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Und jetzt merke ich eben, dass diese Qualitätsmerkmal "Bringt den Stoff zum Qualmen" in deiner Anleitung gar nicht vorkommt. Findet ihr Frauen das etwa nicht so wichtig?

 

Das fällt unter "persönliche Bedürfnisse".

 

Wenn du ein Gerät suchst, mit dem du Stoff zum Qualmen bringen kannst, dann testest du genau diese Eigenschaft. :D

 

(Wobei ich es für diese Zweck vielleicht nicht als erstes mit einer Nähmaschine versuchen würde... :rolleyes: )

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Hallo,

 

ich kann die Beiträge hier nur noch unterstreichen.

Abgesehen davon, daß diese Kaufanleitung sehr unterhaltsam ist, hat sie mir auch schon sehr geholfen. ich konnte so einen klaren Kopf behalten und "fast" gleich entscheiden.

Vielen Dank für diesen Aufwand. Ich bin froh, daß ich das hier gefunden habe.

 

Liebe Grüße

 

Renate

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  • 1 month later...

Hallo ihr Lieben,

OHHHHjehmineh=was mach ich nur,

wenn mein altes Schätzchen nix mehr ist???? .

Meine Verwirrung ist total. Dabei möchte ich nur Kleinigkeiten Nähen,einfach kreativ sein ,werde mal darüber schlafen!!! .

mit lieben Grüßen,und großem Dank für die vielen Infos, MariaLuise.

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Hallo,

beeindruckend wie aktuell ein schon älteres Thema sein kann. Vielen Dank für die Entscheidungshilfe!

 

Ich werde hoffentlich bald probenähen auf einem Kreativmonster. Es kommt nach meinen Vorab-Internet-Recherchen eine Janome ab 6000 infrage oder alternativ eine vergleichbare Juki. Interessant wäre dabei, ob es zwischen den Folgemodellen der Janome ein so großer Näh-Vorteil liegt, der den doch erheblichen Preisunterschied für mich rechtfertigt. Schöner ist das neuere Modell ja .

 

 

Als Bestätigung der Ausführungen für alle mit wenig Näherfahrung mal meine Erfahrungen:

Ich hatte 1993 als Anfängerin das Glück, eine alte Singer v. der Großtante zu erben. Die habe ich dann mit Teddybärstoff 3 Jahre so gequält, daß sie den Geist aufgab (ja, ich habe mit runden Nähten (Teddys) angefangen, konnte sonst noch nichts nähen).

Im Nähgeschäft wurde mir dann eine Husquarna empfohlen, die weit mehr konnte, als ich zu diesem Zeitpunkt beherrschte. (Computergesteuert, diverse Zierstiche). Zur Rechtfertigung des damals happigen Preises hieß es, daß man da ja auch 20 Jahre und länger damit näht. Dann habe ich immer mehr genäht, irgendwann einen Nähkurs angefangen und in den letzten Jahren hat sich dieses Hobby sehr intensiviert. Die Husquarna näht für mich seit 15 Jahren im Großen und Ganzen ganz gut, nur mit meinem neuesten Hobby Quilten kann sie nicht mithalten, daher bekommt sie wohl bald eine große Schwester. Ich denke man sollte die Maschine so etwas auf Zuwachs der Nähkenntnisse kaufen, damit man lange was davon hat. Meine Investition von vor 15 Jahren hat sich schon heute längst rentiert.

 

 

Für meine damals 8-jährige Tochter haben wir vor 2 Jahren eine gebrauchte Viktoria für 20 EUr bei Ebay gekauft, die ist richtig 70er Jahre-Style- Orange und kann Zickzack und Geradstich, so ein richtig schweres, solides Metallding, was entweder wenig benutzt oder tadellos in Schuß gehalten wurde. Das Risiko, daß sie ein Fehlkauf sein könnte, haben wir bei dem Preis miteinkalkuliert. Die hat mich als Ersatzmaschine schon ein paarmal gerettet.

 

Allen Nähmaschinensuchenden viel Spaß beim Entscheiden!

 

Sabine

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  • 3 weeks later...

Danke für diese tolle Anleitung.

 

Ich bin wohl ne Mischung aus mehreren Typen: Ich hab die Faxen dicke - meine Alte ist abgeraucht, und ich brauche schnell 'ne Neue, und ich brauche wohl eine Kreativ-Monster-Maschine... ;)

 

Zum Glück habe ich relativer Nähe einen Händler, der zumindest vom Internet-Auftritt her schon einen recht kompetenten Eindruck macht. Vielleicht werde ich da ja fündig. Mit der Anleitung kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. :o

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  • 2 weeks later...

Liebe erfahrene Hobbyschneiderinnen,

 

als gelegentliche Freizeit-Näherin mit Kaufinteresse für eine neue Nähmaschine, bin ich per Zufall auf Ihr interessantes Hobbyschneider-Forum gekommen.

Doch ehe ich zum noch unentschlossenen Neukauf schreite (Die große Auswahl macht mir eine richtige Entscheidung schwer.), möchte ich Ihnen von meinen beiden Nähmaschinen-Erfahrungen mal erzählen.

 

Seit den 70er Jahren diente mir für gelegentliche Näharbeiten für den Hausgebrauch meine Spezial-Nutznaht-Automatik-Nähmaschine Klasse 8014/4140 von Firma Vertias. - Ein gutes DDR-Produkt, auf das ich damals, als junge Frau, mit 2jähriger Vorbestellung warten musste. Vorfreude ist doch immer noch die längste Freude. Und die hatte ich auch noch lange Jahre nach dem Kauf.

Das regelmäßige Ölen, Reinigen und die Maschinenpflege waren mir kein Problem. Das stand u. a. alles detailliert in der beigelegten, gut bebilderten Bedien- und Wartungsanleitung.

Sodass ich in all den treuen Jahren keinerlei Reparaturen brauchte. Ja, nicht nur die Wartung, auch die Bedienung meiner alten “Näherin” gingen mir vertraut von der Hand. Jeder Handgriff saß fast so automatisch, wie das Auto fahren. Meine wachsende Familie freute sich mit mir. … …

 

Dann schenkte mir vor einigen Jahren ein Freund eine Super-Nutz-Nähmaschine 1531 von Firma Privileg. Die hatte nun statt der 16 Stichmuster 21. (Die ich ebenso vermutlich kaum alle brauchen würde.)

Die schlecht illustrierte Bedienanleitung setzte schon einige Vorkenntnisse voraus.

Der Fußanlasser trat sich ungewohnt schwerfälliger und machte seine eigenen Trittgeräusche. Dafür war der Motor ein bissel leiser und etwas stärker mit seinen 70 Watt.

 

Doch das schlimmste war, dass ich mit der linken Hand immer verzweifelt nach dem Nähfußhebel suchend tastete, während die rechte Hand gewohnheitsmäßig schon andere Handreichungen tätigte bzw. tätigen wollte. Der Nähfußhebel war bei meiner Veritas IMMER HINTEN vom Näharm !

Bei der Privileg befand er sich nun RECHTS am Näharm.

Ich langte also mit meiner kleinen linken Hand umständlich um diesen Näharm herum. Das war mir nicht nur ungewohnt, sondern behinderte mich in meinem Arbeitsfluss. Ich kam auch nicht dahinter, welchen Sinn diese unpraktische Anordnung des Nähfußhebels haben sollte. An eine entspannte Freizeitbeschäftigung war mit diesen Verrenkungen also nicht mehr zu denken. Und die einstige Freude am Nähen hielt sich immer öfter in Grenzen.

 

Da diese Maschine auch noch mit Plast-Stöpsel fest verschlossen war, hatte ich mir das Ölen gespart. Ein Reinigen von Fusseln, Staub und eventuellen gerissenen Schlingfäden wäre auch aus technischen Schwierigkeiten schlecht möglich gewesen.

Die dünne Rundum-Plastverkleidung “klebte” zu meinem Ärger an der Nähmaschine wie angegossen.

Naja, “Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul” lautete ein Volkssprichwort.

Bis, ja bis zu dem Tag, da sich ständig die Unterfäden schlingerten, der Oberfaden riss, alle Nadeln brachen, die Maschine quietschte und klapperte, dann knirschte und zuletzt total streikte. Ich vermutete eine gelöste Schraube, Mutter, Unterlegscheibe, o. ä. die ins Getriebe gerollt seien.

Ein Versuch, sie zu öffnen scheiterte an der unmöglich angebrachten Verschraubung des spröden, dünnen in der oberen Mitte nur zusammengesteckten Plast-Gehäuses mit der Maschine. Ich vermutete, die Maschine sei im Gehäuse eingeklinkt und purzelt mir womöglich mit der letzten gelösten Schraube heraus. - Bei meiner Veritas hatte die Maschine noch an jeder Seite einen einzeln abschraubbaren und stabilen Deckel ! - Nicht aber diese “moderne” Privileg. Ich unterließ also die Demontage, und Suche nach dem “Bremsklotz” im Getriebe, da ich befürchtete, dass mir eine Montage nicht gelingen könnte.

In einer zornigen Stunde fasste ich den mutigen Entschluss, die Privileg zu entsorgen. Leider.

Sollten wieder mal ein paar Näharbeiten anfallen, dann hätte ich ja noch meine alte “Näherin“. Verpackt im Keller. Dachte ich mir so. -

Jetzt, in den langen Wintermonaten wollte ich nun endlich einige längst fällige Näharbeiten erledigen. - Doch zu meinem Pech, war meine alte Veritas im feuchten Keller verrostet. Also habe ich auch diese schweren Herzens entsorgen müssen.

 

Nun bin ich auf der Suche nach einer zu mir passenden neuen Nähmaschine ohne die oben geschilderten Handicaps.

 

Jedoch, keines der Abbildungen der im Internet angepriesenen Nähmaschinen lassen erkennen, wo sich der Nähfußhebel befindet. Wie schwer und laut sich der Fußanlasser betätigt, welchen Schallpegel die Nähmaschine erreicht, wie leicht sich die Maschine Ölen, Öffnen, Reinigen Warten lässt; ob man auch statt mit der 15 Watt Glühbirne sie irgendwie anders beleuchten könne, und ob man zum “schnellen” Austausch der Nähnadel immer noch umständlich mit Schraubendreher, Handspiegel und Taschenlampe hantieren müsse….

 

Ach bitte, kann mir da jemand von Ihnen hilfreiche Tipps oder gar Kaufempfehlungen geben ?

 

Mit freundlichen Grüßen - von Frau Jäger

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Ab zum nächsten Händler und Probe nähen.

 

Nur dabei kann man sehen, ob einem eine Maschine liegt, wie man die Handhabung mag, wie man mit dem Pedal zurecht kommt und was man selber "laut" oder "leise" findet.

 

Sonst fragt man fünf Leute und hat zu jedem Thema sechs unterschiedliche Meinungen. ;)

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  • 4 weeks later...

Oh, Frau Jäger- hätst mal lieber die Veritas behalten! (die hatten übrigens einen stärkeren Motor nämlich 90 Watt).

 

Was sich (aus meiner Sicht) ähnlich bedient, ist eine Pfaff aus der Hobbymatic /Tipmatic -Reihe, viel Erfolg!!!!

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  • 2 weeks later...

Danke für diese schöne, lesenswerte Aufstellung.

 

Ich habe für mich festgestellt, dass ich in die Kategorie 10 gehöre. :)

 

Das hat mir geholfen mir einzugestehen, dass ich die Maschine nicht sofort brauche, ich keine Zeit mit Internetrecherche verbringen muss. Ich sollte in dieser Zeit einfach nähen und ausprobieren was ich wirklich brauche.:D

 

Dass werde ich jetzt auch tun und dann weiss ich, ob ich vielleicht in Kategorie 8 abschrutsche und vom gesparten Geld mir einen anderen Luxus gönne. (Nähkurse und Stoffe).

 

Danke schön,

 

tatulena

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  • 1 month later...

Hallo Loomoograf,

 

das Schreiben von Beiträgen dieser Art, vermutlich um die Beitragszahl zu erhöhen, ist m.E. nicht im Sinne des Forums...

 

lG, Deo

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  • 1 month later...

Ein toller Thread :)

 

Vielen Dank, dass du dir so viel Mühe gegeben hast.

Mir ist nun klar, was ich mir notieren muss und worauf ich achten muss, wenn ich eeeeendlich das Budget für eine richtig gute Nähmaschine zusammen habe.

Im Moment nähe ich mit einer Privileg und bin ziemlich unglücklich damit. Das Stichbild ist vorallem beim Geradstich eine Katastrophe.

Eine neue ist aber leider (noch) nicht drin, denn meine Ansprüche gehen mittlerweile so hoch, dass sie einige hundert Euronen verschlingen wird.

Aber ich werde mir jetzt aufschreiben, was mich alles stört an der ollen Privileg und damit mein "Zielbild" zu verfeinern.

Noch kann ich alles nähen, wo ein gerades, sauberers Stichbild kein Muss ist. Aber an Kleidung und Co, wo schöne Geradstich-Nähte zum Gesamtbild beitragen ist nicht zu denken.

 

Wer schenkt mir Geld ... :D:D ich muss ganz dringend in den Nähmaschinenladen einkaufen gehen :cool::o

 

PS: Gibt es schon einen Thread, wo erklärt wird, was den Unterschied zu Nähmaschine, Overlock und Cover denn ausmacht und für welche Einsatzzwecke welche Maschine am besten ist?

Dieser ganze "Multifunktionskram" bringt mich doch ziemlich ins Schleudern.

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  • 3 weeks later...

Hallöchen,

ich suche verzweifelt jemanden, der mir helfen kann. :o

Nun wurde mehrfach gesagt, dass man "das" Modell nicht nennen kann,

aber vielleicht gibt es ja einige Anhaltspunkte.

Ich fange gerade mit dem Nähen an und brauche die Maschine um hauptsächlich Kinderkram, Mützen oder einfache Sachen wie Vorhänge oder BEttwäsche zu nähen.

Und mein Geburtstagsbudget(welches für die MAschine draufgeht) beträgt so ca. 200 -250 Euro, noch n Hunni würd ich drauflegen.

 

Kann mir jemand mal ein Modell nennen oder ne MArke, die was kann.

 

Vielen DAnk schonmal

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Dazu solltest Du einen neuen Thread aufmachen und zwar hier:

Hobbyschneiderin + Forum

 

Da nimmst Du eine aussagekräftige Überschrift und schreibst, was Du damit machen möchtest und was Dir wichtig ist und was Du schon weißt.

Dann wirst Du Antworten bekommen, mit denen Du vielleicht etwas machen kannst.

 

Viel Spaß dabei.

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  • 1 month later...

Liebe Gruesse aus Belgien und ganz herzlichen Dank fuer diese sehr ansprechende und toll geschriebene Einfuehrung in den Naehmaschinenkauf!

 

Ich gehoere zum Typus 2b, hochmotiviert, komplett ahnungslos aber nichtsdestotrotz voller Hoffnung und Ambitionen :)

 

Ich bin 30, technikaffin, hatte noch nie eine Naehmaschine, spiele aber schon seit ca. 1 Jahr mit dem Gedanken, eine zu kaufen. Hypothetische Listen mit abstrakten Wunschvorstellungen (logische Bedienung; Naeh- und Stickmaschine in einem; am besten soll man Grafiken aus dem Internet herunterladen, mit einer Software bearbeiten und per USB an die Naehmaschine schicken koennen, die dann ganz von selbst das Bild/Logo/Schriftzug aufstickt ;) ) hatte ich zwar schon, aber nichts, das irgendwie Bodenhaftung gehabt haette oder auch nur nahe an der Realitaet waere. In diesem Sinn war es wirklich hilfreich, den Kaufguide und alle darauffolgenden Kommentare durchzulesen.

 

Ich werde mir jetzt die Lektuere des restlichen, markenspezifischen Forums vornehmen, um noch ein bisschen genauer beschreiben zu koennen, welche Maschine ich brauche. Allein schon die Tatsache, das einschlaegige Vokabular zu verinnerlichen, um mit dem Verkaeufer in der gleichen Sprache zu kommunizieren, wird hoffentlich helfen, den Kauf so irrtums- und schmerzfrei wie moeglich ueber die Buehne gehen zu lassen.

 

Ich moechte dazusagen, dass der naechste (deutschsprachige) Haendler 140 km entfernt in Aachen beheimatet ist. Zwar spreche ich halbwegs Franzoesisch und Niederlaendisch, aber so richtig gut sortierte Naehmaschinenlaeden habe ich in der direkten Umgebung noch nicht finden koennen, ausserdem fuehle ich mich bei einem deutschen Haendler gefuehlsmaessig doch wohler. Den Kauf uebers Internet (Amazon liefert auch nach Belgien) habe ich angedacht, aber dann wieder verworfen, weil ich nicht moechte, dass meiner Maschine beim Transport etwas zustoesst, und ich als Anfaengerin ausserdem ganz klar eine fachliche Einschulung in Bedienung und Wartung brauche.

 

Nochmals ganz ganz herzlichen Dank fuer all die Muehe und all eure Geduld, Anfaengern wie mir zu helfen!

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Ich moechte dazusagen, dass der naechste (deutschsprachige) Haendler 140 km entfernt in Aachen beheimatet ist.

 

Och, hier im Forum kennen wir da einen Händler in Aachen, den wir wohl wärmstens empfehlen können ... ;)

 

Ich hatte dahin zwar nur 70 km Fahrstrecke, aber ich hätte wohl auch 140 auf mich genommen. :D

 

Grüßlis,

 

frieda

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Guest Naehman

Sehr amüsant zu lesende Anleitung ;-) .

Eins fehlt mir aber auf den bisher fünf Seiten. Das Verhältnis von Nachlesen über Nähmaschinentechnik zur Benutzung von meiner Maschine ist bei mir als Mann so ungefähr 100 zu 1 und so bin ich auf Folgendes gestoßen.

Ich habe eine Maschine aus dem Supermarkt für ca. 160 Mark, identisch mit ihrer Vorgängerin, die ich meiner Ex dagelassen habe. Für meine Zwecke kann ich also bezüglich dieses Modells von über 20 Maschinenjahren einwandfreier Funktion zeugen. Man muss nur oft genug Öl auf die bewussten Stellen kippen, weil sie aus Vollmetall ist, da kommen auch keine "wartungsfreien" Gelenke mit kurzlebigen Buchsen aus Kunststoff etc. drin vor. Steht Viktoria drauf, stammt (wie ich inzwischen weiss) von China Feyue Sewing Machines, einer renommierten 800-Mann(Frau)-Firma mit 40-Mann(Frau) Entwicklungsabteilung.

Wenn diese importierten Maschinen alle nix taugen, worauf nähen dann eigentlich 800 Millionen Chinesen oder sind's inzwischen eine Milliarde?

 

Das ist aber nicht mein Anliegen. Bei der ganzen Leserei, wobei sowieso die meisten Informationen aus diesem Forum hier stammten, bin ich dahintergekommen, dass alle Markenmaschinen billige Modellreihen haben, die genau daher kommen, wo ich meine China-Maschine her habe.

 

(Hier ist ein Link über Singer-Maschinen und ihre Herkunft - z.B. auch Brazil und Taiwan: Comprehensive Singer Model List)

 

Viktoria ist eine gute alte deutsche Marke. Sie ist längst pleite, aber auf meiner chinesischen Nähmaschine pappt auch ein Viktoria-Zeichen Typ 753. Sonst ist sie in der Welt bis heute als Yamata FY811 oder hierzulande Primera bekannt.

Die billigen Singer mit den phantasievollen Namen stammen schon lange nicht mehr aus Deutschland. Die Maschinen, die Singer den Ruf der Unverwüstlichen eingetragen haben, endeten wohl mit der Modellreihe 600, ab dann wurde gespart. Ich habe immerhin einer Freundin bei der Suche nach einer Billigst-Maschine geholfen, es wurde dann eine brasilianische Singer "Samba 7" 5810C für 50 Euro aus einem Pfarrerhaushalt. Ihr Vorteil liegt nicht so sehr daran, dass sie eine professionelle Maschine sein sollte (ist sie nicht, ist Plastik drin - aber sie bringt trotzdem noch zwei Kilo mehr auf die Waage als mein Eisen, läuft super und hat viele raffinierte Möglichkeiten), sondern dass sie so gut wie nie gebraucht worden ist.

Dann lese ich über die Pfaff Maschinen und bin begeistert. Ha! Ein doppelt umlaufender horizontal liegender Greifer ist doch sowas wie ein Sechszylinder, wenn ich zur Bäckerei nebenan fahren will. Nur, dass irgendwo zu lesen steht, dass alle Pfaff, die das Wort "Hobby" in der Typenbezeichnung haben, daher kommen, wo meine Supermarkt-Maschine auch herkommt - es sind Importmaschinen.

Die Veralberung findet ihren Höhepunkt, wo AEG auf den Supermarktmaschinen steht. AEG hat alles mögliche gebaut, von der Waschmaschine bis zum Kraftwerk, aber keine Nähmaschinen.

Nun, weder Schweizer Luxusuhren (bis auf Patek Philippe) noch Zeiss-Mikroskope kommen ohne Zulieferteile aus Hongkong aus. Wie eingangs gesagt, ist absolut nichts gegen Importware einzuwenden. Die deutsche Kamera-Industrie hat so lange ignoriert, dass anderswo in der Welt auch gutes Ingenieurwesen besteht, bis sie alle miteinander pleite gegangen sind - wo auf heutiger teurer Neuware Voigtländer, Leica oder Rollei steht, das sind alles reinrassige und oft genug sehr hochwertige Fernost-Fabrikate. Und trotzdem wäre noch davor zu warnen, dass unter deutschen Markenetiketten oft dieselbe Billigtechnik steckt, vor der hier als "Supermarktware" gewarnt wird. Ich verstehe z.B. die Erwähnung von, ca. "neueren Singer-Maschinen, mit denen Anfänger Schwierigkeiten haben" in diesem Thread hier in gleichem Sinne.

Recht instruktiv ist hier auch der Artikel: vom Veritasclub.

 

Und so verstehe ich es auch, dass alte Veritas-Maschinen aus Vor-Wende-Zeiten oft auch nicht billiger versteigert werden als die neue Plastikmaschine vom Discounter ;-) .

Edited by Naehman
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  • 2 weeks later...

Hallo Naehmann,

 

man merkt, daß du noch nicht so lange im Forum unterwegs bist... ;)

 

Daß in Deutschland keine Haushaltsmaschinen mehr produziert werden ist hier ein uralter Hut. (Wobei das nicht mehr ganz stimmt, die aktuellen Produkte unter dem Markennamen "Gritzner" werden teilweise zumindest wieder in Deutschland montiert, wobei auch die Teile nicht alle aus Fernost kommen.)

 

Sonst baut nur noch Bernina in Europa, aber auch da nur noch das High End Segment.

 

(Und nur zur weiteren Info: Singer, Pfaff und Husqvarna sind schon seit etlichen Jahren Markennamen ein und der selben Firma. :D )

 

Daß es nicht auch möglich ist, in China eine Nähmaschine sauber zu montieren steht außer Frage.

 

Deswegen bedeutet "kommt aus dem gleichen Werk" noch lange nicht "gleiche Qualität". Man kann unterschiedlich gute Bauteile verwenden (Banalstes Beispiel wäre, daß man Stahl unterschiedlich teuer und mit unterschiedlicher Qualität herstellen kann. Oder man kann gleich ein Metall durch ein weicheres und billigeres ersetzen.), man kann unterschiedlich große Toleranzen bei den einzelnen Bauteilen akzeptieren, man kann unterschiedliche Fertigungstoleranzen akzeptieren und man kann unterschiedlich genau in der Endkontrolle arbeiten bzw. die Endkontrolle und Einstellung ganz weglassen.

 

Im "sparsamsten" Fall werden die Maschinen Überraschungstüten. Sprich aus der gleichen Lieferung sind welche dabei, die prima nähen, weil eben zufällig die Bauteile gut ineinander greifen, andere die solala nähen und im Karton daneben mag dann wieder eine stecken, die nicht mal einen Stich bildet.

 

In der Regel kann man das durch mehr oder intensives Nacharbeiten und Einstellen durchaus stark verbessern oder ganz beheben. Ob sich das lohnt hängt davon ab, ob man das selber kann (denn wenn der deutsche Nähmaschinenmechaniker seine zwei Facharbeiterstunden in Rechnung stellt und noch die Mehrwertsteuer drauf legt, dann wird das teurer als die Maschine gekostet hat) und was die eigene Arbeitsstunde wert ist. (Banal gesagt: Wenn ich sonst auf 5 EUR Stundenlohn bei meiner Arbeit komme, dann kann ich zehn Stunden weniger Arbeiten, diese Stunden stattdessen in meine Maschine verbasteln und der Aufwand hat mich 50 EUR gekostet. Zahlen meine Kunden mir pro Arbeitsstunde aber 50 EUR und ich arbeite zehn Stunden weniger mit Kunden und bastle mir stattdessen eine Maschine wieder hin, dann hat es mich 500 EUR gekostet und dafür hätte ich mir gleich eine bessere Maschine kaufen können.) Beides muß dann jeder für sich abschätzen.

Ich kenne nun die Verhältnisse in China nicht, vermute aber stark, daß viele der Maschinen einfach noch mal zu einem dortigen Mechaniker gegeben werden oder auch beim Nachbarn, Onkel, Opa,... zur Einstellung und später auch Reparatur landen. Da der Stundenlohn dort im Vergleich zu Europa ja sehr niedrig ist "kostet" die Arbeit wenig und "lohnt" sich dann auch. Und vielleicht halten die Menschen es auch für normal, daß eine neue Nähmaschine erst mal noch hergerichtet werden muß. Wer weiß?

 

Und nicht zuletzt... eine Maschine die vor... wie vielen Jahren mal 160 DM gekostet hat war unter Berücksichtigung von Inflation vermutlich noch deulich teurer als eine die heute für 69 EUR im Supermarktregal steht.

 

Aber wie gesagt... alles nicht neu. Wenn du zu dem Thema gerne liest, dann wirft auch die Suchfunktion dieses Forums so allerhand aus. :)

Edited by nowak
Wort eingefühgt, sachlichen Fehler korrigiert. ;)
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Liebe Marion,

ich finde, das ist eine gute Zusammenfassung der preislichen Möglichkeiten bei der Herstellung/ Einstellung von Nämas.

Hier allerdings ist dir glaub ich im Schwung ein Fehler unterlaufen und du sagst im Endeffekt das Gegenteil, von dem, was ich meine ;) (ich vermute, du auch :cool:)

Ich denke, natürlich ist es möglich, aber eine Frage des Aufwandes, den die Hersteller sich leisten wollen oder nicht.

 

...

Daß es nicht möglich ist, in China eine Nähmaschine sauber zu montieren steht außer Frage. ...

Edited by stoffmadame
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Hallo Naehmann,

 

man merkt, daß du noch nicht so lange im Forum unterwegs bist... ;)

 

Ich kenne nun die Verhältnisse in China nicht, vermute aber stark, daß viele der Maschinen einfach noch mal zu einem dortigen Mechaniker gegeben werden (...) Und vielleicht halten die Menschen es auch für normal, daß eine neue Nähmaschine erst mal noch hergerichtet werden muß. Wer weiß?

(Gähn) Ich glaube nicht, dass ich Euch bei einem solchen Weltbild noch sehr oft mit Diskussionen über Im- und Export von Maschinen belästigen werde. Ich glaube, wenn Du mal auf anderen Kontinenten gearbeitet hättest wie ich, würdest Du von diesem Hohen Ross runterkommen können.

Und nicht zuletzt... eine Maschine die vor... wie vielen Jahren mal 160 DM gekostet hat war unter Berücksichtigung von Inflation vermutlich noch deulich teurer als eine die heute für 69 EUR im Supermarktregal steht.

Wenn ich versäumt habe, darauf hinzuweisen, dass mir die heutigen, ganz billigen Supermarktmaschinen alle wie vorverpackter Fertigmüll aussehen, egal welches gute alte deutsche Markenzeichen draufgepappt ist, dann bitte ich um Entschuldigung. Diesen abgerundet-niedlichen Plastikdingern würde ich auch nicht trauen.

Bilder von den Innereien der Victoria753f/vermutlich auch Primera/Yamata811 habe ich im Rahmen eines anderen Threads hier eingestellt: (Victoria 753) . Da lacht einem doch das Herz bei soviel solidem Eisen :-) .

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(Gähn) Ich glaube nicht, dass ich Euch bei einem solchen Weltbild noch sehr oft mit Diskussionen über Im- und Export von Maschinen belästigen werde. Ich glaube, wenn Du mal auf anderen Kontinenten gearbeitet hättest wie ich, würdest Du von diesem Hohen Ross runterkommen können.

 

Du begehst nur den fehler dein Wissen um die Funktionsmöglichkeiten einer Nähmaschine zu verallgemeinern. Alles, was Du bisher als Modelle aufegführt hast, läuft für Dich gut. Das ist schön, freu Dich daran. Geh aber nicjt davon aus, daß damit das Ende der Fahnenstange in der Nähmaschinentechnik erreicht ist.

 

Es dürfte aber müssig sein, diese Diskussion hier zu vertiefen.

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(Gähn) Ich glaube nicht, dass ich Euch bei einem solchen Weltbild noch sehr oft mit Diskussionen über Im- und Export von Maschinen belästigen werde. Ich glaube, wenn Du mal auf anderen Kontinenten gearbeitet hättest wie ich, würdest Du von diesem Hohen Ross runterkommen können.

 

Wenn du da ein "hohes Ross" liest, dann entspringt dieses ausschließlich deiner Interpretation, es war weder gemeint noch steht es da.

 

(Und wenn du mir erzählst, daß die Stundenlöhne eines durchschnitlichen Industriearbeiters in China, Indien oder Pakistan jetzt europäisches Niveau erreicht haben.... )

 

Ich mag noch nicht auf so vielen Kontinenten gearbeitet haben wie du, aber vielleicht war ich schon in mehr Kontinenten in Nähmaschinenläden.

Und möglicherweise war ich sogar schon an eben jenen Produktionsstätten, an denen wirklich alles noch aufgearbeitet wird.

 

Könnte ja immer sein... :rolleyes:

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hallo liebe "nowak" das war viel Arbeit - und liest sich wunderbar. Nun weiß ich,dass meine Entscheidung (bei meiner sehr guten "Alten") zu bleiben und sie mit vielen Füssen aufzurüsten als ambtionierte Anfängerin/beginnende Fortgeschrittene richtig war.Danke für die Ausführungen! Grüße,nenny

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  • 3 weeks later...
Zeit für den nächsten Schritt, den schwersten Schritt, nämlich die Auswahl:

 

Wie wähle ich die richtige Maschine für mich?

 

Zuerst durch Nachdenken. Also Überlegen, welche Sachen habe ich bisher genäht? Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, daß du das auch in Zukunft tun wirst. Womit bin ich zufrieden an meiner aktuellen Maschine? Was will ich unbedingt wieder haben? Womit hat meine jetzige Maschine Probleme? Was ärgert mich? Was vermisse ich? Unsere Erinnerungen sind oft unzuverlässig, daher kannst du dir ein Heft zu deinen Nähsachen legen und diese Dinge aufschreiben, wenn sie dir auffallen.

 

Dadurch bekommst du im Laufe der Zeit ein "Wunschprofil" deiner Maschine. Damit kannst du dann auch im Internet oder über Händlerprospekte anfangen zu suchen, welche Modelle welcher Firmen so ungefähr das können, was du brauchst. Auch Preise verrät dir dein Händler. Das gibt dir Zeit, dir in Ruhe zu überlegen, wie viel Geld dir ein bestimmtes Feature wert ist oder ob es dann vielleicht doch ohne geht. So werden sich im Laufe der Zeit einige Modelle herauskristallisieren, die für dich in Frage kommen könnten. Ob die aber das halten, was der Prospekt verspricht, ob sie deinen persönlichen Wünschen und Anforderungen gerecht werden... das kannst du letztlich nur durch Ausprobieren herausfinden. Alles andere, auch die Erfahrungen die andere gemacht haben, Empfehlungen oder abratende Stimmen hier im Forum, im Nähkurs oder von Mama, all das können nur Anhaltspunkte sein. Nicht vergessen: Du suchst deine Maschine!

 

Praxistip:

 

Am Ausprobieren führt also kein Weg vorbei: Geh mit den Stoffen, die du viel vernähst zu einem Händler. Nimm auch Reststücke von Stoffen mit, mit denen du bisher Probleme hattest. Und nimm ruhig lange Stoffstücke mit, denn so manche Maschine schafft die ersten 15cm gut (zumal man auf kurzen Stücken ganz automatisch langsamer näht), aber sobald das Nähtempo nach dem ersten halben Meter schneller wird verheddern sich die Fäden. Und dann setz dich an die Maschinen und probiere. Fädle den Faden ein, wechsle die Unterfadenspule, wechsle die Nadel. Verstelle die Stichbreite und Stichlänge, mache alles, was du bisher auch oft an deiner Maschine gemacht hast. Nimm dir ein Blatt Papier mit und notiere, was dir gefallen hat und was dich stört.

 

Meist sind mehrere Händlerbesuche nötig, da ein Händler kaum alle Marken oder alle Maschinen da hat, die in Frage kommen. Und nach der 5. Maschine kannst du dich eh nicht mehr erinnern. Für das Ausprobieren lohnt es sich auch, ein paar Kilometer zu fahren. Um so mehr, je teurer die Maschine ist und je länger du damit arbeiten willst. Denk dran, zehn oder zwanzig Jahre sind eine lange Zeit um sich täglich zu ärgern. :nana:

 

Nutze Messen. Hier sind oft viele Hersteller vertreten und du kannst an einem oder zwei Tagen mit etwas Glück alle Maschinen sehen oder gar ausprobieren. Auch da lohnen sich einige Fahrkilometer, vielleicht kannst du es mit einem Familienausflug übers Wochenende verbinden? (Dabei allerdings nicht vergessen, daß der "Messepreis" nicht so wichtig ist, wie die richtige Auswahl. Falls du dir nicht sicher bist, laß dich nicht von einer vermeintlichen Ersparnis verleiten, die falsche Maschine zu kaufen.) Nicht zuletzt sind mehrere Firmen beim Kongress der Hobbyschneiderin vertreten.

 

Frage bei den Herstellern nach. Diese können sagen, auf welchen Messen sie mit Ständen vertreten sind und auch über andere Sonderaktionen in deiner Nähe Auskunft geben. Es gibt inzwischen so viele Modelle, ein Händler kann gar nicht alle im Laden stehen haben. Doch vielleicht kommt ein Hersteller mit einer Aktion und einer großen Maschinenauswahl oder den neuesten Modellen zu dir in die Nähe?

 

Wenn du keine Möglichkeit hast, vor Ort zu testen bleibt noch der Versandhandel. Neben den Versandhäusern bieten auch einige Händler Versandhandel für Nähmaschinen an. Hier ist es natürlich sehr viel umständlicher, viele Maschinen zu testen, da du sie ja wieder zurückschicken mußt, aber er kann eine Alternative sein. Oder die Möglichkeit noch eine oder zwei Maschinen zusätzlich zu testen, die kein Händler in erreichbarer Nähe vorhält.

 

Nutze Nähkurse und Workshops. Ein komplettes Projekt auf einer Maschine genäht gibt einen guten Eindruck von Stärken und Schwächen. Gerade Nähkurse beim Nähmaschinenhändler finden oft auf neuen Maschinen statt und sind daher eine gute Möglichkeit, aktuelle Modelle auszuprobieren. Zusätzlich gewinnst du vielleicht ein paar Nähfreunde dazu? ;) Und hast so eventuell die Möglichkeit, mal für eine Woche oder ein Nähwochenende die Maschinen zu tauschen. Das ist ebenfalls eine hervorragende Möglichkeit, zu sehen, ob ich mit der Bedienung der Maschine vertraut werde oder sie mir gar nicht liegt.

 

Und nicht vergessen: Mitnotieren, was war gut, was nicht so, was war absolut unmöglich?

 

 

 

Hallo Marion,

 

vielen Dank für die ausfühlichen Informationen zum Kauf einer neuen Nähmaschine. Ich bin neu hier. Seit ich in der Altersteilzeit bin, kann ich mich mit meinem Hobby ausführlicher beschäftigen. Am Freitag war ich auf der Messe in Innsbruck und habe mich für die Maschine von Brother innovis-400 spezial interressiert. Bei Recherchen im Internet (einen Tag später) habe ich nur Positives gelesen. Der techn Direktor und Vertreter von Brother Österreich Herr Kastl hat mir aber verschwiegen, dass es ein Auslaufmodel ist. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Auslaufmodelle. Da waren die Preise etwas günstiger im Internet. Er bietet mir eine Einführung zu Hause an, nimmt meine alte Nähmaschine mit.

Ursprünglich wollte ich mich nach einer Overlock umschauen. Er hat mich davon überzeugt, dass ich mit einem Spezialfuß - Stoffrandabschneider - die gleichen Ergebnisse habe, also keine Overlock. Das ist auch in Ordnung.

 

Bei einer Bestellung von einer Internetfirma hat man ja keine Einführung. Ist dann der Preis von 1000 Euro gerechfertigt? Ich muss bei diesem Kauf ein gutes Gefühl haben, weil es für mich viel Geld ist, und dieses Gefühl will sich einfach noch nicht einstellen;)

 

Was meinst du dazu?

 

LG luise-mary

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