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Bernina 790 Plus tot?


sikibo
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vor einer Stunde schrieb rotschopf5:

@sikibo Ich drück die Daumen, daß Du sie schnell wieder bekommst.

 

Danke. Die Händlerin meinte, dass die Reparaturen bei Bernina nicht so ewig dauern würden. Sie rechnet mit drei Wochen. 

Bin gespannt. 

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Tatsächlich hatte ich bei einer 740er einen Ausfall der 5V Betriebsspannung wegen eines defekten DC-DC Wandlers auf der Hauptplatine, der genau zu einem solchen Fehlerbild führte.

Das Nählicht blitzt beim Einschalten normalerweise (zumindest bei 740 und 770) ja kurz auf, bei der betroffenen Maschine ging es beim Einschalten dauerhaft an. Das war's. Sonst nix.

 

Ich gehe nicht davon aus, dass die Fachwerkstatt von Bernina mit Schaltplänen (ich meine nicht die üblichen Service Unterlagen) versorgt wird, es bleibt also nur der Austausch der Platine. Deren Preis spielt innerhalb der Garantie (zum Glück) ja keine Rolle.

 

Ich sehe übrigens keinen Grund, weshalb längeres Trennen vom Netz, also mehr als 30 Sekunden, etwas besonderes bewirken könnte. Die ggf. gemachten Einstellungen werden in Bauteilen gespeichert (Flash, EEProm), die für den Erhalt der Daten keine Spannung benötigen. Es wird sich also auch nach Stunden nichts ändern.

 

Auch ein "runterfahren" gibt es nicht, denn der Netzschalter trennt die Maschine unmittelbar vom Netz.

 

 

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vor 15 Minuten schrieb Berninafan:

Das Nählicht blitzt beim Einschalten normalerweise (zumindest bei 740 und 770) ja kurz auf, bei der betroffenen Maschine ging es beim Einschalten dauerhaft an. Das war's. Sonst nix.

 

Genau so. 

Die Maschine wird am Mittwoch abgeholt und geht dann zu Bernina nach Appenweier. 

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Am 19.3.2022 um 18:59 schrieb sikibo:

Ich habe mal die Abdeckung am Kopf entfernt und meine einen Hauch von verkokelt wahrzunehmen 😬

 

Du liegst vermutlich richtig. Diese kleine Spule (im roten Kreis auf dem Bild) hat in meinem Fall den "elektrischen" Geruch verursacht ... Daran war ich allerdings selber Schuld.

 

Ich überlege gerade, wie man die 5 Volt Betriebsspannung von Außen überlasten könnte.

Da fallen mir spontan nur die USB Anschlüsse ein. Also USB-Stick oder PC / WLAN-Adapter.

 

IMG_1784[1].jpg

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Posted (edited)
vor 7 Stunden schrieb Berninafan:

Ich überlege gerade, wie man die 5 Volt Betriebsspannung von Außen überlasten könnte.

Da fallen mir spontan nur die USB Anschlüsse ein. Also USB-Stick oder PC / WLAN-Adapter.

 

USB-Stick war drin, ich wollte ja sticken. Da ich einen 2 cm Streifen längs besticken wollte (im Bild der rechte braune), habe ich den Rahmen zum genauen Ausrichten mehrfach hin und her gefahren. Und plötzlich war das Licht an der Start/Stopptaste aus und es ging nichts mehr.

 

1F5B969C-5E0F-46F7-BC9E-779C3B9BF00A.jpeg

Edited by sikibo
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Posted (edited)

Ja, alle Dateien wurden angezeigt und die, die ich brauchte, war ausgewählt.

Das Ausrichten hat halt einige Versuche gebraucht, weil ich das Teil weder einspannen noch vernünftig die Schablone drauflegen konnte. Da ging nur Stick verschieben und mit Nadel runter ausprobieren.

Edited by sikibo
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Gerade eben schrieb sikibo:

Ja, alle Dateien wurden angezeigt und die, die ich brauchte, war ausgewählt.

Er meint, ob Du ihn jetzt noch am PC auslesen kannst. Nicht, dass er Schaden genommen hat. Er könnte der Auslöser gewesen sein.

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vor einer Stunde schrieb Gypsy-Sun:

Er könnte der Auslöser gewesen sein.

Richtig, das war mein Gedanke.
Leider vergesse ich immer wieder, dass meine Gedanken ohne weitere Erklärung schwer zu lesen sind. :classic_wink:
Ich werde versuchen, das zu verbessern.

Edited by Berninafan
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vor 44 Minuten schrieb Berninafan:

Richtig, das war mein Gedanke.
Leider vergesse ich immer wieder, dass meine Gedanken ohne weitere Erklärung schwer zu lesen sind. :classic_wink:
Ich werde versuchen, das zu verbessern.

 

Ich hätte gründlicher lesen sollen, du hast ja geschrieben "am PC" :o

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Kann es sein, daß der USB-Stick einen zu großen Speicher hat? Irgendwo habe ich gelesen, daß, wenn man nicht die Originalen von Bernina nimmt (und die finde ich ehrlich gesagt, unverschämt teuer), keine mit zu großer Speicherkapazität nehmen darf.

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Dabei geht es mehr um Probleme beim Lesen von großen Datenträgern. Die Rechnerarchitektur in der 7er Serie (das ist, was ich selber vor mir habe) ist durchaus als modern zu bezeichnen. Ich erwarte keine derartigen Probleme mit heutigen Maschinen. Früher konnten Rechner, auch die in Nähmaschinen, aufgrund ihrer Architektur (Adressbereich) einfach keine "riesigen" Datenträger adressieren. Also auch keine großen USB Sticks.

Ein "zu großer Speicher" kann nicht gelesen oder beschrieben werden. Einen Defekt der Maschine sollte er jedoch nicht verursachen.

 

Ich habe mich bisher noch nicht mit der Stromaufnahme der unterschiedlichen Sticks befasst, und was was die Maschine an Ihrem Steckplatz so abliefern / verkraften kann. Mir ist nicht bekannt, ob Bernina das öffentlich dokumentiert hat.

 

Normalerweise einigen sich USB Geräte mit ihren Protokollen darauf, ob sie miteinander klar kommen. Wenn ein Hersteller diese Protokolle selber schreibt - und ich zitiere aus den Firmware release notes V 39.07.12 - "Dieses Update enthält einen neuen USB host -Treiber, welcher für die reibungslose Funktionalität mit der neuen BERNINA Sticksoftware benötigt wird", dann ist natürlich alles möglich. Hier könnte übrigens der neue WiFi Connector gemeint sein.

 

Und natürlich will sich der Hersteller auch rausreden können. "Unseren Stick schon probiert? Nein? Dann können wir leider nicht weiterhelfen"

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Ich habe meine Stickdateien für die 770 auch nicht auf dem Bernina Stick, sondern auf einem Intenso... Wobei ich nicht den größten genommen habe, aber mehrere kleinere ist eh besser, wenn einer hopps geht, sind weniger Daten perdu. (Bzw. weniger, die man aus dem Backup wieder einsammeln muß.)

 

Aber bei USB-A kann eigentlich nicht so viel passieren, das Protokoll ist alt und relativ "dumm", soweit ich weiß. Das hat nicht so viele Optionen und nicht so viele Möglichkeiten was kaputt zu machen. (Zumindest nicht mit einem Stick.)

 

Im Zweifelsfall geht es nicht.

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Bei meiner B830 durften nur 2 GB große Sticks verwendet werden. Aber ich brauch so große auch gar nicht, daß ich immer nur die Datei auf dem Stick habe, die ich gerade Sticken will. Es ist ja alles auf meinem Rechner gespeichert.

 

Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob es überhaupt noch 2 GB-Sticks gibt:nix:

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vor 40 Minuten schrieb sikibo:

Jetzt isse wech. 

Ich bin gespannt, wann sie zurück kommt und werde berichten. 

Daumen sind gedrückt, dass es schnell geht und ein Garantiefall ist! :hug:

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Danke, Nixe. 

Ich gehe stark davon aus, dass das ein Garantiefall ist. Die Maschine ist im Januar zwei Jahre alt gewesen und ich habe die verlängerte Garantie. 

Und dass plötzlich die Maschine komplett lahmgelegt ist, kann wohl kein Anwenderfehler sein. Ich habe sie  jedenfalls weder fallen gelassen noch :hammer: :D

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Am 21.3.2022 um 08:53 schrieb sikibo:

Die Händlerin meinte, dass die Reparaturen bei Bernina nicht so ewig dauern würden. Sie rechnet mit drei Wochen.

Ich bewundere die Ruhe, die viele hier bewahren! Drei Wochen? Was bitte ist dann "ewig"?

 

Ich habe in den "achtzigern" und "neunzigern" unter Anderem Fersehgeräte repariert. Die waren normalerweise am nächsten Tag zurück beim Kunden. Wenn wir nicht bereits vor Ort reparieren konnten. Ansonsten gab's kostenlose Leihgeräte. Das verstehe ich unter Kundenservice vom Fachhandel.

Vom Discounter erwarte ich das natürlich nicht.

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vor 3 Minuten schrieb Berninafan:

Ich habe in den "achtzigern" und "neunzigern" unter Anderem Fersehgeräte repariert. Die waren normalerweise am nächsten Tag zurück beim Kunden. Wenn wir nicht bereits vor Ort reparieren konnten. Ansonsten gab's kostenlose Leihgeräte. Das verstehe ich unter Kundenservice vom Fachhandel.

Wie waren die Margen bei den Fernsehgeräten in den 1980/90er Jahren und wie sind die Margen heute bei Nähmaschinen?
 

Ein Bekannter erzählte mir mal, dass sie damals bei Fernsehern 100% aufgeschlagen haben. Also Einkaufspreis 1.000 DM und Verkaufspreis 2.000 DM oder so. Ob das in den 1970er Jahren oder später war weiß ich nicht mehr.

 

Ich vermute mal, dass die Spannen heute eher kleiner geworden sind und außerdem die Kundschaft viel flexibler.

Welcher Kunde ist denn heute noch bereit, für guten Service - den man im Idealfall ja nie braucht, weil man ein hochwertiges Markengerät kauft - einen entsprechenden Aufpreis zu zahlen?

Und damit meine ich nicht 5 %, sondern eher 20-30% Aufschlag zum billigsten Internetpreis.

 

Sorry für OT

 

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Oh, nur drei Wochen :razz:? Mein Maschinenleibarzt braucht gut und gerne schon mal 2 - 3 Monate. Er kann ja auch nicht mehr als arbeiten. Und wenn ein Nähmaschinenmechaniker meine Maschine schon morgen fertig hätte, wäre ich wohl sehr skeptisch, warum er schon Zeit hatte. Mir hat mal ein Handwerker gesagt: Wenn ein Handwerker sofort Zeit hat, soll man vorsichtig sein. Es hat einen Grund, warum er in der heutigen Zeit sofort Zeit hat:wink:.

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