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Pfaff Hobbylock 788 verstellte Nadelstange


Mabami
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Hallo Nähfreunde und Maschinenflüsterer josef,

 

ich nähe seit einer Ewigkeit mit der Hobbylock 788, es gab nie Probleme und ich war immer sehr zufrieden. Habe jetzt aber bereits zum 3. Mal innerhalb von 2 Jahren Probleme mit der verstellten Nadelstange. Bei 2 Mal Pfaff-Service habe ich insgesamt 220.- Euro bezahlt. Letzte Reparatur ist noch kein Jahr her und ich bin nicht Krösus.  Beim Stöbern im Forum bin ich über Deine Tipps zum Einstellen der Nadelstange vom 29.08.2013 gestolpert. Anfrage kam damals von "tapferes". Ich habe versucht, anhand des dort Gelesenen, das Problem in den Griff zu kriegen, hat aber leider nicht geklappt. Gemäß den Anweisungen von josef habe ich 4 Fotos gemacht.

Darf ich Euch herzlich bitten, mir zu sagen, was ich tun muss, um die Maschine wieder zum Laufen zu bekommen?

Die Nadelstange ist so verstellt, dass sich die Nadeln in ihrer tiefsten Stellung mit dem linken Greifer ins Gehege kommen.

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.

 

Liebe Grüße

Mabami

 

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Hallo ich hatte mal das Problem daß die Nadelstange nach oben gerutscht ist. Haben auch hier im Forum Hilfe gefunden.

Habe mir  den Beitrag aufgehoben,  ist von Nähspule 18.8.2012.:

Man muß die Verkleidung abschrauben wo die Beleuchtung ist. Dann muss man das verbleibende Teil bissl nach vorne drücken und dann kann man das Loch/die Schraube für die Nadelstangenfixierung sehen. Die Schraube lasst sich aber nur in der höchsten Stellung fixieren sonst ist sie nicht zu sehen, da sie mit der Nadelstange konform geht

Mein Mann hat die Maschine wieder repariert bekommen war aber nicht einfach. 

Gruß Marihel

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Hallo,

vor 13 Minuten schrieb marihel:

Hallo ich hatte mal das Problem daß die Nadelstange nach oben gerutscht ist

auf dem ersten Foto sieht es hier aber eher so aus, als wäre die Nadelstange etwas zu tief - oder der Untergreifer geht nicht weit genug nach links.

 

Gruß

Detlef

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als erstes mal das Axialspiel des Untergreiferarms prüfen =

am Arm vorne an der Achse ziehen und drücken; es darf dabei kein Spiel spürbar sein;

danach beide Greiferspitzen nach einem evtl. entstandenem Grat prüfen;

dann den Obergreifer auf den Begegnungspunkt mit der rechten Nadel so positionieren, dass (bei richtiger Einstellung) und bei horizontalem Blick durch das Obergreiferöhr nach hinten die Spitze der rechten Nadel im Greiferöhrzu sehen ist;

was aber auf allen Bildern fehlt, ist ein 90 Grad Blick von links auf den Abstand von beiden Nadeln zum Untergreifer

-beim Vorbeifahren hinter beiden Nadeln-; idealerweise sollte dieser Abstand von nahezu null bis maximal 1/10 mm betragen;

dann auch noch den Abstand und Zeitpunkt des Obergreifers im Auftauchpunkt hinter dem Untergreifer prüfen;

das Auftauchen sollte möglichst nah zur Aussparung hinter der Untergreiferspitze stattfinden und max. 0,5 mm betragen, keinesfalls jedoch mehr...

Edited by jettaweg
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habe noch was gefunden (s Näfüßle vom 6.8.2012) :

Dreh am Handrad in normale Drehrichtung. Wenn der Untergreifer sich nach rechts bewegt und mit seinem Greiferöhr hinter der rechten Nadel  steht, dann sollte sich das Greiferöhr mit dem Nadelöhr der rechten Nadel decken.

Das ist so eine Pi-mal-Daumen-Einstellung (Überprüfung). Wenn nicht, bring deine Nadelstange in diese Position. Die erste Einstellung bei diesen Maschinen ist immer der Nadelstangenhöhe.

Vielleicht konnte ich damit helfen und Gruß

marihel

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Hallo det,

 

vielen Dank für Deine Antwort.

Anbei ein Foto von Untergreifer und Obergreifer im linken Umkehrpunkt.

Auffällig: Kurz vor Erreichen des linken Umkehrpunktes schrappt der Untergreifer leicht an der linken Nadel vorbei.

Ich hoffe, diese Angabe hilft Dir weiter.

Gruß

Mabami

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Hallo marihel,

vielen Dank für Deine Tipps. Das mit dem Abmontieren habe ich schon erledigt.

Komme auch an die Schraube der Nadelstange, aber wenn ich die Einstellung wie von Dir und sNähfüßle empfohlen vornehme, schrappt die Untergreiferspitze trotzdem ganz ganz leicht an der linken Nadel vorbei. Ober- und Untergreifer haben  keinen Grat und sehen nicht verbogen aus. Werde weiter an der Feinjustierung rumprobieren und berichten.

Gruß

Mabami

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Hallo jettaweg,

herzlichen Dank für die vielen Lösungsansätze. Bin gerade dabei, es abzuarbeiten.

Untergreiferarm hat definitiv kein Spiel und beide Greiferspitzen sind ohne Grat.

Habe den Obergreifer laut Deiner Anweisung positioniert. Bilder sind leider nicht so gut, bekomme ich trotz vieler Versuche nicht besser hin.

Der Abstand von Untergreifer zu den Nadeln ist tatsächlich Null, bzw. linke Nadel schrappt leicht an der Untergreiferspitze vorbei. Ich habe jetzt (nochmals) beide Nadeln gewechselt. Das Schrappen ist jetzt (fast)weg. Oder bilde es mir zumindest ein. Werde jetzt erstmal eine Nahtprobe machen, und dann berichten

Warnung: kann etwas dauern. Muss erst wieder einiges anschrauben und dann ganz neu einfädeln.

Gruß

Mabami

 

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naja, das leichte "vorbeischrappen" an der linken Nadel kommt durch eine minimal verdrehte Nadelstange zustande;

deshalb diese in ihrer aktuellen Position festhalten, dann deren Halteschraube vollständig (1/2 umdr.) lösen und anschliessend um so viel wieder festziehen, dass sie sich am Nadelhalter grad noch etwas drehen lässt;

anschliessend den Nadelabstand um so viel drehen, dass beide nicht mehr den UG berühren, sondern deren Abstand zum UG absolut gleich ist; sollte bei dieser Einstellung der Abstand zu den Nadeln zu gering sein, muss der Untergreiferarm axial minimal nach hinten geschoben werden -bei zu grossem Abstand gilt das natürlich auch umgekehrt (UG muss dann minimal nach vorne)

Edited by jettaweg
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...und auf dem Bild sieht es auch so aus, als ob der vordere (statische) Nadelabweiser etwas zu viel Spiel hat;

demzufolge könnte  auch das Spiel des hinteren (dynamischen) Nadelabweiser zu gering -geworden- sein,

das wiederum würde bedeuten, dass dieser (dynamische)Abweiser die Nadeln beim Eintauchen leicht  nach vorne verbiegt... dieser (dynamische) Abweiser sitzt fest auf dem Arm des UG..

das wiederum würde bedeuten, dass sich der Untergreifer auf  bzw. seine Achse nach vorn verschoben hat

(was eigentlich nur durch einen nicht 100%ig festsitzenden UG möglich wäre);

auch müsste der Schlingenhub überprüft werden = das ist der Weg, den einerseits

= der UG von seinem linken Umkehrpunkt sich nach rechts bewegt

und gleichzeitig sich die Nadelstange bzw. die linke Nadel sich um so viel aufwärts bewegt,

bis der UG ca. 1-2 mm oberhalb des/der Nadelöhrs/e vorbeifährt und die dadurch entstandene/n Schleife/n fängt.

summa summarum = es empfiehlt sich doch schon sehr, alle Grundeinstellungen, Abstände, Timings usw. zu prüfen und ggflls. neu und vor allem in der richtigen Reihenfolge durchzuführen;

grundsätzlich hatte ich mit diesen Pfaff 786-787-788- 792 usw. und auch den weitgehend baugleichen Nachfolgern der 47XX 48XX Reihe noch nie unlösbare Probleme, diese sind alle noch richtig solide gebaut.

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Hallo jettaweg,

vielen Dank für die ausführlichen technischen Erklärungen und Tipps zur Fehlerbehebung.

Die erste Deiner obigen 2 Nachrichten konnte ich noch verstehen und habe es gleich ausprobiert. Ergebnis: das Schrappen ist weg.  Den Inhalt der 2. Nachricht vermag mein Hirn jedoch um diese Uhrzeit auch nach 3 Mal Lesen nicht mehr verarbeiten. Deshalb werde ich es morgen nochmals in Angriff nehmen. Brauche bei technischen Dingen immer etwas länger, lasse mich aber davon nicht abschrecken.

Gruß

Mabami

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Als erstes würde ich mal den Nadelschutz vom Untergreifer abbauen, oft sieht man erst dann, was wirklich Sache ist. ;) 

Dann richtet man die Drehung der Nadelstange aus und hofft, daß die Höhe sich dabei nicht vestellt und halbwegs paßt.

Ohne korrekte Einstellung für den Schlingenhub, wird man die Maschine vermutlich eher nicht zum sauberen Laufen kriegen können. 1-2mm sind dabei in etwa eine Tankerlänge plus zwei Fußballfelder. Den Wert dazu habe ich leider nicht mehr im Kopf.

 

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Hallo jettaweg und peterle,

kurzer Zwischenbericht: gestern Abend hatte ich durch viel Rumprobieren alles so eingestellt bekommen, dass die Maschine ohne blöde Geräusche eine schöne Naht gezaubert hat. Hatte dann keinen Nerv mehr zum Zusammenbauen. Nachdem ich das heute Nachmittag gemacht habe und nähen wollte, war nach Kurzem das gleiche Problem wieder da, nur extremer.

Also wieder auseinandergebaut und meinen Männe um Rat gefragt. Die Madenschraube mit Feingewinde, welche die Nadelstange justiert ist wohl nicht in Ordnung, bzw. hält die Stange nicht genug fest. Ich werde jetzt eine neue Schraube besorgen und dann das ganze nochmal einzustellen probieren.

Gruß

Mabami

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Das Problem ist nicht die Schraube, sondern die Stange und das zu fest ziehen der Schraube. Du wirst in der Nadelstange vermutlich eine beträchtliche Delle finden.

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Posted (edited)

so siehts wohl aus, wie peterle das beschreibt;

in solchen Fällen tausche ich die Halteschraube gegen eine andere mit anderem Sitz aus... es gibt da afair dreierlei Typen

= mit einer Spitze, mit einem ( angefasten) Plansitz- oder einem (ebenfalls angefasten) Ringsitz...:bier:

Edited by jettaweg
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wie ist der Nadelhater mit der Nadelstange fixiert ?

Ist er angeschraubt, ist er mit einem Hohlspannstift fixiert, ist er evtl. noch zusätzlich eingeklebt ?

Nadelstangen habe ich im Überfluss da...

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- einmal verdellt - dem kaum etwas entgegenzusetzen hat. 

eine andere Lösung könnte es sein, die -ausgebaute- Nadelstange -natürlich nur im Klemmbereich- um 1/10 mmm abzudrehen.... oooder... ?

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Am 1.5.2022 um 19:10 schrieb jettaweg:

wie ist der Nadelhater mit der Nadelstange fixiert ?

Ist er angeschraubt, ist er mit einem Hohlspannstift fixiert, ist er evtl. noch zusätzlich eingeklebt ?

Nadelstangen habe ich im Überfluss da...

 

AFAIR ist der geklebt und verstiftet.

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Am 1.5.2022 um 19:14 schrieb jettaweg:

eine andere Lösung könnte es sein, die -ausgebaute- Nadelstange -natürlich nur im Klemmbereich- um 1/10 mmm abzudrehen.... oooder... ?

 

Ich verstehe die Idee dahinter leider nicht. Magst Du mir die erklären?

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Wir reden da vermutlich aneinander vorbei - die Nadelstangen sind hohl und manchmal weich. Schraubt man die kräftig fest, dann dellt man sie ein und das ganze Rohr verformt sich. Das sind keine Eindrücke wie bei einer stabilen Stange/Achse, die Schrauben dort sonst gerne hinterlassen. 

 

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