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*seestern*

Schrägband wie annähen?

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Hallo Zusammen,

 

einige erinnern sich vielleicht noch an meinen "dünnen, durchsichtigen Stoff", für den mir abonack einen Kleiderschnitt empfahl: Kleiderschnitt gesucht: durchsichtiger Oberstoff und sichtbares Futterkleid - Hobbyschneiderin + Forum

 

Es handelt sich um dieses Kleid: 106 Keid - burdafashion.com

 

Zum Annähen eines Schrägbandes habe ich eine Frage. Ich habe das bisher nur einmal an einer ärmellosen Bluse gemacht. Da musste der Ärmelausschnitt ohne Nahtzugabe zugeschnitten werden. Das Schrägband wurde in der Mitte längst gefaltet, dann nochmals die Nahtzugaben nach innen gefaltet, gebügelt und dann dieser Schrägstreifen sozusagen auf den Ärmelausschnitt "aufgesteckt" und festgesteppt.

 

Bei diesem Kleid scheint das aber anders zu sein. Zunächst wundert mich, dass ich alle Kanten mit 1,5 cm Nahtzugabe zuschneiden sollte. Die habe ich also an Ärmel- und Ausschnittkanten dran. Dann steht in der Anleitung:

 

Schrägstreifen längs falten und bügeln, rechte Seite außen. (Das verstehe ich noch ;)) Die doppelten Schrägstreifen so auf die Ausschnittkanten stecken, dass die Bruchkante der Streifen 7 mm breit neben der Nahtlinie im Teil liegt. Entlang der Nahtlinie steppen. Schrägstreifen nach innen wenden. Ausschnittkanten 5 mm breit absteppen.

 

Das ist offenbar ein ganz anderes Prinzip, Schrägstreifen anzunähen? :confused: Soll die Bruchkante von der Nahtzugabe des Ausschnitts wegzeigen, oder in deren Richtung liegen? Ich verstehe nicht, was die Anleitung mit "7 mm breit neben der Nahtlinie im Teil" meint.

 

Vielleicht kann mich jemand aufklären?

 

*seestern*

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Hallo Seestern - ich würde vermuten, dass die meinen "im Teil" im Gegensatz zu "in der Nahtzugabe". Sprich - die Bruchkante zeigt vom Ausschnitt weg - und liegt 7 mm neben der Nahtlinie....

 

Dann nähst Du das Schrägband an - und klappst das ganze dann an der Nahtlinie nach innen. Bei Deiner alten Methode hast Du quasi die Stoffkante im Schrägband liegen gehabt - das Schrägband war aber von außen sichtbar.... Hier wird das Schrägband komplett nach innen geklappt und ist von außen NICHT sichtbar....

 

Sabine

Edited by Bineffm

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Hallo Seestern,

 

in diesem Fall ist der Schrägstreifen quasi als Ersatz für einen Besatz zu sehen. Es soll damit die Kante nicht eingefasst werden, sondern er wird angenäht, wie du einen Besatz annähen würdest. Deshalb benörigst du die Nahtzugabe an den Ausschnittkanten.

 

dass die Bruchkante der Streifen 7 mm breit neben der Nahtlinie im Teil liegt

 

Der längs gefaltete Schrägstreifen soll 7mm über die Nahtlinie reichen. Diese 7mm sind dann, nach dem Umklappen nach innen, die verbleibende Breite des "Besatzes". Und damit das innen schön aussieht soll innen die Bruchkante des Schrägstreifens zu sehen sein und die offenen Kanten in der Naht eingeschlossen werden.

Die Nahtzugabe der Ausschnittkanten müssen nach dem Aufnähen des gefalteten Schrägstreifens zurück geschnitten werden, damit sie später von dem Schrägstreifen verdeckt werden.

 

Falls der Groschen noch nicht gefallen ist, melde dich einfach nochmal ;)

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beim ersten Modell war die Schnittkante mit dem Schrägband eingefasst / zwischengefasst, das Schrägband je zur Hälfte innen und außen.

Beim zweiten Modell wird mit Schrägband versäubert, indem das komplette Band nach innen geschlagen wird, also von außen nicht sichtbar ist.

Du legst also die Schnittkante vom Modell UND vom Schrägband rechts auf rechts aufeinander, steppst neben der = parallel zur Schnittkante und schlägst dann das gesamte Schrägband nach innen. Bügeln und dann steppst Du nochmal knapp neben der Bruchkante oder nähst dort von Hand.

Das ist alles.

Gruß

Kerstin

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Ihr seid super! Vielen Dank! Jetzt verstehe ich das erst. Der Schrägstreifen ist hinterher nicht mehr zu sehen. Könnte Burda doch gleich in einem Nebensatz mit dazu schreiben... :o

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