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hallo,

 

in der frühjahr-/sommercollection von john galliano sah ich diesen rock.

 

könnte mir eine schnitttechnisch begabte hobbyschneiderin eine grobe schnittübersicht geben und ein paar tipps, worauf ich achten muss (z.B. stoffverbrauch, oberes vorderes schnitteil und unteres vorderes schnittteil, rückwärtige schnittteile, abnäher).

 

so, wie ich es interpretiere, müsste man eine art sinuskurve zeichnen.

 

als material schwebt mir ein seidenchiffon vor.

 

mein rock soll allerdings das knie bedecken und das angesetzte untere teil soll ungefähr im bereich mitte oberschenkel angesetzt werden.

 

lg

john_galliano.jpg.91a5bd2e1fe7f54e7eabd5add18741fd.jpg

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Gast Jean

Hallo Albertine,

 

so nach dem ersten Eindruck würde ich annehmen, das ist ein mittelweiter Rock mit Godets. Die Godets gehen weiter runter als der Rock und sind unten mit einander verbunden.

 

Als Schnitteil für die Godets am Vorderteil würde ich es mit so was probieren:

godet.jpg.b667685b9901e2877653301056157a4e.jpg

 

Entlang der schwarzen linie aufschneiden und in den Rock einsetzen. Die Abstände im Weissen außen entsprechen den Rundungen unten am Rock in den die Godets kommen. Die Rundungen oben kommen vom Einsetzen der Godets. Für hinten das gleiche noch einmal.

 

Aber wie gesagt, das war nur der erste Eindruck. Vorher unbedingt einen Probeschnitt aus einem alten Vorhang machen. Vielleicht liege ich ja auch ganz daneben.

 

Jean

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Gast Jean
(bearbeitet)

Seti,

 

da hast du wahrscheinlich recht. Ein 6-zackiger Stern sollte für die Godets auch reichen. Als Grundrock hätte ich eher an einen normalen leicht ausgestellten Rock gedacht. Nicht zu eng, aber auch nicht zu weit um den Effekt der Godets zu verlieren

 

Albertine, wenn du so einen Schnitt bastelst, laß uns bitte daran teilhaben. Mich interessiert sehr, wie der Schnitt wirklich aussieht.

 

Jean

bearbeitet von Jean

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seti und jean,

 

vielen dank für eure konstruktiven vorschläge.

so langsam entsteht in meinem kopf ein schnittmuster, was aber zugleich noch viele fragen aufwirft.

theoretisch könnte man doch den weißen bereich als oberes VT bzw. RT nehmen und das untere VT bzw. RT hätte man quasi auch gleich mit, wenn man entlang der schwarzen innenlinie trennt. wobei ich in meinem fall die proportionen der sinuskurve verändern müsste, da mein rock länger werden soll und die sinushöhen (höchster godetansatzpunkt) im bereich mitte oberschenkel liegen soll.

auf dem modellfoto sieht es nicht symetrisch aus, aber ich vermute, dass dieser rock seitennähte hat. oder glaubt ihr, er hat nur eine rückwertige naht?

wenn ich die kreiskonstruktion teilen könnte, hätte ich auch eine bessere materialausnutzung und nicht soviel verschnitt.

diesen schnitt zu konstruieren, erfordert zeit und geduld, wovon ich ersteres im moment nicht wirklich habe.

am liebsten wäre mir eigentlich ein fertigschnitt.

 

lg

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Hallo,

 

der Rock erinnert mich vom Prinzip her an den Rock 113 aus Burda 2/ 2007, schau mal hier.

 

Der Rock hat vier Godets, die tatsächlich so ähnlich aussehen wie in der Zeichung von Jean, nahezu Viertelkreise, die Spitze des Dreiecks ist aber abgerundet. Die Rockteile, in die die Godets eingesetzt werden, sind wohl aus einem ausgestellten Rock konstruiert. Vielleicht kannst du von dem Schnitt ausgehen und die Godets entsprechend abändern. Der Burda-Rock ist 60 cm lang.

 

viele Grüße, Constanze

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Gast Jean
(bearbeitet)
theoretisch könnte man doch den weißen bereich als oberes VT bzw. RT nehmen und das untere VT bzw. RT hätte man quasi auch gleich mit, wenn man entlang der schwarzen innenlinie trennt. wobei ich in meinem fall die proportionen der sinuskurve verändern müsste, da mein rock länger werden soll und die sinushöhen (höchster godetansatzpunkt) im bereich mitte oberschenkel liegen soll.

auf dem modellfoto sieht es nicht symetrisch aus, aber ich vermute, dass dieser rock seitennähte hat. oder glaubt ihr, er hat nur eine rückwertige naht?

wenn ich die kreiskonstruktion teilen könnte, hätte ich auch eine bessere materialausnutzung und nicht soviel verschnitt.

diesen schnitt zu konstruieren, erfordert zeit und geduld, wovon ich ersteres im moment nicht wirklich habe.

am liebsten wäre mir eigentlich ein fertigschnitt.

 

lg

 

Hallo Albertine,

 

der Burdaschnitt aus Constanzes Posting ist dafür eine gute Basis. Im Bild sind nur noch die Godets verbunden. Dadurch entstehnt diese Kreisform in meinem Bild. Wenn es dich nicht stört zwischen den Godets Nähte zu haben, kannst du sie sicher auch einzeln zuschneiden. Allerdings wäre für mich dann ein Teil des Charmes des Rocks verloren, der von der ungestörten Wellenlinie kommt. Ich würde daher den Unterteil für Vorderteil und Hinterteil aus jeweils einem Stück schneiden. Wie Seti oben erwähnt hat, reicht dafür wahrscheinlich auch ein Halbkreis.

 

Vielleicht habe ich noch einen passenden Stoff herumliegen, dann könnte ich ja ein Probekleidchen mit so einem Schnitt für meine Tochter machen.

 

 

Jean

bearbeitet von Jean

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Oh Albertine:) ich würde dann auch gerne die Entstehung des SChnitts sehen....

Leider muss ich mich durch Ballen von dunkelbraunem Walk zeichnen und schneiden, da mein Auftraggeber schon den nächsten Winter im Auge hat....:)

Dabei hab ich leichte Frühlingsgefühle:)

Den Unterrock würde ich trotzdem als Kreis konstruieren, da man dann keine Nähte hat, ausser einer auf der Rückseite für den RV und der Stoff sich schön an die Figur schmiegt, ohne Fältchen.... Hab heute morgen Tanzröcke (Kreise) gemacht, die wundervoll auf den Hüften saßen;)...

 

LIebe Grüße aus dem braunen Chaos:)

seti

POTTMODE-MODEPOTT Mode zum Selbermachen im Ruhrgebiet, Modedesign für Hobbyschneider

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hallo,

 

danke für eure antworten.

der burda-schnitt kommt dem ganzen ziemlich nahe. mal sehen, ob ich der bequemlichkeit das feld überlasse.

bekommt man eigentlich dieses schnittmusterheft noch?

jean, nähte in einem godet sind ein frevel. niemals!

ich würde dann doch eher zum kreisrunden schnittteil tendieren, mit nur einer rückwertigen naht.

 

lg

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