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*Georgia*

Probleme mit Veritas Rubina 1091

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vor 42 Minuten schrieb Karbonmäuschen:

Paßt der Anlasser nicht von der Ovi ???

Habe ich was verpasst?

Also ich habe hier eine Veritas Rubina 1091 von 1988, dort passt meines Wissens nur der Anlasser vom Typ U-131/1.

Edited by Miss_ELM

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vor einer Stunde schrieb Miss_ELM:

Habe ich was verpasst?

Also ich habe hier eine Veritas Rubina 1091 von 1988, dort passt meines Wissens nur der Anlasser vom Typ U-131/1.

 

O.K. da habe ich mich geirrt.

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Posted (edited)

Ich habe mal alle Stiche getestet. Läuft super! Nur dass ich mit dem Anlasser nicht langsam nähen kann nervt.

 

Edited by Miss_ELM

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Hallo Forum!

 

Man kann die alten Anlasser durchaus innen justieren.

Ich sitze ja nicht davor und weiß nicht, ob die Maschine nur noch Vollgas, also in der Überbrückungsphase angesteuert wird.

Einen Schwergang erkennt man da normalerweise daran, daß der Motor brummt und erst bei mehr "Gas" loslegt.

 

Einen modernen Anlasser kann man durchaus verwenden, sogar einen elektronischen, wie er bei den modernen Chinamodellen zum Einsatz kommt. Natürlich muss er 230 Volt schalten können.

Man muss nur die Leitung der Veritas an den (neuen) Anlasser montieren.

 

 

Alles Gute!

 

Ramses298.

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Das mit dem Brummen passt. Erst macht der Motor „wwwwwww“ und dann legt er mit Vollgas los sobald ich das Fusspedal weiter runtertrete. Leider lässt er sich nicht einfach aufschrauben, sonst hätte ich schonmal hineingesehen.

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Posted (edited)

Mit etwas Glück geht der Anlasser vielleicht wieder zu richten, manchmal ist er nur korrodiert oder eine Feder verbogen. 

Zur Demontage muß man unten die Klemmschrauben der Achse lösen und dieselbe herausdrücken. Die Montage ist allerdings nicht ganz so einfach, braucht etwas Know-How. Im Inneren befindet sich ein Kohle-Druckwiderstand, der aus vielen gestapelten Graphitplättchen besteht. Falls eins oder mehre davon gebrochen oder verbrannt sind, sieht es schlecht aus. Kann man sich höchstens einen gebrauchten billig in der Bucht besorgen und als Ersatzteilspender verwenden.

Vermutlich ist eher der Kondensator im Inneren defekt, das Verhalten der Maschine scheint darauf hinzudeuten. Den kann man gegen einen neuen mit gleichen Daten tauschen.

Der Anlasser der 8014/39 müßte doch eigentlich auch passen, zeigt die Maschine mit dem das gleiche Verhalten?

Falls ja, ist die Rubina wohl noch zu schwergängig und der Anlasser vermutlich in Ordnung.

 

Auf dem Foto roter Pfeil ist die Klemmschraube (meistens verschlossen - kann man freikratzen), grüner Pfeil die Achse.

47€ ist sicher kein Schnäppchen, würde ich aber im Fall der Fälle investieren. 

Anlasser.JPG

Edited by Veritaster

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Nein der Stecker der 8014/39 bzw. der 8014/43 ist ein anderer. Ich hab noch einen Anlasser von einer defekten 8014/4140. Aber hat anscheinend 4 Kontakte und nicht nur 3.

Foto1: Anschluss für die Veritas Rubina 1091

Foto2: Anschluss der Veritas  8014/39 und der 8014/43

Foto3: Anschluss der Veritas  8014/4140.

 

rubina.jpg

8014_39.jpg

8014_4041.jpg

Edited by Miss_ELM

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So, ich hab den Anpasser mal geöffnet. Hier ein Bild. Ich bin für Hinweise dankbar!

Foto 05.05.19, 20 07 54.jpg

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Hallo Forum!

 

 

vor 15 Stunden schrieb Miss_ELM:

Das mit dem Brummen passt. Erst macht der Motor „wwwwwww“ und dann legt er mit Vollgas los sobald ich das Fusspedal weiter runtertrete. Leider lässt er sich nicht einfach aufschrauben, sonst hätte ich schonmal hineingesehen.

Entscheidend ist, ab wann der Motor anfängt zu brummen.

Wenn er über eine lange Phase des Niedertretens am Anlasser (immer stärker) brummt, dann ist nicht der Anlasser das Problem, sondern ein Schwergang der Maschine.

Feinjustieren am Anlasser sollte man erst in Angriff nehmen, wenn die Maschine ganz leicht läuft.

Oder alternativ das Nähwerk (zum Spulen) entkoppeln.

 

 

Alles Gute!

 

Ramses298.

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Ich finde bei dem Anlasser auch, dass er überhaupt viel zu spät reagiert. Bei meinen anderen Maschinen ist der „Schleifpunkt“ viel früher. Verstehst du was ich meine? 

 

Das Brummen wird nicht lauter. Das ist gleichmäßig.

 

Wie kann ich einen Schwergang feststellen? Wenn ich manuell das Rad drehe kann ich keinen großen Unterschied zu meinen anderen beiden Veritasmaschinen feststellen. Im Vergleich zur 8014/43 geht dabei alles sogar flüssiger. Sie hat nämlich einen Punkt an dem man mehr Kraft aufwenden muss, aber das ist ein Problem um das ich mich später kümmere.

Edited by Miss_ELM

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Hallo Forum!

 

Der U-118(/1) (Bild von Veritaster) ist eleganter zu justieren und in meinen Augen die bessere Konstruktion!

 

vor 9 Minuten schrieb Miss_ELM:

Ich finde bei dem Anlasser auch, dass er überhaupt viel zu spät reagiert.

Das kannst Du im einfachsten Fall dadurch beheben, indem Du die Schraube im Bild lockerst und die eiförmige Scheibe darunter (mit der Rille für den Schraubendreher) soweit drehst, daß sie am stärksten gegen die Kohle in der Keramikröhre drückt.

Danach die Schraube natürlich wieder anziehen.

110351540_Foto05_05.19200754.jpg.d6f0976b7f3111f8bd19bea9d6707576_.jpg

Du kannst auch die Keramikröhre nach links verschieben, das bringt auch einige Quäntchen.

 

vor 6 Stunden schrieb Miss_ELM:

Foto3: Anschluss der Veritas  8014/4140

4140E!

Das ist der Anschliss für die Version mit Elektronik!

 

Die 41xx gabs aber auch mit Anschluss wie beim TUR Motor.

 

 

Alles Gute!

 

Ramses298.

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Ja, den anderen Anlasser habe ich für meine 8014/39 aber dann halt mit Anschluss für den TUR 2 Motor. 

 

Ich hatte gerade den Anlasser nochmal zusammengesetzt und das mit dem aufspulen gemacht. Da ist sie zwar leiser, aber der späte Schleifpunkt und das dann schnelle hat sie trotzdem. 

 

Ich mache dann morgen weiter. Danke für die Tipps.

 

Gute Nacht!

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Guten Morgen, ich habe gerade festgestellt, dass es doch einen Schwergang gibt, aber „nur“ bei jeder dritten Umdrehung des Handrads. Hat wer einen Tipp wo ich nich mal mit Petroleum bzw. Öl ran muss oder sollte ich mir für die Plastikzahnräder doch Silikonfett besorgen?

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Hallo Forum!

 

Bei jeder dritten Umdrehung?

M.W. gibt es keinen mechanischen Grund, wieso (nur) bei jeder dritten Umdrehung des Handrads ein Schwergang auftritt.

 

Vielleicht wäre es sinnvoll, eine Maschine mit Wartungsstau nicht nur punktuell zu ölen, sondern von Grund auf.

 

 

Alles Gute!

 

Ramses298.

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 Ich habe sie nochmal geölt und auf die Seite gelegt, damit das Öl vielleicht besser seine Wege findet. Wenn ich nicht weiter komme, kommt sie doch zur Reparatur. Der Herr Lüders hier in Magdeburg ist sogar in dem alten Heft von 1988 als Reparaturwerkstatt aufgeführt. Auch wenn ich sie lieber selbst flott bekommen hätte. Aber das Innenleben der Rubina ist halt doch komplexer als dass der 8014/39. 

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Noch was, als ich heute früh mit gelöstem Handrad nochmal kurz den Anlasser getestet habe, ging die Nadel plötzlich mit... könnte das ein Hinweis sein, wo noch etwas klemmt?

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Hallo Forum!

 

vor einer Stunde schrieb Miss_ELM:

... könnte das ein Hinweis sein, wo noch etwas klemmt?

Das ist ein Hinweis, daß im Bereich des Handrads auch Öl und Fett fehlen!

 

 

Alles Gute!

 

Ramses298.

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Ich hab sie mir gerade nochmal vorgenommen, die nadel geht nicht mehr mit, das habe ich wohl erfolgreichweggeölt. Das mit dem Schwergang konnte ich gerade näher identifizieren:

Immer wenn sich der auf dem Foto mit einem Pfeil gekennzeichnete Hebel nach oben bewegt wird es am Handrad merklich schwerer.

cc.jpg

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Bei dem Stichen ohne den Hebel lässt sich das Handrad schön leicht drehen. Nur bei den anderen gibt es den Schwergang, genau wenn der Hebel nach oben geht.

Edited by Miss_ELM

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Hallo Forum!

 

 

Am 6.5.2019 um 14:40 schrieb Miss_ELM:

Immer wenn sich der auf dem Foto mit einem Pfeil gekennzeichnete Hebel nach oben bewegt wird es am Handrad merklich schwerer.

Ach dann wird mir auch klar, wieso der Schwergang bei jeder dritten Handradumdrehung auftritt.

Da hätte ich selber und gleich darauf kommen müssen!

 

Diese Mimik beeinflusst die Stichlänge, bzw. sorgt dafür daß die Maschine die Stretchstiche näht - zwei Schritte vorwärts, einen rückwärts.

Die Lager der Stichlängenverstellung sind m.E. ein Schwachpunkt bei den Veritassen. Eigentlich nur insofern, als daß eben dort oft und massiv ein Schwergang auftritt. Den kann man oft nur mit viel Öl und Hitze beseitigen.

 

Aber selbst dann, wenn alles schön leichtgängig ist, hat der Motor bei den Stretchstichen mehr Arbeit, schließlich muss er mindestens gegen die Federkräfte arbeiten, welche die Hebel in Grundstellung halten.

 

Ich kann mich nur wiederholen: Ölen, ölen, ölen! Oder ölen lassen!

 

 

Alles Gute!

 

Ramses298.

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Danke für die Antwort. Die Frage ist nur, an welcher Stelle muss das Öl hin. Ich habe die Mechanik dort noch nicht ganz durchschaut. Muss ich das Handrad abbauen damit ich überall herankomme?

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So Handrad ist ab. Ich habe gefönt und geölt und das Problem besteht immernoch. Mir ist aufgefallen, dass das bei gehaltenem Rückwärtshebel und dem Drehen des Handrads kein Schwergang vorhanden ist. Nur an dem genannten Punkt bei den Stretchstichen... :( Ich lasse jetzt über Nacht das Öl seinen Weg finden und mache Morgen weiter! Bis dann!

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Hallo Forum!

 


Ich habe hier nur die Stellen für die "Stretch-Mimik" markiert, die Du ölen solltest (daneben überall dort ölen, wo sich Teile gegeneinander bewegen!).

Dafür ist auch insbesonderes die Kurvescheibe aus Metall(!) zuständig!

cc.thumb.jpg.1657820f2d902a0bae5d1c107bcfcc7e_.jpg

 

Lege mal ein Programm ohne Stretch ein, z.B. '1'.

Dann stelle die Stichlänge auf '4', die längste, ein.

Betätige den Rückwärtshebel.

Der muss sich butterweich bewegen lassen, beim Loslassen muss er blitzartig hochschnellen, ohne jegliche "Dämpfung"!

 

Hier habe ich die Stellen markiert, wo ein Schwergang beseitigt werden kann und muss. Das ist hier zwar eine 8014/40, aber diese Stellen sind mehr oder weniger identisch.

Die Lagerbuchse mit dem Loch ist sehr wichtig, aber auch dahinter ölen (ich habe dafür eine grobe und sehr lange Venenverweilkanüle, die ich auf die Ölflasche stecken kann).

Besonders hier muss man oft mit dem Haartrockner als Wärmequelle ran.

Manchmal ist das Lager (mir dem Loch in der Buchse) so schwergängig, daß man es ausbauen muss.

Mir gelang es neulich den Schwergang nur durch Erhitzen mit einer Heißluftpistole zu beseitigen; ich hatte das Ganze im Schraubstock eingespannt und mir einer Zange gangbar gemacht.

Dieses Teil gibt es nicht mehr als Lagerbestand!!

 

Bei Deiner Maschine dürfte es aber nicht so schlimm sein, da die Maschine in diesem Fall blockieren würde!

0185.jpg

 

Alles Gute!

 

Ramses298.

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Hallo!

So schwergängig ist die Maschine nicht, ich muss halt nur merklich mehr Kraft aufwenden. Ich habe von unserem Nachbarn, einem Tierarzt, eine Spritze mit Kanüle bekommen, mit der ich das Öl verteile. Geföhnt wird auch. Anfangs hatte ich noch mit Petroleum gearbeitet. Der Rückwärtshebel funktioniert einwandfrei, damit lässt sich der innere Hebel ganz leicht hoch bewegen. Aber übers Handrad ist da noch immer ein Schwergang. Ich werde heute Nachmittag weiterföhnen und ölen. Danke für die Bilder. 

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Ich hab's bei meiner gerade mal getestet: Mit dem Anlasser ist bei jeder dritten Umdrehungen zu merken, daß sie etwas mehr Kraft aufwenden muß.  Aber auch bei langsamster Geschwindigkeit, kommt sie ohne stehen zu bleiben über diesen Punkt hinweg.

Per Hand am Handrad ist dieser Punkt bei meiner Maschine kaum zu merken, also sehr gering. 

Ich würde die von Ramses bezeichneten Stellen weiter geduldig behandeln, das wird schon. 

 

Edited by Veritaster

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