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verstellbarer nähfußdruck bei der bc 2500


dahbia

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hallo ihr lieben.

 

eine frage an die besitzer der brother bc 2500,kann ich bei der nähma den nähfußdruck verstellen.

 

ich kann bei dicken stoffen nur den schwarzen püpel am nähfuß j betätigen um die dicke stelle zu überwinden.

 

und dan habe ich noch ein problemchen,wenn ich beginne zu nähen,verknubelt der faden unter dem stoff so ein wenig.

 

kann ich da irgendwie was machen ?

 

:buegeln: sonst bin ich zufrieden mit meinem kleinen ding.

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Guten Morgen,

 

ich musste vor einiger Zeit erfahren, dass die Maschine leider keinen verstehlbaren Nähfußdruck hat.

Ich helfe mir bei solchen Stellen dann immer, dass ich den Stoff (mit Gefühl) oben ein bisschen ziehe beim Nähen.

 

Ach, ja. Ich nehme auch immer ein bisschen "Anlauf" wenn ein sehr dicker Knubbel auftaucht. Also nicht erst kurz davor anfangen zu nähen sondern ein ganzes Stück davor und dann mit Schwung den Berg hinauf. Klappt dann auch ohne den schwarzen Nöpel festzustellen. :D

 

Gruß, Julia

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hallo

 

an manchen stellen vernäht sie auch garnicht,also wenn ich zb auf einer dünneren stelle bin und auf die dickere stelle zunähe.

 

wenn ich mit schwung so nähe wie du es beschrieben hast kommt ein sehr dicker knubel und es verhädert sich alles.und ich muss das auftännen und neu beginnen.

 

sonst macht sie alles fein,nur wenn es dicker wird macht sie gemuckel.

 

ich war ja auch so ungeduldig und wollte nicht noch etwas warten und sparen.

und mit der zeit sammelt jeder von uns näherfahrung und da reicht die einfachheit nicht mer.

 

ich habe meiner tochter einen patchwork genäht,traue mich nicht ans binden.

 

möchte echt eine neue,eine als zusatz wenn es dicker wird,und auch mal leder will ich nähen trau mich nicht bei der maschine.

 

dieses geräuch was sie abgibt wenn sie auf so einen dicken rand näht ohhh gruselig.:freak:

 

hast du auch schon leder genäht?

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Hallo dahbia,

 

bei dicken Stellen habe ich ganz langsam genäht.

Entweder mit dem Feststellknopf am Füsschen oder eine Erhöhung untergelegt, damit der Fuss auch hinten transportiert.

Manchmal ist es auch besser einfach nur das Handrad für ein paar Stiche zu nutzen - damit kommt man auch über dicke Stellen drüber.

 

Fadenverheddern am Anfang der Naht:

Einfach die beiden Fäden zum Nähbeginn kurz festhalten, dann kann sich nix verhäddern.

 

Ich denke zum Leder nähen ist die Maschine dann doch zu schwach.

Du könntest es vielleicht noch mit einer Ledernadel versuchen.

 

Der Obertransportfuss von brother ist auch noch empfehlenswert.

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Ich hab mir vor zwei Tagen auch ne Nadel geschrotet, weil ich doch etwas zuviele Lagen vernähen wollte :o

Prinzipiell aber mache ich es wie Karina und Julia: Weit vor dem Knubbel anfangen zu nähen, und dann ganz laaaangsam den Knubbel bewältigen. Bis auf eine Ausnahme (siehe oben :D), hat sie es dann immer brav geschluckt.

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Das ist eine mechanische, oder?

 

Da sollte man am Nahtanfang immer die beiden Fadenenden gut festhalten, bis man die ersten drei, vier Stiche gemacht hat. Dann näht sie sauber los.

 

Gegen das Problem mit dem Nähen über dicke Stellen hilft der verstellbare Nähfußdruck auch nicht wirklich weiter. Hier liegt das Problem ja darin, daß der Nähfuß entweder an der dicken Stelle "aufläuft", sich also sozusagen vorne verhakt, oder daß er durch die Schrägstellung nicht mehr gleichmäßig den Stoff auf den Transporteur drücken kann und deswegen auch der Stofftransport seinen Job nicht mehr gut machen kann.

 

Allerdings gibt es da einen anderen, uralten Trick: Man näht bis zur dicken Stelle, dann hebt man den Nähfuß kurz (Nadel bleibt im Stoff) und legt unter den hinteren Teil des Nähfußes einen Höhenausgleich. Bei manchen Firmen gibt es so was zu kaufen, etwa aus Kunststoff, man kann aber jegliches Streifchen oder Stückchen nehmen, das die Höhe ausgleicht: mehrfach gefalteter Stoff, Pappe, alte Kredit- oder sonstige Plastikkarten, ggf. mehrlagig übereinander. Ziel ist immer, daß der Nähfuß wieder waagerecht steht, dann kann er auch transportieren.

 

(Was auch hilft, ist JEDE Naht nach dem Nähen sauber flach zu bügeln, dann sind die Kreuzungen oft nicht mehr so hoch. :o )

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Das ist eine mechanische, oder?

 

Wie Stoffmadam schon schrieb ist es eine elektronische Maschine.

 

oder daß er durch die Schrägstellung nicht mehr gleichmäßig den Stoff auf den Transporteur drücken kann und deswegen auch der Stofftransport seinen Job nicht mehr gut machen kann.

 

Allerdings gibt es da einen anderen, uralten Trick: Man näht bis zur dicken Stelle, dann hebt man den Nähfuß kurz (Nadel bleibt im Stoff) und legt unter den hinteren Teil des Nähfußes einen Höhenausgleich.

 

Dafür gibt es bei Brother eine Einrichtung am Nähfuss.

Wenn man das kleine Knöpfchen drückt bleibt der Nähfuss gerade stehen.

Er kippt also nicht.

Der Höhenausgleich ist aber trotzdem hilfreich, da das Füsschen dann besser transportiert.

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Steht Deine Nadel in der Mittelposition oder links?

 

Links hat sie mehr Durchstichkraft. Frag mich nicht warum. Es ist einfach so. Vielleicht können Dir die

Schrauber das technisch erläutern. :D

 

Ansonsten Fadenspannung oben wie unten nicht zu locker, mit dem Pinösel am Nähfüßchen arbeiten und

zusätzlich kann man noch etwas unterlegen. Fürs Unterlegen habe ich Jeansreste hier. Wenn das

Füßchen vorne auf der dicken Stelle ist, lege ich hinten so viele Lagen Stoff drunter, dass die Höhe

ausgeglichen ist. Ist der Fuß voll auf der dicksten Stelle wird der Ausgleichstoff vorne angelegt - aber Vorsicht:

nicht zu schnell weiternähen sonst sind die Ausgleichstöffchen ruck zuck mit vernäht.

 

Dann noch ein Tipp für Jeans. Also wenn mein Papa den Hammer aus der Werkstatt sucht. Der steht bei mir.

Ich bügele und stecke die Säume und auf die dicken Stellen haue ich noch ein paar mal mit dem Hämmerchen.

Es sollten hierbei keine Stecknadelköpfe bei den zu klopfenden Stellen liegen. Die sind sonst schnell hinüber.

Damit keine Druckstellen auf dem Stoff zurückbleiben lege ich mir auch wieder ein Stoffrestchen um den

zu klopfenden Stoff.

 

Der Tipp mit Fäden hinten beim Nähanfang festhalten ist trotzdem auch bei dieser Maschine gut. Wenn am Nahtanfang

die Fäden noch nicht richtig in der Füßchenspannung liegen ziehen sie sich gerne in den Kapselraum. Gerade auch bei

ganz dünnen Materialien zu empfehlen.

 

Die Maschinen haben oft viele technische Rafinessen. Das heißt aber nicht, dass man nur Stoff

und Garn füttern muss und den Rest macht die Maschine. Bisschen Gefühl gehört auch dazu.

 

Man lernt mit der Zeit mehr und mehr und hat für immer mehr Problem Tricks und Kniffe parat.

 

LG Manu

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Hi,

nein es ist eine Computermaschine, die leichteste, die ich überhaupt kenne, ca 4,5kg schwer.

Warum fragtest du?

 

Weil das Festhalten bei den mechanischen immer nötig ist, viele elektronische hingegen den Faden selber "festhalten". Aber offensichtlich nicht alle. (Und nicht unter allen Umständen, bei meiner ist es "im Prinzip" auch nicht nötig, aber ich halte trotzdem. Habe ich eh so gelernt.)

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Dafür gibt es bei Brother eine Einrichtung am Nähfuss.

Wenn man das kleine Knöpfchen drückt bleibt der Nähfuss gerade stehen.

Er kippt also nicht.

Der Höhenausgleich ist aber trotzdem hilfreich, da das Füsschen dann besser transportiert.

 

Ah ja. Das kannte ich nicht. (Ich habe auch keine Brother) Das klingt auch nicht unpraktisch.

 

Wobei aber das Nähfüßchen ja erst mal so weit kommen muß, daß es vorne "hoch" ist, oder? Bei dicken Stoffen hast du ja manchmal richtige "Stufen", wo sich der Nähfuß dann gleich mit der Spitze verfängt. Und wie du selber geschrieben hast, die Auflagefläche (bzw. "Aufdruckfläche") des Nähfußes auf den Stoff wird dadurch natürlich nicht größer, wenn er in der Luft hängt.

 

(Das mit der linken Nadelposition, wovon Manu schreibt, gilt glaube ich vor allem für Brother Maschinen. Aber einen Versuch ist es sicher wert. )

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guten abend

 

ohhh vielen lieben dank an euch alle,ihr habt ja kniffe drauf,die werde ich gleich mal versuchen.meine kidis sind im bett,da kann ich wieder ins nähzimmer.

 

mit der linken nadelposition muss ich mal darauf achten .

 

oh leise finde ich meine nähma nicht,naja ich hänge auch ziemlich dicht mit der nase dran.

 

ich habe sie ca 6 monate,ohh da brauche ich noch zeit bis ich alle kniffe kenne.

 

:klatsch1: danke euch.

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Also die linke Position hat bei allen Modellen wo ich es ausprobiert habe sehr gut funktioniert und das

waren nicht nur Brothers.

 

Der Feststellknopf der Brother ist gut. Das Unterlegen mache ich schon gewohnheitsmäßig. :D

 

LG und viel Erfolg wünscht Manu

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Also die linke Position hat bei allen Modellen wo ich es ausprobiert habe sehr gut funktioniert und das

waren nicht nur Brothers.

 

Da weder meine Bernina noch die uralte Vorgängerin von Singer Probleme mit der Durchstichkraft hatten, hatte ich noch nie das Problem, das probieren zu müssen. (Meine Bernina kam auch bei meinem dicken Denim durch die Kappnaht der Kreuznaht, das sind irgendwie neun bis zwölf Stofflagen im Maximum. :cool: )

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Weil das Festhalten bei den mechanischen immer nötig ist, viele elektronische hingegen den Faden selber "festhalten". Aber offensichtlich nicht alle. (Und nicht unter allen Umständen, bei meiner ist es "im Prinzip" auch nicht nötig, aber ich halte trotzdem. Habe ich eh so gelernt.)

 

Ah, danke. Also einen Unterschied macht es schon aus, ob ich eine elektronische nehme oder eine elektrische, aber ganz ausreichen tut es nicht, jedenfalls nicht, wenn man direkt von Anfang an ein perfektes Stichbild haben möchte. Je nach Stoffdicke wird sogar der Stoff ein wenig eingezogen, oder der Faden verknubbelt sich unten etwas. Außer ich fange mit gerade eingesteckter Unterfadenspule an, dann hat der Faden die optimale Länge und es passiert glaub ich gar nichts (Falsches).

 

Das erinnert mich noch an den Tipp mit dem "Mäuschen", einem Stoffstückchen, das viele immer am Anfang direkt vor dem Nähgut nähen, damit sowas alles nicht passiert ;)

 

Das mit der Durchstichskraft, das du im Posting hier obendrüber beschreibst, ist sehr interessant, da schient mir dann ein essentieller Unterschied zwischen brother und bernina zu bestehen. Meine Guten können das auch, aber sie brauchen sehr viel Zureden und richtiges Positionieren, sonst :eek:

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Steht Deine Nadel in der Mittelposition oder links?

 

Links hat sie mehr Durchstichkraft. Frag mich nicht warum. Es ist einfach so. Vielleicht können Dir die

Schrauber das technisch erläutern. :D

 

Kann ich, das ist nämlich falsch. :D

Die Kraft, mit der die Nadel durch das Nähgut stechen kann, ist von links nach rechts vernachlässigbar. Eher wird es auf der linken und rechten Seite ungünstiger sein, da die Nadel nicht senkrecht über dem Nähgut steht.

 

Es ändert sich aber von links nach rechts der Schlingenhub, der für die Stichsicherheit mitverantwortlich ist. Der ist bei Brother auf der linken Seite größer, als auf der rechten.

 

Die Fäden müßen am Nahtanfang bei allen Maschinen fixiert werden. Egal, ob elektronisch, mechanisch, elektrisch oder sonstwas.

Das kann von Hand passieren oder in dem man die oder den Faden irgendwo einklemmt.

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Aha, danke für die Erläuterung der Technik. Das werde ich mir abspeichern.

 

Hatte das damals bei Brother aufgeschnappt und weil meine Pfaff nicht gerne in Mittelposition dicke

Stoffe nähte, damit ausprobiert. Es funktioniert prima. Wo die Fäden sich vorher nicht verschlingen

wollten gibts jetzt keine Probleme mehr.

 

Ich dachte ja bei meiner Pfaff. Wenn sich die Fäden nicht verbinden muss ich die Fadenspannung lockerer einstellen.

Das Ende vom Lied war, dass sich Schlingen bildeten. Schön sieht anders aus.

 

Schlingenbildung bei dicken Materialien ist nun auch kein Thema mehr weil Peterle mir letztes Jahr in Aachen

gezeigt hat wie ich die Fadenspannung einstellen muss. Ich hab mich nicht getraut so eine feste Spannung

einzustellen. Man kann das ja auf einem Stoffrest ausprobieren. Damit das Stichbild auch von links und rechts

gleichmäßig ist.

 

Habe natürlich noch nicht alle Maschinen aller Hersteller ausprobieren können aber bei denen, wo es

Probleme gab funktionierte das mit der linken Position sehr gut. Das hängt halt eben von den von Peterle

beschriebenen Faktoren ab.

 

LG Manu

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