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design challenge 2006


charlotte
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ladies and gentlemen,

 

 

auf vorschlag von sew, sushi und charlotte haben einige hobbyschneiderinnen und ein Schneiderlein nun wochenlang gearbeitet.

 

sie sollten etwas entwerfen und realisieren rund um das thema

 

Berlin

 

 

 

es sollte ein kleidungsstück sein, egal für wen....

 

der bezug zum thema berlin musste dargestellt werden....

 

es sollte einen beim nähen voran bringen, also jedeR sollte etwas neues ausprobieren. damit auch andere was davon haben, sollte das neue ein bisschen näher beschrieben werden.

 

 

 

wir lieben eure kommentare!

 

damit unsere entries alle beisammen bleiben, erlauben wir uns, eure kommentare jeweils richtung thread-ende zu verschieben.

wenn ihr euch also auf etwas bestimmtes bezieht, bedenkt, dass euer kommentar nicht unbedingt da stehen bleibt, wo ihr ihn eingefügt habt.

 

 

 

ich wünsche euch und mir nun viel spaß beim anschauen der ergebnisse.

jedeR hat getan, was er oder sie konnte.

Die wenigsten unter uns sind meister ihres faches, lieben aber ihr hobby. wichtig war das mitmachen und sich einer neuen aufgabe zu stellen.

 

ich bedanke mich bei allen, die mitgemacht haben :super:

 

 

 

:) :) :) ich bin sehr gespannt, was da alles kommt:) :) :)

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ich fange einfach mal an....

 

 

 

2002 war ich zu einer lehrerfortbildung in der umgebung von berlin. natürlich machten wir eine stadtrundfahrt. außerdem gönnte ich mir hinterher noch drei tage in einem netten hotel, ganz allein. und machte die stadt unsicher.

 

neben stoffgeschäften bis zum abwinken, fuhr ich auch in stadtteile, die ich noch nie gesehen hatte, denn ich war seit dem mauerfall nicht mehr dort gewesen.

 

dort entdeckte ich in der nähe des alexanderplatzes die

 

HACKESCHEN HÖFE

 

a.jpg

 

 

 

 

1925 erbaut, 1997 erfolgreich renoviert. ich trat in den ersten hof und fand mich - als fan von jugendstil und art deco - im paradies wieder :D

 

 

 

als ich die idee mit der design challenge hatte und sie sew und sushi vorstellte, plädierte ich mit inbrunst für berlin als thema - new york, hongkong und tokio hatten keine chance mehr. :D

 

 

 

aus den verschiedenen fassaden, die der architekt in diesem hof realisiert hatte, ließen sich viele ideen fürs embellishment gewinnen. appliziert, gestickt, was auch immer. da hatte ich erst mal mehr ideen, als in einen kopf passen :silly: und konnte mich wochenlang nicht entscheiden und probierte tausend sachen aus (ist ja schon mal gut, aber man will ja auch fertig werden)

 

 

Neues für mich:

 

Lekala - den ersten schnitt von lekala nahm ich für eine weiße blusenjacke aus unserem challenge stoff. sie wurde bestempelt mit einem selbstgemachten moosgummistempel mit deka-farbe

.

das muster war letztendlich sehr vereinfacht, aber ich habe vorher tagelang versucht, das muster einer deckenlampe in einen kleinen stempel zu quetschen. ging nicht. :lol:

 

 

heraus kam dieses:

 

b.jpg

 

 

fotografiert vor meiner haustür. ich wohne auch in einem jugendstilhaus. :D

 

 

 

 

zu dieser blusenjacke sollte noch ein rock gehören, ein godetrock genauer. er ist irgendwo in der ecke gelandet :o an einer anderen frau sah er so gut aus, aber ich musste mir dann doch sagen, godetröcke sind nix für kleine frauen.

 

 

dazu machte ich noch eine jacke, diesmal aus baumwollsamt. man braucht ja auch mal was warmes drüber....und der challengestoff ist doch recht dünn.

 

 

bei dieser jacke verwendete ich hinten und vorne wieder ein motiv aus einer fassade.

 

jacke2.jpg

 

 

noch ein bisschen mehr ist auf unserem blog: http://www.blogigo.de/elfenundkampfzwerge

 

ein bilderset ist auf flickr. darin habe ich auch beschrieben, wie die sache mit den freezer paper stencils geht. flickr

hier kann man, so man möchte, die einzelnen bilder auch kommentieren.

 

es grüßt euch

 

charlotte

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So, hier kommt also mein Beitrag zur Design Challenge. Ich habe mich jetzt wirklich sehr knapp gehalten, da ja viele Beiträge durchgelesen werden sollen.

 

komplett.jpg

 

 

 

Rock

Der Rock ist kein Stufen-, sondern ein Wendelrock, gewendelt wie die Rampe in der Reichstagskuppel.

Ich habe nicht nur erstmals mit Rüschen gearbeitet, sondern auch erstmals mit dem Ruffler. (-obwohl ich drei Töchter habe, aber das wird mir jeder glauben, der mich etwas kennt) Das „Ruffeln“ hat unglaublichen Spaß gemacht, es geht so flott und problemlos, dass man Ruckzuck einige Meter produziert. Natürlich habe ich nicht daran gedacht, dass durch den relativ schmalen Wendelstreifen von 12cm der Rock extremst weit wird! Die Saumlänge beträgt stolze 10½ Meter …nicht tragbar!

Dachte ich… an mir (wie eigentlich geplant) sieht der Rock auch wirklich bescheiden aus, aber meiner ältesten Tochter Dora steht und gefällt er unverschämt gut

Von hinten, von rechts, von vorne:

Wendelrock.jpg

 

 

Bluse

Die Bluse ist vorne und hinten komplett abknöpfbar und dann geteilt wie damals Ost- und Westberlin.

Schon die Entwicklung des Schnittes war richtig kniffelig, da die Hälfte eines Abnähers in der Knopfleiste verschwinden sollte. Ebenfalls eine Premiere für mich ist die Verlagerung und Umarbeitung des Brustabnähers als Kräuselung zwischen der Brust. Diese Kräuselung gefällt mir recht gut, habe ich bestimmt nicht das letzte Mal gemacht, aber auf komplett durchgehende Knopfleisten kann ich für mich in Zukunft mit ruhigem Gewissen verzichten!

Berlinbluse.jpg

 

 

 

Taubenblau gefärbt habe ich den Rock und „Ostberlin“, weil alles in Weiß zu langweilig war -und das hat gar nix mit Berlin zu tun!

 

 

Wer sich für ein paar mehr Details meiner Qualen interessiert, kann sich auch gerne hier weiterinformieren.

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die idee mit dem wendelrock ist spitze. :super: ich würde mich mal interessieren, wie es aussieht, wenn dora sich ganz schnell dreht. :D

 

auch die idee, ein oberteil aus west- und ostberlin zusammenzusetzen, finde ich echt schön. da könnte ich mir jetzt vorstellen, noch andere "halbe städte" zu produzieren und sie kombiniert zusammenzuknöpfen. :)

 

eine nähere erläuterung der kunstvollen abnäher-raffung würde ich noch begrüßen. wer weiß, ob man da nicht auch mal könnte....:D

 

gruß

charlotte

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hut ab vor dieser riesenarbeit, fancy!

 

es steht deiner tochter gut. für den ball will sie aber lieber schwarz? ich bin gespannt, wie die schwarze version aussehen wird. da könnten ganz andere applikationen passen und der gleiche schnitt wird total anders aussehen. freue mich über ein bild, wenn es fertig ist.

 

 

das stempeln mit chlorbleiche werde ich auf jeden fall mal ausprobieren, vielen dank für die anregung!

 

 

ich sehe schon, nach dieser challenge werde ich so viele neue anregungen haben, dass ich sie erstmal sortieren muss in meinem kopf.

 

 

greets

charlotte

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Sew`N`Sushi´s kleiner Ausflug in die Kunstgeschichte: Klassizismus.

 

Johann Gottfried Schadow schuf das Doppelstandbild der Prinzessinnen Luise und Friederike von Preußen 1795.

Nachdem es lange wegen seiner "erotischen Ausstrahlung" und wegen des für die damalige Zeit berüchtigten Lebenswandels von Friederike nicht zugänglich war, wurde es erst vor 100 Jahren wieder öffentlich ausgestellt.

 

Ein Gipsabdruck befindet sich heute in der Friederichswerderschen Kirche, das Original in der Nationalgalerie.

Wo? In Berlin. :D

 

Schadow war ein Hauptvertreter des deutschen Klassizimusses. Nachdem nicht nur in der Kunst, sondern auch in der Mode des Barocks überschwängliche und verspielte Formen das Bild bestimmten, besann man sich nach der französischen Revolution auf römische und hellenistische Ideale. Winkelmanns "Stille Einfalt und edle Größe" lösten Opulenz und Übertreibung ab. Schadows Bildnis dokumentiert diese Stilrichtung durch die Verwendung einer klassischen Komposition, die die Harmonie der beiden Schwestern zueinander reflektiert und ganz in sich zu ruhen scheint.

 

Als Vorlage dienten uns diverse Bilder aus dem Internet. Luise (links) trägt ein Kleid in Empirelinie, ihre Schwester Friederike (rechts) eine Tunika über einem Rock.

Unsere Herausforderung: Wir wollten ohne Schnitte arbeiten und uns zum ersten Mal in Freihanddrapierung üben.

Der Stoff schien uns für das Projekt geeignet. Wir haben den Stoff vor der Verarbeitung mit Simplicol gefärbt, damit er nicht knallig weiß ist.

 

Sushi/Luise nähte eine Art Hängerchen in Empirelinie (Träger sind unter dem Kleid verdeckt) mit Überwurf, der an einem Band unter der Brust mit dem Basiskleid verbunden ist.

 

Sews / Friederikes Kleid besteht aus einem einfach, gerade geschnittenen Rock mit Tunnel im Bund, darüber eine ebenfalls gerade geschnittene Tunika mit U-Boot-Ausschnitt.

Die Brustpartie der Tunika wird durch ein in der Mitte der Brust und auf dem Rücken gekreuztes Band in Form gehalten; der Faltenwurf am Rockteil wurde mittels Drapierung am Rockbund gelöst.

 

Beim Drapieren der Kleider fiel uns auf, dass der Stoff fast zu schwer für die Kleider war. Wahrscheinlich waren die Originalgewandungen aus dünnem Musselin, so dass der Stoff leichter fällt.

Das Drapieren selbst war sehr interessant. Es ist nicht so einfach wie es scheint, meist hat man den schrägen Fadenlauf an der falschen Stelle oder die ganze Sache spannt irgendwo. Ein Nesselmodell ist für "ernsthafte" Projekte unerlässlich, wenn man noch nicht viel Erfahrung hat.

Weil wir die Challenge nicht als verbissenen Wettbewerb gesehen haben, sondern als spielerische Chance, mal etwas Neues auszuprobieren, reicht uns die Übereinstimmung mit der Vorlage aus. :)

 

Sew wird das Drapieren in näherer Zukunft an einer Corsage üben, Sushi ist sich noch nicht so sicher, ob das eine Technik nach ihrem Geschmack ist.

 

Besonderer Dank gilt Mama Sew, die uns in Form gezupft und fotografiert hat. :winke:

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Holldrio! Damit das mit dem Schieben später nicht so viel wird, fasse ich einfach mal all meine Kommentare in diesem Beitrag zusammen :-)

 

Charlotte - Deine Art-Deco Jacken sind prima geworden. Jetzt verstehe ich, warum Du so eloquent für Berlin sprachst :o

 

Pim - 10 1/2 Meter :eek: ? Wow! Ich sehe, Du hast meinen Ruffler nur zu seinem Besten eingesetzt :D endlich hatte er mal wieder eine Herausforderung! Ich finde dieses Ost-West-Berlin Idee supercool. Eine Beschreibung dieser Raffungsgeschichte wäre auch für mich interessant. Ich weiß zwar nicht, ob ich das tragen würde, aber es interessiert mich brennend!

 

Fancy - *schluck* Wann hast Du nochmal angefangen mit dem Challenge-Teil? Das ist doch noch gar nicht so lange her, oder? Hast Du 24 Stunden am Tag dran gearbeitet? Das Stempeln mit Chlorbleiche würde mich brennend interessieren. Vor einem Jahr oder so war zu einer ähnlichen Technik mal ein Artikel in der Threads (nichts stempeln sondern den Stoff teilweise abdecken und dann mit Bleiche besprühen), ich wollte das immer mal ausprobieren, habe mich aber wegen der Chemie nie drangetraut.

 

Gabi - bei Deinem Teil haben es mir natürlich besonders die historischen Figuren auf Deinem Oberteil angetan. Die Dame mit Muff gefällt mir ausnehmend gut!

 

Kristina - das ist klasse! Das mit der Färberei finde ich super. Vielleicht sollten wir uns mal zu einem kleinen ähm Arbeitstreffen zusammenfinden :-) Wir sollten uns sowieso mal wieder treffen! Wie wärs diesmal bei mir? Pim? Kerstin?

 

Coalabär - Die Idee die "Wende" mit einer Wendeweste darzustellen ist so genial einfach - ich glaube, da wäre ich im Leben nicht draufgekommen! Wie funktioniert denn das "Auf einer Folie geknüllt und dann betupft"? Hast Du die Farbe auf einen Folienballen gehabt? Hast Du den Stoff irgendwie gewälzt? Das wäre mal sehr interessant zu wissen für mich!

 

Bei Tinis Drucksession war ich ja dabei :-) Die Farbe hat sich doch etwas verbessert ;-) Sieht gut aus. Habe ich davon schon die Sicherungskopie, vom Schnitt?

 

Chrissie - ich bin sprachlos! Das ist ja super geworden. Sag, woraus hast Du die Schablonen geschnitten? Aus Papier? Folie? Was festerem? Und womit hast Du gefärbt?

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Das Stempeln mit Chlorbleiche würde mich brennend interessieren. Vor einem Jahr oder so war zu einer ähnlichen Technik mal ein Artikel in der Threads (nichts stempeln sondern den Stoff teilweise abdecken und dann mit Bleiche besprühen), ich wollte das immer mal ausprobieren, habe mich aber wegen der Chemie nie drangetraut.

 

Das hat Dir Dein Instinkt das Richtige geraten. :o

Als professionelle Giftmischerin würde ich von Freizeitaktivitäten mit Chlorbleiche auch weiterhin die Finger lassen, auch wenn das Ergebnis schön aussehen mag. :rolleyes:

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Berlin - Klassik meets Moderne

Meine Idee:

Schwarz rot gold, Streifen

Applikation eines GebäudesFransengarn aufsteppen.

Historisches Berlin um 1900

 

Es soll eine Bluse werden.

Als Grundton der weiße Baumwollsatin. Sowohl vorne wie auch hinten, je einen Streifen in Rot und Gold. (Das heißt, ich muss den vorgesehen Lekala-Schnitt Nr 5175 entsprechend teilen.) Der Kragen soll schwarz werden.

Somit haben wir im oberen Blusenbereich die Farben Deutschlands.

Googlen half mir, eine entsprechende grafische Vorlage für ein Bauwerk zu finden. Ich wählte das „Brandenburger Tor“

Hieraus werde ich einen schwarze Applikation machen, die dann auf die Rückseite der Bluse (in den weißen Bereich) kommt.

Vorne will ich entsprechend Figuren in Outline-Technik aufsticken.

In den unteren Bereich der Bluse habe ich vor, grünes Wollgarn mit einem Litzenfuß auf zu steppen.

Als Andeutung einer Rasenfläche

Das und die Applikation sind die mir (noch) unbekannten Nähtechniken.

 

Der Stoff ist bestellt:

2 Meter von vorgeschriebenen weißen leichten Bamwollsatin, je 1 Meter Taft in rot und goldgelb, schwarzen Satin habe ich noch genügend auf Lager.

 

Die Ideenspielerei geht weiter.

Irgendwie will ich das Symbol der Loveparade mit einbringen. Einen Bogen schlagen zwischen dem alten und dem neuen Berlin.

 

Also digitalisiere ich ein Stickmuster mit der Vorlage, belege die Farben, so dass es wie eine Sonne wirkt.

Das soll auf die rechte Seite der Bluse oben im Übergang von dem goldgelben Streifen ins Weiße.

So, hier ist das jetzige Ergebnis:

 

lekala5175b.jpg

 

Ich werde ein Stoffstück herstellen, aus dem ich dann später Rücken- und Vorderteile der Bluse zuschneiden werde.

Ich habe gedanklich meinen Verarbeitungsplan über den Haufen geworfen, denn noch bin ich mir unsicher in welcher Größe ich zuschneiden werden, wenn ich genügend abgenommen habe.

Eigentlich wollte ich ja den Schnitt teilen, entsprechend zuschneiden, dann Schnittteil für Schnittteil die Stoffe zusammen nähen:

Und zwar habe ich je einen roten, gelben und weißen Stoffstreifen in der gewünschten Länge über die gesamte Stoffbreite mit der Overlock aneinander genäht, gebügelt und dann auf der rechten Seite schmal abgesteppt

Auf dieses „Stoffstück“ hab ich nun im weißen Bereich Linien gezeichnet und entlang dieser Linien mittels dem „Strickkanten-/Paspelier-/Perlenfuß“ Fransenwolle als Rasen aufgenäht.

Dazu musste ich die Oberfadenspannung auf „0“ stellen sonst kräuselte sich der Stoff zu stark.

 

Der Endspurt, sprich das eigendliche Nähen des Projekts:

Erstmal habe ich mir die die Vorlage für das Brandenburger Tor ausgedruckt.

Allerdings kommt das Motiv oben auf demTor nicht klar rüber. Es wird also mehr so ein stilisierter Schatten werden.

Ich habe das Motiv auf Vlies-o-fix übertragen und das ausgeschnittene Motiv auf den Stoff gebügelt und appliziert. Das ging recht zügig von der Hand.

Die Stickereien sind nun ebenfallsfertig. Allerdings habe ich sie etwas erweitern müssen, da es sonst etwas zu pärlich wirkte.

 

Nachdem ich den ausgesuchten Schnitt ausgedruckt hatte, musste leider feststellen, dass er für Jerseystoffe gedacht war.

Die Ärmel erschienen mir schon auf dem Papier viel zu eng. Nun hieß es tüfteln. Alles ein klein wenig weiter aufzeichnen und den Schnitt für die Ärmel ändern.

Danach war es Zeit, den Schnitt auf Stoff zu übertragen, den Stoff zuzuschneiden und zusammenzuheften.

 

Sch..... die Bluse ist, von den Ärmeln einmal abgesehen, zu weit.

 

Also wieder ändern.

Dann passt es im Großen und Ganzen.....

Aber ich glaube. die vorgesehenen Schlitze an den Seiten lasse ich weg. Zusammen genäht sieht es einfach besser aus.

Details von den Motiven und der neuen Technik

 

Details.jpg

 

Nun überlege ich was ich mit den Rest des Stoffes anfange. Ob es noch zu einem Rock ausreichen ist?......

Ich habe mich für einen einfachen Rock aus der aktuellen Burda easy-faschion entschieden.

Eine kleine Änderung habe ich am Schnitt vorgenommen.

Nun reicht mein Stoff noch *freu*

Die Hüftpasse, bleibt wie sie ist. Aber die Rockbahn wird im ganzen schmaler. Dafür wird sie für den Oberrock auch kürzer.

Ich habe vor, einen Spitzeneinsatz anzunähen und an diesen dann eine kleine Rüsche.

Der Unterrock ist etwas länger und schaut unten raus. Für ihn und die innere Hüftpasse nehme ich die Reste des gold-gelben Satins.

Der Rock ist fertig genäht. Er sieht irgendwie kahl aus..... doch noch färben?

NEIN!!!

Da muss mir schon noch was anderes einfallen.....

Wie sieht es denn auf der Püppi aus?

Die Hüftpasse bleibt mir einfach zu kahl..... ich nehme ich Franzenwolle und wickle sie locker drum......

das ist es!!!!!

Also habe ich da auch noch kreuz und quer "Wiese" aufgesteppt.

So konnte ich mich nochmals mit der „neuen Technik“ befassen

 

Tja und dann hieß es eine Fotosession im Wohnzimmer abzuhalten. Zuschauere waren meine Digicam und ihr 3-beiniger Freund (Stativ).

Die Fotos sind soweit ganz brauchbar. Allerdings finde ich den Hintergrund nicht so prickelnd..... aber das war nicht wichtig, denn ich hatte noch etwas ganz spezielles damit vor.

Ich habe mich im Outfit aus den Fotos ausgeschnitten und vor ein Foto der nächtlichen Kulisse des Brandenburger Tors platziert........

 

Berlin_fertiges_Werk.jpg

 

 

Einen ausführlichernen Bericht und noch mehr Fotos findet ihr auf meiner HP GabisKorsagen

Direkter Link zur Challenge:

Design-Challenge

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Wooowww!!!

 

Ihr seid spitze! Ich war schon die ganze Zeit total neugierig, was uns mit euren Modellen erwarten würde! Und bin total begeistert!!

 

Charlotte: eine tolle Idee, Designelemente aus den Gebäuden zu übernehmen. Schön dabei finde ich, dass Du nicht einfach die Elemente übernommen hast, sondern frei interpretiert hast und auf die Grundform reduziert hast. Auch die Idee die entsprechenden Fassaden mitzufotografieren finde ich total schön.

 

Pim: die Gedanken, die hinter Deinen Kreationen stecken fand ich ganz überraschend... da muss man erstmal drauf kommen! Hast Du die Schnittmuster für Deine Sachen selbst gemacht? Hochachtung!

 

Fancy: das Kleid ist ja der absolute Traum! Ganz tolle Details! Und eine wunderschöne Präsentation! Die Sterne am Saum gefallen mir super - das war bestimmt eine Wahnsinnsarbeit! Kompliment auch an Deine Tochter - sie sieht fantastisch aus!

 

SewNSushi: Wie kommt man denn auf so eine Idee! Das finde ich total lustig! Und das Foto - klasse! Die Fotos müsst ihr euch unbedingt zuhause aufhängen! Ein echter Hingucker! Kompliment auch für die Umsetzung, dafür gab es sicher keinen Schnitt bei Burda!

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das schöne ist, dass hier so viele unterschiedliche sachen rauskommen.

 

da gabi so gerne stickt, kann sie natürlich ganz andere dinge umsetzen als ich, die ich keine solche maschine habe.

 

ein sehr freches brandenburger tor, perfekt in szene gesetzt! kompliment nach solingen! (schon das zweite heute in diese stadt, und es soll nicht das letzte sein. *hint*)

 

 

rein technisch habe ich momentan schwierigkeiten mit der sortierung der einzelnen beiträge. ihr müsst euch noch durch die gemischten beiträge und kommentare wühlen. so allmächtig ist ein mod gar nicht:rolleyes: , also habe ich mich mal an den obermod-z gewandt. gut ding will weile haben.

 

 

es haben übrigens alle unheimlich dicht gehalten. ich habe nicht mal ein fitzelchen gesehen von meiner solinger nähschwester. das macht die überraschung um so schöner heute.

 

gimmi more! :p

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Das ist ja unglaublich toll, was Ihr da geschaffen habt! Ich bin total begeistert! Von Anfang an fand ich das Thema "Berlin" toll, da ich diese Stadt auch sehr liebe. Ich bin seit 3 Jahren immer im November für einige Tage auf Fortbildung dort und bin, auch etwas ungeplant, in den Hackeschen Höfen gelandet, war völlig verzaubert und muß jedes Mal einmal kurz vorbeischauen........

 

Herzliche Grüße und Applaus für die Künstlerinnen

 

Sabine

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Super....mir gefallen eure bisherigen Ergebnisse.:jump:

 

:klatsch1:Was man jetzt schon erkennt, ist die vielfallt der Ideen.:klatsch1:

 

@ Bärbel: Wow, ein Traum von einem Kleid und das innerhalb von 2 Wochen.

 

Pims Rock-Blusen-Idee ist klasse, die Jugendstil-Jacke von Charlotte finde ich richtig schön elegant und SewNSushiS lebende Denkmäler- eine super Idee

 

 

Ich bin schon ganz gespannt,was heute noch so hochgelden wird.

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Guest Kristina

Flower Power

 

war mein Arbeitstitel für die Challenge.

mit diesem Begriff verbinde ich (und bestimmt andere auch) die späten 60ziger Jahre. Meine Modelle sind dann aber doch mehr in den späten 70ziger und anfangs der 80ziger Jahre anzusiedeln. Die Zeit, in der 3. Welt – und Ökoläden wie Pilze aus dem Boden sprossen. Und außerdem die Indienshops. Ihr wisst schon: Parfümöle (vorzugsweise Patchouli), Henna und jede Menge Klamotten im Batikstil mit Spiegelchen, Stickereien und Fransen. Vorzugsweise im legeren bis weit fallenden Flatterlook. besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Pluderhosen. Die habe ich mir aber bei meinen Nähprojekten verkniffen.

Meine Modelle sehen ihr auf dem ersten Bild im Anhang. Irgendwie bekomme ich es nicht hin die Bilder in den text einzufügen. :mad:

 

Auf den ersten Blick kann man den Berlinbezug nicht unbedingt erkennen. Ja, ja, ich weiß, auf den zweiten natürlich auch nicht.

 

Hier also meine Geschichte:

In der 10. Klasse machten meine Klasse und die Parallelklasse eine Fahrt nach Berlin. Mit dabei auch eine Referendar, der in Berlin studiert, und noch ein Zimmer in einer WG hatte.

Am ersten Nachmittag bin ich mit so genannten Gesundheitskleppern (die mit den fiesen Noppen) stundenlang durch Berlin gelaufen. Abend taten mir tierisch die Füße weh. In der Jugendherberge angekommen, lief ich barfuss durchs Zimmer und dachte: na klasse, jetzt bist du auch noch in einen Kaugummi gelatscht. War aber kein Kaugummi, sonder eine dicke fette Blase an der Ferne. Allen versuchen meiner lieben Mitschülerinnen, sofort operative Maßnahmen zu ergreifen habe ich widerstanden. Mit dem Ergebnis, dass ab sofort konsequentes Barfuss laufen angesagt war. Zum Glück war es Sommers. Wann meine Fußsohlen wieder eine typisches (sauberes) Aussehen angenommen haben, soll hier jetzt nicht Thema sein.

Auf jeden Fall machten beide Klassen am übernächsten Tag einen Tagesausflug nach Ostberlin. Mit meinem fuß war ausgiebiges Laufen nicht drin. Unser Referendar (Horst) machte den Vorschlag mit mir in Westberlin zu bleiben, Und das wurde dann auch so gemacht. Als erstes fuhren wir zu einem ausgedehnten Frühstück in Horst’s WG. Natürlich war die klassischerweise in Kreuzberg. Da saß ich nu mit lauter Studenten am Tisch und fand das sooooooooo cool. Danach bummelten wir, soweit das humpelnd ging, durch Kreuzberg. Für mich von besonderem Interesse waren Antiquariate und besagte Indienshops. Und davon gab es reichlich. Leider konnte ich mir die ganzen Klamotten die ich doch so gern gehabt hätte, nur sehnsüchtig anschauen. Die Sachen waren verhältnismäßig teuer, und mit meinem Taschengeld nicht zu bezahlen.

 

Bei dieser Challenge habe ich mir die Klamotten genäht, die ich mir damals in Berlin nicht kaufen konnte. Natürlich in moderater Form. Denn wenn ich es noch immer bunt und außergewöhnlich mag, muss es so abgedreht dann doch nicht mehr sein. Ziel war es für mich auch Sachen zu nähen, die alltagstauglich sind.

 

2 neue Techniken habe ich ausprobiert.

 

Technik 1:

Ich habe mich das erste Mal zu richtig intensiv mit dem Färben beschäftigt. Die Entscheidung, mit welcher Art Farbe ich arbeiten will hat viel Zeit in Anspruch genommen, a ich mich erstmal über die verschiedene Anbieter informieren wollte. Letztendlich habe ich mich für Procion MX entschieden. Die Farben sind brillant und es gibt unendliche Variationsmöglichkeiten. Außerdem ist es eine Kaltfarbe, was mir sehr sympathisch ist. Außer dem ganzen Farb-Equipment, habe ich mir noch das Buch „Färben in der Tüte“ besorgt. Damit konnte die Farbwerkstatt eröffnet werden. Da ich verschieden Farben gemischt habe, war das Ergebnis nie so genau vorhersehbar. Oft kam nicht der Farbton raus, den ich mir vorgestellt hatte. Das meiste hat mir aber trotzdem gefallen. Ich habe verschieden Reserviertechniken ausprobiert (Shibori). Dabei wurde schnell klar, dass die meisten Techniken nicht besonders gut für größere Stoffstücke geeignet sind. Wahrscheinlich ist es einfacher erst den weißen Stoff zuzuschneiden, und dann die einzelnen Schnittteile zu reservieren und färben. Beim entfernen der Reservierungen gab es einige Überraschungen. Insgesamt hat es einen riesigen paß gemacht, und war sicher nicht das letzte Mal.

 

Technik 2:

Trotz gut 12 jähriger Näherfahrung hatte ich bisher noch nie Paspeln genäht. Ich hielt das immer für unnützen Schnick Schnack, der einfach nur Zeit kostet, und richtig akkurat eh kaum hinzubekommen ist.

Also musste jetzt erstmal ein Paspelfuß her. Ursprünglich wollte ich plastische Paspeln zwischen die Stufen des Rockes setzten. Das wäre mir dann aber zu steif geworden. Also habe ich auf ein Innenleben verzichtet, und außerdem auch eine schmale Spitze als Paspel zweckentfremdet.

Mein Fazit: Paspeln nähen ist recht einfach, macht ordentlich was her und beinhaltet einen durchaus ernst zu nehmenden Suchtfaktor.

 

Im Anhang seht ihr beide Teile noch etwas detaillierter.

 

Ich habe jede Rockbahn in einer anderen Farbe und mit einer anderen Reserveirtechnih gefärbt. Ich denke, die Paspeln kann man ganz gut erkennen.

 

Die Tunika habe ich extra schlicht gehalten, und nur versucht eine unregelmäßige Färbung zu erreichen. das was viele beim Färben ja gerade nicht wollen. :D Als Hingucker habe ich in die Ärmel Spitze eingesetzt.

 

So, das war’s jetzt. Alles in allem hat die Challenge richtig Spaß gemacht. Ich habe Sachen ausprobiert, die mir sonst nicht so unbedingt in den Sinn gekommen wären.

Den Stoff finde ich richtig klasse. Ich habe schon weitere Meter geordert, die ich in zukünftigen Nähprojekten verwenden werde.

 

Vielen Dank an Charlotte, Kerstin und Saskia.

 

Kristina

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Ich habe beim Thema Berlin ja erstmal dumm geguckt. Mit Berlin habe ich gar nichts verbunden, war ja noch nie dort. Mir fiel nur "geteilt", "Mauer", "Wende", "Wiedervereinigung" ein. Ließ sich das näherisch umsetzen?

Bald hatte ich die Idee mir was zu nähen, das man wenden kann. Eine Wendejacke wollte ich nicht, aber eine Weste stand schon länger auf der Todo-Liste. So habe ich mir einen Schnitt mit Teilungsnähten gesucht (Wiener Nähte) Auf der einen Seite sollte die Teilung durch eine Paspel betont werden. Gepaspelt habe ich noch nie, das ist also die neue Nähtechnik. Die beiden "Teile" sollten sich etwas unterscheiden. Die andere Seite der Wendeweste sollte dann einheitlich sein.

 

Nun mußte der weiße Stoff gefärbt werden. Seidenmalfarbe hatte ich noch da. Also Stoff auf den Seidenmalrahmen gespannt (für eine Weste braucht man ja nicht viel) und losgemalt. Hellblau und türkis für die mittleren Teile, blau und royalblau für die Seitenteile.

 

Und so schaut dann die Weste "geteiltes Berlin" aus:

 

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Für die andere Seite der Weste habe ich den Stoff erstmal auf einer Folie geknüllt und mit den vier Farben betupft. So ergab sich ein interessantes Muster, auch durch die Faltenbildung. Die Teilungsnähte habe ich nicht mehr betont, sollte ja alles ein Stück sein.

 

Hier also die andere Seite der Weste, nach der Wende:

 

400_3332626134616333.jpg

 

Außer dem Paspeln, das gar nicht so schwer war, war das Verstürzen der Weste noch eine Herausforderung, die aber beim Schnittmuster gut beschrieben war, und dann die Verschlußlösung. Ich wollte Knöpfe, aber so, daß nicht eine Seite "falschrum" geknöpft wird. Schließlich hatte ich den Einfall eine Art Manschettenknöpfe anzufertigen. Ich habe also einen Knopf mit einem (kleineren) Gegenknopf zusammengenäht. Bei der Weste habe ich dann auf beiden Seiten Knopflöcher genäht und die Doppelknöpfe werden durch beide Knopflöcher geknöpft und jedesmal rechts über links.

 

Mir hat die Challenge viel Spaß gemacht und ich hoffe doch, dass sowas wiederholt wird!

Ich finde es total interssant, wie unteschiedlich das Thema umgesetzt worden ist.

 

Viele Grüße

Coalabär

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Unglaublich, wie verschieden bisher die einzelnen Teile sind und alle sind klasse! Ich bin gespannt, was noch so alles kommen wird!

 

Charlotte, der Rock schwingt nicht viel anders als ein normaler Stufenrock, da ja durch die enge Wendelung die Weite sehr gleichmäßig zugegeben wird. Daher war es auch für mich nur schwer zu glauben, daß da wirklich über 10 Meter drin stecken...

Die Abnäherraffung ist herzlich simpel, ich werde es demnächst näher beschreiben.

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Mit meinem fuß war ausgiebiges Laufen nicht drin. Unser Referendar (Horst) machte den Vorschlag mit mir in Westberlin zu bleiben, Und das wurde dann auch so gemacht. Als erstes fuhren wir zu einem ausgedehnten Frühstück in Horst’s WG. Natürlich war die klassischerweise in Kreuzberg. Da saß ich nu mit lauter Studenten am Tisch und fand das sooooooooo cool.

 

Und was ist aus Horst geworden?? Du warst doch bestimmt ein kleines bißchen in ihn verliebt, oder??? :rolleyes:

 

Dein Rock hat es mir besonders angetan! Super schön geworden!!!

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*boh* Ich bin beeindruckt. Soo toll!

 

Fancys ist natürlich absolut der Hit, ich kann gar nicht verstehen, daß deine Tochter das nicht gleich so anziehen will! Diverse Experimente mit Chlorbleiche stehen bei mir auch auf der "to do Liste", ich warte allerdings auf besseres Wetter, das mache ich nur im Freien. Und mit Handschuhen. (Mein "Hauschemiker" findet das ohnehin alles unproblematisch, der ist giftigeres gewohnt. :D )

 

Und die "Statuen" von Sew und Sushi.... so eine wunderbare Idee!

 

Die Hackeschen Höfe... ja, ich muß wohl doch endlich mal wieder nach Berlin, als ich in der zehnten Klasse war, gab es das ja so noch nicht. Charlottes Bilder kann ich leider nur teilweise sehen, aber das liegt wahrscheinlich an "Überlastung" des Providers, wenn alle sie sehen wollen. Das versuche ich zu einer anderen Zeit noch mal. Art Deco kann ich mir doch nicht entgehen lassen...

 

Und die Wendeltechnik... gibt es zu der ein WIP oder eine Anleitung? Ja? Büddebüddebüdde... (Ich habe keine Ahnung, wozu ich die verwenden könnte... aber ich brauche einen Ruffler...)

 

Ich bin ja so gespannt, was noch alles kommt!

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Und die Wendeltechnik... gibt es zu der ein WIP oder eine Anleitung? Ja? Büddebüddebüdde... (Ich habe keine Ahnung, wozu ich die verwenden könnte... aber ich brauche einen Ruffler...)
Nö, WIP wird´s nicht geben, aber hier sieht man den Rock etwas genauer und braucht dann eigentlich keine Anleitung mehr...
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Coalabär - Die Idee die "Wende" mit einer Wendeweste darzustellen ist so genial einfach - ich glaube, da wäre ich im Leben nicht draufgekommen! Wie funktioniert denn das "Auf einer Folie geknüllt und dann betupft"? Hast Du die Farbe auf einen Folienballen gehabt? Hast Du den Stoff irgendwie gewälzt? Das wäre mal sehr interessant zu wissen für mich!

 

Erstmal den Stoff drapieren, und dann einfach mit einem Pinsel die Farbe drauf.

So hat das ausgeschaut, nachdem ich die Farbe aufgetragen habe:

 

400_6333616661376139.jpg

 

Ich hab das mal mit einem dünnen Seidenchiffonschal ausprobiert. Da hab ich deutlich weniger Farbe gebraucht ;) Man muß halt aufpassen, dass auch in den tiefen Falten noch genug Farbe ist. Und dann braucht man Geduld, denn das trocknen (so liegen lassen!) dauert eine ganze Zeit. Dafür gibt es interessante Strukturen durch die Falten.

 

Viele Grüße

Coalabär

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