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Bilderanleitung Kombi für Jungs

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Diese Kombi ist aus der Ottobre 3/06 zusammen gestellt.

 

Tipps zum Kopieren des Schnittes:

 

- darauf achten , das man alle Hilfslinien kopiert (Beispiel: Ärmel Markierung für Vorderseite);

- genaue Beschriftung der Schnittteile (so muss man nicht immer den Originalschnitt raussuchen)

- dazu gehört auch, das man Beschreibt wie oft (1 x oder 2x ….) oder wie ein Teil ausgeschnitten (z. B. im Stoffbruch) werden sollte;

- und ganz wichtig aus welcher Zeitschrift (z. B. Burda 1/2000, Model 13) oder welcher Einzelschnitt es ist damit man gegebenen falls nachlesen kann;

 

Zuschnitt:

 

Da ich dieses mal nicht beim Schnitt meine Nahtzugabe zugegeben habe, werde ich alle Teile mit 1 cm Nahtzugabe zuschneiten. Da diese Zugabe noch nicht im Schnittmuster enthalten ist.

 

Zuschnitt Hose:

 

- vorderes Hosenteil 2 x

- rückw. Hosenteil 2 x

- rückw. Sattel 2 x

- Gesäßtasche 2 x

- großen und kleinen Taschenbeutel je 2 x

- Beintasche und Klappe je 2 x

 

 

Zuschnitt Hemd:

 

- Vorderteil 2 x

- Rücken 1 x im Stoffbruch

- Kragen 2 x im Stoffbruch

- Ärmel 2 x

- Ärmelschlaufe 2 x

- Brusttasche 2 x

- Klappe 2 x

 

Zuschnitt Weste:

 

- Vorderteil 2 x

- Rückenteil 1 x im Stoffbruch

- Tasche 2 x

- Ärmelstreifen 2 x

- Halsausschnittstreifen 1 x

 

 

Nach dem alle Teile ausgeschnitten sind, werden die Kanten versäubert. Teile wie der Kragen, Taschenklappen und der angeschnittene Besatz werden jetzt mit Vlies (Bügelvlies) verstärkt. Alle anderen Teile nur gebügelt. Den Besatz an den Vorderteilen von Hemd und Weste bügle ich gleich um.

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Huhu,

na, da freu' ich mich doch... scheint ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zu sein...

 

Genau das Hemd wollte ich auch nähen... habe mich bisher aber noch nicht an einen Kragen getraut...

 

also wenn ich Wünsche äußern darf... den Kragen ganz ganz ganz genau erklären und bebildern ;)

 

Deinen ersten Beitrag finde ich auf jeden Fall schon super gelungen... also meinetwegen... weiter so :D

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Die Hose war ja mein erster Versuch, da guck ich ganz gespannt zu was ich noch verbessern kann. Nr.2 ist schon zugeschnitten:)

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- vorderes Hosenteil (Tasche)

 

Zuerst, nähe (Nahtbreite 1 cm) ich den kleinen Taschenbeutel an das Hosenvorderteil. Im Knick der Naht, schneide ich bis zur naht ein (sieh Bild 2). Das Taschenteil wird nun nach inne geklappt und der Tascheneingriff 0,5 cm breit abgesteppt. Den großen Taschenbeutel auf den kleinen auflegen und beide zusammen nähen. Am Bund und an der Seitennaht die Tasche festheften.

Auf das Hosenteil nochmals den Schnitt auflegen und Markierung (mit Kreide oder Stecknadel) für die seitliche Tasche setzten.

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Huhu Bettina

und schon hab ich was gelernt, das einschneiden und die Tasche mit ein paar Stixhen fixieren, erleichtert mein Gefummel warscheinlich sehr. Bin schon auf die Fortsetzung gespannt:)

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Hallo Bettina,

 

da habe ich auch noch mal eine Frage: Wie ich sehe, versäuberst Du vorher alles mit der Ovi (ich nähe, wo möglich, mit der Ovi zusammen und nähe anschließend noch eine Naht darüber).

 

Aber Du schneidest die Versäuberungsnaht auch ein - ribbelt das dann nicht wieder auf? Bisher habe ich immer versucht, das zu vermeiden. Auch Ecken abschneiden und so. Geht das denn problemlos?

 

Beste Grüße

Andrea

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Hallo Bettina,

 

da habe ich auch noch mal eine Frage: Wie ich sehe, versäuberst Du vorher alles mit der Ovi (ich nähe, wo möglich, mit der Ovi zusammen und nähe anschließend noch eine Naht darüber).

 

Aber Du schneidest die Versäuberungsnaht auch ein - ribbelt das dann nicht wieder auf? Bisher habe ich immer versucht, das zu vermeiden. Auch Ecken abschneiden und so. Geht das denn problemlos?

 

Beste Grüße

Andrea

 

Hallo Andrea

 

Du kannst natürlich mit der Ovi zusammennähen und dann deine normale Naht machen. Aber wenn du auftrennen musst, dann ist deine Ovi-naht futsch. Aus diesem Grund Versäubere ich alles vorher.

 

Bei solchen Rundungen schneide ich ein, damit sich die Naht besser legt. Und da das ganze nochmal gesteppt wird trennt sich da auch nichts auf.

 

Ihr meint doch das Bild hier?

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Hallo Andrea

 

Du kannst natürlich mit der Ovi zusammennähen und dann deine normale Naht machen. Aber wenn du auftrennen musst, dann ist deine Ovi-naht futsch. Aus diesem Grund Versäubere ich alles vorher.

 

Bei solchen Rundungen schneide ich ein, damit sich die Naht besser legt. Und da das ganze nochmal gesteppt wird trennt sich da auch nichts auf.

 

Ihr meint doch das Bild hier?

 

Genau, das Bild meinte ich. Da ich meine Ovi noch nicht so lange habe, bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, ob erst versäubern und dann nähen oder zusammen versäubern effektiver ist.

 

Beste Grüße

Andrea

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Annähen des Sattels

 

Vorn weg ist noch zu sagen, das man bei einem Streifenstoff (gilt für Streifen und Karo und alle ähnlich gemusterten Stoffe) schon beim Zuschnitt darauf achten sollte, das die Streifen des Sattels zum Hosenteil passen um ein fortlaufendes Muster zu bekommen. Das gilt auch für die auf zu nähenden Taschen.

 

Wie ihr auf der ersten Abbildung sehen könnt lege ich mir die Sattelteile erst passend an jedes hintere Hosenteil um zu kontrollieren ob die Streifenfolge passt. Dann werden die Sattelteile (rechts auf rechts) an das jeweilige Hosenteil (mit einer Nahtbreite von 1 cm) genäht. Die Naht wird zum Sattel zu gebügelt und 0,5 cm breit abgesteppt.

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Das Aufnähen der Gesäßtasche

 

Um saubere Ecken beim Aufnähen zu erhalten habe ich hier mal einen Tipp bildlich dargestellt.

 

1) - man schlägt die Ecke nach inne;

2) - wie man auf dem Bild 1. sehen kann sind das 2 cm auf jeder Seite des Umschlags;

- man kann sich als Hilfe eine Stecknadel in die Mitte des Umschlags stecken

3) – jetzt werden die Seitennähte der Tasche 1 cm breit nach inne geschlagen Bild 2 u. 3 und mit einer Stecknadel fixiert;

 

So erhält man saubere Ecken. Es hat natürlich jeder seine eigene Methode Ecken zu nähen. Diese kleine Beschreibung soll nur eine kleine Hilfe für Anfänger sein.

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Nun die Gesäßtasche an der angegebenen Position aufsteppen. Je nach dem, kann man die Tasche nur mit einer 0,2 mm Naht (diese ist ausreichend) oder zusätzlich mit einer 0,5 mm (von der ersten Steppnaht aus) Naht aufsteppen. Nach dem Aufnähen der Gesäßtasche wird nun die Seitennaht geschlossen. Die Naht wird nun zum hinteren Hosenteil gebügelt und abgesteppt. Die Steppung kann man genau so machen wie bei der Gesäßtasche. In der Fachsprache ist das dann eine falsche Kappnaht.

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Jetzt können wir uns der seitlichen Beintasche widmen. Sie hat an den Seiten und unten fertig aufgenäht eine Falte (fast wie eine Blasebalgtasche).

 

Zuerst wird die obere Kante der Tasche 1 cm umgeschlagen und 0,5 cm abgesteppt. Die unteren Ecken der Tasche werden wie auf dem Bild 3 gezeigt zusammen gelegt (gesteckt) und von der geschlossenen Seite aus bis auf einen 1cm (der dann als Nahtumschlag dient) zusammen genäht.

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Da diese Art einer Tasche nicht unbedingt zu meinen Lieblingen zählt, werde ich versuchen die Beschreibung so gut wie mir möglich zu machen.

 

Zuerst schlage ich den gesamten Umschlag nach inne und stecke diesen fest, jetzt lege ich die Falte die fertig 1 cm breit ist.

So wird die Tasche jetzt an der dafür vorgesehenen Stelle aufgelegt und festgesteckt.

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Beim Aufnähen ist zu beachten, das man beim Wenden mit der Nadel genau in der Naht des Abnähers steckt und das die untere Naht so gerade wie möglich ist.

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Hat man die Tasche aufgenäht, versieht man die oberen Ecken der Tasche mit einem Riegel so dass die Falte erhalten bleibt.

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Die bis jetzt beschriebenen Schritte führt man nun mit den anderen Hosenteilen durch. Hat man dies getan, legt man die fertigen Teile rechts auf rechts aufeinander und schließt die vordere und hintere Hosennaht.

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Zum schließen der inneren Beinnaht gibt es auch verschiedene Methoden. Einige beginnen rechts bis zur Mitte, dann wenden sie die Hose und machen das gleich mit der anderen Seite. Wieder andere beginnen in der Mitte und nähen jeweils nach rechts und links außen.

Ich selber bevorzuge es die Naht in einem Schritt durch zu nähen. Dafür stecke ich mir die Mittelnähte genau aufeinander. Da das hintere Hosenbein meist etwas mehr Weite hat, nähe ich auf dem vorderen Hosenbein so kann ich die Weite besser verteilen in dem ich gegebenen Fall's das vordere Hosenteil etwas ziehe.

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Ist die innere Naht geschlossen, wende ich die Hose um nun den Bund abzustecken. Auch für das nähen des Gummibundes gibt es viele Möglichkeiten und jeder muss für sich selber die praktischste herausfinden.

 

Also wie gesagt, stecke ich mir den Bund um (in diesem Fall 2,5 cm). Dabei sollte man beachten, dass die Seitennähte und die vordere- und hintere Naht genau über einander liegen. Mit dem nähen beginne ich auf der Seitennaht die zum Vorderteil zu läuft. Und die Naht endet ca. 2 cm (3 cm) vor dem Anfang der Naht.

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Jetzt schneide ich mir den Gummi zurecht, da gilt Gummilänge = Taillenumfang und je nach dem wie weit der Bund der Hose geschnitten ist – 5 bis 7 cm (oder ¾ des Hosen-buntes). Den Gummi einziehen, die Enden des Gummis ca. 2 cm übereinander legen und mit einem Zick Zack – Stich zusammen nähen. Den Gummi nun auf den Bund verteilen und die Öffnung schließen. Zum Schluss noch die Hosenbeinsäume umnähen fertig.

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Die Weste

 

Teile:

1 Rückenteil (wird im Stoffbruch geschnitten)

2 Vorderteile

2 Taschen

2 Armausschnittstreifen (werden im schrägen Fadenlauf geschnitten)

1 Halsausschnittstreifen (wird auch im schrägen Fadenlauf geschnitten)

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Zuerst auf den angeschnittenen Besatz der Vorderteile Vlies zur Verstärkung aufbügeln. Dann bereite ich die Taschen zum aufnähen vor. Beim Aufnähen der Taschen ist darauf zu achten, dass man beide Taschen in gleicher Höhe aufnäht. Hierfür, messe ich von der unteren Kante des Vorderteils 3 cm nach oben und stecke mir dann die Tasche auf. Ich muss in diesem fall auch noch darauf achten, das meine Streifen gleichmäßig weiter laufen. (- auch schon beim Zuschnitt darauf achten) nach dem Aufnähen kontrolliere ich ob die Taschen gleichmäßig hoch aufgenäht sind.

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