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Dawanda - Erfahrungsberichte gesucht

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Hallo zusammen,

 

ich suche Erfahrungsberichte von Leuten, die bei Dawanda sich einen Shop eingerichtet haben.

 

Ich spiele nämlich auch mit dem Gedanken, dort Sachen anzubieten, wollte mir vorher aber mal ein paar Erfahrungen anhören/durchlesen.

 

Lohnt sich das finanziell gesehen? Lohnend würde ich schon 50€ im Monat anssehen...

 

LG Simone

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huhu,

 

ohne dir die illusionen rauben zu wollen.....

 

dir ist schon klar, daß du dann ein gewerbe anmelden mußt?

(ja, ich weiß, daß viele dort "privat" anbieten :rolleyes:)

 

ob es sich dann noch finanziell lohnt, kann ich nicht sagen.

Ich verkaufe nichts bei dawanda und gekauft hab ich da auch noch nix.

 

 

lg,

 

Pepie

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Ich bin auch immer am rätseln, ob sich da wirklich viele Sachen verkaufen...

Irgendwie habe ich nämlich den Eindruck, dass dort eher Leute gucken, die kreativ sind und vieles selber machen (können), als Leute, die etwas kaufen möchten.

 

 

Louise

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Hallo Simone,

 

aus einem anderen Forum weiß ich, dass sich dort einige User angemeldet haben, um überschüssiges von weihnachtlichen Kunsthandwerkermärkten zu verkaufen.

Wenn man so zwischen den Zeilen liest, ist die Aktion wohl nicht so erfolgreich - bisher....

Ich denke nicht, dass du dort viel los werden kannst.

Auf jeden Fall viel Erfolg

 

Lg Katja

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Noch eine Antwort von einer die dort keinen Shop hat.

Ich denke, es ist dort ähnlich wie bei ebay nur etwas spezieller. Wenn du bei ebay etwas privat reinstellst, ist es nicht mehr üblich, das es ersteigert wird. Es ist mehr eine Plattform für diejenigen die schon ein wenig im Kunstgewerbe - so umschreibe ich das mal - tätig sind.

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Hallo Simone,

 

suche dir doch mal Artikel raus, die in deine potentielle Kategorie fallen und schau dir über einen längeren Zeitraum die Statistik der verkauften Produkte verschiedener Verkäufer an. Dann siehst Du, ob und wieviel die einzelnen überhaupt umsetzen.

 

Ich denke, solange du eine echte Marktlücke/Neuheit anbietest, preislich nicht zu hoch oder niedrig, lässt sich ein bisschen was verdienen... bis die Nachahmer kommen :(

 

Gruss

Birka

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Hallo,

 

ich habe einen Shop, allerdings einen ganz winzigen mit nur wenigen Artikeln (ich kauf halt immer zuviel Stoff :rolleyes:, und wenn mir ein Schnitt gut gefällt, bau ich ein paar Teile mehr um sie zu verkaufen). Bisher habe ich ein Teil verkauft, es lohnt sich bei mir also eher nicht (also eigentlich gar nicht :o).

 

Es gibt einige Verkäufer, die ganz gute Umsätze machen. Dafür muss man aber einigermaßen dahinter sein, sich einen guten Ruf aufbauen und/oder was Besonderes haben.

 

Mir gefällt allerdings die Idee, das "Betriebsklima" ist gut (nicht so unpersönlich wie beim Auktionshaus), die Macher sind sehr engagiert, und das Anbieten von Artikeln ist (noch) kostenlos (Gebühren nur beim Verkauf).

 

Nachteil ist halt, dass es noch zu unbekannt ist (existiert auch erst seit einem Jahr). Hier ist man aber ziemlich dahinter und hat in den letzen Monaten einiges getan. Es gab Artikel in Zeitschriften, auch wird man über Suchmaschinen recht gut gefunden.

Wie sich die Sache weiterentwickelt und ob DaWanda wächst oder irgendwann in der Versenkung verschwindet, kann ich aber irgendwie nicht so recht abschätzen.:nix:

 

Hast du schon im DaWanda-Forum gelesen? Es gibt einige Threads zu dem Thema.

 

Gruss

Rosi

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Nachteil ist halt, dass es noch zu unbekannt ist

 

 

na, das kommt auf die sichtweise an. ich sehe das im moment noch als "vorteil" für die pseudo-privaten dort. denn privat kann dort niemand verkaufen, der unterhalt eines shops ist immer gewerblich.

je bekannter dawanda wird, desto schneller werden auch finanzamt und diverse abmahn-anwälte darauf aufmerksam. dawanda ist diesbezüglich doch eine reine fundgrube. ladungsfähige anschriften fehlen, die bei jedem shop pflicht sind, versandrisiko wird auf den käufer abgewälzt, fehlendes widerrufsrecht, markenrechtsverletzungen, etc.

und das sind nur ein paar beispiele, die mir als laie bei dawanda aufgefallen sind.

 

lg,

 

Pepie

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:eek::eek::eek::eek:

Ich steh mit einem Bein im Gefängnis.

 

Fazit:

Es ist nicht erlaubt, einfach so ein paar neue Sachen zu verkaufen, ohne einen riesigen Rattenschwanz an Papierkram und Verwaltungsaufwand hinterherzuziehen, oder das ganze mit irgendwelchen Ausreden (Schrank ausräumen etc.) zu rechtfertigen.

 

Irgendwie find ich das schade.

Ich würde sofort ein Gewerbe anmelden, wenn ich damit was verdienen würde. Es wär auch kein Problem, Gewährleistung und Rückgabe anzubieten.

Es ist aber so, dass das Ganze eine Liebhaberei ist, von der ich erstens nicht weiß, wie lange das anhält und die sich zweitens nicht wirklich rentiert :o.

 

Bitte versteht mich nicht falsch, ich will auf keinen Fall die Pseudo-Privat-Verkäufer rechtfertigen, aber ich fände es z. B. nicht schlecht, wenn Privatverkäufe bis zu einem bestimmten Betrag ganz offiziell erlaubt wären. Was spricht da dagegen?

 

Gruss

Rosi

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:eek::eek::eek::eek:

 

 

Bitte versteht mich nicht falsch, ich will auf keinen Fall die Pseudo-Privat-Verkäufer rechtfertigen, aber ich fände es z. B. nicht schlecht, wenn Privatverkäufe bis zu einem bestimmten Betrag ganz offiziell erlaubt wären. Was spricht da dagegen?

 

 

 

das fände ich auch gut.

 

nur leider ist es in deutschland so, daß es einem recht schwer gemacht wird, auf "ehrliche art und weise" sein geld zu verdienen.

 

wenn man in deutschland ein gewerbe anmeldet, dann kommen erstmal ganz viele leute, die die hand aufhalten und deine euronen wollen und das, bevor du noch etwas verdient hast (z.b. ihk/hwk, berufsgenossenschaft).

 

und dann noch der ganze gesetzes-dschungel, wo sich andauernd was ändert.

und vergisst man mal völlig unabsichtlich was und irgendwem stößt das dann auf, schwupps ist die abmahnung da.

 

ich hab ja nix gegen die ganzen verbraucherrechte (solang sie zu meinem vorteil sind :p), aber gegenüber den gewerblichen find ich langsam, das es reicht. fair ist das in meinen augen nicht mehr.

 

und noch schlimmer ist, daß sowas z.b. in hamburg ganz anders gehandhabt werden kann, wie in münchen. wer soll da bitte noch durchblicken.

 

bei der wettbewerbszentrale gibts eine infoseite, zwar in bezug auf ebay, aber ansich ist es egal, wie sich die verkaufsplattform nennt. dort kann man nachlesen, wann man als gewerblich gilt. hier mal der link: klick

 

meiner meinung nach bewegt man sich bei dawanda als privat-anbieter auf ganz ganz dünnem eis, eben weil die angebote dort über einen shop laufen.

 

wäre mal interessant zu wissen, ob es hier private dawanda-anbieter gibt, die von ihrem finanzamt die schriftliche "erlaubnis" haben, dort einen shop auf "privat-basis" zu führen.

 

 

lg,

 

Pepie

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wenn man in deutschland ein gewerbe anmeldet, dann kommen erstmal ganz viele leute, die die hand aufhalten und deine euronen wollen und das, bevor du noch etwas verdient hast (z.b. ihk/hwk, berufsgenossenschaft).

 

Jetzt malt mal den Teufel nicht an die Wand...

 

Die meisten - wenn nicht sogar alle - der hier angesprochenen Institutionen wie IHK etc. haben Umsatzgrenzen, unterhalb derer man gar keine Beiträge bezahlen muss. Das muss man denen nur mitteilen bzw. die kommen dann nach der Gewerbeanmeldung automatisch auf einen zu und dann sagt man denen das einmal im Jahr, und hat Ruhe.

 

Am besten ist immer noch, sich bei den fraglichen Institutionen persönlich zu informieren. Die sind, nach meiner Erfahrung, äusserst hilfsbereit und immer dankbar, wenn sie schon im Vorfeld gefragt werden, und nicht erst dann, wenn schon ein Kind in einen Brunnen gefallen ist... :)

 

Liebe Grüße

Kerstin

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Die meisten - wenn nicht sogar alle - der hier angesprochenen Institutionen wie IHK etc. haben Umsatzgrenzen, unterhalb derer man gar keine Beiträge bezahlen muss. Das muss man denen nur mitteilen bzw. die kommen dann nach der Gewerbeanmeldung automatisch auf einen zu und dann sagt man denen das einmal im Jahr, und hat Ruhe.

 

:rolleyes: "Meine" Handwerkskammer hat keinen Freibetrag.

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Hallo,

 

Ich war vor ca. 5 jahren als Schneiderin nebenberuflich selbstständig, weil ich bei Ebay Kleider verkauft habe. Nach Absprache über den Umfang meiner Tätigkeit hat es bei der Handwerkskammer, dem Finanzamt und der Berufsgenossenschaft auch keine Beiträge gekostet, allerdings war der Papierkram trotzdem da.. und der stand zumindest bei mir in keinem Verhältnis zu dem "Verdienst" den ich in der Zeit hatte.

Wenn du ein bischen Papiergeschreibsel nicht scheust, dann würde ich mich mal bei dir vor Ort erkundigen. Am besten du fängst bei der Gewerbemeldestelle an und arbeitest dich bis zur Berufsgenossenschaft vor :) Wenn dir alle beitragsfreies grünes Licht geben, kannst du dann ja überlegen, ob du ein Gewerbe haben willst, oder ob es dir doch zu viel Aufwand ist.

(Aber: Bei meiner Handwerkskammer wars so, dass die nach einem Jahr dann doch Beiträge wollten ( die meinen gesamten Gewinn aufgefressen hätten ), da habe ich dann das Gewerbe wieder abgemeldet )).

 

Frag einfach mal nach, das kostet ja noch nix :)

 

Julia

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Die meisten - wenn nicht sogar alle - der hier angesprochenen Institutionen wie IHK etc. haben Umsatzgrenzen, unterhalb derer man gar keine Beiträge bezahlen muss. Das muss man denen nur mitteilen bzw. die kommen dann nach der Gewerbeanmeldung automatisch auf einen zu und dann sagt man denen das einmal im Jahr, und hat Ruhe.

 

 

 

das mag ja durchaus sein.

nur wer von den leuten informiert sich vorher, wenn sie als privatverkäufer verkaufen wollen? sicherlich kaum jemand. und unwissenheit schützt ja auch nicht vor strafe.

 

den wenigstens ist klar, daß sie bei unterhaltung eines shops ins gewerbe rutschen. und da gibt es rechte und pflichten.

 

selbst wenn die umsätze "nur" bei der einkommenssteuererklärung angegeben werden.

da wird bei diesen "privaten" shops das versandrisiko auf den käufer geschoben, keine garantie und gewährleistung gegeben, kein widerrufs- bzw. rücksenderecht gegeben, der shop identifiziert sich auch nicht durch name, adresse, tel-nr. und email-adresse.

 

das große jammern kommt dann, wenn man durch "zufall" dann eine abmahnung erhält. kommt sie von der wettbewerbszentrale, kann man echt noch froh sein. die kosten mit knapp 200 euronen ist da noch "human". bei abmahnungen von anwälten kann es dann ein vielfaches des betrages sein.

 

ob simone bei ihren geplanten ca. 600 euro gewinn im jahr, dieses ganze einholen dieser informationen lohnend findet, muß sie selber entscheiden.

genauso, wenn sie sich entschließt, ach mir ist das wurscht, ich eröffne trotzdem einen shop bei dawanda, machen andere ja auch so. da muß sie dann für den fall der fälle die konsequenzen tragen, falls sie abgemahnt wird.

 

mir persönlich wäre es zu aufwendig, mich im vorfeld schon über so vieles zu informieren, zumal es mir dann auch wichtig wäre, das ganze schwarz auf weiß, also in papierform, zu haben.

 

dann sollte man auch noch bedenken, wenn man hauptberuflich anderweitig tätig ist, dieses noch mit seinem arbeitgeber abzuklären, denn in den meisten verträgen steht drin, daß nebenbeschäftigungen nur in absprache erfolgen dürfen. sonst kann es dann auch noch zu einer (leider berechtigten) fristlosen kündigung im hauptjob kommen.

 

und ich möchte nicht wissen, was man noch so alles beachten muß, damit rechtlich auch alles einwandfrei ist. ich finds auf jeden fall total mühselig und nimmt einen den spaß, die motivation und den elan an der sache.

 

interessanter wären da diese hobbymärkte, wo gewerbliche anbieter nicht erwünscht sind, so 1-2 mal im jahr.

das halte ich für wesentlich risikoloser als irgendwelche shoperöffnungen bei diversen plattform-anbietern im internet.

 

 

lg,

 

Pepie

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Hallo zusammen,

also bei den Verstößen fehlende Anbieterkennung, Urheberrechtsverletzungen, Markenschutz und co. geb ich Euch völlig recht, da ist einiges im Argen. Da gibt es im betreffenden Forum viele Warnungen seitens der Mitglieder, die allesamt salopp überlesen werden.

Es ist das reinste Abmahnmekka.

Was die Sache mit dem Gewerbe betrifft, scheint das wirklich bundesweit sehr unterschiedlich gehandhabt zu werden.

den wenigstens ist klar, daß sie bei Unterhaltung eines Shops ins gewerbe rutschen. und da gibt es rechte und pflichten.

 

Also es gibt schon noch Hobbyanbieter die das auch hobbymäßig dürfen, sich nicht gewerblich anmelden müssen - aber sich wie ein Gewerblicher verhalten müssen, Anbieterkennung usw.

Hobby ist klar definiert, dabei darf NICHT in Gewinnabsicht gehandelt werden, sprich das eingenommene Geld wird ausschließlich zur Finanzierung des Hobbies verwendet. Z.B. Gemälde verkaufen und dafür neue Farben.

Aber auch dort gibt es einen Höchstbetrag.

Am besten informiert man sich selbst vor Ort, zum einen beim Finanzamt und dann noch bei der Stadt oder Gemeinde.

Wirklich lohnen tut sich das Geschäft aber nur für wenige Anbieter.

LG, Susi

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Ok...ich glaube, ich vergesse das ganz schnell wieder...

 

Auf so einen Megaaufwand habe ich nämlich auch keine Lust...

 

Vielen Dank für eure Kommentare!

 

LG Simone

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Tolle Werbung... :rolleyes:

 

Und dass der Shop selbst kostenfrei ist, interessiert das Finanz-, Gewerbeamt etc. leider überhaupt nicht... :rolleyes:

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Ich habe einen durchaus privaten Dawandshop und kann vermelden das es sich bisher nicht gelohnt hat Handarbeiten bei Dawanda anzubieten.:rolleyes:

 

Zum Thema "private" Shops.

Es ist nicht so das man grundsätzlich gewerblich handelt wenn man einen Shop bei Dawananda o.ä. Shop-in-Shopbetreibern etwas einstellt.

Ich habe mich bei der IHK, der Gewerbeaufsicht und dem Finanzamt schlau gemacht und mir wurde sehr direkt abgeraten ein Gewerbe anzumelden.

Meine Verkaufsatkivitäten sind viel zu gering um gewerblich tätig zu sein. Bei Dawanda hab ich in über 2 Jahren Mitgliedschaft noch nicht ein einziges Teil verkauft, allerdings hab ich dort auch nur sehr sporadisch etwas eingestellt.

Desweiteren nehme ich max. 2x jährlich an Hobbykunsthandwerkermärkten teil und mehr mache ich nicht.

 

Zu einem Gewerbe gehört auch immer das die "Absicht zur Gewinnerzielung" besteht. Das ist bei solchen "Minihändlern" wie bei mir nicht zu erkennen und wurde von vorneheraus gleich als Hobby bzw. Liebhaberei eingestuft.

 

Was ich trotzdem mache ist eine kleine Buchführung. Ich schreibe mir alles Kosten auf und stelle die Einnahmen gegenüber. Wenn da ein Finanzbeamter reinguckt kriegt er das große heulen.:D

 

Ich kann jedem nur raten sich bei den zuständigen Behörden zu informieren. Diese pauschalierten Aussagen die man in den Foren findet müssen nämlich nicht immer zutreffen.;)

 

LG Andrea

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Das was Jennifer schreibt ist richtig. Die meisten (ich auch früher) gehen immer davon aus, dass der wichtigste Part das Finanzamt ist, aber das ist eindeutig falsch!! Weil es bei Internetgeschäften ganz andere Regelungen gibt. Und erst recht dann, wenn man etwas selbst herstellt! Dann gilt ausnahmslos immer, dass man ein Handwerk betreibt und man muss sich bei der zuständigen Handwerkskammer eintragen lassen. Unsere bietet auch keine kostenfreie Möglichkeit, wir müssen den Mindestbetrag immer aufbringen. Und im Internetgeschäft muss man den Kunden nun mal die Möglichkeit des Widerrufs einräumen. Es geht nicht darum die selbstgestrickte Pudelmütze von Oma zu verkaufen, weil man sie grässlich findet :D sondern, dass man GEZIELT Waren herstellt um sie zu verkaufen. Egal ob du Gewinn machen willst oder nicht.

 

Aber das ist irgendwie müßig, weil dieses Thema immer und immer wieder hier durchgekaut wird. :(

 

LG von Sandra.

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Was Andrea schreibt ist schon auch nicht falsch: Wenn ihre Behörden bei ihr vor Ort auf Anfrage explizit gesagt haben, daß es in ihrem Einzelfall ohne Gewerbeschein etc. geht, dann ist das in Ordnung. Und zusätzlich eine kleine Ein- und Ausgabenrechnung zu machen ist klug.

 

Nur muß man eben vorher bei allen Ämtern anfragen und dann sehen, ob der eigene Einzelfall nicht anmeldepflichtig ist.

 

Selber pauschal entscheiden, daß es schon nicht so viel sein wird... das riecht nach Ärger.

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Hallo,

 

gab es nicht auch bei einem hier allseits bekannten Händler (weiss nicht ob ich den Namen hier schreiben darf^^) ein Ebook zu dem Thema?

Nach diesem Ebook war/ist der Verkauf von Unikaten/Einzelstücken ein Privatverkauf. Ist das jetzt generell falsch?

 

Ich habe ja auch schon gelesen, dass von Seiten des Finanzamtes ein Bußgeld wegen "Liebhaberei" verhängt wurde.

 

Es kann ja auch nicht der Weisheit letzter Schluß sein, wenn ich alle Vorzüge des "Gewerblichseins" in Anspruch nehme, wegen vielleicht 3-5 verkauften Artikeln im Jahr, oder?

 

Viele Grüße

Elke

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Nach diesem Ebook war/ist der Verkauf von Unikaten/Einzelstücken ein Privatverkauf. Ist das jetzt generell falsch?

 

Das ist eine lustige Idee und mag im Einzelfall so sein, wenn man z.B. nur ein Teil im Jahr verkauft, aber generell ist das auf keinen Fall richtig.

 

Generell ist die Herstellung von Dingen mit dem Ziel sie zu verkaufen gewerbliches Handeln.

 

Es kann Ausnahmen geben, wenn etwa der Umfang zu gering ist, aber das sollte man vor Ort sowohl mit dem eigenen Finanzamt abklären als auch mit dem Amt, das die Gewerbescheine ausgibt und ggf. auch mit der IHK oder der Handwerkskammer.

Und dann auch mindestens notieren welcher Sachbearbeiter von welcher Behörde einem zu welchem Datum was gesagt hat.

 

Dabei ist die Einstufung von Finanzamt und die Frage nach einem Gewerbeschein nicht identisch, wenn die Einnahmen zu gering sind, man aber regelmäßig tätig ist, kann es durchaus sein, daß man zwar einen Gewerbeschein braucht, aber das Finanzamt einen als Liebhaberei einstuft und man daher keine Steuern zahlt.

 

Ein Bußgeld des Finanzamtes kann ich mir eigentlich nur vorstellen, wenn man etwa unberechtigt Vorsteuerabzug getätigt hat oder so. Wenn man ständig Verluste schreibt und nicht in die Gewinnzone kommt und die Verluste steuerlich geltend gemacht hat (etwa von einem anderen Einkommen oder dem des Ehepartners), dann kann es einem passieren, daß man nach einigen Jahren Steuern nachzahlen muß. Das ist aber kein Busgeld, sondern eben nur zu wenig gezahlte Steuer, die man dann eben nachzahlen muß.

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Das ist eine lustige Idee und mag im Einzelfall so sein, wenn man z.B. nur ein Teil im Jahr verkauft, aber generell ist das auf keinen Fall richtig.

 

Generell ist die Herstellung von Dingen mit dem Ziel sie zu verkaufen gewerbliches Handeln.

 

Ja, soweit versteh ich das schon. Aber wenn ich viel nähe, dann kommt es doch sicher öfter vor, dass mal ein Teil nicht richtig passt, der Schnitt zu klein ausfällt, das Kind das Kleidungsstück nicht anziehen will, etc. Und das kommt dann vielleicht mehrmals im Jahr vor. Kann ich doch nicht wegen jeden Teil zum Finanzamt, Gewerbeamt, IHK und Handwerkskammer rennen und nachfragen, ob ich denn verkaufen darf.

 

Und wenn ich dann nicht alles in die Tonne schmeissen will, und die Sachen veräußern will, ist das schon gewerbliches Handeln? Zumal bei den erzielten Preisen nach Abzug des Materialeinsatzes ja eh kaum Gewinn rumkommt.

 

Aber das Thema war ja schon öfter. Deswegen ist das auch mehr eine rhetorische Frage;)

 

LG

Elke

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Ja, soweit versteh ich das schon. Aber wenn ich viel nähe, dann kommt es doch sicher öfter vor, dass mal ein Teil nicht richtig passt, der Schnitt zu klein ausfällt, das Kind das Kleidungsstück nicht anziehen will, etc. Und das kommt dann vielleicht mehrmals im Jahr vor. Kann ich doch nicht wegen jeden Teil zum Finanzamt, Gewerbeamt, IHK und Handwerkskammer rennen und nachfragen, ob ich denn verkaufen darf.

 

Und wenn ich dann nicht alles in die Tonne schmeissen will, und die Sachen veräußern will, ist das schon gewerbliches Handeln? Zumal bei den erzielten Preisen nach Abzug des Materialeinsatzes ja eh kaum Gewinn rumkommt.

 

Wie schon gessagt, die Frage ist, hast du die Teile in der Absicht hergestellt, sie zu verkaufen? Wenn das nicht der Fall ist - und das Amt sich deiner Ansicht anschließt - dann ist es in Ordnung.

 

Schwierig wird es wohl nur ab einer gewissen Menge - wenn du jeden Monat mehrere "Fehlstücke" verkaufst, könnte da schon jemand auf die Idee kommen, dass das so nicht in Ordnung ist.

 

Vor längerer Zeit war in der c't mal eine Auflistung von Gerichtsurteilen, wo verschiedene Gerichte entschieden haben, ab welcher Menge von Verkäufen bei ebay man als gewerblich gilt. Und diese Urteile fielen extrem unterschiedlich aus; für das eine Gericht waren 200 Verkäufe im Jahr kein Problem, bei dem anderen war man ab 50 gewerblich. (Das war noch vor der DaWanda-Zeit; da dürfte die Lage aber vermutlich irgendwann ähnlich sein.) Klar muss man immer den Einzelfall betrachten, was genau wurde hier verkauft, wie wurde es hergestellt usw. Das ist "leider" die kleine Unwägbarkeit hierzulande, dass es eben keine festen Regeln gibt, sondern im Zweifelsfall immer im Einzelfall entschieden wird. Und diese Entscheidung findet dann dummerweise schlussendlich vor Gericht statt, was der Otto Normalverkäufer wegen der damit verbundenen Kosten und Aufwände natürlich scheut... :o

 

Ich erinnere mich an einen Fall, wo eine Bank von ihren Kunden verlangt hat, ein (kostenpflichtiges) gewerbliches Konto einzurichten, weil auf dem privaten Giro-Konto so viele Verkaufserlöse von ebay eintrafen. Das Ehepaar konnte dann nachweisen, dass die vielen Verkäufe nur deswegen entstanden sind, weil kurz nacheinander die Eltern der beiden gestorben waren, und die vielen Verkäufe aus den Haushaltsauflösungen stammten, und kamen dann aus der Sache raus. Der Ärger kann also aus einer ganz unvermuteten Ecke kommen.

 

Liebe Grüße

Kerstin

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