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Elastisches und Jersey mit der Nähmaschine - Tipps und Tricks


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Okay, ich habe genug Nähmaschinen unter denen sich auch zwei Overlocks und eine Cover befinden. 

Aber irgendwie geistert in meinem Kopf häufig auch die Frage (in vielerlei Hinsicht): was brauchst du denn wirklich? Für Slips bin ich häufig schon zu faul, die Ovi einzufädeln und nähe mit der Nähmaschine.


Ich habe schon verschiedentlich hier im Forum gelesen, dass einige (war das nicht u.a.@nowak?) alles mit der Nähmaschine nähen und eine Ovi auch nicht vermissen. Auch bei Diskussionen um die Anschaffung einer Ovi wurde darüber schon mehrfach geschrieben. 
 

Hier möchte ich für mich - natürlich auch für alle, gerade auch für Anfängerinnen und Anfänger, mal sammeln, was es braucht, um dehnbares gut und haltbar mit der  Nähmaschine zu verarbeiten. 
 

Gern können hier auch Fragen oder Probleme zu diesem Oberthema gesammelt und beantwortet werden. 
 

Sollte es vergleichbares schon geben (und von mir nicht gefunden worden sein), bitte gern hier einen Link zum anderen Thema hinterlassen.

 

Ich danke allen für rege Beteiligung!

 

Wichtig ist schon mal die passende Nadel.
 

Aber welche Stiche eignen sich gut? Bisher habe ich zum Zusammennähen einen schmalen Zickzack verwendet. Der Sägezahnstich, der von Herstellern gern als elastischer Stich beworben wird, trägt viel Garn in die Naht und dehnt die Naht aus, nach meiner Erfahrung. 
 

Welche Stiche verwendet Ihr für Säume? Ich habe früher mit Zwillingsnadel gesäumt, war aber nicht wirklich soo begeistert. 
 

So, nun lass ich Euch mal diesen neuen Strang da und freue mich auf Euren Input!

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Danke @Paula38 für das Thema, das trifft bei mir einen Nerv! 🙂 Ich habe keine Overlock, ich nähe alles mit meiner Brother Innov-is A150 (und früher bzw. wenn sie in der Werkstatt ist mit der Brother Innov-is 10A Anniversary). Im Großen und Ganzen komme ich gut klar und ich möchte auch dabei bleiben und keine Overlock anschaffen. 

 

Zu den Stichen:

Ich nähe Baumwolljersey, Sportjersey und neuerdings Badelycra meist mit dem Fake-Overlockstich. Mit dem, der auf der geraden Linie ab und zu offen ist. Es gibt noch einen, da ist die gerade Naht komplett geschlossen, den nehme ich inzwischen für die hintere Schrittnaht bei Jersey-Hosen (Schlafhose), seit es mir da mal eine Naht wieder aufgezogen hat. Aber für alles andere (hauptsächlich Shirts, Tops, Kleider, Röcke) reicht mir der einfache Overlockstich und hält auch ausreichend. 

Anfangs habe ich den Sägezahnstich probiert und der ist beim Tragen sehr schnell gerissen (Seitennaht am Shirt, halte ich nicht für stark beansprucht...). Ich glaube, der ist eher für leicht dehnbare/elastische Webware gedacht und weniger für stark dehnbare Wirkware? 

Dickere Stoffe wie Sweat oder auch mal stark belastete Nähte nähe ich mit dem Dreifachgeradstich und versäubere extra mit Zickzack. Hauptnähe habe ich noch nie mit Zickzack genäht. 

 

Säume: 

Je nach Teil und Stoff steppe ich den eingeschlagenen Saum mit Dreifachgeradstich oder einem blumigen oder welligen Zierstich. Mein vermurkstes Sportunterhemd habe ich letztens mit Zickzack gesäumt, aber bei sichtbaren Nähten würde ich das nie machen - das sieht mir zu selbstgenäht aus... 🙃 Einmal habe ich einen Saum an einem Interlock-Pulli mit der Zwillingsnadel gesteppt. Diese Naht ging beim Tragen sehr schnell auf, auch die Ärmelsäume. Ich blieb mit dem Zickzack auf der Rückseite an allem hängen: Schnalle von der Armbanduhr etc. Kürzlich habe ich diese Nähte komplett entfernen müssen und mit Dreifachgeradstich gesteppt. 

Bei bestimmten Stoffen gefällt mir keine dieser Lösungen (Tankini, Langarmshirt aus angerauhtem Winter-Sport-Jersey). In dem Fall habe ich die Säume per "Faules Bündchen" gearbeitet und das von links mit dem Fake-Overlockstich genäht. Mir gefällt die Optik von rechts ohne Naht sehr gut bei diesen Stoffen, aber der Saum bleibt nicht ganz so stabil liegen, wie wenn ich die Technik bei Ärmelsäumen anwende (da ist das mein Standard bei allen Jerseys). 

 

Probleme: 

Ich habe mal eine Strickjacke aus dickem weichem Viskosestrick genäht, da wurden die Nähte zu stark gedehnt und waren dann wellig. Das konnte ich auch nicht restlos wegdämpfen. Da glaube ich, dass das bei einer Overlock nicht passiert wäre. 

Für dieses Problem wollte ich bei meiner zweiten Maschine eine mit verstellbarem Nähfußdruck haben. Im Fachgeschäft wurde mir das ausgeredet, ich weiß leider nicht mehr, warum (braucht man nicht/hilft sowieso nicht für dieses Problem?). 

Dazu freue ich mich auf euer Schwarmwissen! 🙂

 

Warum ich keine Overlock kaufen möchte: 

Platzgründe und Wechsel-Aufwand. Das Teil müsste ja auch noch irgendwo stehen, ich müsste zwischen den Maschinen wechseln, ich müsste die ganzen Konen irgendwo lagern und das kleine Zimmer ist doch schon so voll... nein danke. Ich bin sehr glücklich mit meinem Nähzimmer, so wie es jetzt ist, und mit dem selbst gebauten Nähtisch, in den die Maschine eingefügt ist. Da möchte ich nicht ständig Maschinen tauschen müssen. 

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Ich hatte immer Maschinen mit verstellbaren Nähfußdruck (außer einigen Wochen mit einer geliehenen Pfaff mit IDT in den 1990ern, wo ich gelernt habe, dass es 1. teure Maschinen ohne verstellbaren Nähfußdruck gibt und 2. ich dringend einen brauche, weil die Stoffe, die ich nähe, das brauchen) und nähe Jersey, bevor mir jemand gesagt hat, dass das schwierig ist. Schon auf Omas alter Singer...

 

Ich überlege mir halt, wie elastisch welche Naht sei soll und dementsprechend gehe ich vor. Als ich die Virtuosa neu hatte, habe ich ganz viel die beiden Fake-Overlockstiche genommen (geschlossen und offen), hat super funktioniert.

 

Die Schulternähte nähe ich aber schon immer mit einem normalen Steppstich, weil ich die flach bügeln will. Seitennähte nähe ich inzwischen meist wieder entweder mit Steppstich oder ganz leichtem Zickzackausschlag, weil ich dann gerne französische Nähte mache, ist schöner.

 

Wenn es sehr dehnbar sein muss (Badeanzug) dann normalen Zickzack. Der geht eigentlich auch ganz gut für die Säume. Oder der genähte. Was an meiner Maschine auch superelastisch ist, ist der Wabenstich für Säume. Muss halt optisch passen. Mit der Zwillingsnadel war ich auch nie so glücklich. Wenn ein Shirt weit ist, dann auch hier einfach Steppstich. Ggf Stichlänge etwas länger. Baumwolle kann man auch beim Nähen etwas (!!!) dehnen und dann wieder eindämpfen, gibt auch noch etwas Elastizität.

 

Nadel immer Organ Super Stretch.

 

Den Sägezahnstich habe ich auch eine Zeitlang verwendet, gerissen ist er mir nie, aber ich sah auch keinen echten Vorteil drin.

 

Und ja, gegen Ausdehnen beim Nähen hilft es, den Nähfußdruck so lange zu lockern, bis der Stoff gut reinläuft. Und drauf zu achten, dass das Eigengewicht des Stoffes nicht irgendwo hin zieht.

 

Wie gesagt... keine Ahnung warum das schwierig sein soll. Ist es in der Regel nicht. Bei mir und meinen MAschinen.

 

(Was die Overlock betrifft... 🙄 oder besser gesagt eine Kombimaschine... bei mir steht seit Monaten ein Karton unter der Treppe. Aber für mehr als in die Anleitung gucken und am Nähmaschinenöl schnuppern hat es nicht geraucht. Erst mal muss das nächste Hochzeitsoutfit fertig werden, da habe ich keine Zeit für Experimente.)

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vor 2 Stunden schrieb Paula38:

 

Aber welche Stiche eignen sich gut?

Ich nutze besonders gerne an meiner Maschine für elastische Stiche  den zweigeteilten Zickzack. Also 2 Stiche für Zick und 2 Stiche für Zack. Ich mag den für Säume, Flachnähte und gelegentlich auch Versäubern.

 

(Ich habe eine Ovi und nutze die gerne für Versäuberungen und Zusammennähen in  einem Rutsch.)

 

Beim dreigeteilten sind gerade im mittleren Breiten von  4 bis 5 mm die Stiche zu dicht nebeneinander, so dass es den Stoff ausdehnt. 

 

Diesen Sägezahnstich macht die Maschine in sehr kleiner Stichlänge: zuviel Garn,  Neigung zum Wellen.

 

Auf verstellenbaren Nähfußdruck sollte man nicht verzichten. Zum Nähen von elastischen Stoffe  braucht man ihn niedrig, und zum Nähen von  flutschige  Stoffen und solchen, die schlecht transportiert werden, höher. Und normal für gängige Webware unelastisch.

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Ich habe seit ewig und 3 Tagen eine Overlook, lange Zeit hatte ich die Maschine mit meiner Mutter geteilt. Das die Overlook mehr kann als nur Nähte versäubern, habe ich erst in den letzte 1-2 Jahren bewusst wahrgenommen.

Die Zier- und Nutzstiche meiner normalen Nähmaschine, nutze ich von Fall zu Fall. Aber das man den Nähfussdruck nicht verstellen kann, ist mir neu. Ich brauch das nicht oft aber gerade wenn Stoffe bei der ersten Probenaht anfangen zu wellen ist es für mich ein Parameter den ich gegebenenfalls ändere. 

Ich denke immer öfter über eine Coverlook nach, ob man diese braucht? Wann und wozu? 

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vor 1 Stunde schrieb Sisuse:

Ich denke immer öfter über eine Coverlook nach, ob man diese braucht? Wann und wozu? 

Einfach "Cover" oder korrekter: "Coverstitch"

Auf deutsch in der Tat etwas sperrig, aber früher, als sie noch der Industrie vorbehalten waren,  nicht ungebräuchlich: "Bedecktstich-Maschine"

(Coverlock - nicht mit doppeltem O - ist eine Kombimaschine aus Coverstitch und Overlock, aber das haben noch nicht mal alle Händler begriffen 😉)

Ob man die "braucht" :kratzen:?
Eigentlich nur, wenn man dieses industrielle Finish vorzugsweise für Jersey/Strick mag.

Unverzichtbar ist sie für mich(!) nicht, aber "very nice to have" :D ...

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Gerade eben schrieb PiNord:

Eigentlich nur, wenn man dieses industrielle Finish vorzugsweise für Jersey/Strick mag.

Unverzichtbar ist sie für mich(!) nicht, aber "very nice to have" :D ...

Da geht es mir genau wie dir :) Unverzichtbar nicht, aber nice to have. Und bei Shirts mag ich tatsächlich dieses Finish am liebsten. Auch wenn ich zwischenzeitlich an meiner grünen Strickjacke, oder wo immer es passt, auch einen Zierstich meiner Janome zum säumen verwende. Auch mag ich französische Nähte sehr gerne, wann immer es möglich ist, dürfen die ran. Für BHs und Schlüppis habe ich noch nie was anderes als die Näma verwendet, und doch mag ich meine Gloria nicht vermissen. Das Umbauen geht einfach, und sie tut absolut das was sie soll 🙃
Vllt könnte ich diesen Fake-Overlockstich auch mal ausprobieren, aber da fehlt mir im Moment noch die Zeit und Muse :D Aber wer weiß was die Zukunft so bringt.

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vor 9 Stunden schrieb nowak:

Ich hatte immer Maschinen mit verstellbaren Nähfußdruck

Und ich hatte vor meiner Bernina 530 immer Maschinen ohne verstellbaren Nähfussdruck :D

Meine alte Nähmaschine ist eine Pfaff tipmatic mit IDT von 1988 und mit ihr habe ich jede Menge Jersey vernäht, vom T-Shirt bis hin zu Badeanzügen, Sport-Tights und BHs.

Ich nehme an, sie hat "von Natur aus" einen leicht eingestellten Nähfussdruck, denn mit Wellen oder Ausdehnen habe ich dabei keinerlei Probleme.

Ich nähe je nach Dehnbarkeit des Stoffs mit Geradstich oder mit kurzem schmalem Zickzack und wenn die Nahtzugaben sich einrollen oder sonstwie blöd ausehen, versäubere ich sie zusammengefasst mit dem Trikotstich (genähter Zickzack) - breiten normalen Zickzack macht die Pfaff nicht so schön.

Den Dreifachgeradstich vermeide ich, weil der sehr langsam zu nähen ist und vor allem kaum aufzutrennen.

 

Die Säume habe ich mit der Zwillingsnadel und gelockerter Unterfadenspannung genäht, das wurde bei vielen Jerseys prima.

Bei Lycrajersey reicht aber die Dehnbarkeit der Naht nicht und bei sehr dünnen, weichen Jerseys gibt es leicht "Würstchen".

Ich mag die Schlichtheit der doppelten Steppnaht (da geht es mir nicht ums "industrielle Finish") - Zierstiche u.ä. sind so gar nicht meins.

Ich würde auch nie die Rückseite der Covernaht nach aussen nehmen, weil mir das einfach nicht gefällt.

Inzwischen habe ich schon viele Jahre lang sowohl eine Overlock als auch eine Cover. Die Zwillingsnadel benutze ich daher gar nicht mehr und i.a. nähe ich Jerseys mit der Overlock.

Ausnahmen:

  1. BHs
  2. Jerseys, die mit sehr dünnen Nadeln genäht werden wollen
  3. schwierige Stellen wie eckige Einsätze u.ä.

Da kommt dann wieder die Pfaff mit IDT zum Zuge.

Ich habe seit einigen Jahren auch eine Bernina 530; Jersey und Dehnbares sind aber nicht ihre Spezialität. Es geht, seitdem ich begriffen habe, dass ich den Nähfussdruck dafür fast auf Null stellen muss (unter 10), aber mit der Pfaff geht es besser.

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vor 46 Minuten schrieb PiNord:

Coverlock - nicht mit doppeltem O - ist eine Kombimaschine aus Coverstitch und Overlock, aber das haben noch nicht mal alle Händler begriffen 😉)

Wenn dann kein Kombigerät, sondern nur eine Maschine die covert, weil meine Ovi ist noch Tip Top.

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Ich hatte mal 'ne Coverlock  - war nett. Die Coverfunktion hab ich in 20 Jahren so ungefähr 10 mal genutzt?

Ist glatter, als Zwillingsnaht, in guter Breite für typisch T-Shirt zu haben - und nicht mein Ding.

 

Ovi hab ich - und nutz sie gezielt zum versäubern.

:o und um Jersey-Shirts quick & dirty runterzurasseln. (Manchmal muss es einfach schnell gehen. Und da Jersey-Shirts bei mir eh Arbeitsklamotte zum verschleißen sind: Kriegen die auch keine allzu hochwertige Verarbeitung)

Säumen tu ich dann... mal mit 'nem Zierstich (Elli hat so einige, auch gut elastische), oder genähtem Zickzack.

 

Für Jerseys in "schön", BHs, Badeanzüge...  Nähmaschine.

je nach Naht und Einsatzzweck: Geradnaht ohne Schnickschnack, Zickzack (der normale, in Stichbreite und -länge  dem jeweiligen Zweck angepasst), genähter Zickzack (auch der ist variabel, wenn auch weniger als der einfache).

Den Sägezahn eher mal für elasthanhaltige Webstoffe, wenn's die Naht an der Stelle braucht.

 

Den Dreifach-Geradstich für die belastete Ponaht an Hosen.... Webstoffhosen!

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Sägezahnstich und entsprechender Fussdruck, sofern einstellbar an der Maschine.

Bei mir leiert da auch nix aus.

 

Längerer Geradstich, wenn ich keine Lust auf ZZ habe. Meist bei schwereren Stoffen wie Romanit oder festeren Sweats oder Fleece. Bei mir reißt da nix.

Nur bei Viskosejersey, warum auch immer, habe ich ab und an die Herausforderung, daß es bei Geradstich reißt.

Da nähe ich inzwischen ZZ, Sägezahn. Liegt vermutlich an dem Gewicht der Viskosejerseys.

 

Säume entweder mit längerem Geradstich und manchmal, als Stilelement, nähe ich mit dem einfachen Geradstich auch mehrmals die Naht, oder den unterbrochenen ZZ, oder wenn ich etwas spezielles möchte, einen Zierstich, der zu meinen Vorstellungen passt. Das kann dann schon mal der sog Wabenstich oder oder Overlockstich der Nähmaschine sein. Hatte ich alles hier schon einige Male in meinen WiPs gezeigt :)

 

Ich hatte mir damals unter Craftsy den Kurs der Tilton Schwestern zum Thema "The Ultimate T-Shirt: Fitting & Construction" gegönnt und die beiden haben das komplette Shirt mit der Nähmaschine genäht und dort Tipps gegeben.

Seit dem sehe ich die Overlock für Jersey entspannt.

 

Overlock nutze ich tatsächlich meist nur zum Versäubern von Webstoffen, die ausfransen oder wenn die Nähmaschine in der Wartung ist und ich meine dringend etwas nähen zu müssen :D

 

 

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@lea, Du hattest in einem anderen Thread mal geschrieben, dass Du die Einstellungen des Sägezahnstichs Deiner Bernina variierst, er anschließend fast wie Geradstich aussieht und sehr dehnbar bleibt. Ich habe die Aurora 430 und konnte mit meiner Maschine bei Versuchen bisher nur unbefriedigende Ergebnisse erreichen. Jetzt würde ich es gerne mit Deinen Einstellungen versuchen. Auf welche Werte änderst Du den voreingestellten Stich?

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Posted (edited)
vor 25 Minuten schrieb Quälgeist:

Ich hatte mir damals unter Craftsy den Kurs der Tilton Schwestern zum Thema "The Ultimate T-Shirt: Fitting & Construction" gegönnt und die beiden haben das komplette Shirt mit der Nähmaschine genäht und dort Tipps gegeben.

... den Kurs hab ich auch gesehen.

... und bin froh, dass es Menschen gibt, deren Kompetenz nicht in Zweifel zu ziehen ist, die meine Meinung bestätigen, dass das Standard-Shirt ohne besondere Belastungen mit Geradstich und i.d.R. mit Universalnadel genäht werden kann 😉.

 

Kindershirts für die Enkel nähe ich allerdings mit der Overlock und säume sie mit der Cover ...

Edited by PiNord
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Also, es soll hier ja um Tipps mit der Nähmaschine gehen und nicht um Overlock und Covermaschinen.

Bei einem Kurs in der Nähe von Lüneburg lernte ich elastisches Nähgarn kennen, und zwar von Alterfil. (Das elastische Garn anderer Hersteller funktioniert bestimmt genauso gut.) Mit diesem Garn nähe ich Shirts im Geradstich. Der Vorteil ist, dass ich dann für weichen Jersey die Geradstichplatte nehmen kann und nichts gefressen wird. Reste von Soluvlies habe ich aber auch immer parat für schwierige Stellen.

Ohne elastisches Nähgarn stelle ich an der Nähmaschine Zickzack mit Lange 3 und Breite 1 ein.

Obwohl ich die Babylock Evolve griffbereit habe, nähe ich mit der Overlockfunktion nur noch Kindershirts. Coversäume allerdings liebe ich.

LG

Inge

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Coversäume sind mir nicht wichtig,  es darf nach handgenähtem Design aussehen.

 

Ich habe seit 2009 eine Cover, und 2020 nach der neuen Nähmaschine habe ich die endgültig weggestellt. Sie funktionierte  nicht so gut und es ging mit ihr weder schneller noch besser als mit der neuen Nähmaschine.

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@Minga Danke für den Tipp für die Kombi elastisches Garn + Geradstichplatte! Das werde ich im Hinterkopf behalten. Mit elastischem Garn habe ich bisher nur sehr vereinzelt genäht (Steppnähte an der Wanderhose, wo ich keinen Zierstich wollte).

 

Nochmal für mich: Die Coverstitch bzw. gleiche Funktion an der Coverlock ist also speziell für Steppnähte an elastischen Stoffen gedacht? Zusammennähen kann/tut man damit nicht?

Weiches Bauschgarn für Sportkleidung etc. ist vermutlich auch extra fürs Covern da und hat in der Nähmaschine nichts zu suchen?

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vor 1 Minute schrieb Quietscheente:

Zusammennähen kann/tut man damit nicht?

Doch. mit dem Kettenstich (eine Nadel). Meine erste Cover (bzw. Kombi) habe ich mir genau genommen wegen diesen Stichs gekauft -der ist prima für die Nähte in längselastischen Hosen.

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vor 39 Minuten schrieb Gypsy-Sun:

Du hattest in einem anderen Thread mal geschrieben, dass Du die Einstellungen des Sägezahnstichs Deiner Bernina variierst,

Wann habe ich das denn geschrieben? Dann könnte ichmal in meinem "Logbuch" nachsehen, ob ich das notiert habe.

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Meine Mutter näht die Säume von Shirts aus Viskosejersey mit der Zwillingsnadel  aber mit dem 3-fach Geradstich (und ggf.  dem Doppelttransporteur).  Hält bombenfest und bleibt elastisch. 
Meine Janome macht da fast immer Wellen, auch wenn der Nähfussdruck fast 0 ist. Daher liebe ich meine Cover und Overlock. 
 

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Ich nähe auch mit der Coverlock zusammen. Der Kettenstich ist dafür wunderbar geeignet. Er hat den Vorteil, dass er sich ratzfatz aufziehen lässt, falls nötig. Und die Nähte lassen sich schön ausbügeln. Das geht mit Overlocknähten nicht so schön. Außerdem verwende ich ihn gerne für Ziernähte. Mit schönem Garn kann man damit gute Effekte erzielen.

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vor 6 Stunden schrieb lea:

Wann habe ich das denn geschrieben? Dann könnte ichmal in meinem "Logbuch" nachsehen, ob ich das notiert habe.

 

Das hattest Du mal allgemein im Zusammenhang mit dehnbaren Nähten geschrieben (Sporttights?). Es müsste ein Thread von
@Schnipps oder  @Quälgeist gewesen sein. Leider finde ich ihn nicht mehr.

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Ja, könnte bei meinen letzten Tights gewesen sein.

Leider habe ich keine Einstellungen notiert (Schlamperei!). Ich nehme aber an, dass das auch vom jeweilgen Stoff abhängt, also einfach mal rumspielen mit Breite und Länge (und Nähfussdruck!).

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Ich besitze eine Overlock, nutze sie aber nie (und frage mich, warum ich die nicht schon vor 8 Jahren weiterverkauft habe ...). Elastische Stoffe nähe ich überwiegend mit Geradstich - funktioniert bei Längsnähten bestens! Quernähte nähe ich mit schmalem Zickzack, ggf. auch dem Blitzstich, wenn es sehr haltbar sein soll.

 

Für Säume nutze ich meist Zickzack, manchmal nach Lust und Laune Zierstiche o.ä. Der bei Facebook-Userinnen äußerst beliebte Fake-Overlock kommt bei mir dagegen fast nie zum Einsatz (manchmal nehme ich ihn, um Belegen einen schöneren Abschluss zu geben).

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vor einer Stunde schrieb lea:

Ja, könnte bei meinen letzten Tights gewesen sein.

Leider habe ich keine Einstellungen notiert (Schlamperei!). Ich nehme aber an, dass das auch vom jeweilgen Stoff abhängt, also einfach mal rumspielen mit Breite und Länge (und Nähfussdruck!).

 

Okay, danke.

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Bei elastischen Säumen mit der Näma (ohne Nähfußdruckverstell Möglichkeit), klebe ich einen schmalen Streifen Solufix auf den Bereich der Naht. Der Stoff wird nicht ausgedeht und die Stiche werden akkurat genäht. Danach den Saum auswaschen.

Gruß Myrin

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