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WIP Nr. 1 - Ein Sommerkleid als Erstlingswerk


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Hallo zusammen,

 

dann eröffne ich mal meinen WIP Nr. 1 - dieses Kleid wird.

 

Morgen kaufe ich also erstmal Stoff und leihe mir eine Nähmaschine von der Schwiegermutter aus. Und dann hoffe ich, dass ich mit der gleichen Begeisterung ans Werk gehe, wie ich es mir jetzt vorstelle!

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Ach Mensch, in einem anderen Thread wurde mir davon schon abgeraten, wegen dem Plissieren. Jetzt überleg ich, ob das Kleid denn nicht auch ohne die Falten geht. Aber wie bekomm ich das alternativ hin?

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Die Plissieren kannst du ja auch vorher erstmal üben mit einem sehr billigen Stoff. Lass dich nicht von anderen entmutigen. Solange du schön langsam machst und über jeden Schritt lieber zweimal nachdenkst, kann nix schief gehen.

 

Das Kleid ist übrigens sehr schön.

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Na, da schau ich doch mal gespannt zu *Schokokekse für alle in die Runde schieb*

 

Das geht bestimmt auch ohne die Falten, dann müsstest Du eventuell den Schnitt etwas ändern. Aber fang einfach erstmal ganz langsam an :)

Die meisten Ideen kommen beim Nähen selbst, dann sieht man auch, wo man was anders machen kann :super:

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Spontan würde ich JA sagen, aber ich bin da auch sehr experimentierfreudig :D

 

Kleiner Tipp, übertrage die Schnittmuster auf Malerfolie - das vom Oberteil und das von dem Rock. Dann steck sie zusammen und Du kannst sehen, ob sie zusammenpassen oder Du was ändern müsstest.

 

Und wie gesagt, wenn Du hast, mach zuerst ein Probeteil, damit Du Dich nicht ärgerst, falls etwas nicht klappt und der Stoff vermurkst ist.

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Hallo,

 

viele hier übertragen die Schnittmuster auf dickere Malerfolie (also die Folie mit der Maler die Böden/Möbel abdecken um sie zu schützen beim Anstreichen) aus dem Baumarkt und die kann man dann auch zusammenkleben oder stecken um zu sehen wie die genähten Teile in etwa aussähen oder sitzen würden. Tesafilm oder Stecknadeln wären da das Mittel der Wahl.

 

Probeteile näht man entweder aus ganz billigen Stoff bei dem man sofort weiss dass man ihn nie anziehen könnte (alte Bettlaken z.B.) oder man nimmt einen Stoff der zwar tragbar aber zumindest so günstig war dass es nicht allzusehr schmerzt wenn er in die Mülltonne wandern müsste.

 

Viel Erfolg!

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Die Plissieren kannst du ja auch vorher erstmal üben mit einem sehr billigen Stoff. Lass dich nicht von anderen entmutigen. Solange du schön langsam machst und über jeden Schritt lieber zweimal nachdenkst, kann nix schief gehen.

 

Das Kleid ist übrigens sehr schön.

 

Hallo KyraDD, Plissieren ist ein maschineller Prozess. Das kann man nicht selber machen.

Grüsse, Lea

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Malerfolie? In nicht Näh-Deutsch bitte :D

 

Ein Probekleid würd ich eh nähen. Dazu nimmt man weniger wertvollen Stoff, oder?

 

Ganz normale Abdeckfolie aus'm Baumarkt :D die ist schön stabil, geht nicht kaputt und du kannst die Schnitttile immer wieder verwenden.

 

Genau, für's Probekleid weniger wertvollen Stoff - ein alten Bettlaken, Nessel oder Bomull von Ikea reichen völlig aus ...

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schönes kleid, darüber hab ich auch schon mal nachgedacht...

 

wie wärs denn statt diesem Roch einen Tellerrock zu machen, also entweder einen ganzen Kreis, einen Halbkreis oder ein anderes Kreissegment (je nach gewünschtem Umfang)? Da kann man dann gut anpassen, wenns ums zusammennähen der beiden Teile geht.

 

Aber auch noch eine Frage: Warum kann man nicht selber plissieren? Ist das nicht nur bügeln (sehr akurat, ok)? Aber immerhin weiß ich jetzt auch, was die K&K Plissieranstalt zur Königin von Ungarn, seit 1868 (oder so) war. Da gabs ein schönens Schild an einem leerstehend Geschäft, jetzt ist es leider seit ein paar Tagen weg...

 

aber zurück zum Thema, du schaffst das schon!

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Das schreibt Wikipedia:

 

Das Plissieren [bearbeiten]

 

Das Plisssieren ist eine Appretur, die aus drei Arbeitsvorgängen besteht: Behandlung mit Kunstharz und anderen Chemikalien, Faltenlegen und Pressen. Das Pressen von Meterware erfolgt bei Mitwirkung von feuchter Hitze auf Plissiermaschinen, kleinere Erzeugnisse werden manuell bearbeitet.

 

Dauerfalten werden nur bei Textilien aus synthetischen Fasern garantiert (in der Praxis hauptsächlich aus Polyester). Falten auf Textilien aus Naturfasern sind nicht wäschebeständig.

Plissierter Männerrock (Fustanella, griechische Tracht)

 

Für das Plissieren von Wollgeweben wird ein so genanntes Siroset-Verfahren angewandt. Ein angeblich dauerhaftes Plissee wird hier mit Konzentraten von Etanolaminsulfit erreicht, die 25 % Schwefelsäure beinhalten. [1]

 

Plissierte Textilien werden vorwiegend für Bekleidungszwecke (Röcke, Manschetten) und Fenstervorhänge verwendet. [2]

 

Faltenfreie Grüße

Monika

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Ich hab mir die Anleitung zu dem Schnitt gerade durchgelesen: Da steht auch, dass man die Rockteile zum plissieren geben soll:

 

Rockbahnen

plissieren lassen: Plissee

3-fach, Faltenbreite 2 cm. Die Falten

sollen von rechts nach links verlaufen.

 

Hast du die Möglichkeit dazu? Wenn ja, sieht das sicher gut aus. Ich kann mir das Kleid aber auch, wie hier schon vorgeschlagen wurde, mit einem Tellerrock gut vorstellen.

 

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem ersten Nähprojekt! Aber pass auf: die ganze Geschichte macht süchtig. Bald bist du nicht mehr mit Schwiegermama's Nähmaschine zufrieden ...

 

Lg,

Bettina

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Hallo liebe Interessierte,

 

war heute im Stoffgeschäft. Hab mir letzen Endes diesen Schnitt geholt. Gleich gibts Fotos!

 

Und danach leg ich auch schon los :) Da ich das Kleid eh nur in Größe 38 nähen werde (Mama, Schwester und ich tragen alle die gleiche Größe), nehme ich den Schnitt direkt :)

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Huhu, freut mich, dass es nun weiter geht - trotzdem kleiner Tip :)

 

Ich weiß jetzt nicht, was Du mit "Schnitt direkt nähen" meinst, aber bitte miss Dich vorher aus und schau auf die Größentabelle des Schnittes, ob Du wirklich eine 38 nähen musst. Ich weiß wovon ich rede :rolleyes:

Und wenn Du gemessen hast und die Größe in der Tabelle gefunden, dann miss auch ruhig das Schnittmuster aus (Nahtzugaben beachten).

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Schön, dass es losgeht!

Trotzdem: Ich würde dir wirklich dazu raten, den Schnitt nicht auszuschneiden, sondern zu kopieren.:o Gerade wenn du zum ersten Mal schneiderst und ja noch nicht wisen kannst, wie die Größen ausfallen und welche Änderung du vornehmen musst...

Viel Erfolg!

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Ich schneide einen Sack für Altpapier auf, hefte ihn mit Stecknadeln auf das (gebügelte) Schnittmuster und mal die entsprechenden Teile mit Folienstift nach. Paß- und diverse andere Zeichen auch übernehmen und dann ausschneiden.

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Und wie mach ich das am Sinnvollsten? Soll ich mir extra so ein Kopierrädchen kaufen oder gibts dafür nen einfacheren Trick?

 

So ein Kopierrädchen ist grundsätzlich eine sinnvolle Anschaffung - allerdings weniger um den Schnitt abzupausen ;)

 

Am besten Du nimmst besagte Folie aus dem Baumarkt, legst sie auf dein Schnittmuster und paust mit Folienschreiber Deine Größe sowie alle dazugehörigen Markierung, Abnäher usw. ab

Beachte, ob die Nahtzugabe schon mit drin ist, oder Du sie selbst dazugeben musst - merkwürdigerweise bei Anfängermodellen oft der Fall :confused:

 

Das Kopierrädchen und entsprechendes Kopierpapier benötigst du dann zum übertragen der Markierungen und Abnäher auf das zugeschnittene Stoffteil

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So, jetzt folgt der erste Bericht.

 

Natürlich ging es erstmal an die Auswahl des feinen Stoffes, der hier ist es geworden:

cimg7890.jpg

 

Auf Anraten vieler habe ich den Schnitt erstmal kopiert. Da ich nur den dicken Folienstift hatte, ist es nicht Millimeter genau geworden. Bei der fetten Nahtzugabe, die ich allerdings aufm Stoff gegeben habe, dürfte das ziemlich wurscht sein. Wir bauen gerade um und da hatten wir noch Folie vom Fußboden-Umbau über. Superstabil und doch transparent genug! Top!

cimg7892.jpg

cimg7895.jpg

 

Dann natürlich aufgelegt und die Nahtzugabe draufgezeichnet. Da ich keine Schneiderkreide habe, hab ich kurzerhand meine Pastellkreide benutzt. Weil sie so schön wieder abgeht. Tja, sehr schön sogar, schon beim Schneiden waren einige der Linien nicht mehr sichtbar!

cimg7898.jpg

 

Zwischendurch immer wieder ein Kampf mit dem Katzen-Tier, dass sich voller Inbrust auf dem Stoff gewälzt hat:

cimg7896.jpg

 

Dann der Zuschnitt. Hab ich erwähnt, dass ich ums Verrecken nicht gerade schneiden kann?

cimg7900.jpg

cimg7899.jpg

 

Und die ausgeschnittenen Oberteile. Wie gesagt, mit Pi mal Daumen Nahtzugabe. cimg7901.jpg

 

Fazit des ersten Tages: Schneidern ist SPORT! Was hab ich da am Boden geschwitzt, bin rumgekrochen, hab Nadeln umgesteckt, Fehler korrigiert! Ich hab mehr getrunken als sonst während meiner Sporteinheiten! Und mein Knie tut jetzt übelst weh. Hoffentlich hab ich mir da nix kaputt gemacht. Mein Tisch war leider viel zu klein, daher musste ich auf den Boden ausweichen.

Achja, ein Fehler ist mir auch passiert. Die Rockteile werden nebeneinander gelegt und als eines ausgeschnitten (also die Vorderseite hinlegen und wenden). Leider hab ich den rechten und linken Teil erstmal seperat gemacht, so dass ich dann gleich noch mal korrigieren durfte und es zu einem Teil zurechtlegen musste .

 

Morgen gehts ans Nähen ran. War bestimmt 3 Stunden jetzt drüber. Und mein Knie macht nicht mehr mit....

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