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Schnuddelwuddel

Fagott - Technik... was ist das und wofür?

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Hallo,

 

Janome hat ja nun bei einigen Füßchen auch kleine Videos dazu hinterlegt. Beim Satinstichfuß zeigen sie hier die Fagott - Technik.

So richtig schlau werde ich da nicht raus :confused: . Ist das ein zusammennähen von Stoffen mit einem dritten unterlegt? Dient das als Zierstich / Naht und welche Naht ist das ( sieht nicht nur nach reinem Zickzack aus ). Ich finde das ganz hübsch und würde dazu gerne von denen, die sich damit auskennen, mehr erfahren. Kennt das jemand?

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ehm wenn ich den link anklicke komm ich auf die spiegel.de seite ....

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mein rechner hat sich gleich ganz verabschiedet beim klicken, darum hab ich jetzt mal den link repariert...da war ein http zuviel drinne... :o

 

hm - was die da in dem film zeigen sieht mir nach dekorativen hohlsäumen aus, oder?

also 2 stoffe mit wasserlöslichem vlies auf abstand bringen, dann nen stich wählen, der nen hohlraum überbrückt, also zb den leiterstich, oder was, was sich in der mitte mehrfach verschlingt....

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Hallo,

 

im Englischen heißt diese Technik fagoting oder faggoting. Es ist eine bestimmte Art von Hohlsaum.

 

Ursprünglich verstand man darunter, dass man Querfäden aus dem Gewebe zog und mehrere Längsfäden so in der Mitte bündelte, dass die Bündel wie Sanduhren aussahen. Heute erzeugt man diesen Effekt mit Nähmaschine oder Overlock, indem man zwei Stoffe nebeneinander legt mit kleinem Abstand und sie mit Zickzackstichen verbindet.

 

In dem Buch "Creative serging" aus der Palmer/ Pletsch-Ecke (gerade gestern bei mir angekommen - :jump: :freu: :jump: ) ist gezeigt, wie mithilfe der Overlocknähte (Flatlocknaht?) solche Effekte erzielt werden können.

 

Für Nähmaschinen gibt es auch extra Fagottführungen, um den Abstand sicher einzuhalten. Die Methode von Janome gefällt mir aber auch gut. Ich denke nur, dass ein normaler Zickzackstich nicht ausreicht. Dem Film nach wird gleichzeitig auch der Rand befestigt. Irgendwann hatte ich schon von einem "Fagottstich" gelesen. Den hat meine Maschine definitiv nicht.:nix:

 

Aber ein schöner Deko-Effekt ist es allemal.

 

Liebe Grüße,

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mein rechner hat sich gleich ganz verabschiedet beim klicken, darum hab ich jetzt mal den link repariert...da war ein http zuviel drinne... :o

 

Hallo Nagano,

 

Danke, darum hatte ich ja den zweiten link noch gepostet :D .

 

Aber mal interessehalber: Wieso kannst du ungefragt in meinen Post manipulieren wobei ich noch nicht mal editieren kann? Für mich ist nicht erkennbar ob du entsprechende Sonderrechte hast ( Admin / Mod etc..... mag ja so sein ) :confused: . Gibt es eine Liste hier über diejenigen, die solche Sonderrechte gaben? War ja nichts schlimmes und ich fand es ja auch sehr nett aber ich würde schon gerne mal darüber aufgeklärt werden, wer in fremde "Fred's" gehen darf.

 

hm - was die da in dem film zeigen sieht mir nach dekorativen hohlsäumen aus, oder?

also 2 stoffe mit wasserlöslichem vlies auf abstand bringen, dann nen stich wählen, der nen hohlraum überbrückt, also zb den leiterstich, oder was, was sich in der mitte mehrfach verschlingt....

 

Hhmmmm, also reicht ein "normaler! Zickzack nicht dafür aus?

 

 

In dem Buch "Creative serging" aus der Palmer/ Pletsch-Ecke (gerade gestern bei mir angekommen - ) ist gezeigt, wie mithilfe der Overlocknähte (Flatlocknaht?) solche Effekte erzielt werden können.

 

Für Nähmaschinen gibt es auch extra Fagottführungen, um den Abstand sicher einzuhalten. Die Methode von Janome gefällt mir aber auch gut. Ich denke nur, dass ein normaler Zickzackstich nicht ausreicht. Dem Film nach wird gleichzeitig auch der Rand befestigt. Irgendwann hatte ich schon von einem "Fagottstich" gelesen. Den hat meine Maschine definitiv nicht.

 

Aber ein schöner Deko-Effekt ist es allemal.

 

Das sind ja interessante Aspekte... mit einer Ovi :D. Ist dieses Buch, von dem du geschrieben hast, auch für Ovi - Einsteiger gut erklärend... lohnt sich der Kauf? Ich finde den Effekt auch sehr schön... besonders für Mittelalterkleidung.

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Hhmmmm, also reicht ein "normaler! Zickzack nicht dafür aus?

 

Ich habe mir gerade den Film angeschaut und vermute, daß hier der genähte Ziclzackstich genommen wurde. Dabei wird der Faden in der Mitte ja 2x verschlungen.

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Der Fagottstich an der Näma ist normalerweise so was wie: ein Stich geradeaus, ein Stich nach links, ein Stich zurück zur Mitte, ein Stich geradeaus, ein Stich nach rechts, ein Stich zurück zur Mitte, ein Stich geradeaus,....

 

Das kannst du im Prinzip mit (fast) jeder mechanischen Maschine machen, nur müßtest du jeden Stich einzeln neu in Stichlage, Stichbreite und Stichlänge verändern, das wäre wohl etwas unpraktisch... aber falls du ein paar Zierstiche an deiner Maschine hast, ist vielleicht so was dabei.

 

Ah, ich sehe gerade, die unendlichen Weiten meines Computers spucken sogar ein Bild von so einem Stich aus. (Ich einem anderen zusammenhang aufgenommen, deswegen liegt Stoff drunter, keine "Lücke" zwischen Stoffen) Hier gehen die seitlichen Stiche schräg nach vorne, das geht auch, wichtig ist, daß sie wieder an den Anfangspunkt in der Mitte zurückstechen.

fagottstich.jpg

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Vielen Dank für den super Link!

Jetzt kann ich den Tag beruhigt angehen - ich habe schon viel gelernt.

Werde glaich mal einiges ausprobieren - auch wenn ich keine Janome-Maschine habe ;)

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Der Fagottstich an der Näma ist normalerweise so was wie: ein Stich geradeaus, ein Stich nach links, ein Stich zurück zur Mitte, ein Stich geradeaus, ein Stich nach rechts, ein Stich zurück zur Mitte, ein Stich geradeaus,....

 

Danke Marion für das Bildchen, das ist der "Fagottstich" wie ich ihn auch kenne. Mit diesem Stich - nur sehr schmal gestellt - nähe ich die Blöckchen für die "Japanische Falttechnik" zusammen (Atarashii). Macht man ja im Original alles per Hand, aber da ich bequem - oder findig - bin, mach ich alles mit der Maschine. Auch das neulich hier irgendwo erwähnte "Kirchenfenster-Muster" kann so gearbeitet werden.

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Vielen Dank für den super Link!

Jetzt kann ich den Tag beruhigt angehen - ich habe schon viel gelernt.

Werde glaich mal einiges ausprobieren - auch wenn ich keine Janome-Maschine habe ;)

 

Bütte bütte :D ... ich denke mal das das doch rechts Marken - unabhängig ist;) .

 

Ich finde die technik beim Rollsaum sehr interessant. So kann man prima z.B. Bei ungefütterten Kapuzen tolle Nähte machen.... generell bei ungefütterten Sachen, in die man "hinein" schauen kann.

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Hallo Nowak,

 

ich habe die 4434 und auch einige Zierstiche. Vielleicht geht das ganze ja mit dem Hexenstich?

Danke für die Mühe mit dem Bild... aber so einen Stich habe ich nicht. Dann muß ich halt probieren :D

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Das sind ja interessante Aspekte... mit einer Ovi :D. Ist dieses Buch, von dem du geschrieben hast, auch für Ovi - Einsteiger gut erklärend... lohnt sich der Kauf? Ich finde den Effekt auch sehr schön... besonders für Mittelalterkleidung.

 

Hallo Schnuddelwuddel,

 

um dieses Buch bin ich schon eine ganze Weile herum geschlichen. Ich hatte mir das Buch "Sewing with sergers" der gleichen Autoren gekauft, fand es aber nicht ganz so hilfreich wie erwartet, weil mit vielen Zeichnungen versehen - und ich war von den anschaulichen Fotos des alten "Nähen mit der Overlock" verwöhnt (Geschmacksfrage). Nun war ich auf das andere gespannt - und ich bin begeistert. Ja, ich kann es auch für Einsteiger empfehlen, denn soviel Näherfahrung habe ich auch nicht, finde es aber sehr anschaulich und informativ. Z. B. ist ein Kapitel der Flatlocknaht gewidmet - wie nähe ich sie richtig (mit Hinweisen zur Fadenspannung!) und wie setze ich sie ein? Gejubelt habe ich, als ich hinten auf den Bereich stieß, wie ich die Ovi beim Dessousnähen einsetzen kann. Denn genau das habe ich demnächst vor: schicke Slips zu nähen. Dort ist gezeigt, wie man bspw. Spitzenborten anbringt oder andere Verschönerungen erzeugt.

 

Das Buch ist sehr praxisnah aufgebaut; man merkt, dass die Erfahrungen diverser Workshops eingeflossen sind. Wenn Du Spaß an Verzierungen hast, kauf es Dir. Ein Kapitel beschäftigt sich z. B. auch mit Biesen und ähnlichen Verzierungen (habe ich gestern nur überflogen, weil für mich nicht so interessant, könnte aber für mittelalterliche Bekleidung geeignet sein).

 

Liebe Grüße,

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Danke Marion für das Bildchen, das ist der "Fagottstich" wie ich ihn auch kenne. Mit diesem Stich - nur sehr schmal gestellt - nähe ich die Blöckchen für die "Japanische Falttechnik" zusammen (Atarashii).

 

Und ich nehme ihn gerne zum Applizieren... gerade für offene Kantenverarbeitung oder einen "rustikaleren" Look etwa mit Filz oder Fleece...

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Ich nähe und sticke mit der PFAFF 2170, die mehrere Fagottstiche hat. Mit solch einem Stich kann man entweder Stoffstreifen oder nur 2 Stoffe zusammennähen - mit unterschiedlichem Abstand. Ich verwende diese Stiche sehr gerne, wenn ich Lodenkleidung nähe, für mich oder für die Enkelkinder. In diesem Fall stoßen die beiden Stoffkanten natürlich aufeinander. Damit halte ich meine Seiten-, Ärmel- oder Passennähte sehr flach. Ansonsten sind ja bei Lodenjacken die Nahtzugaben schon ne recht dicke Angelegenheit. Außerdem können diese Fagottnähte, wenn sie mit farbigem stabilem Garn (auch in unterschiedlichen Farbverläufen) genäht werden, echte Hingucker sein. Ich schwärme für Fagottstiche. Grüßchen von Brigitte

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