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Cathy72

Anfängerfrage: Schnitt auf Stoff übertragen

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Hallo, auch auf die Gefahr hin, dass Ihr Euch jetzt halb tod lacht:

 

Wie überträgt man eigentlich den Schnitt auf den Stoff? Ich habe jetzt für meine Tochter ein Kleid nach Burda genäht, habe dafür die Teile in der größten Größe ausgeschnitten, dann mit Kopierpapier in der entsprechenden Größe auf den Stoff geradelt (sieht man nur sehr schlecht) und mit Schneiderkreide die Nahtzugaben draufgemalt...

 

Ok, ist was geworden, aber optimal finde ich das nicht... Zumal ich nun überall die Kleinteile ausgeschnitten rumliegen hab...

 

Ach ja, direkt noch 2 Fragen hinterher: Wie Archiviert Ihr die Schnitte und welche Zeitungen sind für Anfänger empfehlenswert??

 

Liebe Grüße

 

Catrin

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Hallo Catrin,

 

bei einem Schnitt schneide ich die Teile in der benötigten Grösse zu. Dann kannst du entweder die Nahtlinien oder die Schnittlinien übertragen. Beides zusammen muss nicht sein.

 

Beispiel: Du steckst ein Schnittteil in der entsprechenden Grösse auf den Stoff.

Entweder: Du markierst sehr genau und gleichmässig die Nahtzugabe auf dem Stoff und schneidest dann das Teil aus. Dann kannst du dich beim Nähen an der Schnittkante richten.

Oder: Du schneidest grob um das Schnittteil herum, dabei sollten die Nahtzugaben auch gleichmässig sein und kopierst anschliessend die Nahtlinien auf den Stoff. Das zeigt dir dann an, wie die Teile zusammengenäht werden sollen bzw. wo sie aufeinander treffen.

 

Persönlich bervorzuge ich die erste Methode, also die Teile mit genauer und gleichmässiger Nahtzugabe zuschneiden. Für Passzeichen im Schnitt schneide ich ein kleines Dreieck in die Nahtzugabe.

 

Wenn du den Fertigschnitt allerdings nicht in der passenden Grösse ausschneiden möchtest, da du nach dem gleichen Schnitt später in einer anderen Grösse etwas nähen möchtest, dann würde ich Folie nehmen. Da tuts eine mittelstarke Abdeckplane vom Baumarkt ganz gut.

Einfach die Folie über den Schnitt legen und mit einem Folienstift den Schnitt nachzeichnen. Da kannst du dann auch gleich die Nahtzugabe anzeichnen. Dann schneidest du das Schnittteil aus Folie aus, legst es auf den Stoff und kannst gleich zuschneiden.

 

Meine Schnitte bewahre ich alle in grossen braunen C4 Umschlägen. Vorne wird dann entweder das Deckblatt des Fertigschnitts geklebt oder ich schreibe drauf, was sich im Umschlag verbirgt.

 

Michael

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Hallo Catrin,

den Schnitt überträgt man z.B. mit Kreide auf den Stoff.

Also Schnitt ausgeschnitten oder abgepaust auflegen und feststecken bzw. mit Schneidergewichten beschweren.

Dann die Konturen, Abnäher, Nahtzahlen übertragen.

Wenn Du unsicher bist wegen der Nahtzugabe, dann zeichnest Du die ebenfalls an.

Schnitte archivieren: ich habe große Ordner für Einzelschnitte und Zeitungsständer für die Hefte.

Welche Hefte empfehlenswert sind hängt davon ab was Du nähst und für wen du nähst.

Viel Erfolg, jeder hat klein angefangen!

Gruß

Ulrike

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Hallo Catrin,

 

ich habe auch erst vor kurzem angefangen zu nähen....Ich bevorzuge die farbenmix schnitte (http://www.farbenmix.de), weil ich da auch eine Foto-Anleitung im Internet sehen kann, ich brauche das ;-)

 

Die Schnitte übertrage ich so: ich lege Plastikfolie (Baumarkt Maler-Folie) auf die Schnitte, zeichne die Linien mit Edding nach, schneide diese aus, lege auf den Stoff und male die Linie und die Schnittkanten dann mit einen Markier-Stift (wäscht sich später wieder raus) nach.....und dann schneide ich aus.

 

Klappt so sehr prima.

 

Grüsse

Andrea

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Hallo Catrin,

schon mal vorab, wie Du es auch immer machst - es ist richtig ;)

 

Ich übertrage zuerst den Schnitt auf anderes Papier (durchradeln) bzw. lege Folie drüber und male ab, so dass ich den eigentlichen Schnitt nicht zerschneiden muss, was bei Zeitschriften auch gar nicht anders geht, denn da gehen die Teile ja meist ineinander über. Zum Zuschneiden stecke ich die "Schnittkopie" auf dem Stoff mit Stecknadeln fest und markiere mir wichtige Punkte (Abnäher o.ä.) mit Stecknadeln. Beim Zuschneiden die Nahtzugabe nicht vergessen (vergisst aber jeder irgendann mal - glaube ich). Zum Zusammennähen nimmst Du das Papier weg, lässt aber die Nadeln der markierten Hilfspunkte stecken.

 

Ich beschrifte alle Teile des Schnitts mit Modell, Größe und allen Hinweisen (z.B. Stoffbruch, Abnäher etc.) sowie Zeitschrift, rolle sie zusammen und binde sie mit einem Bändchen des Stoffes zusammen, welchen ich damit zugeschnitten habe. Damit weiß ich auch nach Jahren, welches selbstgeschneiderte Teil mit diesem Schnitt gefertigt wurde.

 

Konnte ich weiterhelfen?

LG

Martina

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Hallo,

ich übertrage den Schnitt auf Folie und schneide dann aus. Der Vorteil ist: jeden Schnitt gibt es in verschiedenen Größen und wenn ich nur einen ausschneiden würde, müßte ich im nächsten Jahr neue Schnitte kaufen :), da ich ja alles verschnippelt hätte.

Archivieren in Klarsichtfolien, seitlich alles drauf geschrieben, Name, Gr. und bei mir liegt in der Hülle ein Schnipsel von dem Stoff, aus welchem ich das Teil genäht habe.

LG Gaby

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Hi,

ich male die Zeitschriftenschnitte (am liebsten burdamoden) auf Seidenpapier ab, nähe das Teil und stopfe die Schnittteile (das 1. ordentlich beschriftet ;) ) in eine Prospekthülle, die in einen der sich auch irgendwie vermehrenden Schnittordner kommt. Guck mal in der Suche nach, da haben nämlich schon ganz viele was zu geschrieben, und du staunst, was es alles für super ordentliche Systeme gibt ;)

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Guest Friesenhexlein

moin

 

ich übertrage den Schnitt auf Folie und schneide dann aus. Der Vorteil ist: jeden Schnitt gibt es in verschiedenen Größen und wenn ich nur einen ausschneiden würde, müßte ich im nächsten Jahr neue Schnitte kaufen , da ich ja alles verschnippelt hätte.
Archivieren in Klarsichtfolien, seitlich alles drauf geschrieben, Name, Gr. und bei mir liegt in der Hülle ein Schnipsel von dem Stoff, aus welchem ich das Teil genäht habe.
LG Gaby

 

unterschreib!!

Allerdings nehme ich dickere (leider auch ziemlich teuer) Folie, die ich anschließend aufrolle und mit einem Stofffestzen zubinde. Vorteil - keine Knicke.Den Folienschnitt kann man sogar heften und anprobieren, um zu sehen, ob die Abnäher richtig sind etc. (allerding eine steife Angelegenheit)

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Guest Friesenhexlein

:mad: :mad: was habe ich denn nun fabriziert? Wollte doch nur ein Zitat einfügen.:confused:

Konnte ich schon mal.

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Hallo,

 

ich hatte es auch mal mit Schnittpapier probiert, aber beim archivieren gehn die dann doch schneller kaputt.

Ich habe einen Hefter mit Schnitte in Klarsichtfolie und da stecken dann auch noch die zugeschnittenen Schnitte auf Folie mit drin, schneller Zugriff .

 

Zeitschriften für Kinder sind Ottobre oder Bizzkids, aber für Anfänger finde ich die Schnitte von http://www.Farbenmix.de am besten, da kann man auf der Homepage Schritt für Schritt sehen wie es geht und wenn dann doch mal Probleme kommen kann man da auch nachfragen oder hier im Forum kennen die Schnitte sehr viele Muttis !

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Wenn ichaus Heften arbeite, scane ich das Bild ein und packe es mit dem Folienschnitt in eine Prospekthülle. Oft lege ich auch noch ein Stück von dem verwendeten Stoff mit hinein.

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Ich zeichne auch zuerst den Schnitt mit Edding auf dicke Baumarkt-Folie ab. Die ist zwar etwas steifer, legt sich aber besser auf den Stoff ohne zu verrutschen. Dann beschwere ich die Folie auf dem Stoff mit irgendwelchen Gewichten aus dem Haushalt, meistens mit Konservendosen aus der Küche (ich schneide gern in der Küche zu).

 

Anschließend nehme ich meinen Rollschneider mit dem kleinen Abstandshalter, stelle den Abstandshalter auf 1,5cm ein oder wieviel Nahtzugabe ich grade brauche und schneide den Stoff zu. So spare ich mir einen ganzen Arbeitsgang, und mit dem Rollschneider wird die Nahtzugabe ja auch immer gleich breit. Man muss allerdings sorgfältig arbeiten, sonst wird das Nähen zu Quälerei. Wichtige Markierungen übernehme ich mit einem kleinen Querschnitt in den Stoff. Abnäher und anderer schwierige Stellen schlage ich allerdings auch mit Kopierpapier oder Kreiderädchen durch.

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Vielen Dank für Eure Antworten, also lag ich sooo falsch gar nicht. Ich habe halt bislang nur immer nach "Einzelschnitten" genäht, so dass ich das Originalteil rausschneiden konnte. Die Idde mit der Baumarktfolie finde ich klasse, werde ich beim nächsten Mal fabrizieren.

 

Was bitte ist ein Rollschneider?? Das hört sich so klasse an, als müsste ich das unbedingt haben...

 

Viele Grüße

 

Catrin

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