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BH mit Overlock (vor allem Flatlock)?

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Hallo zusammen! :)

Nachdem ich am Wochenende mit der DNS angesteckt wurde, grüble ich nun über verschiedene Verarbeitungsmöglichkeiten. Dabei finde ich besonders die Frage interessant, inwiefern sich ein BH mit der Overlock verarbeiten ließe (Überlegung dazu kam vor allem durch einen sehr besch... Stoff zustande, bei dem meine NähMa einen totalen Krampf kriegt, aber auch so interessiert mich das sehr). Besonders interessiert mich dabei die Frage, wie es wohl wäre, die Körbchen mit einer Flatlocknaht zusammenzunähen. Hat das schonmal jemand versucht? Ist das ratsam oder eher nicht (weil die Naht dann ja doch etwas elastischer ist)? Dass diese Naht vielleicht nicht unbedingt für eine große Körbchengröße geeignet ist, vermute ich ohnehin schon, aber dennoch bin ich neugierig.

Gibt es hier jemand, der seine BH's zum großen Teil mit einer Ovi verarbeitet?

Bin auf eure Meinungen und Erfahrungsberichte gespannt. :)

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Guest Kristina

Habe ich noch nie gemacht.

Stelle ich mir auch schwierig vor, da ja gerade bei BHs millimeter genau gearbeitet werden muß. Also ich würde das mit einer Ovi nicht hin bekommen. :(

 

Kristina

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Hallo,

die Overlock habe ich zum BH-Nähen noch nicht gebraucht (ich habe allerdings auch keine Flatlocknaht). Ich wüsste allerdings auch nicht so recht, welche Nähte ich da mit der Ovi machen sollte, die Cup-Naht würde wohl zu sehr kratzen, und alles andere wird ja durch die aufgesteppten Gummis verdeckt. Wenn ich mich mit meiner Cover etwas besser angefreundet habe, werde ich mal versuchen, mit ihr die Gummis aufzusteppen.

Wie heisst es schön: Versuch macht kluch....;)

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Naja, ich dachte vor allem an die Körbchennaht (und ja, ich weiß, dass die Flatlocknaht eigentlich nicht so die Verbindungsnaht ist), und kratzen würde die ja nicht, wenn man sie bspw. mit einem schönen Bauschgarn nähen würde. Ich denke, ich werde das mal ausprobieren, wenn ich etwas Übung bekommen habe. Ich lass es euch dann wissen. ^^

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Die Körbchennaht muß ja zum einen was aushalten, zum anderen ist sie unelastisch, weil das dem Cup ja die Form gibt. Nicht wirklich eine Indikation für die Ovi, oder?

 

(Aber im Zweifelsfall..... probiere es aus, wenn du denkst, daß das für dich gut und angenehm ist. So viel Stoff braucht man ja für einen BH nicht und notfalls kann man ja hinterher noch einen Streifen Charmeuse oder so einnähen um der Naht die Dehnung wieder zu nehmen.)

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Hallo,

 

die Flatlocknaht kann mehr oder weniger elastisch sein, je nachdem wie die die Fadenspannung des Untergreifers einstellst. In diesem Falle würde ich ein möglichst reißfestes Garn in den Untergreifer geben. Außerdem keinesfalls die Nahtenden einfach abschneiden, sondern sichern, sonst zieht sich der Untergreiferfaden einfach durch und die Naht löst sich auf.

 

Die größte Schwierigkeit sehe ich in der Genauigkeit. Wenn du einfach nur auf den Nahtlinien nähst, wird der Cup zu groß, weil noch die Nahtbreite selbst dazukommt. Diese muss also mit einberechnet werden (ich schätze 2-3 mm weniger jeweils am Ober- und Untercup). Trotzdem finde ich es auch schwierig, auf der Overlock so millimetergenau zu nähen.

 

Wenn du den BH so nähst, dass die sichtbare Naht außen ist, stelle ich mir das ganze sogar weniger kratzig vor als die konventionelle Verarbeitung.

 

Liebe Grüße,

Mango

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(ich habe allerdings auch keine Flatlocknaht)

 

die kann jede overlock, es ist nur eine sache der fadenspannung.

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die kann jede overlock, es ist nur eine sache der fadenspannung.

Hallo, yasmin,

kannst Du mich mal schlauer machen?

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Hallo, yasmin,

kannst Du mich mal schlauer machen?

 

Kann ich auch. :D

 

Mit nur einer Nadel nähen (rechte Nadel für schmale, linke Nadel für breite Naht). Nadelfadenspannung niedrig (bei mir 1-2), Obergreiferfadenspannung normal (3-5) und Untergreiferfadenspannung hoch (bei mir 7-9). Zum Vergleich, Normalspannung ist auf meiner Maschine 4.

 

Die Naht nach dem Nähen auseinanderziehen.

 

Liebe Grüße,

Mango

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hallo brigitte,

 

also ;)

 

du nähst dreifädig, die rechte nadel muss raus.

fadenspannung:

  • nadelfaden: sehr locker, er muss so lose sein, dass er beim auseinanderziehen des stoffes die "leiter" bilden kann, aber wiederum nicht so locker, dass schlaufen entstehen. wenn der nadelfaden beim nähen bis zur stoffkante reicht, ist es gut.
  • untergreifer: der faden soll eine linie an der stoffkante bilden, als die spannung verstärken.
  • obergreifer: gegebenfalls lockern, damit sich der stoff nach dem nähen flachziehen lässt.

wie gewohnt nähen.

 

die naht sollte dann folgendermaßen aussehen:

  • stoffoberseite: der nadelfaden ist als steppstich zu sehen, der obergreiferfaden liegt wie üblich in schlaufen auf dem stoff, der untergreiferfaden liegt gerade an der stoffkante.
  • stoffunterseite: der nadelfaden bilder v-förmige stiche.

den stoff ziehst du dann auseinander, so dass die stoffkanten sich übereinanderschieben.

das funktioniert aber nur, wenn die fadenspannungen stimmen :o.

 

zweifädig (1 nadel, 1 greifer) geht es auch, aber meine maschine kann das nicht, deshalb kann ich da nicht helfen.

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Huhu!

Ich sehe das wie Nicola, ich hasse es, wenn der BH an sich elastisch ist, aber die Mittelnaht nicht. Dann gibt's immer so einen abgezeichneten Strich. Allerdings mache ich meine elastische Naht mit dem Kett-Stich der Cover.

 

Liebe Grüße, Natalie

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ja, ich hab die 454d.

aber ich kann dir aus dem stand so nicht sagen, welche spannungen ich nehme - das musst du wirklich am stoff ausprobieren.

 

über den daumen würde ich sagen:

nadelfaden: 1-2

obergreifer: 4-5

untergreifer: 7

ohne gewähr :)

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