zeitschriftenschau - FashionStyle Dezember 2017
 
Danke für die Vorstellung

Rock 19 hat mich aus der Übersicht auch angelacht, da mußte ich direkt nochmal nach gucken ;)

Und er hat mich erinnert an einen Thread hier, moment gesucht gefunden
in diesem Thread wurde was ähnliches noch rüschiger gesucht
spezieller Rockschnitt oder Hinweise auf Konstruktion - Hobbyschneiderin 24 - Forum
Zweistufiger Tulpenrock mit Rüschen für Kinder - Hobbyschneiderin 24 - Forum

und eine Probeversion von elbia
Message - Hobbyschneiderin 24 - Galerie

AndreaS. 12.01.2018 12:54

AW: Zeitschriftenschau - FashionStyle Dezember 2017
 
Danke für die Vorstellung Ina! Da sind ein paar Schnitte dabei, die mir gefallen.

Quälgeist 12.01.2018 12:57

AW: Zeitschriftenschau - FashionStyle Dezember 2017
 
Zitat:

Zitat von AndreaS. (Beitrag 2594554)
Danke für die Vorstellung Ina! Da sind ein paar Schnitte dabei, die mir gefallen.

2-3 der eher loose fit schnitte finde ich nett, aber ob ich sie nachnähe?
das letzt mal war ernüchternd. gefühlt werden die schnitte von der passform schlechter.

Amalthea* 12.01.2018 13:09

AW: Zeitschriftenschau - FashionStyle Dezember 2017
 
@Ina
Ich habe mir die Zeitschrift mitgenommen. Die Schnitte sind schön, als Ideen allemal. Das mit der Bogenkante / dem Schnitt und der Form am Model und in der Technischen Zeichnung hat mich auch irritiert. Ich hoffe ja, dass mein Mantel was wird. Der Schnitt ist ja zumindest alt genug, dass die Passform noch die alte sein könnte (5 Jahre) :D

Die Hosen gefallen mir. Das habe ich letztes Jahr schon oft an Röcken in Schaufenstern und an anderen gesehen und sieht mit dem richtigen Stoff und Kombi wirklich extrem schön aus :) Allerdings weiß ich nicht, ob meine 168cm reichen. Die Hosen wirken an sehr großen sehr schlanken Leuten bestimmt nochmal besser.

LG Christiane

P.S. Ich kaufe mir die Zeitschriften immer auch als Badewannenlektüre :D


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