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Gibt es noch Flachbettmaschinen?


DF3
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Hallo zusammen,

 

ich muss gleich vorausschicken, dass ich selbst vom Nähen so viel verstehe wie die sprichwörtliche Kuh vom Sonntag – praktisch nichts. Trotzdem befasse ich mich zur Zeit damit, weil ich im Auftrag meiner Mutter Infos sammele (die versteht ziemlich viel davon, will sich in ihrem Alter aber nicht mehr ins Internet einarbeiten). Also ist Arbeitsteilung angesagt.

 

Folgendes Situation: Vor einiger Zeit begann die 1960 gekaufte Anker RZ meiner Mutter Ausfallerscheinungen zu zeigen, ein Aufenthalt in der Fachwerkstatt brachte keine Besserung. Da ist wohl nach gut 60 Jahren intensiven Gebrauchs die Mechanik schlicht an ihre Verschleißgrenzen gekommen.

 

Nun ist es kein Problem, eine hochwertige neue Maschine zu bekommen. Meine Mutter würde da auch etwas investieren (die Anker hat seinerzeit wohl um die 600 DM gekostet, für diese Zeit kein Pappenstiel). Ein Problem ist es aber anscheinend, eine Maschine zu finden, die sich in ihren Nähtisch einbauen lässt. Die Anker ist dort mit zwei Scharnieren eingehängt und lässt sich bei Nichtgebrauch nach unten ins Innere des Tischs schwenken. Dann kommt eine Abdeckung drauf, und der Nähtisch ist ein Schreibtisch.

 

Inzwischen habe ich gelesen, dass solche Maschinen als Flachbettmaschinen bezeichnet werden. Sie haben keinen fest angebauten Sockel, sondern eine Grundplatte, unter der sich einiges an offener Mechanik befindet. In die Arbeitsposition geschwenkt, ist diese Platte in einer Ebene mit dem Tisch, man hat also reichlich Arbeitsraum rund um die Maschine.

 

Trotz intensiver Suche konnte ich keine Flachbettmaschine finden (jedenfalls keine, die ich als solche erkannt hätte). Versenkbare Maschinen mit vergleichbarer Arbeitsposition stehen heute wohl in entsprechend eingerichteten Nähtischen auf einer tiefer gelegten Trageplatte, die bei Luxustischen (z.B. von Rauschenberger) sogar wie ein Lift elektrisch absenkbar ist.

 

Kennt jemand in eurer Runde noch lieferbare Flachbettmaschinen? Einen neuen Tisch möchte meine Mutter nicht mehr kaufen.

 

Es darf allerdings keine Industriemaschine sein, denn deren Grundplatten sind größer und würden nicht in die Aussparung des Tischs passen. Ansonsten sind die Maße wohl genormt – eine Größe für Haushaltsmaschinen, eine für gewerbliche.

 

Ich bin für alle Infos und Hinweise offen und danke schon jetzt ganz herzlich dafür!

 

Grüße

Hans

 

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Nur auf die Schnelle gefragt: die Anker ist keine reine Geradstichmaschine, sondern kann auch Zickzack?

(für Schnellnäher -keine Industrie- wüßte ich 2 Fabrikate, die es ggf. gebraucht noch gibt.)

Schon an eine gebrauchte gleiche Anker gedacht?

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Hallo,

die Anker RZ ist eine Zick-Zack-Maschine oder sogar eine Automatikmaschine mit Zierstichscheiben.

 

@Hans: Ich habe ca. 20 Anker RZ auf meiner Werkbank gehabt, aber eine mit defekter Mechanik ist mir noch nie begegnet, die ist so hochwertig gemacht, ein Traum.

Lediglich die Pufferfeder im Greifertreiber (bei der grünen Variante) und die Fadenanzugsfeder brechen schon mal.

 

Was kaputt geht, ist der Motor bzw. der Entstörfilter darin. Das kann man aber beheben.

 

Ich würde mir einfach - wie fegagi schon schrieb - eine andere RZ besorgen, die gibt es immer mal wieder "zu verschenken" oder für wenig Geld bei ebay Kleinanzeigen.

 

Achja: Welche Version hast deine Mutter, die schwarze, die einfarbig grüne oder die zweifarbige (grün-elfenbein) Variante?

 

Eventuell passen auch Maschinen anderer Hersteller in den Schrank. Wenn du etwas konkretes in Aussicht hast kann ich das gerne mal bei meinen Ankerschränken probieren.

 

Gruß

Detlef

 

 

PS: Es gibt (gab?) von Janome eine moderne Flachbettmaschine für Tretantrieb, in erster Linie für die Amish People, da die ohne Strom nähen. Das Modell ist Janome 712t.

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Danke schon mal für die bisherigen Infos.

 

Es handelt sich um die zweifarbige Ausführung (grün-elfenbein). Nach dem, was ich bisher gelesen habe, müssten wohl alle Haushalts-Flachbettmaschinen in die Aussparung des Tischs passen. Bei www.naehmaschinenverzeichnis.de ist übrigens so eine Maschine abgebildet:

image.jpg

 

An ein Gebrauchtgerät desselben Modells hatte ich auch schon gedacht. Das wäre natürlich auch praktisch: Einfach austauschen und ohne Einarbeitung da weiternähen, wo man mit der alten aufgehört hat. Müsste nur gerade etwas in der Nähe sein. Die meisten Anbieter bei Ebay KAZ versenden nicht, und man kann dann sowieso aus der Ferne nicht abschätzen, was man wirklich bekommt.

 

Grüße

Hans

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vor einer Stunde schrieb DF3:

Nach dem, was ich bisher gelesen habe, müssten wohl alle Haushalts-Flachbettmaschinen in die Aussparung des Tischs passen.

Nein, dies ist nicht so.

Es gibt z.B. von Janome eine Flachbett maschine (was erstmal ja nur heisst, kein Freiarm, halt flache, grössere Nähauflagefläche), die MC 6700P. Die Maschine ist aber grösser als die "Alten", und hat auch keine Schaniere/Vorrichtung zum Anbringen an den Tisch - würde Dir also so nix helfen.

Auch sind viele moderne Maschinen oft unterschiedlich gross, und würden deswegen nicht exakt in den vorhandenen Tisch passen.

Maschinen im Tisch sind heute nicht mehr so gefragt, weil es ja doch einiges an festen Platz wegnimmt. Eine Solo-Nähmaschine kann man halt auch mal wegstellen.

 

Wenn unbedingt dieser gleiche Tisch weiter benutzt werden soll, dann würde ich mich nach dem gleichen Modell in "gut erhalten" umschauen, und eine Wellness-Kur in der Werkstatt einplanen.

 

Liebe Grüsse

Silvia

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Danke für die Korrektur. Ich sag ja, ich habe keinen Plan außer dem, was ich mir in den letzten Tagen angelesen habe ... :classic_blush:

 

Also präziser: einbaufähige Flachbettmaschinen. Einen Blick von unten auf eine solche Maschine hat die Wikipedia im Vorrat:

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Sewingmachine02.jpg

 

Da sieht man dann auch gut eins der beiden Scharniere, mit denen die Maschine im Tisch eingehängt ist. Nach meinen Recherchen (da lasse ich mich aber auch gerne eines Besseren belehren) sind Maschinen dieser Bauart untereinander austauschbar, sofern es sich um Haushaltsmaschinen handelt. Da wo die Anker RZ reinpasst, würde also z.B. auch eine Pfaff 1221 oder eine Singer 257 passen, nachdem man den Unterkasten abgenommen hat. (Die genannten Typen sind Zufallsfunde per Google Bildersuche.)

 

Umgekehrt ließe sich die Anker RZ mit passendem Unterkasten (der seinerzeit wohl auch immer mitgeliefert wurde) wie eine Maschine mit Standsockel auf den Küchentisch stellen.

 

Aber offenbar sind Maschinen dieser Bauart aus den Sortimenten verschwunden. Da wäre es wohl tatsächlich sinnvoll, nach Gebrauchtmaschinen zu suchen.

 

Grüße

Hans

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Wo lebst du denn?

 

Ich habe gestern eine alte Maschine verliehen, diese dürfte der Beschreibung nach evtl. passen, sie steht derzeit in einem  solchen Kasten:

 

20211220_121623.jpg

 

Wenn du in der Nähe von Nürnberg lebst, 2 Wochen Geduld hast und die Maschine möchtest,  gebe ich sie gerne ab.

 

LG Ulrike 

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vor 1 Stunde schrieb DF3:

Da sieht man dann auch gut eins der beiden Scharniere, mit denen die Maschine im Tisch eingehängt ist. Nach meinen Recherchen (da lasse ich mich aber auch gerne eines Besseren belehren) sind Maschinen dieser Bauart untereinander austauschbar, sofern es sich um Haushaltsmaschinen handelt.

Gesehen habe ich schon solche Maschinen, weiss also, was Du meinst.

Wahrscheinlich sind sie untereinander austauschbar, aber halt im Rahmen Ihrer Zeitepoche (50er bis 70er würde ich schätzen), wo dann auch diese Möbel dazu "in Mode" waren.

Heute wäre mir keine neue Maschine dazu bekannt... 

 

Liebe Grüsse

Silvia

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vor 13 Stunden schrieb DF3:

die 1960 gekaufte Anker RZ

Ich würde versuchen mir eine andere Werkstatt zu suchen, und ein paar Emails dazu schreiben. :cool:

Manchmal sind die Werkstätten mit komplexeren Problemen bei älteren Modellen etwas überfordert.

Soweit ich weiss, ist dies eine solide, robuste Nähmaschine.

 

Liebe Grüsse

Silvia

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Wäre auch eine Möglichkeit. Da muss ich mal eine suchen. Wir hatten die Maschine hier im örtlichen Nähgeschäft abgegeben, das eine Partnerschaft mit einer Werkstatt hat. Da gehen die Maschinen einmal die Woche gesammelt hin.

 

Ich weiß jetzt nicht (auch bedingt durch meine Wissenslücken auf diesem Gebiet), was das ursprüngliche Problem war. Jedenfalls wurde es nicht behoben, und als die Maschine zurück kam, war schon auf der beigelegten, nach Reparatur vom Reparateur angefertigten Nähprobe zu sehen, dass sich eine Zickzack-Naht nach oben wölbte.

 

Meine Mutter meinte, dass das mit der Unterfaden-Spannung zusammenhinge, die sich aber mit Hausmitteln nicht mehr vernünftig einstellen lässt. Jedenfalls hat sie sich über die Werkstattkosten ziemlich geärgert: 85 Euro für ein schlechtes Ergebnis – dafür bekommt man bei Ebay-KAZ schon so manche Maschine gebraucht angeboten (nur im Moment nichts Passendes hier in der Umgebung).

 

Ich sehe mich mal um. In Köln müsste es eigentlich eine zuverlässige Werkstatt geben.

 

Grüße

Hans

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vor 2 Stunden schrieb DF3:

Jedenfalls hat sie sich über die Werkstattkosten ziemlich geärgert: 85 Euro für ein schlechtes Ergebnis – dafür bekommt man bei Ebay-KAZ schon so manche Maschine gebraucht angeboten

Bei einer alten, gebrachten Maschine muss man oft einen Werkstattbesuch einplanen - damit es dann optimal läuft. "Irgendwie" geht es meist immer, sofern funktionstüchtig.

Für 85€ ist eine umfassende Wartung einer so alten Maschine allerdings "günstig", nur schlecht gemacht hilft das nicht.

 

Ich kenne die Werkstätten in/um Köln nicht, aber für eine gute Werkstatt lohnt es sich auch mal etwas zu fahren. :cool:

Ich würde vorher mit der Werkstatt abklären, ob die sich das bei so einer alten Maschine zuverlässig zutrauen.

 

Liebe Grüsse

Silvia

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Hallo Hans,

vor 2 Stunden schrieb DF3:

Meine Mutter meinte, dass das mit der Unterfaden-Spannung zusammenhinge, die sich aber mit Hausmitteln nicht mehr vernünftig einstellen lässt.

da reicht es eventuell schon, eine neue, hochwertige Spulenkapsel (oder eine gute gebrauchte) einzusetzen.

 

Gruß

Detlef

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vor 3 Stunden schrieb Scherzkeks:

Wahrscheinlich sind sie untereinander austauschbar, aber halt im Rahmen Ihrer Zeitepoche (50er bis 70er würde ich schätzen), wo dann auch diese Möbel dazu "in Mode" waren.

Heute wäre mir keine neue Maschine dazu bekannt... 

Wie oben geschrieben die Janome 712t als Neumaschine.

 

Bei den Gebrauchten muss man ein bisschen aufpassen. Die Abstände der Aufnahmelöcher sind zwar (fast) immer gleich, aber bei den älteren Tischen sind die Stifte dicker als bei den späteren Varianten (Bei Pfaff war das iirc beim Umstieg 230->260, also Ende 1950er Jahre).

Auch sind die Rundungen der Aussparungen manchmal etwas unterschiedlich und auch die Breite der Aussparung variiert schon mal etwas.

Da hilft nur Probieren, sofern man die Marke bzw. das Modell wechselt.

 

Gruß

Detlef

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vor 5 Stunden schrieb det:

da reicht es eventuell schon, eine neue, hochwertige Spulenkapsel (oder eine gute gebrauchte) einzusetzen

Guter Tipp, werde ich weitergeben.

 

vor 5 Stunden schrieb det:

Wie oben geschrieben die Janome 712t als Neumaschine.

Scheint nicht mehr im Sortiment zu sein. Und ich glaube, dass meine Mutter lieber elektrisch näht.

 

Wie auch immer, ich werde alle Tipps (vielen Dank dafür!) einmal weiterreichen und sehen, wohin die Sache führt.

 

Grüße

Hans

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An eine Tretmaschine könnte man dann wieder einen Außenbordmotor anbringen... :o

 

Den Maschinentyp gibt es eher nicht mehr für den europäischen Markt... aber die hier steht in einem Kasten:

 

https://www.ushasew.com/automatic-zig-zag/stitch-queen/

 

Hiervon sind dann auch einige motorisiert zu haben:

 

https://www.ushasew.com//products/industrial/

 

Wie praktikabel das so ist, ist die andere Frage...

 

Aus meiner Sicht: versuchen, die Maschine reparieren zu lassen, von jemandem, der es wirklich kann (und damit rechnen, dass das den Zeitwert der Maschine überschreitet), das gleiche Modell in einem besseren Zustand finden oder sich doch von dem Nähtisch verabschieden.

 

 

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Ich glaube nicht, dass man mit einem neuen indischen Nachbau die Qualität der deutschen Originale aus den 1950er/Anfang 1960er Jahre erreicht.

 

Diese Maschinen haben damals ein bis zwei Monatsgehälter gekostet, da darf man heutzutage durchaus einen oder zwei Tageslöhne investieren, um so eine Maschine am Leben zu erhalten.

Die Mechanik bekommt man als Gelegenheitsnäher in einem Leben nicht kaputt.

 

Gruß

Detlef

 

 

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vor 2 Minuten schrieb nowak:

An eine Tretmaschine könnte man dann wieder einen Außenbordmotor anbringen...

Ja, so etwas ist sogar recht einfach zu bekommen. Wäre theoretisch eine ernsthafte Überlegung wert. Aber dann steigen die Kosten immer weiter.

 

Im Ausland zu kaufen, fände ich grundsätzlich nicht so prickelnd – Umrüstung auf andere Spannung und ggf. Netzfrequenz, hohe Transportkosten etc. pp

 

vor 8 Minuten schrieb nowak:

Aus meiner Sicht: versuchen, die Maschine reparieren zu lassen, von jemandem, der es wirklich kann (und damit rechnen, dass das den Zeitwert der Maschine überschreitet), das gleiche Modell in einem besseren Zustand finden oder sich doch von dem Nähtisch verabschieden.

Ich denke, damit liegen tatsächlich die Alternativen auf dem Tisch.

 

Übrigens: Den Nähtisch verabschieden müsste man wohl so oder so noch nicht mal. Eine aktuelle Maschine mit Standsockel lässt sich ja problemlos draufstellen, da die Einbauöffnung mit einer Platte verschlossen wird, wenn die Maschine nicht hochgeschwenkt ist.

 

Grüße

Hans

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vor einer Stunde schrieb det:

Ich glaube nicht, dass man mit einem neuen indischen Nachbau

 

Das sind inzwischen zu großen Teilen Janomes... (Und wenn ich mir in Indien angeguckt habe, WAS die mit den Maschinen nähen... wofür in Deutschland dann die Sattlermaschine empfohlen wird... können die wahrscheinlich auch was ab.)

 

Empfohlen habe ich das auch nicht. Aber man sollte die Alternativen mal gesehen haben. Und sei es nur, sie abzulehnen.

 

vor einer Stunde schrieb DF3:

Den Nähtisch verabschieden müsste man wohl so oder so noch nicht mal. Eine aktuelle Maschine mit Standsockel lässt sich ja problemlos draufstellen,

 

Damit verliert er aber zum einen den Vorteil, dass man die Maschine sauber weggepackt hat, zum anderen steigt die Arbeitshöhe, was zu Verspannungen in der Schulter führten kann. Dann kann man die Maschine auch auf jeden beliebigen Tisch stellen.

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Falls zum Einbauen nichts zu finden ist, werfe ich mal eine mögliche Alternative in den Raum: Man kauft sich eine herkömmliche neue Maschine, und benutzt die zusammen mit dem sog. Anschiebetisch, den es von Werk aus für einige Modelle gibt. Damit hat man dann auch eine etwas größere Nähfläche auf gleicher Höhe mit der Nadel. Ist natürlich nicht vergleichbar mit einem kompletten Tisch. Aber nur, dass ihr mal die Alternativen kennt... :) Die Tische für die Quiltmaschinen sind wohl noch etwas größer als die Standard-Anschiebetische, wenn ich das richtig sehe. EInfach mal googlen nach Anschiebetisch Nähmaschine für eine Vorstellung davon. :) 

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vor 11 Stunden schrieb nowak:

Dann kann man die Maschine auch auf jeden beliebigen Tisch stellen.

Ja, stimmt, aber dieser ist schon mal da. Ich nehme aber an, dass sowieso eine der beiden ersten Lösungen zum Zug kommen wird – nochmalige Reparatur oder der Gebrauchtkauf einer intakten Maschine.

 

Ansonsten wäre Kerstins Hinweis mit dem Anschiebetisch auch noch ein gangbarer Weg. Dann würde nur das schnelle, ordentliche Wegpacken der Maschine entfallen. Aber wie der britische Dichter M. Jagger einmal sagte: „You can't always get what you want ...“

 

Grüße

Hans

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Am 22.12.2021 um 02:01 schrieb DF3:

Vor einiger Zeit begann die 1960 gekaufte Anker RZ meiner Mutter Ausfallerscheinungen zu zeigen, ein Aufenthalt in der Fachwerkstatt brachte keine Besserung. Da ist wohl nach gut 60 Jahren intensiven Gebrauchs die Mechanik schlicht an ihre Verschleißgrenzen gekommen.

 

Es erscheint mir eher unwahrscheinlich, dass die Fachwerkstatt da saubere Arbeit gemacht hat, wenn der Fehler (was für Fehler eigentlich? Ausgelassene Stiche?) weiterhin auftritt, und dass die Mechanik kaputt sein soll, kommt mir recht eigenartig vor. Vielleicht eine bessere Werkstatt aufsuchen?

 

Notlösung - es gibt aktuell eine Anker RZ in Köln-Worringen, habe ich auf EK gesehen, für 39€ Verhandlungsbasis.

Titel der Anzeige ist: Nähmaschine Anker RZ Automatic, 1960er Jahre

Hoffe du findest eine gute Lösung.

Edited by littledaisy
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vor 1 Stunde schrieb littledaisy:

was für Fehler eigentlich? Ausgelassene Stiche?

Muss ich mal genau nachfragen. Ich versteh nichts davon, das muss ich mir also erst mal kleinteilig erklären lassen. :classic_blush:

 

vor 1 Stunde schrieb littledaisy:

es gibt aktuell eine Anker RZ in Köln-Worringen

Hatte ich auch gefunden, da werde ich nach Weihnachten mal Kontakt aufnehmen, vor den Feiertagen haben die Leute wahrscheinlich genug zu tun. Das ist praktisch die schlauere Schwester der Maschine meiner Mutter. Sie hatte damals die normale RZ gekauft, weil sie die 600 DM stemmen konnte, aber die RZ Automatic hätte mit 800 DM ein zu großes Loch in den Etat gerissen (wenn man laut Bundesbank den Betrag in DM von 1960 mit 2,3 multipliziert, erhält man die heutige Kaufkraft in Euro, das wäre heute also eine Preisdifferenz von 460 Euro zwischen den beiden Modellen).

 

Grüße

Hans

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