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Gast Wirbelwind

Hut im 50er-Jahre-Stil

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Gast Wirbelwind

Hallo allerseits,

 

ich besitze ein Kostüm im Fifties-Style: Faltenrock, Top und enge Blazerjacke mit 3/4-Ärmeln in grasgrün mit weissen Ripsbändern an den Rändern.

 

Nun brauche ich dazu einen Hut. Bisher hab' ich einen einfachen Strohhut getragen, aber der ist zum einen zu klein, zum anderen passt er stilistisch nicht. Ich werden den Hut vermutlich selbst machen müssen, da es in Größe 60/61 (Norddeutscher Dickschädel!) einfach nichts zu kaufen gibt.

 

Leider fehlt mir eine Vorstellung davon, wie so ein Hut aussehen könnte. Da in den 50gern Hüte nicht unbedingt allgemein üblich waren, ist das mit Anschauungsmaterial etwas mau. Habt Ihr Tips, Bilder, Beschreibungen, wie Hüte in den 50gern (vielleicht auch frühe 60ger) ausgesehen haben?

 

Das wäre klasse. :)

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Gast Wirbelwind

Die Hüte sind chic. Leider suche ich Hüte für die späten 50er Jahre. Sorry, da hätte ich präziser sein müssen.

 

Mein Kostüm ist so ein wenig dem College-Stil zuzuordnen, also nicht a la grande dame, sondern jugendlicher, sportlicher (für die Zeit).

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Solche Kappen wurden beispielsweise getragen

30882636_kappe50er.jpg.e9598be566bb65d1e0fb360665bf2057.jpg

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Gast Wirbelwind

Die Modestrecke! :klatsch: Daran hätte ich auch selbst denken können.

 

...

 

 

Zeigt aber leider, was ich schon befürchtet hatte: Glocken und Pillboxes. Soetwas trage ich wohl besser nicht. ;) Ich glaube, ich muss mal soetwas wie auf Bild 2 der Modestrecke ausprobieren. Das könnte noch gehen.

 

Diese Kappen sind zwar nicht schlecht, aber ich finde sie immer eher winterlich. Ich brauch's aber für eine Hochzeit im September, und mein Kostüm ist so quietschegrün, dass es einfach nur im Sommer zu tragen ist. (Eigentlich schade, denn es ist superschön).

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Ich brauch's aber für eine Hochzeit im September ...

 

Für einen solchen Anlass ist doch aber so ein kleines "head piece" wie in der von Doro genannten Vogue-Schnittsammlung (links unten) gar nicht schlecht. Ob das ladylike oder jugendlich rüberkommt, ist ja eine Frage der Ausgestaltung.

 

Grüße

Aficionada

bearbeitet von Aficionada

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guck mal hier Hütchens der 50er, alle möglichen Stilrichtungen, Schnittvorlagen und einige Täschchens. Da solltest Du passendes finden

LG

Kerstin

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Mein Gott Zupu!

 

was für eine schreckliche Seite!?!?! Wo gibt es endlich die Einstellung für den 48-Stunden-Tag?!?! habenwill

 

gg

ma-san

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Was ne tolle Seite!

Danke für den Link, Zuckerpuppe!

 

Nu fehlt noch nen Link zum Download zusätzlicher freier Stunden....

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Gast Wirbelwind

:klatsch: Vintagesewing. Manchmal hab' ich echt ein Brett vor dem Kopf. Jetzt bräuchte ich noch ein paar Bilderchen dazu, damit ich Beispiele für die Dekoration habe. :)

 

28a.jpg

 

Hiervon das linke oder

 

26-4.jpg

 

wäre ganz nett. Ich muss am Wochenende mal mit Gaze rumprobieren.

 

Ihr habt doch bestimmt auch noch Tips für Deko-Fotos für mich. :D

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Hier noch eine Seite zum Stöbern.

 

Grüße

Aficionada

 

P.S. Wichtiger noch als der Hut, scheinen ja die passenden Handschuhe zu sein. :cool:

bearbeitet von Aficionada

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Gast Wirbelwind

Ich kann mir nicht helfen: Die fünfziger scheinen geprägt zu sein von unvorteilhaften Kochtopf-Kopfbedeckungen!!!

 

Wie wurde Headpieces denn eigentlich festgesteckt? In Locken mag das gehen, aber in glatten Haaren dürfte sich soetwas doch schnell verabschiedet haben ...

 

Ich glaube, auf die Handschuhe verzichte ich dann doch, zumindest tagsüber. Für die Abendveranstaltung wäre das dann hingegen wieder ganz nett. :cool:

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Die Damen benutzten Hutnadeln, so ca 8-10 cm lange stärkere Nadeln. Die gab es mit ganz einfachen Köpfen bis hin zu aufwendig verzierten Schmucknadeln.

 

Diese Hutnadeln wurden dann in die Kopfbedeckung am Hinterkopf gepiekt, unter den Haaren durchgeschoben und wieder durch die Kopfbedeckung raus.

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So unvorteilhaft finde ich die "Kochtöpfe" nicht. Die Cloches der 20er sind schlimmer - für meinen Kopf und Gesicht überhaupt nicht geeignet :D

 

Das linke Modell würde ich schlicht mit Ripsband dekorieren und eventuell einer breiteren Ripsbandschleife im gleichen Farbton.

Gaze, Schleierchen etc., ich kann es mir an Dir nicht vorstellen ;)

Handschuhe: sehr kurze Spitzengehäkelte in weiß (ich hab noch welche von meiner Mutter aus den 50ern, die ich bei Gelegenheit hin und wieder trage). Oder ganz feines, dünnes Ziegennappa, ungefüttert.

 

ma-san und Brummi: ich hab mir ALLE Hüte- angefangen bei den Zwanzigern bis zu den Fünfzigern - nach und nach runtergeladen. Die jeweils letzte Seite gebookmarkt, damit ich immer wußte, wo ich weitermachen mußte. Es zog sich, ging aber immer wieder mal zwischendurch.

Bei den Hütchens der Dreißiger sind etliche brauchbare Anregungen zu Form und Dekoration für Winterhütchen und -kappen.

 

Aficionada: die site ist interessant und wird genauer inspiziert :)

Merci

 

Grüße

Kerstin

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Bei den ganz kleinen Käppchen hilft auch ein innen am Futterband angenähtes Kämmchen

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So unvorteilhaft finde ich die "Kochtöpfe" nicht.

 

Ich auch nicht! Da sind sehr aparte Modelle dabei!

 

 

Das linke Modell würde ich schlicht mit Ripsband dekorieren und eventuell einer breiteren Ripsbandschleife im gleichen Farbton.

 

Ich stimme zu, und die Schleife mit einem glatten Knoten, keinen gebundenen. Eventuell nimmst Du das breite Ripsband in einer Kontrastfarbe und legst mittig noch ein zweites Grünes drauf. Und die Schleife dann auch zweifarbig.

 

 

ma-san und Brummi: ich hab mir ALLE Hüte- angefangen bei den Zwanzigern bis zu den Fünfzigern - nach und nach runtergeladen. Die jeweils letzte Seite gebookmarkt, damit ich immer wußte, wo ich weitermachen mußte. Es zog sich, ging aber immer wieder mal zwischendurch.

 

Warst Du fleissig.

Mal schauen, vielleicht heute abend mal...

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(bearbeitet)
...geprägt zu sein von unvorteilhaften Kochtopf-Kopfbedeckungen.

 

Ist halt leider auch auch immer eine Frage der Kopf- und Gesichtsform, des Typs und nicht zuletzt der Frisur ...

 

Wie wurde Headpieces denn eigentlich festgesteckt? In Locken mag das gehen, aber in glatten Haaren dürfte sich soetwas doch schnell verabschiedet haben ...

 

@ Brummi: Interessanter Hinweis von dir bezüglich der Befestigung. Vielen Dank. :) Die Version mit der Nadel setzt aber schon so ein bisschen was an Volumen im Haar voraus, oder? Bei glatten Haaren rutscht das doch sicher auch.

 

Ich kann mir vorstellen, dass bei glatten Haaren oder gar einem Kurzhaarschnitt eine Befestigung mit Haarreif eine Lösung sein kann.

 

Viele Grüße

Aficonada

bearbeitet von Aficionada

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Nochmal kurz zum Dekor:

 

In the mid fifties glorious hat styles covered less in plumage and more in floral blooms appeared. Some designs consisted solely of bomb like shapes covered with flower petals, almost like a more full blown version of the swimming cap above. Later hats consisted of folds of tulle, organza, nets or swirls of georgette.

 

Würde denn so ein florales Dekor zum Stil deines Kostüms passen?

 

Viele Grüße

Aficionada

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Gast Wirbelwind

Meine Haare sind so glatt wie nur denkbar (Welle ja, Locken nein). Ganz viele und relativ dicke Haare, aber einfach platt. Hochstecken ist nicht, es ist ein stufig geschnittener, gerade mal kinnlanger Bob.

Ich fürchte, da hält weder Kamm noch Nadel. Ich könnte es mit Zwei-Komponenten-Kleber versuchen.

 

Gesichtsform: eckig.

 

Und nicht zu vergessen, Hutgröße 60/61, d.h. ich kann keinen alten Hut bei ebay ersteigern, sondern muss alles selbst machen. Die Größe sieht aber nicht so aus, die Leute sind immer verwundert, wenn ich sage, wie groß mein Kopf ist.

Den Norddeutschen Dickschädel mit seiner ganzen Sturheit nehmen sie mir dann aber wieder ab. :D

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Gast Wirbelwind

Würde denn so ein florales Dekor zum Stil deines Kostüms passen?

 

Nein, so gar nicht. Der einzige Dekor, den ich mir vorstellen kann, wäre eine nette Schleife. Vielleicht mit einem angesteckten Maiglöckchen, wenn es zur Jahreszeit passte, aber im September ist das dann nicht mehr so passend.

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Nee, mit Haarreif sitz ein Ht eher nicht. Notfalls ein Hutgummi, wird innen rechts und links an den Schläfenpositionen angenäht (unter dem Futterband) und dannlegt man die Schlaufe in den Nacken.

 

Wenn man glatte längere Haare hat, die Haare zusammenbinden, dann hält auch wieder die Hutnadel/Kämmchen.

 

Damals trug Frau eben nicht solche Kurzhaarfrisuren...

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Gast Wirbelwind

Damals trug Frau eben nicht solche Kurzhaarfrisuren...

 

Tschuldigung.:rolleyes:

 

 

Das hat man nun von der Emanzipation. Das verträgt sich nicht mit Hüten. :o

 

Ich hatte mal längere Haare, aber sobald da ein vernünftiger Pferdeschwanz möglich ist, sind die so schwer, dass ich Nackenstarre bekomme. Nene, dann doch lieber Probleme beim Hüte-festtackern.

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Tschuldigung.:rolleyes:

 

 

Das hat man nun von der Emanzipation. Das verträgt sich nicht mit Hüten. :o

 

 

wohl wahr:D

 

Halten denn Kämmchen nicht in Deinen Haaren? Allerdings müßte ne Hutnadel auch funzen, die wird doch unter den Haaren durchgeschoben und die Haare werden wiederum vom Hut am Platz gehalten. Ich denke mal es geht.

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Wie wäre es denn mit etwas Gel an der Stelle, oder so ein noch klebrigeres Gel-Wachs-zeugs? Oder Haarlack? :freak:

 

PS : Meinte an der Stelle der Hutnadel ;)

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Ich meine mal, wenn das Deckhaar kinnlang ist, hält die Hutnadel auch so

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