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Hilfe Nähanfängerin: Passform Simplicity 8330


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Ah, auf dem Bild sehe ich ein Problem, das ich auch habe. Ein Hohlkreuz bedeutet meist, dass das Becken nach hinten kippt, dadurch ist im Oberteil zuviel Länge, aber im Pobereich fehlt sie, weil diese Strecke durch den bogen länger ist. Hast du dich mal nach Hofenbitzer ausgemessen? Vordere, rückwertige und seitliche Länge?

Da du absolut keinen Bauch hast, denke ich , dass die rückwertige Lägne nicht der vorderen entspricht.

Aber das ist erst dann interessant, wenn die Fachfrauen dir geholfen haben das Oberteil zu perfektionieren. Schaue begeistert zu, da kann ich wieder etwas lernen!

Liebe Grüße

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vor einer Stunde schrieb lea:

Meiner Meinung nach liegt die zu hoch:

Übrigens sieht man hier auch, dass der Armausschnitt zu tief ist, beult und von der Brust nach vorn gezogen wird.

Der Reissverschluss wäre ja nur für die Anpassung (statt zustecken)!

 

Okay, ich dachte die Brustlinie sitzt immer ein bisschen höher als der Brustpunkt (zumindest ist das bei Hofenbitzer in der Konstruktion so, hab noch mal nachgeschaut). 

Habe das Armloch in meiner zweiten Fassung (leider ohne Bilder) sowieso einen 1cm nach oben gezogen, hat etwas geholfen.

Naja, ich werde nun aber wieder zurück auf Anfang und erst einmal mit den Anpassungen arbeiten, die ich jetzt geschrieben (Halsausschnitt auf Anfang, ggf. am Kragen was dazugeben (Würgeffekt durch vorgeschobenen Hals), FBA, Hohlkreuzanpassung)

 

Oder würdet ihr noch was anderes empfehlen?

 

Ich kann das gerade alles nicht auf einmal in meinen Kopf hineinkriegen... daher frage ich...

Edited by Braunschweiger Mädel
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vor 37 Minuten schrieb Braunschweiger Mädel:

Okay, ich dachte die Brustlinie sitzt immer ein bisschen höher als der Brustpunkt

Die Frage ist, was Simplicity mit dieser Linie meint... Der Brustpunkt liegt auf der Höhe der grössten Weite (mittleres + seitliches Vorderteil).

 

vor 38 Minuten schrieb Braunschweiger Mädel:

am Kragen was dazugeben (Würgeffekt durch vorgeschobenen Hals)

Vorausgesetzt, der Halsausschnitt ist richtig: falls der Kragen ein gekrümmter Streifen ist, im vorderen Bereich die Krümmung flacher machen (von oben her ein paar Einschnitte bis fast zum Rand machen und aufspreizen). Dann kommt der Kragen steiler aus dem Ausschnitt.

Solche Änderungen kann man übrigens auch am Probemodell machen - einschneiden und Stoff drunterstecken.

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Was ich denke: Der erste Fehler ist der fertige Kragen.  Das ganze Kleid hängt da dran, Schulternähte nicht vorhanden. In so einem Fall würde ich das Teil an den BH Brustpunkt stecken - dann den Rücken an der Oberweitenlinie (Armlochtiefe) horizontal ausrichten und stecken. Alles ohne den Kragen. Die Wiener Nähte überprüfen, Halsloch überprüfen gegebenfalls ausschneiden, Taille kontrollieren und markieren.  Danach den Rock an der markierten Taille feststecken. Die Nahtzugaben an dem Armloch sind viel zu groß. Man kann die Optik schlecht einschätzen und bei dieser schrägen Schnittfführung kann sich viel verziehen: absichern mit Stütznaht oder Vliseline), die Armlochtiefe sitzt zu tief. Bei Kleidern ohne Ärmel geht man ziemlich hoch unter die Achseln (siehe Modellbild)

Auf Asymmetrie beim Busen achten (rechter ist n.m.M. stärker, tiefere Abnäher!).  Form der Abnäher unter dem Busen und vom Bauch stimmen nicht. Sorgfältiger arbeiten, auch mal bügeln, siehe Rücken (Versatz in der Oberweitenlinie). Warum hinten Länge rausgenommen wurde, erschließt sich mir nicht. (Zieht die RM nach oben). Erst zum Schluß den Kragen wieder dranstecken und die Nadeln vom Bh lösen. Danach wieder überprüfen.

Das ist ein ambitionierte Schnitt, (wie alle hautengen Schnitte) wo alles passen muß. Es ist viel einfacher, diesen aus einem gut passendem Grundschnitt zu entwickeln.

lg

heidi

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vor 1 Stunde schrieb stofftante:

Das ist ein ambitionierte Schnitt, (wie alle hautengen Schnitte) wo alles passen muß. Es ist viel einfacher, diesen aus einem gut passendem Grundschnitt zu entwickeln.

 

Stimmt. Vielleicht ist es sogar einfacher, diesen Schnitt beiseite zu legen und erstmal einen anderen Schnitt anzupassen für ein Kleid mit Wiener Nähten und richtigen Schultern. Das hängt dann ordentlich und wenn das passt, müsste man nur noch die Schultern abschneiden und den Kragen von Schnitt 1 ansetzen.

Das An-den-BH-Stecken stelle ich mir schwierig vor. Das ist nicht sauber wiederholbar bei mehreren Anproben zwischen den Änderungen.

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vor 19 Minuten schrieb Quietscheente:

Das ist nicht sauber wiederholbar bei mehreren Anproben zwischen den Änderungen.

Wieso denn nicht? Brustpunkt am Kleid und Brustpunkt am Körper sind eindeutig definiert - die aufeinanderstecken.

@Braunschweiger Mädel ,Heidi (@stofftante) ist hier der Profi, ihr kannst Du unbesehen glauben!

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Okay, ich verzweifle gerade ein wenig... 

Aber ich vertraue euch jetzt einfach mal. Auch wenn ich an diesem Probeteil schon gefühlt eine Ewigkeit sitze, werde ich jetzt noch mal meinen Hofenbitzer herauskramen und doch einen eigenen Grundschnitt machen, weil es mir gerade schon ein wenig auf den Geist geht, wenn ich mir vorstelle, dass ich das jetzt alles immer wieder machen darf, bei jedem neuen Schnitt.

Dann lieber gleich von Grund auf richtig.

Ich melde mich hier wieder, wenn ich das Probeteil für einen Grundschnitt fertig habe. Dann schauen wir weiter.

 

Gut, dass ich gestern Abend keine Zeit hatte :D

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vor 2 Stunden schrieb lea:

Wieso denn nicht? Brustpunkt am Kleid und Brustpunkt am Körper sind eindeutig definiert - die aufeinanderstecken.

 

Theorie und Praxis... Ich denke, dass man nicht immer genau denselben Punkt erwischt. Zumal man es an sich selbst macht und sie sich Anfängerin nennt. Ich würde mir das jedenfalls nicht zutrauen, das immer gleich zu treffen. Bei einem Kleid, das auf den Schultern hängt, ist die Chance größer, dass es jedes Mal gleich sitzt.

 

@Braunschweiger Mädel Nur nicht den Mut verlieren!:hug: Irgendwann hast du ein Gefühl dafür, wo die Unterschiede zwischen deinem Körper und der Konfektionstabelle sind. Dann machst du die ersten Anpassungen quasi schon beim Abpausen und der Rest ist Fine-Tuning.

 

@stofftante Aus Interesse: Bist du von Beruf Schneiderin?

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vor 6 Stunden schrieb Braunschweiger Mädel:

Okay, ich verzweifle gerade ein wenig... 

..., werde ich jetzt noch mal meinen Hofenbitzer herauskramen und doch einen eigenen Grundschnitt machen, weil es mir gerade schon ein wenig auf den Geist geht, wenn ich mir vorstelle, ...

Dann lieber gleich von Grund auf richtig.

Ich melde mich hier wieder, wenn ich das Probeteil für einen Grundschnitt fertig habe. ...

 

Es wurde hier schon über fertige Schnitte mal besprochen, dass jeder Schnitthersteller seine Grundschnitte hat (darüber hat nowak erzählt). Wenn du solcher nimmst und anpasst, wird es dir dann viel leichter dieses Kleid anzupassen und jedes Weiteren (von diesem Hersteller).

... es ist gar nicht so leicht nach einem Buch selber einen Schnitt zu herstellen. kaum kriegst du gleich was passendes. Es könnte lange dauern. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Viel Erfolg!

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Hallo Quietscheente, nein, bin ich nicht. :classic_biggrin:

 

Die Reproduzierbarkeit: Nimm ein etwa 5 cm breites Band, das um die Oberweite reicht. Zusammenstecken. Dann wird mit einem Marker der Brustpunkt rechts und links markiert und die vordere Mitte. Diese Markierungen erfolgen auch auf dem Paßteil. Dann findest Du den richtigen Sitz ohne Schwierigkeiten wieder.

 

Zur Prozedur: Das ohne Helferlein zu machen ist sehr schwierig und besser man hat eines.  Ich habe meist auch keines und mach das so: Ich stelle das Tablet auf das Fensterbrett. Selbstauslöser mit 10 sec.  Definierter Abstand zur Kamera, immer der gleiche! Ich bin drauf von der Fußsohle bis zum Scheitel. Ich versuche eine entspannte Haltung einzunehmen. 4 Aufnahmen vorne, hinten, rechte und linke Seite.  Einen Türrahmen im Hintergrund oder sonstige veritkale und horizontale Linien von Möbeln m Hintergrund helfen.

Das Paßteil ist markiert mit einem gut sichtbaren Textmarker, die wichtigen Balancelinien (Armtiefe, Taille, Hüfte) sowie die Fadenläufe je Schnitteil sowie Beschriftung Links und rechts.  Nahtzugaben sind 3 cm an den Seiten,  2 cm an der Schulter;  Hals und Armloch 1cm (wenn Ärmel oder Kragen dran soll).  Nahtzugaben liegen innen. Der Verschluß ist vorn 3 cm NZ und wird gesteckt.  Das Paßteil wird am Körper ausgerichtet und dann wird geschaut, ob die noch offenen vorderen Mitten gerade runterhängen. (Stehen Sie /\   oder \/, ist da schon was nicht in Ordnung!) Vordere Mitten überlappend schließen (kein Reißverschluß!) . Und dann fotografieren.

Bilder in ein Bildbearbeitungsprogramm (paint) einladen und horizontale und vertikale Hilfslinien darüber ziehen wenn nötig, z.B. wie verläuft die Seitennaht? Senkrechte vom Hinterkof zum Fußboden, wo ist der Po (Haltung)

Dann Analyse: was paßt nicht. Wo zu weit oder zu eng: hier Brust und Hüfte,

Wo zu lang oder zu tief: hier Rücken, usw. usw. Asymmetrien erkennen. Schrecklich sind: schräge Zugfalten!

Spannt der Hals? liegt die Schulter nicht auf? usw.

Am besten alles aufschreiben, z.B. rechte Hüfte schiebt mehr raus (größerer Hüftbogen) 1 cm an der Seitennhat zugeben und 1 cm an der linken Seitennaht abnehmen (kleinerer Hüftbogen)

Entscheiden, wie was und in welcher Reihenfolge zu ändern ist. 

lg

heidi

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