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Ledermantel kürzen, aber wie?????????


nähmarie

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Ihr lieben, ja ich bin mal wieder inkonsequent.:eek:

Habe mich breitschlagen lassen, einen neuen ungetragenen Ledermantel um ca. 30cm zu kürzen.....:eek:

Habe ich allerdings noch nie gemacht, weil ich mich eigentlich mit Leder nicht so richtig anfreunden kann....zumindest im ändern....

Nun meine Frage: muß ich auf irgendwas achten? Wie verarbeite ich den Saum??? Einlage??? Wenn ja, welche???? Geht auch welche für Textil? Wollte eigentlich nicht auch noch welche kaufen (ist ein echter Freundschaftsdienst - ansonsten never.....;)) Womit steppt Ihr Leder ab - welche Garnstärke?? Ledernadeln??? Füßchen: Teflonsohle???

Mir ist schon mulmig so`n Teil anzuschneiden!!!

Ich glaub, eigentlich brauch ich nur moralische Unterstützung - oder gibts nen WIP? Etwas planlos mal wieder und zögerlich

Sabine

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Hi, bei Leder ist das Problem wenn du trennen mußt sieht man die Naht und geht auch nicht mehr weg. Der Saum wird geklebt mit dopelseitigen Klebeband ca 1 cm breit. Teflonfuß ist nicht verkehrt dazu eine Maschinen Ledernadel und das passende Garn = 70 er , kein 120 - ist zu dünn und hoffen dass die Maschine das Leder transportiert. Wie dick ist das Leder???? Bei Reh oder Hirschlder hast du sicher kaum Probleme aber sollte es dickes Rindsleder sein ,hast du mit einer Hasushaltsmaschine kaum Chanchen. Ich habe da einen Schuster an der Hand bei dem ich dann eine Ledernähmaschine benutzten darf. Hast du ein Stück daheim wo du es ausprobieren kannst??? Viel Erfolg Hedi

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zum abstecken benutze ich Büroklammern, Haarclipse, Haarspangen - alles, was zusammenhält und keine Löcher verursacht.

Säume klebe ich mit Pattex glasklar, bis das abbindet, ist noch genügend Zeit zum korrigieren. Glasklar deshalb, falls doch mal irgendwo etwas herausquillt, das Fleckchen ohne Rückstände weggeputzt werden kann (Rasierklinge, flach gehalten). Pattex selbst hab ich immer zuhause, wozu also speziellen Leder- oder Textilkleber besorgen? Und das Leder bleibt an den Klebeflächen weich.

Große Stichlänge: etwa >3,5 auf der Skala 1-5

Universalnadeln für feines, dünnes Leder, Ledernadeln bei mittlerer Stärke.

Ich verwende Baumwollgarn, keinesfalls Allesnäher, der ist zu scharfkantig und zerschneidet die Nadellöcher.

Wie Hedi schon schrieb: ein Teflonfüßchen ist u.U. von Vorteil, muß aber nicht sein. Ich verwende meistens den Normalfuß, hin und wieder den Rollenfuß meiner Bernina.

Gruß

Kerstin

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Ihr lieben, Danke für Eure Unterstützung.... 70er Garn habe ich, Lederkleber vielleicht.... Büroklammern, ja, Reststück (schneide ich ja ab.........)

nur leider keine Lust......................

Aber ich berichte wie`s wird.............

LG Sabine

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Hi, das 70 er Nähgarn konnte ich günstig von einer aufgelassenen Pelznäherei erwerben, soviel zur Frage von Peterle. Aus schmerzhafter Erfahrung rate ich von den diversen Klebern ab. Das Leder wird darunter hart und man kann es unter Umständen von außen sehen. Ich verwende deshalb das doppelte Klebeband . Es wird mit dem Hammer leicht fest geklopft. Habe bei dieser Verarbeitung nur gute Erfahrung gemacht. HAbe mir das bei gekaufter WAre abgeschaut. LG Hedi

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Hallo, ich habe eine Schneiderei inkl. Änderungsschneiderei, und wir machen auch Lederhosen und Lederänderungen!

 

Also, wir kleben den Saum immer! Entweder mit Patex oder mit eigens hergestelltem "Mehlpapp" (Roggenmehl und heiß aufgekochtes Wasser - ist billig, ökologisch und immer verfügbar! :))

 

Auf jeden Fall eine Ledernadel verwenden, dickeres Garn (wir nehmen immer 35er Stärke), auch beim Unterfaden kein zu dünnes Garn, da sonst die Naht aufreisst!!!

Verwende zwischen Leder und Transporteur ein Seidenpapier, denn wenn Du kein Rollfüßchen hast, könnte man u.U. den Transporteurabdruck sehen!!!

 

Welches Leder verarbeitest Du denn eigentlich??? Ist es Glattleder oder Veloursleder? Wie dick ist es denn????

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Ich kann zu den Klebern, speziell Pattex, nichts negatives sagen. Der Kleber sollte natürlich für Leder geeignet sein, das steht beim Kleingedruckten auf der Tube :) Als Wunderstumpen von 1,60m muß ich alle Kleidungsstücke kürzen, also auch Ledermäntel, -röcke, -hosen. Ein spezieller Lederkleber für Kleidung hat nie richtig gehalten. Die typischen Bastelkleber kommen nicht in Frage, sie werden hart und können durchschlagen. Meine Pattex-Säume bleiben weich und durchgeschlagen ist auch noch nichts. Ich streiche dünn und großflächig auf, lasse ablüften und presse dann mit dem Handballen die Lagen zusammen: perfekte Saumumschläge.

 

@wattens4: den "Papp" hatte ich immer mit Weizenmehl gemacht, der Kleberanteil ist höher als bei Roggen. Wegen des Wasseranteils hatte ich den aber nie für Lederkleidung verwendet. Ich werd's demnächst ausprobieren :)

Grüße in's Gebirge

Kerstin

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Ihr Lieben Mitstreiter....

wenn ich Euch jetzt sage, dass mein GÖGA in einer sehr sehr großen Klebefirma arbeitet................:eek::eek::D:D:D

Also ich denke, da probier ich mal rum....Doppelklebeband ist auf gar keinen Fall ein Problem....;)

Der Mantel hängt nu hier im Treppenhaus und muß einfach das nächste Projekt sein, da ich es sonst nur schiebe.... Das letzte Mal, dass ich so was gemacht habe ist nur leider mehr als 10 Jahre her...............:eek::eek:, daher mein Berührungsängste.... Aber....

Wodurch zieht man denn ne Lederjacke auf links? Ich konnte keine Verstürznaht finden.... In der Ausbildung haben wir immer ein Stück im Ärmel zum Wenden offen gelassen....

Achso: es ist Nappaleder, schwarz, mitteldick und ich habe ein niegelnagelneues Teflonfüßchen....:jump: und von einer netten Dame aus dem Forum hier (:eek::D) kann ich mir evtl. auch ein Rollenfüßchen ausleihen.... Sobald ich mich getraut habe die 30cm Leder + Futter (macht man das gleichzeitig) abzuschneiden, werde ich es testen.... Garn wie gesagt in allen Stärken (35er weiß ich allerdings nicht genau) ist vorhanden!

Danke, dass Ihr mir son Mut macht!

Lg Sabine, die mal wieder schwach wurde bei dem Satz: "Der muß nur schnell mal umgenäht werden....")

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