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Blog für gebrauchte Kleidung erstellen


Guest Yles

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Ich habe einige Fragen:

 

Ich möchte gern gebrauchte Kleidung - die halt nicht mehr passt - verkaufen.

Auktionshäuser sind nicht so mein Ding. Darf man in einem Blog (ähnlich meinem Nähblog) Sachen zum Kauf auf privater Ebene anbieten?

 

Es geht um Kindersachen, Sachen von mir usw. Teilweise sind die Stücke gekauft oder selbstgenäht, passen aber eben nicht mehr.

 

Was muss ich da denn beachten. Würde mich sehr über Hilfe freuen!

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Warum nicht ?

 

Wenn es vom Umfang her in dem Rahmen bleibt, was man so bei privaten Verkäufen annehmen kann. Worauf Du auf jeden Fall ausdrücklich hinweisen solltest, ist, dass es ein privater Verkauf ist und Umtausch und Rückgabe ausgeschlossen sind.

Bei Gewerblichen gilt im Internet das Haustürwiderrufsgesetz, d.h. der Käufer kann 14 Tage lang vom Kauf zurücktreten.

Einen eigenen Blog nur zum Verkauf von gebrauchter Kleidung könnte man aber schon wieder für ein Gewerbe halten. Warum machst Du es nicht über den, den Du schon hast ?

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Danke Dir für Deine Antwort!

 

Du meinst also in den laufenden Blog mit rein? Wird das nicht zu unübersichtlich oder aber stört, es geht ja eigentlich in dem Blog ums´Nähen?

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Also, in meinem blog habe ich , wenn ich mal was verkaufe oder auf eine ebay Aktion hinweise, eine Rubrik dafür.

Bei mir kommt es aber selten vor, und dann mache ich ein extra Post dazu.

Bei einem eigenen Marktplatz = blog hätte ich persönlich die Sorge, man könnte meinen dass die Verkäufe kommerziell betrieben werden. Das Internet ist anonym und man weiss nie, was der Betrachter der Seite denkt.

Da wäre ich persönlich vorsichtig. Wie Du das machst, bleibt natürlich Dir überlassen.

Du könntest natürlich auch einen link in Deine Sidebar einbauen, aber - wie gesagt - auf mich würde das dann schon wieder eher gewerblich wirken.

An welche Mengen Kinderkleidung denkst Du denn so ?

Hast Du schonmal an den Marktplatz hier gedacht ? Hier sind doch auch einige Mütter unterwegs.

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Also, ich will wirklich nur meine Schränke leer bekommen. Wenn Du mal Zeit hast, schau mal auf meinen Blog. Ich habe da in der Sidebar einen Link auf meinen Flohmarkt! Wirkt das auf Dich gewerblich?

 

Ich habe halt angst, wenn ich im Nähblog bei mir Sachen anbiete, dass dann fleißige Leser wegbleiben, weil sie sich evtl. davon gestört fühlen.

 

Es werde keine Berge im Flohmarkt sein, nur hier und da mal etwas.

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Wenn du viel auf einmal einstellst, kann es tasächlich sein, daß dir jemand (eine Behörde oder auch ein anderer Verkäufer) ein Gewerbe unterstellt und ggf. dir eine Abmahnung schickt. Oder auch daß du gegen irgendeine andere Regel verstößt, die für nicht private Webseiten gelten (das Thema "private Webseite" ist enorm komplex und unklar, bereits ein Werbelink oder ein einziger Verkauf kann hier bedeuten, daß ein Gericht deine Seite als "nicht privat" einstuft und das ist zudem noch mal ganz unabhängig von der Frage Geweblich oder nicht, auch hier lauter vor allem die Gefahr einer Abmahnung.)

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Ist das nicht völlig bescheuert? Wenn man seine Klamotten nimmt, zum Flohmarkt geht

und sie da versilbert, dann ist alles privat und nicht-gewerblich. Aber wenn man dasselbe

online macht, dann muß man mit Abmahnungen rechnen....

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Ist das nicht völlig bescheuert? Wenn man seine Klamotten nimmt, zum Flohmarkt geht und sie da versilbert, dann ist alles privat und nicht-gewerblich. Aber wenn man dasselbe online macht, dann muß man mit Abmahnungen rechnen....

 

Nein, ist es nicht. Die meisten Flohmärkte sind für den privaten Verkauf gedacht und werden ja von einem Veranstalter betrieben.

 

Es gibt auch in Internet genügend Plattformen, die für den privaten Verkauf eingerichtet wurden (Kleinanzeigen, Auktionen, ...)

 

Wenn Du z.B. in der Fussgängerzone Deinen eigenen Verkaufsstand aufbaust, wirst Du mitunter Probleme bei der Durchführung bekommen. So ist's dann im Internet eben auch ...

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Ich habe mich auch schlau gemacht. Es kann durchaus passieren, dass man Probleme bekommt. Das ist mir die Sache nicht wert. Ich habe sehr gute hochwertige Klamotten die mir nicht mehr passen (da ich abgenommen habe) und möchte die einfach nur verkaufen. Ich werde mich auf Kleinanzeigen und Auktionshäuser beschränken!

 

Vielen lieben Dank für Eure Hilfe!

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Ob sich der ganze Aufwand mit eBay und Flohmarkt – welcher Natur auch immer – dann wirklich lohnt, ist die andere Frage. Gerade bei eBay habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Käufer sehr auf Marken fixiert sind und man für seine geliebten selbstgeschneiderten Schätze kaum etwas bekommt. Seitdem verschenke ich die Sachen lieber an Freunde und liebe Bekannte, die das wirklich schätzen. Wie neulich gerade wieder erlebt bei einer Bekannten, die sich so sehr über einen Rock von mir gefreut hat. Da haben dann auch beide Parteien etwas davon.

 

Viele Grüße

Aficionada

Edited by Aficionada
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Wenn ich bei ebay meine Dinge privat verkaufen kann,

warum dann nicht auch über einen Blog?

 

Ich kann doch nachweisen, dass es sich lediglich um von mir getragene Kleidung handelt (eine Größe!).

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Die meisten Flohmärkte sind für den privaten Verkauf gedacht und werden ja von einem Veranstalter betrieben.

Nö, auf allen größeren Flohmärkten, bei den ich bisher war, gab es auch gewerbliche

Verkäufer. Wie will man das auch überprüfen? Bei einem großen Flohmarkt in meiner Stadt

ist aber die Bedingung: "Keine Neuware!" ;)

 

Es gibt auch in Internet genügend Plattformen, die für den privaten Verkauf eingerichtet wurden (Kleinanzeigen, Auktionen, ...)

Auch bei Auktionen mußt du höllisch aufpassen. Es gibt rechtliche Auseinandersetzungen,

nur weil jemand mal etwas mehr verkauft hat und deswegen in Verdacht geriet, gewerblich

zu handeln.

 

Wenn Du z.B. in der Fussgängerzone Deinen eigenen Verkaufsstand aufbaust, wirst Du mitunter Probleme bei der Durchführung bekommen. So ist's dann im Internet eben auch ...

...dann aber deswegen, weil du eine Ordnungswidrigkeit (nicht angemeldeter Stand oder so)

begehst, nicht wegen unlauterem Wettbewerb.

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Wenn ich bei ebay meine Dinge privat verkaufen kann,

warum dann nicht auch über einen Blog?

 

Ich kann doch nachweisen, dass es sich lediglich um von mir getragene Kleidung handelt (eine Größe!).

Was bei rechtlichen Auseinandersetzungen immer wieder ins Feld geführt wird,

ist die "Geschäftsmäßigkeit", das bedeutet platt gesagt: "auf Wiederholung ausgelegt".

Wenn Du in Deinem Nähblog mal was anbietest, sieht es aus wie eine Ausnahme -

eine "Gelegenheitsanzeige". Wenn Du einen Verkaufsblog anlegst, sieht es so aus

wie eine auf Wiederholung ausgelegte Sache. Das erweckt den Verdacht auf

Gewinnorientiertheit. Das kann dir allerdings auch beim Online-Auktionshaus passieren.

Es gibt aber im Netz eine Reihe von Tips, wie man seine Ware anbieten kann, damit

einem das nicht so schnell passiert.

 

Ich persönlich finde das daneben, denn wer seine Sachen, die er nicht mehr haben will,

verkaufen will, soll das bitte sehr auch dürfen. Wenn er dazu schreibt, daß es gebraucht ist,

ist es auch okay. Egal wie viel es ist.

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Ist das nicht völlig bescheuert? Wenn man seine Klamotten nimmt, zum Flohmarkt geht

und sie da versilbert, dann ist alles privat und nicht-gewerblich. Aber wenn man dasselbe

online macht, dann muß man mit Abmahnungen rechnen....

 

1. Ist ein Blog zum Verkaufen aufmachen so was wie einen eigenen Flohmarkt eröffnen und

2. bleiben Verstöße im Internet länger sichtbar und können daher leichter gefunden und geahnded werden.

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