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Elastisches und Jersey mit der Nähmaschine - Tipps und Tricks


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vor 13 Stunden schrieb Sisuse:

Ich habe noch ein Bade-Outfit auf meiner To-Do-Liste, dafür habe ich mir Bauschgarn besorgt. Kann ich das nicht mit der Ovi verarbeiten? Eine Cover habe ich nicht. 

 

Die Badebuxen habe ich sogar komplett mit der Ovi genäht - einfach aus dem unfreiwilligen Grund, weil es damals meine einzige Maschine war. Und ich habe (auch wenn ich immer noch suche, selbstverständlich brauche ich eine) immer noch keine normale Nähmaschine.

Also ja, geht. Die Nähmaschine habe ich nur für das Vernähen des Bund-Gummis vermisst, das wars.

 

P.S.: Natürlich geht andersrum genauso, wenn ich mit ner Nähma angefangen hätte, hätte ich eben alles damit gemacht. Wie jadyn schon geschrieben hat, mit der richtigen Einstellung geht fast alles.

Edited by Scrunchy
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Alterfil hat auch Garn im Angebot, da ist das Bauschgarn mit wasserlöslichem Garn umsponnen, das sich nach der Wäsche auflöst....ich denke, das ist speziell für Nähmaschinen entwickelt und läßt sich prima in die Nadeln einfädeln. Bauschgarn kann man nur müßsam einfädeln...

 

Ich habe bei Craftsy einen Schnitt mit Anleitung für ein Jersey-Wickelkleid gekauft...dort wurden alle Nähte mit dem Dreifach-gradstich der Nähmaschine genäht...Da man Jersey ja nicht versäubern muß, macht es Sinn, die Nähmaschine für Kleider zu benutzen...

Je nach Verwendungszweck....würde ich dann auch noch die Säume mit der Hand nähen...

 

In der Zeit, als Trevira 2000 aus dem Westen (oder Präsent 20 aus dem Osten) das "non plus ultra" war, habe ich alle Kleider auf der Veritas ohne verstellbaren Nähfußdruck u.ä. genäht...

es geht alles...

 

 

Edited by jadyn
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Eine Freundin von mir hat den Kindern Kleider und Shirts genäht, alles mit dem 3-fach Gradstich, hatte sie im Nähkurs so gelernt.

 

Ich "hefte" ja Kleidung aus Jersey erst mal mit der einfachen Gradstich der Nähmaschine zusammen, aber dann kommt die Ovi auf den Tisch.

 

LG Rita

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in der Kennlernphase meine Pfaff 2048 hab ich Shirts auch mit 3fach geradstich genäht, ( weil ich noch auf die Lieferung der Ovi wartete) wurde in der Einweisung erwähnt und Säume mit dem genähten ZZ, Halsaussschnitt mit Falzgummi

 

(ich glaube wir reden uns manchmal die Probleme herbei, wie sagte vor ein paar Jahren eine Bekannte zu mir, der ich das Forum empfohlen hatte: zuviele Bedenkenträger, da komm ich zu nix)

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Naja. Wenn meine Nähte reißen, bin ich hier nicht allein - auf der Suche nach einer Lösung. Und das finde ich klasse. Danke!

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Jersey nähe ich immer mit einem Fake-Overlockstich meiner normalen Nähmaschine zusammen. Meine erste Pfaff hatte keinen verstellbaren Fußdruck, aber Idt. Damit und mit der bei der Maschine doch sehr eingeschränkten Auswahl und Verstellmöglichkeit der Stichlänge und -breite habe ich schon Jersey problemlos und haltbar zusammengenäht. Meine T-Shirts sind bestimmt schon volljährig und dürfen autofahren😉, aber die Nähte halten immer noch. Nur der Stoff sieht langsam etwas verwaschen und ausgeleiert aus.

 

Mit der neuen Pfaff Expression 720 ist es das Jerseyparadies: ein ganzer Haufen Overlockstiche, Coverstich usw., alle anpassbar bis zum geht nicht mehr. Da probiere ich vorher auf einem Stofffetzen aus, welche Variante am besten aussieht.

Die Overlock-und Coverstiche sind so stabil, dass auch Baumwollgarn überhaupt kein Problem ist (ich nehme das auch am liebsten, wenn ich die entsprechende Farbe bekomme). Bei Baumwollgarn nehme ich immer eher günstiges, niemals das teure Gütermann. Günstiges Baumwollgarn hat noch nie Probleme gemacht. Günstiges Polyestergarn schon: Reisst, fusselt...

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Ich meine auch, wenn ich gutes mercerisiertes BW Garn nehme, müssten die Nähte doch einiges aushalten. Es ist doch auch ein Trend, Naturstoffe wie Leinen oder Baumwolle mit Garn aus Naturfasern zu verarbeiten. Ich  verarbeite meistens seidige Jerseys aus Modal und Viskose. Bei T-Shirt-Jerseys aus BW reißen meine Nähte übrigens kaum. 

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vor 25 Minuten schrieb Gehtdoch1:

Ich meine auch, wenn ich gutes mercerisiertes BW Garn nehme, müssten die Nähte doch einiges aushalten.

 

Das hat nicht so viel mit "gut" oder "nicht gut" zu tun, sondern einfach mit den Eigenschaften der Faser. Baumwolle ist halt eine Faser, die in sich nicht elastisch ist. Auch gute Baumwolle nicht. So lange du die Nähte nicht dehnst, halten sie ja... (Und wenn das Garn zu fest wird, kann es dafür den Stoff reißen.)

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vor 6 Stunden schrieb Luthien:

aber Idt.

Was ist das?

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Pfaff spricht in der Beschreibung ihrer Coverstitch von der unvergleichlichen Haltbarkeit der Nähte.  Das klingt überzeugend. Ja, man darf da nicht alles eins zu eins glauben, aber  die Versuchung ist schon sehr groß…

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ich hab bei Covernähten als erstes Kopfkino vom herunterhängenden Faden, den man abreißen will und dabei mal eben den ganzen Saum löst:nix:

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@Lehrling genau, mir ist noch nie eine gerissen, die habe sich immer vom Ende her aufgetrennt, was bei den von mir genähten natürlich nie passiert, das ich Fäden immer verknote und verziehe.

 

LG Rita 

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@Quietscheente Idt ist ein zuschaltbarer integirerter Obertransport von Pfaff, den ich nichtmehr missen möchte seit ich ihn habe. Obere und untere Stofflage verschieben sich beim Nähen kein bisschen gegeneinander und bei dehnbaren Stoffen wie Jersey wird keine Lage gedehnt gegenüber der anderen. Den Verstellbaren Nähfußdruck, den ich jetzt bei der neuen Maschine auch habe, brauche ich eigentlich nie.

 

Zum Garn: Jersey näht man ja eigentlich eher mit dehnbaren Stichmustern. Am Garn wird also eigentlich gar nicht herumgezerrt. Mercerisiertes 50er-Baumwollgarn (selbst Supermarktgarn)  hat bei mir bisher sowohl bei dehnbaren als auch bei nicht dehnbaren Stoffen immer gehalten. Mit billigem Polyestergarn hatte ich schon massive Reiß-und Fusselprobleme. So dehnbar, dass es ernsthaften Zug aushält, ist auch Polyestergarn nicht. Die Industrie mag Polyestergarn gern, weil es billig ist und hohe Nähgeschwindigkeiten aushält, die man mit einer Haushaltsnähmaschine gar nicht erreicht.

 

Vielleicht kann man Jersey mit einer Overlock schneller vernähen (ich weiß das nicht, weil ich keine besitze), aber wenn man die Stichbreiten und -längen an seiner Nähmaschine auch bei Stretchstichen frei verstellen kann, gibt es weder bei dicken noch bei dünnem Jersey mit der Nähmaschine unlösbare Probleme. Bei sehr dünnem Jersey stellt man dann der Overlockstich etwas schmaler damit der Stoff sich nicht einrollt.

 

Für mich habe ich seit ich die neue Maschine besitze noch Nichts aus Jersey genäht, würde aber bei Shirts für mich eindeutig einen Zierstichsaum einem Coversaum vorziehen. Ich mag den Industrielook gar nicht und liebe Zierstiche😍

 

Bei meiner alten Pfaff 6091 gab es zumindest einen elastischen Kantenstich oder Wabenstich, die etwas dekorativer waren als Zickzack oder Overlockstiche.

Edited by Luthien
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@Luthien danke. Tut dieser Idt also das gleiche wie ein separater Obertransportfuß (den habe ich)? Oder ist der integrierte noch irgendwie "besser"?

Verstehe ich dich richtig, dass man auf den verstellbaren Fußdruck verzichten kann, wenn man den Obertransportfuß nutzt? Ich hab den bisher nur bei Badelycra verwendet. So dicken Viskose-Strick, der mir damals Probleme gemacht und gewellt hat, habe ich noch nicht wieder verarbeitet, seit ich den Obertransportfuß habe.

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Ich finde den integrierten besser, weil man den sehr viel einfacher zuschalten kann, ohne irgendwas anbauen zu müssen; einfach Hebel runter fertig. Auch mitten in der Naht, bei schwierigen Stellen, kann ich eben wechseln. - Er ist sehr viel schlanker als die zum Anbauen, die ich bislang gesehen habe. - Und bei einigen Nähfüßen (leider nicht bei allen) ist hinten eine Aussparung drin, so dass ich auch diese Füße mit dem IDT zusammen verwenden kann.

 

IDT finde ich super, weil dir das alles „vom Teller zieht“, egal, wie sperrig/unrutschig das Material eigentlich ist. Und eben kein Versatz bei Mustern.

 

Ich hatte aber noch keine normale NähMa mit verstellbarem Fußdruck und habe daher keinen Vergleich.

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@Quietscheente Wie gut oder schlecht ein Obertransportfuß ist, weiß ich nicht, weil ich seit 1998 Maschinen mit Idt habe. Davor nur eine gurkige Privileg, die nicht lange gehalten hat und für die es garantiert keine separaten Obertransportfüsse zu kaufen gegeben hätte. Den integrierten Obertransport kann man fast immer dazuschalten bei den verschiedensten Füssen, auch beim Overlockfuß.

Meine jetzige Maschine, die ich seit ca. drei Jahren besitze, hat beides: Idt und verstellbaren Fußdruck. Den verstellbaren Fußdruck habe ich seitdem bei genau einem Projekt benutzt (Stoff, der so dick war, dass er sonst zu sehr breitgequetscht wurde). Ansonsten habe ich gar nicht das Bedürfnis, den zu verstellen, weil Alles optimal funktioniert.

Edited by Luthien
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Undehnbares Baumwollgarn! Wer schon mal eine Kordel gedreht hat, weiß, dass sie nachgibt, wenn sie fertig ist. Deshalb sind  Nähgarne ja auch gedreht/ gezwirnt, auch BW-Garn. . Ein 50er BW

Aber ich will mich nicht im Kleinklein verlieren. Nahtanfang und Ende sind bei Cover wohl so wie bei den Uralt-Tret-Maschinen, Fäden auf die Rückseite ziehen und knoten. Umständlich! Alles hat seinen Preis. 😏

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Ein 50er Baumwollgarn, also etwas feiner als der Zwirn auf den Holzrollen, wird bei Gütermann ausdrücklich für Overlocknähte empfohlen. Das ging oben unter.

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vor 18 Minuten schrieb Luthien:

Den integrierten Obertransport kann man fast immer dazuschalten bei den verschiedensten Füssen, auch beim Overlockfuß.

 

Das klingt natürlich super. Mein separater von Brother hat einen "normalen" Nähfuß, wie auch immer man den nennt. Da muss ich mich dann halt immer entscheiden, ob ich jetzt Obertransportfuß oder Overlockfuß nutzen will... Leider gibt's das nicht kombiniert als Anbauteil. Da warte ich schon eine Weile drauf!😁

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vor 44 Minuten schrieb Quietscheente:

Verstehe ich dich richtig, dass man auf den verstellbaren Fußdruck verzichten kann, wenn man den Obertransportfuß nutzt?

mMn kommt es darauf an, wie der Fußdruck werksseitig eingestellt ist.

Wenn er leicht genug ist, braucht man wahrscheinlich nicht mal den Obertransport, ist er zu stramm, hilft der OT auch nicht, weil der Stoff trotzdem in die Breite gequetscht wird ...

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vor 40 Minuten schrieb Capricorna:

IDT finde ich super, weil dir das alles „vom Teller zieht“, egal, wie sperrig/unrutschig das Material eigentlich ist.

 

Cool. Gilt das auch für Dickenänderung an Übergängen? Da hab ich nämlich trotz Höhenausgleich immer wieder Probleme und das Stichbild wird ungleichmäßig. Vielleicht sollte ich auch da mal den Obertransportfuß einsetzen.

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@QuietscheenteJa, gilt bis zu einem gewissen Grad auch für Dickenänderungen.

Wenn Du den integrierten Obertransport wolltest, müsstest Du Dir leider eine andere Nähmaschine kaufen🙁 Als Nachrüstlösung gibt es Soetwas, soweit ich weiß, nicht. Aber ich gehe mal davon aus, dass das keine Option ist, oder?😉

 

@PiNord Der Obertransport ist immer hilfreich, egal wie stark der Fußdruck ist, weil die obere Stofflage dadurch genauso schnell weitertransportiert wird wie die untere. Ansonsten kommt die nicht ganz so schnell mit. Probier mal, zwei lange Stoffbahnen ohne stecken oder festhalten ohne Obertransport aufeinanderzunähen. Am Ende wirst Du immer einen kleinen Versatz haben.

 

 

Edited by Luthien
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vor 19 Minuten schrieb Quietscheente:

Gilt das auch für Dickenänderung an Übergängen?

Der IDT arbeitet aktiv, d.h. bewegt sich selbst von vorn nach hinten, während andere Obertransportfüsse i.a. vom Untertransporteur mitbewegt werden.

Ich weiss nicht, ob das prinzipiell "besser" ist; insgesamt kommt es immer auf das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten an.

Für meine Bernina habe ich einen (teuren) Obertransportfuss dazugekauft, weil ich gleich bei einem meiner ersten Projekte mit der Maschine ohne einen solchen nicht zurechtkam. Damit ging es dann auch ganz gut, aber seither habe ich ihn nicht mehr benutzt - der ist einfach zu klobig.

Für Dehnbares und Stoffe, die sich gegeneinander verschieben, nehme ich die alte Pfaff.

Dort habe ich das IDT eigentlich immer zugeschaltet.

 

vor 16 Minuten schrieb PiNord:

mMn kommt es darauf an, wie der Fußdruck werksseitig eingestellt ist.

Genau das glaube ich auch.

Wie ich oben geschrieben habe:

Am 7.7.2024 um 09:16 schrieb lea:

Ich nehme an, sie hat "von Natur aus" einen leicht eingestellten Nähfussdruck, denn mit Wellen oder Ausdehnen habe ich dabei keinerlei Probleme.

 

vor 19 Minuten schrieb Quietscheente:

Gilt das auch für Dickenänderung an Übergängen?

Nein, das glaube ich nicht. Da ist die Hebamme Dein Freund :)

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