Jump to content
Partner:
Babylock Overlock Bernina Nähmaschinen Brother Nähmaschinen Janome Nähmaschinen Juki Nähmaschinen

Wartungsfreie Maschine ölen?


Recommended Posts

sd15.gif

 

ich hab den Klartext schon mehrfach ins forum gestellt

also nochmal das ganze :

 

PFLEGE der Nähmaschine

 

Wo gehobelt wird, fallen Späne. Wo genäht wird, gibt es Staub und Fusseln.

Da es auf unserem schönen blauen Planeten Schwerkraft gibt, gibt es auch Reibung

Dagegen hilft nur :

1. ölen fetten schmieren

oder

2. abnutzen lassen

 

Grundsätzlich: erst saubermachen, dann ölen

 

REINIGUNG:

1. ALLE Fäden raus (also auch Spule mit Kapsel entfernen)

2. Nadel entfernen

3. Stichplatte runter

4. ALLE Deckel und Klappen auf

5. mit Pressluft mindestens 8 bar (an der Tankstelle) von allen Seiten auspusten.

Ersatzweise mit Pinsel (alte Zahnbürste) und Staubsaugerschlauch arbeiten.

 

ÖLEN:

!!! SALAT-ÖL, BIO-ÖL und sonstige schmackhafte Sachen haben im Umkreis von 10 Metern um Nähmaschinen ABSOLUT NICHTS ZU SUCHEN !!!

Eventuelle Speisekammertüren in der Nähe sind sorgfältig verschlossen zu halten, damit sich die Maschinen nicht in selbstmörderischer Absicht selbst bedienen können

 

Nähmaschinen-öl muss klar und dünnflüssig sein, außerdem harz- und säure-frei !!

 

1. Greifer pro 20 Nähstunden 1 Tropfen Öl in die Greiferlaufbahn (vorher spule raus!)

Maschine kurz laufen lassen, damit sich das Öl verteilt

ALLE PFAFF-Modelle seit 1968 werden nur am Greifer geölt

Auch wenn der Verkäufer behauptet, dass NIE geölt werden muß, verlängert hier

1 gelegentliches Tröpfchen Öl die Lebensdauer von Verschleißteilen ( oder mit einem ölfeuchten Wattestäbchen durchwischen)

2. andere Ölstellen pro 60 Nähstunden je 1 tropfen Öl

3. Gebrauchsanweisung beachten!

neuere Maschinen haben weniger Ölstellen, weil SINTERTEILE verwendet werden

4. Schnurketten, Antriebsriemen, Zahnriemen, Keilriemen, Gummiteile (Spulergummi, Reibräder, …) dürfen auf gar keinen fall geölt werden

 

NÄHTEST

1. unbedingt eine frische Nadel einsetzen und 20 cm probenähen.

2. Der Nadelfaden soll beim ZZ-Stich auf der Unterseite des Stoffes eben erkennbar sein.

3. Dann mit Geradstich vor- und rück-wärtsnähen. Soll gleichmäßig aussehen.

 

das wär’s im Allgemeinen

Rückfragen am besten im Forum stellen, dann haben alle was davon.

Erstelldatum 19.05.2005 06:35

Aktualisiert 01.12.2011 09:59

Link to post
Share on other sites
  • Replies 43
  • Created
  • Last Reply

Top Posters In This Topic

Top Posters In This Topic

Posted Images

Hallo josef,

danke für dein Posting,

nur erhebt sich für mich die Frage, nach dem Studium aller Anworten hier, was ich nun tun soll. Es scheint ja offenbar unterschiedliche Auffassungen unter den Fachleuten hier zu geben.

 

Wenn ich das richtig verstanden habe, rekapituliere ich einfach mal.

 

peterle sagt, man soll gar nicht "grundsätzlich ölen", sondern nur, wenn in der Beschreibung angegeben. Die Modernen, "wartungsfreien" Maschinen tendentiell überhaut nicht ölen. (Nur reinigen). Manchmal schadet es eher, als dass es nützte.

 

Du, josef hingegen vertrittst die Auffassung, wo Reibung durch Schwerkraft, MUSS man ölen, um frühzeitigem Verschleiss vorzubeugen.

 

Zum Beispiel selbst Toyota schreibt in seiner 3487-Ovi-Beschreibung: Obwohl eigentlich nicht geölt werden braucht, weil Sintermaterial, schadet es aber nichts, (dh. die haben selber Angst und empfehlen es), wenn man an den Obergreifer zb. ab und an mal einen Tropfen Öl gibt.

 

Hmmm was denn nun?:confused:

Link to post
Share on other sites

Hallo,

 

kann mir jemand sagen, wo bzw. ob man bei einem Horizontalgreifer ebenfalls ein Tröpfchen Öl in die Greiferlaufbahn gibt? Bei meiner Pfaff habe ich das immer nach dem Säubern gemacht und das hat sich absolut bewährt.

 

Nun mit dem Horizontalgreifer bei der Elna frage ich lieber, bevor ich was falsch mache oder eben zuwenig :nix:

 

Viele Grüße, haniah

Link to post
Share on other sites
(Eine Maschine kaufen, bei der das Ölen wie oben beschrieben in der Anleitung steht ;) )

 

Aha... So, so... Interessant! Hast Du vielleicht eine Lister, derer Maschinen, bzw. Gebrauchsanleitungen??

Link to post
Share on other sites
Hallo josef,

danke für dein Posting,

nur erhebt sich für mich die Frage, nach dem Studium aller Anworten hier, was ich nun tun soll. Es scheint ja offenbar unterschiedliche Auffassungen unter den Fachleuten hier zu geben.

 

Wenn ich das richtig verstanden habe, rekapituliere ich einfach mal.

 

peterle sagt, man soll gar nicht "grundsätzlich ölen", sondern nur, wenn in der Beschreibung angegeben. Die Modernen, "wartungsfreien" Maschinen tendentiell überhaut nicht ölen. (Nur reinigen). Manchmal schadet es eher, als dass es nützte.

 

Du, josef hingegen vertrittst die Auffassung, wo Reibung durch Schwerkraft, MUSS man ölen, um frühzeitigem Verschleiss vorzubeugen.

 

Zum Beispiel selbst Toyota schreibt in seiner 3487-Ovi-Beschreibung: Obwohl eigentlich nicht geölt werden braucht, weil Sintermaterial, schadet es aber nichts, (dh. die haben selber Angst und empfehlen es), wenn man an den Obergreifer zb. ab und an mal einen Tropfen Öl gibt.

 

Hmmm was denn nun?:confused:

 

sd15.gif

 

sowohl Peterle als auch ich sind der gleichen Meinung :

 

die Verkäufer sagen nicht ölen

die Techniker sagen ölen

 

nun darfst du dir´s raussuchen :D ;) :D

Link to post
Share on other sites
  • 3 weeks later...

Mein lieber Herr Gesangsverein...

 

Sintermaterial wird NICHT geölt! Was die Wald-und Wiesentechniker meinen ist völlig egal. Gesintertes Material kann sehr schnell Schaden nehmen und damit in kürzester Zeit unbrauchbar sein. Wenn man natürlich schnell Geld verdienen will- sprüht man das ganze am besten mit rostlösenden Sprühölen ein. ( diese Zeug frisst sich selbst noch in Gummiteile, Zahnriemen und vermag sogar Hydraulikschläuche aufzuweichen.

 

Grundsätzlich hält man sich an die Vorgaben der Hersteller, das sollte einem einleuchten.

Link to post
Share on other sites
Mein lieber Herr Gesangsverein...

 

Sintermaterial wird NICHT geölt! Was die Wald-und Wiesentechniker meinen ist völlig egal. Gesintertes Material kann sehr schnell Schaden nehmen und damit in kürzester Zeit unbrauchbar sein. Wenn man natürlich schnell Geld verdienen will- sprüht man das ganze am besten mit rostlösenden Sprühölen ein. ( diese Zeug frisst sich selbst noch in Gummiteile, Zahnriemen und vermag sogar Hydraulikschläuche aufzuweichen.

 

Grundsätzlich hält man sich an die Vorgaben der Hersteller, das sollte einem einleuchten.

 

So einfach ist es aber nicht:

Toyota schreibt auf Seite 78 seiner Bedienungsanleitung zur SL1T-X Serie unter Deutsch:

Zitat:

"Ölen der Maschine

Da alle wichtigen Bauteile aus hochwertigen, selbstschmierenden speziellen Metallen, sog. Sinter-Metallen hergestellt sind, ist ein Ölen der Maschine eigentlich nicht erforderlich.

Ein oder zwei Tropfen Öl schaden jedoch nicht, sondern erhöhen die Lebensdauer."

 

Also sind die Hersteller in ihren Empfehlungen auch nicht ganz konsistent.

1666521974_IMG_16561.jpg.aa9618544098a158260d6b04dd4dcc87.jpg

Link to post
Share on other sites
sd15.gif

 

sowohl Peterle als auch ich sind der gleichen Meinung :

 

die Verkäufer sagen nicht ölen

die Techniker sagen ölen

 

nun darfst du dir´s raussuchen :D ;) :D

 

So einfach ist es aber nicht:

Toyota schreibt auf Seite 78 seiner Bedienungsanleitung zur SL1T-X Serie unter Deutsch:

Zitat:

"Ölen der Maschine

Da alle wichtigen Bauteile aus hochwertigen, selbstschmierenden speziellen Metallen, sog. Sinter-Metallen hergestellt sind, ist ein Ölen der Maschine eigentlich nicht erforderlich.

Ein oder zwei Tropfen Öl schaden jedoch nicht, sondern erhöhen die Lebensdauer."

 

Also sind die Hersteller in ihren Empfehlungen auch nicht ganz konsistent.

 

sd15.gif

 

doch, sind sie, aber :

es gibt immer wieder leute, die das besser wissen ...

Link to post
Share on other sites

...und dann gibt es noch die Näherinnen, die gern wüssten, ob ein Horizontalgreifer auch ein Tröpfchen Öl braucht und wenn ja, wo.

 

Das scheint aber niemand zu wissen, denn sonst hätte es mir jemand gesagt :clown:

 

Viele Grüße, haniah

Link to post
Share on other sites

Hallo haniah

...und dann gibt es noch die Näherinnen, die gern wüssten, ob ein Horizontalgreifer auch ein Tröpfchen Öl braucht und wenn ja, wo.
Die alten Horizontalgreifer, bei denen noch Metall auf Metall läuft, brauchen regelmäßig Öl, je nach Nutzung vielleicht einmal pro Woche bis einmal im Quartal. Das gilt z.B. für die Elna Supermatic oder Singer 401/411.

 

Bei 'modernen' Horizontalgreifern, bei denen ein Kunststoff-Spulenkorb in einem Metallgreifer steckt, soll nicht geölt werden. Höchstens ein Schmierfilz in der Mitte des Greiferkörpers (nach Entnahme des Spulenkorbs sichtbar) bekommt ein oder zwei Mal im Jahr einen kleinen Tropfen Öl.

 

So würde ich es machen, wenn nichts anderes im Handbuch steht.

 

Gruß

Detlef

Edited by det
Link to post
Share on other sites

Na bitte- du gibst dir doch gerade selbst die richtige Antwort darauf.

 

Bestimmte Werkstoffe vertragen kein Öl auch wenn man sie wie hier offensichtlich als 'Wartungsfrei' verkauft. Also wenn Teile schneller verschleißen weil sie vom Öl aufgeweicht werden, so wird niemand an einer Nähmaschine tödlich verunglücken.

Anders sieht es bei Sicherheitsrelevanten Bauteilen in der Mechanik aus, da werden Sinterwerktstoffe überwiegend in Reib-/ Kupplungsbelägen eingesetzt. Ein Tropfen Öl würde nicht nur die Funktionalität sondern auch die Sicherheit sofort beeinflussen und ist daher nicht zulässig. Aber nicht nur in diesen Fällen, da kommt erst gar nicht auf die Idee von 'Wartungsfrei' zu sprechen.

Ich sehe darin eher den Versuch ein nettes Verkaufsargument für mechanische Bauteile mit geringeren Standzeiten zu 'erfinden'. Wobei man ganz klar den Verwendszweck genauer betrachten muss. Sinterwerkstoffe für Zahnräder minimieren die Produktionskosten- m.E. der entscheidenste Aspekt.

Edited by freedom-of-passion
Link to post
Share on other sites
  • 2 years later...

Also nachdem was ich soeben gelesen habe, benötigen Sinterlager lange Zeit kein Öl bzw. Schmierstoff, aber eben nur eine begrenzt lange Zeit. Irgendwann benötigen sie dann wohl einen speziellen Schmierstoff.

Siehe hier

https://de.wikipedia.org/wiki/Sinterlager

https://www.klueber.com/ecomaXL/files/Spezialschmierstoffe_fuer_Sinterlager.pdf

Ich habe mal den tragischen Tod einer angeblich wartungsfreien Husqvarna-Nähmaschine miterlebt. Ihr Ende erinnerte mich an die uralte Singer meiner Oma, die nie geölt worden war. Könnte es sein, dass diese Maschinen, die nicht geölt werden sollen, entweder dazu bestimmt sind, nicht sooo lange zu halten, oder dass man sie dauernd zur Inspektion und Wartung bringen muss/müsste, damit der Mechaniker an die für Otto Normalverbraucher nicht so ohne weiteres zugänglichen Stellen kommt, um sie mit Sintermetall-geeigneten Schmierstoffen zu versehen? Weiß von einigen Husqvarnas, die nach ein paar Jahren defekt waren, dass ich mich frage, ob das was damit zu tun haben könnte.

Link to post
Share on other sites

Hallo,

meine ältere Hus Lily 535 ist jetzt 20 Jahre alt und mechanisch top. Nur die Elektronik hat einen kleinen Schaden, die Automatiken wie Knopfloch, Stopfen und Vernähen gehen nur nach Zufallsprinzip. Zur Wartung war sie einmal nach 5 oder 7 Jahren weil der erste Alutransporteur platt war und gegen einen aus Stahl getauscht wurde. Also nix mit ölen.

Link to post
Share on other sites

Meine Hus Rose wurde auch nach ca. 15 jahren das erste mal gewartet, sie hatte nie irgendein Zipperlein - und hat viel gestickt.

Bei der Ruby (seit 4-5 Jahren bei mir) steht in der Anleitung auch, dass sie nciht geölt werden soll, die Nadelstange ist allerdings eindeutig gut eingeölt.

Link to post
Share on other sites

Noch 'ne Lily - die 540.

Von 1997 oder 1998 - ich müsst es nachgucken.

Außer 'nem neuen Transporteur 2010 hat sie nix bekommen.

Doch, seither hat sie 'nen Werkstattschaden: Die Nähfußdruckeinstellung ist dabei ruiniert worden, und funktioniert nur, wenn sie will. Und hält nicht unbedingt - kann sich auch mitten  Im Nähen mal ändern. (Wildschwankender Nähfußdruck nervt auch. Die meisten Stoffe machen das zwar problemlos mit, aber...)

Und der Spuler löst ein bißchen spät aus - dann passt die volle Spule nicht mehr in den Spulenkorb... (das hab ich dann nicht mehr bemängelt.)

 

(Über meine neue Elna kann ich da noch nix sagen, die Brother inov'is 10, die ich zwischendurch - so ab 2010 bis letztes Jahr - runtergenudelt hab, hat mit der Zeit ein Quietschen entwickelt, das nach unzureichender Schmierung klingt.

Allerdings liegen Preis- und auch qualitätsmäßig (sowohl was die Materialien an sich  als auch deren Verarbeitung anlangt) zwischen der kleinen Brother und 'ner HUS Lily Welten. Die Elna spielt wieder in der deutlich gehobenen Liga...)

Link to post
Share on other sites
vor 12 Stunden schrieb Großefüß:

Hallo,

meine ältere Hus Lily 535 ist jetzt 20 Jahre alt und mechanisch top. Nur die Elektronik hat einen kleinen Schaden, die Automatiken wie Knopfloch, Stopfen und Vernähen gehen nur nach Zufallsprinzip. Zur Wartung war sie einmal nach 5 oder 7 Jahren weil der erste Alutransporteur platt war und gegen einen aus Stahl getauscht wurde. Also nix mit ölen.

 

Hallo, 

 

Ergänzung: Wenn ich unter dem Spulenkorb reinige, kann ich auch immer sehen , daß es dort leicht ölig ist.

 

Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.