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Nähen für den Winter. Nähprojekte wenn es draußen UND drinnen kalt wird!?


ickemixe
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@KiraMG, @fusselmieze und @Nera: vielen Dank für die Erklärungen, so genau hatte ich mich bisher nicht damit beschäftigt. Ich kannte nur die Einspeisvariante.

 

Zum Vorbereiten auf kalte Zeiten: man kann auch Teppiche an die Wände hängen zu Wärmen, oder Patchworkdecken, bzw. Wandbehänge. Wenn das eigene Bett an der Wand steht ist das wirklich kuschelig. 

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Solar mit Batterie ist halt deutlich teurer, aber seit es Lithium gibt, wie Nera auch schrieb, schon besser als Blei. (Unter Umweltaspekten sind die Batterien jetzt auch nicht umweltfreundlich.) Theoretisch wäre es auch möglich, z.B. sein E-Auto (wenn man eines hat) als Speicher zu nutzen und den Strom von da bei Bedarf einzuspeisen, aber dann kann man das Auto nicht nutzen...

 

Bislang war es so, dass Solar eher ein finanzieller und ein umweltaspekt war, daher wird mit Batterie nicht standardmäßig angeboten, weil es wenig nachgefragt wurde. (Siehe oben, teuer.) Und wem es um Autarkie ging, der hat in der Regel nachgefragt. (Finanziell rentabel war die Batterie wohl in der Regel eher nicht.)

 

Das mag sich jetzt ändern.

 

Aber angesichts der Lieferzeiten und dem deutschen Steckdosenhickhack bei den "Balkonkraftwerken" (bis 600W) dürften das keine Lösungen für den kommenden Winter sein.

 

Warme Sachen nähen ist da nützlicher.

 

(Und jetzt schon Strom und Wärme sparen, denn alles Gas was wir jetzt nicht verbrauchen, kann gespeichert werden. Also die Klimaanlage aus zu lassen ist trotzdem eine gute Idee.)

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vor 2 Stunden schrieb froggy:

Zum Vorbereiten auf kalte Zeiten: man kann auch Teppiche an die Wände hängen zu Wärmen, oder Patchworkdecken, bzw. Wandbehänge. Wenn das eigene Bett an der Wand steht ist das wirklich kuschelig. 

An unseren Außenwänden würde ich das nicht machen. Sobald in unserem Haus  etwas zu dicht an diesen Wänden ohne Luft dazwischen steht, kann es schnell anfangen zu schimmeln. Nicht überall eine gute Lösung, leider.

Ich würde das sofort machen.

 

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vor 47 Minuten schrieb Floriane-Lilian:

Nicht überall eine gute Lösung, leider.

 

Nun ja, das war der Grund, warum sie in den Burgen Teppiche an die Wände gehängt haben.

 

Quilts sind vielleicht zu dicht. Aber generell sollte sich schon was machen lassen. Man kann es ja auch mit mehr Abstand zur Wand hängen.

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vor 3 Stunden schrieb froggy:

Wenn das eigene Bett an der Wand steht ist das wirklich kuschelig. 

 

wäre vielleicht auch Kork eine Alternative?

ich meine so eine dünne Korkschicht von der Rolle, aufgezogen auf ein ein dünnes Holzbrett. Ich hab das in beiden Wohnungen, sowohl bei mir (da schlaf ich direkt an der Hauswand zur Terasse) und bei meinem Freund (Hauswand zum Gang)

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Zwar sind wir hier im Bereich Nähprojekte und das Thema lautet 

Nähen für den Winter. Nähprojekte wenn es draußen UND drinnen kalt wird!?

aber ich habe inzwischen mit dem Stricken wärmender Pullover begonnen, dicke Socken gibt es schon einige im Schrank.

Die Wohnungstür wird aber auch beizeiten noch mit einem zugluftstoppenden Vorhang versehen, Patchwork ist da eine gute Idee, mal sehen wie sich das realisieren lässt :kratzen:

 

 

 

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Stricken, Häkeln, Frickeln und Basteln passen auch dazu, Nixe ;)

Ich stocke auf jeden Fall noch (Wand)Teppiche auf.

Zur Weihnachtsbeleuchtung: Die LED-Lichter(ketten) verbrauchen wirklich wenig, ich würde nicht darauf verzichten, wenn es euch so viel bedeutet und gut für Herz und Seele ist. (Habe schon vor einigen Jahren sämtliche Beleuchtung auf LED umgestellt)  Dann lieber an anderer Stelle mehr Zurückhaltung üben. Bügeln, saugen, fönen, Wäsche waschen ... alles energielastige Tätigkeiten, die seltener werden können ;)

 

Stromverbrauch berechnen

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Es ging ehr um die Diskussion der unterschiedlichen Energiequellen als um diverse Werkeleien, die Mensch ( Tier) und die Bude warmhalten....;)

Selbstgestrickte Socken habe ich, wie mein Auto die Winterreifen, von O bis O an. Warme Füße sind die halbe Miete...;)

Diesen Winter gibt es 2 grosse Unbekannte:

1. Wie kalt wird der Winter tatsächlich? Haben wir über einen längeren Zeitraum richtig knackige Minusgrade oder bekommen wir so einen wischiwaschi Winter um die Null Grad...?

2. Wie reichen unsere Energien....

Da ich immer "Zwischen den Jahren" am Arbeiten bin, wenn Betriebsferien sind und die Heizung gedrosselt ist, habe ich da schon ein bisschen Erfahrung sammeln können. Die Außentemperaturen und Sonnenschein machen einen großen Unterschied...den Heizlüfter habe ich schnell verbannt, davon bekomme ich Kopfweh...

Also, meine persönliche Kleiderempfehlung:

  • Wollsocken (4 fädig reicht mir), ungefütterte (Winter-) Stiefel ( in gefütterten habe ich immer kalte Füße)
  • Jeans oder Rock mit Thermoleggings, eine Decke für über die Beine
  • Langärmileges Shirt / Bluse, Strick- oder Sweatjacke und Poncho/Decke, dünner Schal
  • Und ganz wichtig: warme / heiße Getränke

Also der klassische Zwiebelprinzip, ich kann mich noch bewegen und wenn die Sonne durchs Fenster scheint, kann ich Schicht für Schicht in die Tasche packen oder über den Stuhl hängen.

 

Was ich mir dieses Jahr trotzdem nähen werde, falls es sich nicht nur um ein paar Tage handeln sollte: einen wadenlangen Rock aus warmen Materialien und ich werde die Gelegenheit nutzen, meinen Berg an Sweatstoffen zu reduzieren, die mir bisher zu warm und zu dick waren.

Zumal unser Homeoffice im Keller ist und ich dort auch gut wärmere Kleidung gebrauchen kann.....

Stricken werde ich mir endlich das Dreitracht-Tuch, diese Anleitung wurde hier im Forum auch mal gestreut:

https://landherzen.de/2016/08/anleitung-trachtentuch-dreieckstuch-a-la-dreitracht

Material liegt dafür auch schon länger bereit....

Ansonsten hoffe ich mal, daß alles nicht so schlimm wird...

Unsere liebste Decke zum Einkuscheln auf dem Sofa: aus Sockenwollresten gehäkelte Stäbchen....

 

 

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vor 10 Minuten schrieb Rehleins:

( in gefütterten habe ich immer kalte Füße)

 

Dann sind sie zu klein. (Oder das Futter taugt nichts.)

 

Gefüttert mit Wollsocken braucht man meist eine halbe bis eine Nummer größer. 

 

Wobei Birkenstockpantoffel (unten Kork, oben Leder, nicht das Ersatzmaterial) und dann Baumwollsöckchen und darüber Wollsocken aus kuscheliger (deswegen leider nicht so haltbarer) Naturwolle einen auch verdammt weit bringen. Damit bin ich mehrere Winter bei Eis und dünner Schneedecke (wenn die Schneedecke noch nicht runtergelaufen ist, taugt das Konzept nicht, weil man sonst irgendwann nasse Fersen hat) und deutlichen Minusgraden (bis -10°C) rumgelaufen. Und ich bin sonst ein Kandidat für kalte Füße und ziehe meine Socken so ab 27°C vielleicht mal aus.

 

Schaftstiefel sind auch gut. Und... Leder. Totes Tier. Kein veganes Leder oder Kunstleder.

 

(Wobei mir da gerade einfällt... im Keller hängen noch zwei geerbte Pelzjacken. Die passen mir zwar nicht, aber zum Zudecken dürften sie im Notfall geeignet sein. Ja, ist unanständig, macht man nicht mehr, aber es gibt einen Grund, warum die Menschheit das Gerben von Leder und die Verarbeitung von Pelzen in kalten Gegenden entdeckt hat und nicht mit Bastjacken rumlief.)

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@Topcat das geht bestimmt auch, Kork isoliert ja gut. Das hätte den Vorteil, dass es nicht so einstaubt wie Decken oder Teppiche. @Floriane-Lilian die Wandbehänge kann man auch abhängen und nur zum Schlafen aufhängen, das schimmelt dann ziemlich sicher nicht. Schimmel ist wirklich ein fieses Problem. 

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Ich les mal interessiert mit, Energie sparen ist ja immer gut. Das mit dem extra dick drinnen anziehen ist bei mir leider immer dran gescheitert, daß ich trotz frieren schwitzen kann und dann wird es kalt, eklig und umständlich wenn ich mir zig Schichten ausziehen muss. :/

Merino wird ja leider wahnsinnig gern von Motten gefressen, da weiß ich echt nicht ob ich da noch mal rein investier.

@nowak Finde die Pelze die schon da sind sollten auch genutzt werden. Zumindest zu Hause oder nicht sichtbar getragen. Muss mal meine Mutter fragen ob wir da noch irgendwas haben.

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Ja, Motten mögen Merino.

 

Die fressen aus einer gestreiften Mütze dann auch die Merino-Streifen raus. :silly:

 

Aber auch gegen Kleidermotten kann man sich erfolgreich zur Wehr setzen. Sonst hätte ich hier ein großes Problem. Hier ist viel Wolle.

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Posted (edited)

@Lu_Honeychurch Das Problem habe ich phasenweise (Hitzewallungen) leider auch. Zumindest bei der ersten, hautnahen Zwiebelschicht muss ich darauf achten, dass es nicht klamm wird. Gute Funktionskleidung oder Selbstgenähtes z.B. aus Leinen helfen da weiter.

@nowak Und wenn schon, ist doch besser, das bereits tote Tier wenigstens sinnvoll einzusetzen. Wenn die Pelzmäntel nur vor sich hin altern, ist auch keinem geholfen ;)

Habe noch passende Reststücke aus Teddy und Leder, vielleicht versuche ich mich mal an Hausschuhen.

Edited by ickemixe
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vor 43 Minuten schrieb ickemixe:

 

Habe noch passende Reststücke aus Teddy und Leder, vielleicht versuche ich mich mal an Hausschuhen.

Ich habe das schon mal versucht, war aber nicht so der Renner....die Sohle war mir zu dünn, die Füße deshalb kalt...und meine Enkelkinder haben sie schlecht angezogen bekommen und links und rechts weggelatscht...(war aber ein anderes Schnittmuster)

Als Socken auf der Couch ging es...

Mein Favorit sind eindeutig echte Lammfellhausschuhe mit dicken Sohlen vom Discounter. 

 

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Posted (edited)

Ja, so wirklich Sinn macht das nicht, es wäre eher ein Experiment. Habe gerade in den Kommentaren (bei pattydoo) gelesen, dass es mit der Passform ziemlich hapert. Also doch lieber gute Lammfell-Hausschuhe kaufen und die Reststücke für etwas anderes nutzen. ;)

Edited by ickemixe
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Als jemand, der schon jahrelang in einem Büro in einem historischen Gebäude arbeitet, wo es immer schon nur zwei Zustände gibt (unerträglich heiß bzw. eiskalt), kann ich Armstulpen bzw. Handschuhe, wo die Finger frei bleiben, sehr empfehlen. Sie sollten nur nicht zu dick sein, sonst wird das tippen damit seltsam.

Generell empfehle ich bei Stricksachen, echte wolle zu verwenden, das hält tatsächlich viel besser warm als irgendwelche Poly-Tierchen. 

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Antigone, guter Tipp, Danke! Möchte meine Bewegungsfreiheit und Flexibilität am kalten Arbeitsplatz beibehalten können. Wie ein Michelin-Männchen verpackt, lässt es sich nicht wirklich gut tippen, sitzen oder aufstehen ;) 

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vor 31 Minuten schrieb Antigone33:

Als jemand, der schon jahrelang in einem Büro in einem historischen Gebäude arbeitet, wo es immer schon nur zwei Zustände gibt (unerträglich heiß bzw. eiskalt), kann ich Armstulpen bzw. Handschuhe, wo die Finger frei bleiben, sehr empfehlen. Sie sollten nur nicht zu dick sein, sonst wird das tippen damit seltsam.

Generell empfehle ich bei Stricksachen, echte wolle zu verwenden, das hält tatsächlich viel besser warm als irgendwelche Poly-Tierchen. 

 

Strickst du oder nähst du?

Ich hatte mal fürs Büro welche gestrickt aus Baumwolle mit Poly und Elasthan (wegen Wollallergie), aber die waren komisch und ich habe sie wieder aufgetrennt, weil ich nach einem Winter umgesetzt wurde in ein Büro mit Sonnen-Einstrahlung.

Für den kommenden Winter möchte ich in jedem Fall wieder welche machen und suche Tipps. Lieber würde ich nähen, Sweat-Stücke habe ich viele (Baumwolle mit Poly)

 

LG Rita

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@3kids , ich denke, Baumwolle ist da generell nicht so gut geeignet, da sie zu wenig wärmt.

Wie wäre es mit einem guten, dehnbaren Fleece (z.B. P-Stretch-Fleece; aussen glatt, innen kurzhariger Fleece)?

Falls Du Seide verträgst, wäre das natürlich auch super. Allerdings sind die Seidenjerseys i.a. recht fein und dünn. Vielleicht dann doch stricken?

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vor 2 Stunden schrieb ickemixe:

Wenn die Pelzmäntel nur vor sich hin altern, ist auch keinem geholfen

Ja, und was tun mit den toten Viechern?

Weste, Mütze..... so kalt wirds bei uns nicht.

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vor 4 Stunden schrieb jadyn:

Mein Favorit sind eindeutig echte Lammfellhausschuhe mit dicken Sohlen

Ja, das ist cool, äh, wärmend. Wir haben sogar das Glück, einen Gerber vor Ort zu haben, dann muss ich nicht zum Discounter dafür :)

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