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Geschäftsplan + Umsatzplan + Gewinn-verlust-Rechnung usw.


~*Sonnenkind*~

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Hallo ihr lieben..

 

ich würd mich freuen, wenn mir jemand helfen könnte. :)

 

Ich erstelle gerade meinen Geschäftsplan und stelle dafür gerade eine Gewinn-Verlust-Rechnung und einen Umsatzplan auf.

 

Dafür brauch ich ein paar Pauschal-infos, z.b. was den Materialeinsatz (also Verbrauchsmaterialien wie Nähgarn, Stickgarn, Maschinennadeln, etc.pp. ) angeht.

 

Es hiess, es gibt Tabellen für jeden Beruf, nach denen man sich ungefähr richten kann, doch googlen brachte nix..

 

jetzt wüsste ich gerne, ob jemand weiss, was ich da angeben könnte. ?:confused:

 

Ihr würdet mir wirklich sehr helfen...

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Hallo Verena,

 

um Dir helfen zu können, müsstest Du etwas nähere Angaben darüber machen, was Du überhaupt für ein Geschäft machen willst.

 

LG Ursel

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es geht ums nähen u besticken von kinderklamotten, taschen, etc. pp.

 

und da soll es (z.b. unter der berufsbezeichnung schneider) einen Pauschalbetrag geben, den man für den Materialeinsatz (wie schon gesagt, Garne, Nadeln, etc.pp.) angeben kann.

,damit man nicht hochrechnen muss.... das gibts für viele Berufe. scheint ne Liste vom Finanzamt zu sein oder so :confused: jedenfalls sagte der Unternehmensberater ich soll mal danach googlen, aber ich konnte an Tabelle/Liste weit und breit nix im www finden...

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Ich weiss ja nicht für wen/für was du den Business-/Rentabilitätsplan machst... aber ich wäre mit diesen Richtsätzen vom FA vorsichtig. Die beinhalten nämlich nur die Zahlen die das FA gern hätte, aus wieviel Materialaufwand du bspw. wieviel Umsatz/Gewinn machen sollst.

 

Zu welchen Konditionen du dein Material einkaufen kannst solltest du selbst wissen bzw. eruieren können, wieviel du für dein Produkt nehmen kannst ist bspw. von der Region, dem Absatzmarkt etc. abhängig. Alle diese Zahlen solltest du möglichst genau im Vorfeld ermitteln und dich nicht nach irgendwelchen Pauschalen richten.

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Hallo Verena,

 

Ein Businessplan ist u.a. die Voraussetzung zur Gehwährung einer Existenzgründerförderung der Arbeitsagentur ( ich vermute mal das es darum geht ) Wenn ja solltest Du da mit Richtsätzen extraobervorsichtig sein ! Ich habe das am eigenen Leib erfahren wenn Berater so lange an DEINEN Zahlen rumzerren bis sie letztlich in ihr Raster passen, auch wenn Du für den Anfang lieber vorsichtigere Umsatz/Gewinn Annahmen machen möchtest, was ja auch sinnvoll ist. Entscheidend für die Berater der Arbeitsagentur ist, dass unterm Strich eine Machbarkeit bescheinigt werden kann, sie Dir die Förderung bewilligen und Dich aus der Arbeitslosenstatistik streichen können. Um nichts anderes geht es da. Ich gebe sticki absolut recht, Du solltest Dir Deinen Markt genau ansehen, den Materialverbrauch akribisch dokumentieren und vor allem musst Du überprüfen ob Du mit dem Preis für Deine Leistung, Dein Produkt auf dem Markt bestehen und Du auch davon leben kannst.

Ich glaube nicht, dass in den Richtsätzen alle regionalen Besonderheiten, steigende Material- und Energiepreise und eine schwindende Kaufkraft ausreichend berücksichtigt sind. Was mir in der Startphase sehr geholfen hat ist ein Coach den Du Dir selbst suchen kannst. Dieser Coach kann zum Beispiel Dein Steuerberater sein. Diese begleitende Maßnahme geht weit über die Existenzgründung hinaus. Lass Dir bei der Arbeitsagentur einen ESF-Coaching Antrag aushändigen (sie werden ihn Dir in der Regel nicht von sich aus anbieten) Die Kosten für den Coach werden zum größten Teil von der Arbeitsagentur übernommen. ESF-Coaching steht Dir zu ! Ich meine bei mir waren das weit über 1000 Euro. Informiere Dich umfassend bevor Du den Schritt in die Selbstständigkeit machst, auch ein Existenzgründerseminar z.B. bei der IHK kann nicht schaden.

 

 

Ich wünsch Dir viel Erfolg

sewfrank

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Je spezieller dein Geschäftszweig, desto weniger wirst du wohl mit der Richtsatzsammlung anfangen können (und Nähen und Besticken von Kinderkleidung und Taschen ist schon ziemlich speziell, die nächstliegende Branche wäre wohl Schneiderei/Änderungsschneiderei).

Eine eigene Kalkulation deiner Einnamen und Ausgaben erscheint mir auch unumgänglich.

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danke für die Tipps.. =) ja ich mach ne "Unternehmensberatung" im Auftrag vom AA damit ich den Grüngungszuschuss bekomme.. .. und dort (bei dieser Firma die Existenzgründer betreut..) wurde eben gesagt, das man nach diesen Werten googlen kann...

 

das ich es komplett selbst hochrechnen muss, habe ich heute gesehen, nachdem ich die Werte gefunden habe.. das wird nie und nimmer übereinstimmen..

nur fehlt mir da der Ansatz *lol* aber vllt kann ich heute auch einfach nimmer so denken, weil ich seit Stunden wieder über diesen Tabellen brüte *sigh*

 

wie habt ihr das denn gemacht? bzw. wie macht ihr das?

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Halo Verena,

 

diese "Firma" handelt im Auftrag der AA und somit gilt was ich Dir geschrieben habe. Erstelle den Businessplan so wie die es haben wollen (mit den Richtwerten) und das klappt 100 % mit der Förderung -wieder ein Arbeitsloser raus aus der Statistik. Nach der Gründung fragt von denen keiner mehr nach Dir ! Entscheidend ist, dass für Dich klar ist das es so in der Realität nicht funktioniert. Klingt hart, ist aber so. Ich nehme an, Du kennst den Preis der Selbstständigkeit: Anspruch auf ALG ist mit der Förderung und Gründung weg, selber Krankenversichern usw. Lasse Dich mit der Gründung von denen nicht drängen ! Es ist Deine Existenz ! Um die Förderung zu bekommen musst Du lediglich noch 3 Monate Anspruch auf ALG haben und wenn Du am Ende der Frist gründest ist das früh genug . Nutze die Zeit bis zum Ende aus, Du wirst sie brauchen. Auch nach der Gründung kannst Du übrigens das mit dem ESF-Coaching auch noch machen. Wenn Dir die Tabellen den Kopf vernebeln wird es Zeit für eine Pause :-)

 

Liebe Grüße

sewfrank

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