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Vanilia 17.03.2011 08:44

Wie muss die ultimative Schnittmusterzeitschrift aussehen?
 
Hallo ihr Lieben,

ich kaufe wahnsinnig gerne Schnittmusterhefte. vorneweg: Ich glaub es ist auch kein Geheimnis, dass ich ein Burdajünger bin... ;)

Gestern habe ich beim Kauf der aktuellen Burda die Ottobre zum ersten Mal mitgenommen und habe vorher nicht wirklich hineingeschaut, sondern wollte mich überraschen lassen.

Mir ist dabei aufgefallen, dass die Ottobre so ganz anders als die Burda ist... Nun entfacht ja jeden Monat aufs Neue die Diskussion zwischen Burdaliebhabern und Burdahassern.

Ich bin ja lernfreudig, trage keine Scheuklappen und schimpfe über nichts das ich nicht kenne, sondern mache mir gerne ein eigenes Bild. Deswegen habe ich mir nun auch einmal die Ottobre gekauft.

Ich muss sagen, ich war tief enttäuscht von der Ottobre die hier ja eigentlich immer hochgelobt werden muss.

Weil sie so anders ist, frage ich mich, was macht eine Zeitung zu einer perfekten Schnittmusterzeitung? Wie muss sie aussehen, wie muss sie beschaffen sein, damit sie für euch perfekt ist?

Für mich muss sie hochmodisch sein, ich möchte keine Schnitte darin haben, die momentan getragen werden, sondern die in 1-2 Jahren in Mode kommen. Ich komme meistens nicht sofort dazu, etwas zu nähen, sondern die Zeitung wird ersteinmal abgelegt und dann wird irgendwann daraus genäht. Wären nun aktuelle Modelle in der Zeitung, wäre es längst altmodisch wenn ich dazu komme es zu nähen.
Eine Zeitung muss mir Anreize bieten, etwas zu entwickeln. Ich muss in eine Zeitung schauen und lust bekommen, kreativ zu werden.
Ich erwarte nicht zu viele Schnitte, dafür aber interessante Schnittführungen. Ich bin auch bereit eine Zeitung wegen nur einem Schnitt zu kaufen, der mir gefällt.

Ich nähe übrigens zeitschriftentechnisch nach Burda und Patrones... die Knip und die La Mia habe ich ein paar Mal angesehen, aber immer nur im Nähtreff... ich hab beide Zeitschriften bei mir noch nie bekommen. Wobei ich die Exemplare die ich gesehen habe, sehr schön fand.

Und bei burda finde ich die kreativ-ideen zB besonders schön. Ich nähe ja nicht nur, sondern ich bin allgemein ein Kreativkopf und schaffe gerne etwas mit meinen Händen. Deswegen freue ich mich auch über nicht-textile Kreativideen. Denn für sowas gibt es kein extra heft, wenn ich mich jetzt nicht täusche?

So und nun ihr, was macht eine Zeitschrift für euch zum Nonplus ultra?

Sollte ich bei den "Nähzeitschriften" besser aufgehoben sein, dann bitte ich um Verschiebung... ich war mir jetzt selbst nicht so sicher wohin meine Frage genau gehört...:o

sunshine06 17.03.2011 09:00

AW: Wie muss die ultimative Schnittmusterzeitschrift aussehen?
 
Da senf ich auch mal. Ich bevorzuge für die Damenschnitte auch die Burda. Wobei bei mir nicht jedes Heft landet. Vieles erstmal abhängen muss und ich mir eher einzelne Schnitte dann als Downloadschnitte hole.;)

Andererseits ist es so, dass die Ottobre es einem leichter macht, sich Modelle an Nicht-Ideal-Maßen vorzustellen. Das ist bei der Burda häufig etwas schwieriger. Ich bin "nur" etwas kurz geraten, aber ich kann mir vorstellen, dass es anderen leichter fällt, wenn die Models "normalere" Figuren haben.

Außderm muss man bei der Ottobre zu den Kinderheften unterscheiden. Nach denen wird hier sehr viel genäht. Und das finde ich verständlich. Da bietet Burda nicht so viel Ideenreichtum - und sei's nur in der optischen Aufmachung der Kindermode. Die Ottobre ist da bunter, was ich für Kindermode schöner finde.

Na, und die ultimative Schnittmusterzeitschrift ist natürlich die eierlegende Wollmilchsau.:D Ich hätte gern auch mal Schnitte, die von vornherein für etwas mehr Oberweite gemacht sind, ohne gleich Plus zu sein. Nicht jeder mit mehr Holz vor der Hütten bringt zwingend mehr Gewicht auf die Waage. Und ich hasse FBAs. Ich fänd's super, wenn das mal jemand schon für mich erledigt hätte.;) Ich glaube, ein solches Heft bekäme einen Schrein bei mir - okay, die Schnitte müssen mir dann natürlich auch noch zusagen.:p

Ich finde gut, wenn ein Mix aus alltagstauglichen Sachen drin ist und aus Kleidung für besondere Anlässe. Ist halt immer schwierig. Ich finde, das sieht man auch bei den monatlichen Burdadiskussionen.

sewing-gum 17.03.2011 09:09

AW: Wie muss die ultimative Schnittmusterzeitschrift aussehen?
 
Ich bin ein eher sachlicher Typ, Marke sportlich/klassisch...

Für mich wäre eine Schnittmusterzeitschrift optimal, wenn

- sie gute Fotos hätte, was für mich heißt: Ich kann erkennen, wie die Linienführung und der Sitz ist und muss nicht vermuten, dass das Kleidungsstück durch Stecknadeln beim lasziv-auf-dem-Stein-rekeln in Form gehalten wird.
Das Foto soll mir Informationen vermitteln und mir helfen, das Kleidungsstück an mir vorzustellen.


- die Schnittmusterzeichnung mit dem Genähtem übereinstimmt... gerade bei Kragenformen/Ausschnitten gibt es da imho große Diskrepanzen.

-in den Erklärungen zu den Schnitten nicht nur die einzelnen Schritte erklärt würden, sondern auch warum etwas in einer bestimmten Reihenfolge gemacht werden soll; also z.B. " Nun wird der RV zwischengefasst. Dazu ...." und dann folgen die einzelnen Schritte.

- Rückmeldungen von Kunden zu bereits genähten Kleidungsstücken enthalten sidn.

-Wenn Neuigkeiten im Bereich Kurzwaren/Zubehör vorgestellt würden.

-die Zeitschrift handwerklich vernünftig gedruckt ist: Bei Diana dreht sich mir immer der Magen um, z.B. schlechtes Papier, schlechte Farben und unsägliche Bildqualität.

-der Preis adäquat der Leistung ist, soll heißen: Sie darf auch ruhig etwas teurer sein.
Für mich sind Schnittmusterzeitschriften keine Eintagsfliegen.

Das wär's für's Erste :).

skanna 17.03.2011 09:33

AW: Wie muss die ultimative Schnittmusterzeitschrift aussehen?
 
Schon interessant was für einige so wichtig ist. :rolleyes: Ich schau mir zu aller, allererst die technischen Zeichnungen an und meine Größe und dann entscheid ich ob ich sie kaufe. Die Fotos find ich relativ uninteressant, Licht, Stoff und Modell sind so individuell, dass kann bei mir nicht so aussehen! :D Von daher versteh ich auch wirklich nie die Kritik die hier an den Frisuren und am Aussehen der Models geübt wird. Ist mir so schnuppe. :)

Und ehrlich gesagt in die Anleitungen schau ich sehr selten, ich hab meine Nähbücher, mein Erlerntes und das Forum, damit komm ich gut klar. Für Anfänger natürlich nicht möglich, aber dafür gibts ja die Easy Schnitte und Nähkurse.

Der Grund warum ich zum Beispiel ein Ottobre Näher bin, ist ganz einfach, die Schnitte passen fast ohne Änderung. May be. :D

**********************

LG von Sandra

Isebill 17.03.2011 09:37

AW: Wie muss die ultimative Schnittmusterzeitschrift aussehen?
 
Ich fänds gut, wenn es die Anleitungen online gäbe mit Links zu Erläuterungen für Superdumme, die man als Erfahrener Näher dann einfach nicht aufzumachen braucht. Also die normalen Anleitungen wie bisher im Heft, die brauche ich z.B. ja nur noch für die Spezialitäten dieses Schnittes, und die gleiche Anleitung mit vielen Links und Erklärungen und Photos und Erfahrunsberichten auf der Website verlinkt für Anfänger.

Z.B. beim Verstürzen nicht nur "verstürzen" schreiben sondern das Steppen mit Verriegelungen, die Führung der Naht, das Zusammen- und auseinanderbügeln, das abgestufte Zurückschneiden, das Heften des Kante erklären usw. Alles, was ich im Schlaf und mit 1 Promille schon auswendig mache.

Isebill

LadyVanilla, endlich mal jemand, der auch findet, Mode in der Burda muss supertrendy sein. Und nicht mault, wenn es dann so ist. Auch wenn einem die Mode grad nicht gefällt. Ich brauch keine 80er mehr, als Fünzigerin mit reichlich Hüftgold.


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