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Hallo liebe Näherinnen,

 

hat jemand von Euch schon einmal über ein Teilgewerbe oder so nachgedacht.

Ich nähe und sticke (maschine) für mein Leben gern, habe aber nicht so einen großen Freundes- oder Bekanntenkreis für die ich etwas nähen o. sticken könnte, daher denke ich schon seit geraumer Zeit über ein Teilgewerbe nach, kann mich aber noch nicht so recht entschliessen.

Villeicht hat jemand von Euch schon Erfahrung mit der Angelegenheit. Ich bin sehr dankbar für Hinweise und Tipps.

 

LG heide

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ich möchte natürlich nur teilweise arbeiten da ich auch noch halbtags einer geregelten Arbeit noch gehe.Ich dacht so an Änderungen oder Reparatur so in diese Richtung. Aber ich trau micht nicht so richtig.

LG Heide

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Hallo Heide,

 

du meinst "nebenberufliche Selbständigkeit"? Dazu benötigst du einen Gewerbeschein, eine Pflichtmitgliedschaft bei IHK bzw. HWK, einen Steuerberater, sofern du deine Gewinn/Verlustrechnung nicht selber machen möchtest, du bekommst Post von der Berufsgenossenschaft und du solltest das Thema mit deiner Krankenkasse klären. Ausserdem solltest du vorher klären, bis zu welcher Höhe du einen selbständigen Nebenverdienst ausüben kannst, ohne das Sozialabgaben fällig werden.

 

Das ist in Deutschland leider alles ziemlich kompliziert :(

 

Aber das sollte dich nicht davon abhalten ;)

 

Allerdings solltest du dir auch vorher überlegen, ob du überhaupt Kunden für deine Werke hast.

 

Michael

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Hallo,

 

meine eine Nichte ist auch nebenberuflich selbständig. Allerdings als Floristin. Sie hat sich einen Gewerbeschein geholt. Der Rest kommt fast automatisch ins Rollen. Die Gemeinde meldet das dann beim Finanzamt, von dort gibts dann einen Fragebogen. Und die IHK lässt dann auch nicht lange auf sich warten.

 

Am einfachsten ist die sog. Regelung für "Kleingewerbetreibende". Bis zu einem bestimmten Umsatz brauchst du nur eine Einnahme- Überschussrechnung zu führen. Denkbar einfach, nur zwei "Töpfe": Einnahmen und Ausgaben. Am Jahresende alles zusammenrechnen und fertig. Am besten wäre jedoch ein Steuerberater, der sich damit wirklich gut auskennt, denn der kann immer noch mehr Kosten ansetzen, als einem selber einfallen. Der liebe Stb. selbst kostet aber auch nicht unerheblich.

 

Meine Nicht hat damals bei ihrer Krkasse angerufen und sie darf bis ca. 14.000,00 € nebenberuflich dazu verdienen, ohne das zusätliche Sozialabgaben anfallen. Ob das von Krankenkasse zu Krankenkasse differiert kann ich dir nicht sagen.

 

Am besten kalkulierst du alles vorher durch und überlegst dann, ob es sich überhaupt noch lohnt. Und wenn man nämlich nach ein paar Jahren nicht wirklich einen Gewinn einfährt, kann es sein, dass dir das Finanzamt deine kleine Firma wieder schließt, nach dem Motto: Liebhaberei, statt Gewerbe.

 

Sorry, ist jetzt etwas länger geworden, als geplant. Und diese Info ist natürlich ohne Gewähr. Das war eben die Geschichte meiner Nichte. In einem anderen Bundesland kann alles wieder völlig anders sein.

 

Gruß, Rena

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Am einfachsten ist die sog. Regelung für "Kleingewerbetreibende". Bis zu einem bestimmten Umsatz brauchst du nur eine Einnahme- Überschussrechnung zu führen.

 

Selbst wenn man nicht die Kleinunternehmerregelung wählt, muss man meist nur eine EÜR machen. Für die Verspflichtungen zur Bilanzierung bzw. doppelten Buchführung gibt es andere Gründe.

Der Unterschied zur Regelbesteuerung liegt darin, das keine Umsatzsteuer abgeführt werden muss, andererseits aber auch keine Vorsteuer der eigenen Ausgaben geltend gemacht werden kann.

 

 

Meine Nicht hat damals bei ihrer Krkasse angerufen und sie darf bis ca. 14.000,00 € nebenberuflich dazu verdienen, ohne das zusätliche Sozialabgaben anfallen.

 

Der Betrag erscheint mir ziemlich hoch, also bitte unbedingt kundig machen. Ich habe in der letzten Zeit oft was von ca. 350 € gelesen.

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Selbst wenn man nicht die Kleinunternehmerregelung wählt, muss man meist nur eine EÜR machen. Für die Verspflichtungen zur Bilanzierung bzw. doppelten Buchführung gibt es andere Gründe.

Der Unterschied zur Regelbesteuerung liegt darin, das keine Umsatzsteuer abgeführt werden muss, andererseits aber auch keine Vorsteuer der eigenen Ausgaben geltend gemacht werden kann.

 

 

 

 

Der Betrag erscheint mir ziemlich hoch, also bitte unbedingt kundig machen. Ich habe in der letzten Zeit oft was von ca. 350 € gelesen.

 

Lt. meiner Krankenkasse sind das 400€, weiß aber nicht, wie es sich bei Arbeitnehmern mit selbständigem Nebenjob verhält.

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Ich habe in der letzten Zeit oft was von ca. 350 € gelesen.

 

Ähm, natürlich monatlich :D.

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hallöchen,

 

verwechselt ihr mit den 350 bzw. 400 euro da nicht was?

 

ich kenn das nur bei sozialabgabefreien nebenjobs und da hat man einen chef, der einen pauschalbetrag an lohnsteuer abführen sowie unfallversicherung zahlen muß.

 

beim einkommen aus selbständiger arbeit liegt meines wissens die grenze bei ca. 500 euro pro jahr.

 

 

sonst würde ja auch nicht immer wieder so ein "affentanz" bei ebay von wegen gewerblich und privat gemacht (oder auch bei der diskussion, die ich ausgelöst hab ;) )

 

ciao,

 

Pepie

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Nein, du verwechselst da jetzt wohl was :), hier ging's nicht um das Finanzamt und wieviel man so nebenbei verdienen kann, sondern um den Betrag bis zu dem man bei nebenberuflicher Selbständigkeit keine weiteren Krankenkassenbeitrage bezahlen muss bzw. bei Familienversicherung (Hausfrau) eigene Beiträge zahlen muss.

 

Übrigens wird bei 'nem echten 400-Euro-Job auch nen Pauschalbetrag für Kranken- und Rentenversicherung abgeführt. Da ist zum 01.07. auch was erhöht worden, so das jetzt einige Arbeitgeber plötzlich den sonst freiwillig übernommenen Anteil der Lohnsteuer (2%) dem Arbeitnehmer jetzt abziehen. Spreche aus eigener Erfahrung :(.

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danke sticki, für die erklärung :) .

 

 

soweit hab ich gar nicht gedacht, daß ja auch noch andere institutionen ihre hände aufhalten und was abhaben wollen.

 

bei dem, was einem da in den weg gelegt wird, wenn man was eigenes auf die beine stellen will, vergeht einem ja die lust und motivation dazu.

 

lg,

 

 

Pepie

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danke sticki, für die erklärung :) .

 

 

soweit hab ich gar nicht gedacht, daß ja auch noch andere institutionen ihre hände aufhalten und was abhaben wollen.

 

bei dem, was einem da in den weg gelegt wird, wenn man was eigenes auf die beine stellen will, vergeht einem ja die lust und motivation dazu.

 

lg,

 

 

Pepie

 

Wem sagst du das? Es gibt nur 2 Möglichkeiten: Entweder verdienst du ein kleines Taschengeld oder ordentlich Kohle, damit es sich lohnt.

Stell dir vor, du hast durch nebenberufliche Selbständigkeit 420€ und musst über 200€ schon Krankenkasse zahlen, da machts keinen Spass mehr.

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Ich habe mich neulich selbst erkundigt, weil ich auch etwas verunsichert durch die Diskussionen in diesem Forum war...

Bei uns ist es so, wenn ein bestimmter Betrag nicht überschritten wird, kann man sich von IHK und BG Beiträgen befreien lassen. Der Mann von der IHK meinte auch, für nebenberuflich bräuchte man erstmal nicht unbedingt einen Gewerbeschein. Außerdem kann man ein Gewerbe auch vier Wochen rückwirkend anmelden - wenns besser läuft als gedacht.

Aber ich glaube, die Regelungen sind von Kreis zu Kreis unterschiedlich.

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Der Mann von der IHK meinte auch, für nebenberuflich bräuchte man erstmal nicht unbedingt einen Gewerbeschein.

 

Auf solche Aussagen würde ich mich aber nicht verlassen... :eek:

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vielen dan für die reichlichen Antorten und Hinweise. Ich werde Euch über meinen Entschluss informieren, aber es wird alles noch einmal gut durchdacht

 

Lg Heide

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