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Wunsch nach mehr Funktionen (die man evtl. doch nicht nutzt?)


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Hallo,


ich habe eine Pfaff select 4.2. Es ist meine erste Nähmaschine. Auf dieser habe ich nähen gelernt und ich nähe auch oft. Es ist wie bei jedem Hobby... die Ansprüche steigen :D

 

Ich vermisse drei Funktionen die ich an meiner Pfaff select 4.2 aktuell nicht habe:

 

- Fadenschneider (auf Knopfdruck)

- Nadel im Stoff (auf Knopfdruck)

- Knopflochautomatik

 

Nun überlege ich hin und her, ob ich mir nur wegen diesen 4 Dingen eine neue Maschine kaufe. Die Select näht sehr gut, sie hat ein wirklich tolles Stichbild und machte bisher (bis auf einmal) gar keine Probleme. Sie ist auch sehr robust wie ich finde.

 

Die Entscheidung kann mir natürlich niemand abnehmen. Das weiß ich. Helfen würde mir aber schonmal folgendes: Ich frage in die Runde, ob denn die o.g. Funktionen tatsächlich dauerhaft genutzt werden (die automatische Fadenspannung logischerweise ja)? Ich frage mich auch wie anfällig diese Zusatzfunktionen evtl. sind. Der ältere Herr bei dem ich die Select gekauft habe, riet mir damals energisch von einer "Computernähmaschine" ab, da dieso so schnell kaputt gehen würden. Ist das wirklich so?

 

Vielen Dank für eure Meinungen.

 

Katie

 

 

 

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ICH würde auf eine Knopflochautomatik und auf das Thema - Nadel unten bei Nähstop - definitiv nicht verzichten wollen. Nadel unten ist bei mir die Standardeinstellung - bei der Knopflochautomatik kommst halt drauf an, wie oft Du denn Knopflöcher nähst. Ich wollte keine Bluse mit irgendwa 10 Knopflöchern manuell nähen wollen....

 

Fadenabschneider habe ich auch, nutze ich aber so gut wie nie, weil da doch immer noch kurze Fadenreste stehen bleiben....

 

Das 4. hast Du nicht in der Liste - im Text schreibst Du von automatischer Fadenspannung - da wäre mir vor allem wichtig, dass ich die auch "überschreiben" kann mit dem, was ICH gerade für mein Projekt richtig finde....

 

Sabine

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Ich kann auf das alles problemlos verzichten, wenn ich eine Maschine habe, die ein gutes Stichbild hat und ansonsten keine Problem hat.

 

Ich habe eine sehr gute Bernina (seit 8 Jahren - davor hatte ich eine 40 Jahre alte Pfaff).

Sie hat keinen automatischen Fadenabschneider. Habe ich auch nie vermisst. Halte ich für Schnickschnack.

Nadel im Stoff kann sie auf Fersendruck. Fersendruck ist total praktisch. Hätte sie das aber nicht, bräuchte ich keinen Knopf dafür. Ob ich nun auf einen Knopf drücke oder das Handrad drehe - man braucht immer eine Hand. Also egal.

Knopflochautomatik - hat meine Maschine. Verwende ich total selten. Programmierte Knopflöcher verwende ich nie. Ich nähe wirklich sehr wenige Knopflöcher. Die Automatik geht nicht viel schneller, als wenn ich es "manuell" (also mit Zickzack) machen. Gelernt ist gelernt.

 

Dass eine "Computernähmaschine" (die Frage ist halt auch, was man genau drunter versteht)  schneller kaputt geht als eine ohne "Computer" hängt wohl von der Verarbeitung ab - bei beiden Maschinenarten.

Eben, ich habe meine Bernina mit "Computer" seit 8 Jahren und es war nie was dran. Phantastisch finde ich die automatisch geregelte Durchstichkraft, das bringt echt was (sie näht jeden Stoff mit super Stichbild und ich nähe viele schwierige Stoffe - kein Obertransport nötig, kein fummeln an den Einstellungen). Die von dir erwähnten Funktionien halte ich für unwesentlich.

Aber eben, die Bedürfnisse sind verschieden.

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vor 21 Minuten schrieb Bineffm:

Das 4. hast Du nicht in der Liste - im Text schreibst Du von automatischer Fadenspannung - da wäre mir vor allem wichtig, dass ich die auch "überschreiben" kann mit dem, was ICH gerade für mein Projekt richtig finde....

 

Sabine

Stimmt. Fehlt in meiner Liste :classic_blink:

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vor 32 Minuten schrieb Katie2020:

Ich vermisse drei Funktionen die ich an meiner Pfaff select 4.2 aktuell nicht habe:

 

- Fadenschneider (auf Knopfdruck)

- Nadel im Stoff (auf Knopfdruck)

- Knopflochautomatik

 

Nun überlege ich hin und her, ob ich mir nur wegen diesen 4 Dingen eine neue Maschine kaufe.

Ich nähe seit 55 Jahren, davon ca. 50 ohne solche Funktionen :D

Das ist zwar alles irgendwo Komfort, aber das Nähergebnis wird davon auch nicht besser ;)

An meiner neuesten Maschine nutze ich "Nadel im Stoff" und vor allem den Kniehebel zum Heben des Steppfusses, weil beides halt da ist.

Ich kann das aber auch ohne.

Und ich nähe nur selten Sachen mir Knopfreihen; deshalb ist mir persönlich die Knopflochautomatik nicht wichtig.

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vor 7 Minuten schrieb Rumpelstilz:

Nadel im Stoff kann sie auf Fersendruck. Fersendruck ist total praktisch.

Das finde ich auch (kein Wunder, ich habe dieselbe Maschine) - allerdings habe ich meine anders eingestellt: Die Nadel bleibt beim Stopp im Stoff und der Fersendruck hebt sie ;)

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Die Knopflöcher werden nicht ganz akkurat mit der Select bzw. mit meinem Können. Ich bin Perfektionist. Es ärgert mich einfach wenn ich da patze. Da lasse ich es lieber ganz und vermeide Knopflöcher wo es nur geht :classic_unsure:... 

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vor 3 Minuten schrieb Katie2020:

Die Knopflöcher werden nicht ganz akkurat mit der Select bzw. mit meinem Können. Ich bin Perfektionist.

Ich glaube nicht, dass eine Knopflochautomatik da Vorteile bietet. Sie sorgt ja nur dafür, dass alle Knopflöcher gleich lang werden (oder meinst Du mit Automatik etwas anderes?). Das kann man auch mit exaktem Anzeichnen erreichen :)

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Diese Pfaff kenne ich nicht, aber früher war Pfaff nicht gerade dafür berühmt, schöne Knopflöcher zu können ;)

 

Abgesehen davon, nähe ich auch ohne Fadenabschneider - weiß auch nicht wofür ich das brauchen sollte - ein Restfaden bleibt sowieso stehen, den man akzeptieren, oder doch händich abschneiden muss. Der Faden wird so kurz abgeschnitten, dass es gern beim nächsten Losnähen zu Fadennestern kommt.

Auf was ich nicht mehr verzichten möchte ist Nadel Hoch-Tief-Stellung per Fersenkick.

Knopflochautomatik = speichern der Länge damit alle gleich lang werden? Funktioniert nur zuverlässig bei gleichen Bedingungen, also wenn alle Knopflöchern auf gleich vielen Lagen mit der gleichen Stabilisierung drin genäht werden. Wenn irgendwo eine Quernaht dazwischen ist, ist die Länge vermutlich nicht mehr ganz die gleiche ;)

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(Doch, gei 'ner etwas älteren Pfaff kann es schon sinnvoll sein, sich eine 2. Maschine von einem anderen Hersteller danebnzustellen - nur für Knopflöcher. Da gab's mal  in den letzten 30, 40 Jahren serienweise Pfaffies, die mit gleichmäßigen und schön genähten Knopflöchern nicht wirklich zu werben wussten...

Meine Freundin  I. liebt ihre Pfaff - aber Knopflöcher macht sie mit der Maschine  nur, wenn das Knopfloch garantiert unsichtbar  im Teil verschwindet. Sonst darf ihre andere Maschine, oder eben eine Freundin ran...)

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Die select 4.2 scheint mir aber eine aktuelle Pfaff zu sein - können die immer noch keine schönen Knopflöcher (meine 33 Jahre alte kann das auch nicht)?

Das hinge dann aber mit der Marke zusammen und nicht mit den "mehr Funktionen" ;)

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Nadel unten habe ich seit gut 20 Jahren und fand das sofort enorm praktisch. (Ja, ging vorher auch ohne...)

 

Und eine gut funktionierende Knopflochmechanik macht einem das Leben deutlich einfacher. Betonung auf "gut funktionierend". Das sollte man am Wunschmodell ausprobieren, denn unter der gleichen Bezeichnung findet man sehr unterschiedliche Dinge in der Praxis.

 

Den Fadenschneider habe ich nicht vermisst, aber seit ich ihn habe (etwa seit zwei Jahren) benutze ich ihn tatsächlich fast ständig.

 

Die Fadenspannung manuell korrigieren zu können ist mir auch wichtig.

 

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Hab gerade mal geschaut, du kannst durch die Nadel spulen und den Obertransport einfach zuschalten. Das sind zwei Sachen, die ich toll finde!

Jedes mal ausfädeln wenn der Unterfaden alle ist, kann schon nerven und den Obertransport nutzte ich eher, weil ich ihn nicht suchen und montieren musste. Bei meiner Pfaff hat mich aber gestört, dass ich nur Tasten hatte um Zickzackstiche einzustellen, damit ist man eingeschränkt.

Knopflöcher bekam ich von meiner Nähkursleiterin einmal mit einer weit älteren Pfaff ganz hervoragende! Es ist eine Frage des Könnenens:zahn:, ich kann nicht:traenen:!

Jetzt merke ich aber, dass bei der Automatik ebenfalls Grenzen gesetzt sind. Unebene Untergründe wurden schon erwähnt, am Hosenbündchen find ich es ganz blöd! Oder am Rand, so dass der Fuß nicht vollständig aufliegt...........

Hier wurde auch mal über einen Knopflochautomaten diskutiert, ich weiß aber nicht was das ist...............:nix:

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der Knopflochautomat ist halt eine Spezialmaschine eher für den gewerblichen Betrieb und macht einen guten Job, sie muss ja auch nur eine Funktion können, mal kurz einen googletreffer geöffnet - Preis auf Anfrage: deutet schon darauf hin, dass sich das wohl auch eine ambitionierte Hobbyschneiderin nicht nach HAuse stellt, da kann man viele Knopflöcher zum Schneider bringen.

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Es ist für mich wirklich sehr interessant eure Meinungen zu lesen. Gern mehr davon.

 

Zum Thema Knopflöcher: Es ist wohl wie bei so vielen Dingen das Können was zählt. Ich habe das schon zig mal geübt, aber sie werden einfach nie so schön wie ich sie gern hätte. 

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vor einer Stunde schrieb lea:

Die select 4.2 scheint mir aber eine aktuelle Pfaff zu sein - können die immer noch keine schönen Knopflöcher (meine 33 Jahre alte kann das auch nicht)?

Das hinge dann aber mit der Marke zusammen und nicht mit den "mehr Funktionen" ;)

Pfaff = schlechte Knopflöcher halte ich für sehr gewagt.

Was sagen die Besitzer und -innen einer Ambition, Expression, Creative oder Icon dazu?

 

Die Select 4.2 ist zwar eine aktuelle Maschine, aber sie entspricht in wesentlichen Bereichen den 6xxx Tipmatic Modellen aus den 1990er Jahren und die wiederum haben Ähnlichkeit mit den 1xxx Tipmatic Modellen aus den 1980er Jahren.

Die Grundkonstruktion der Select ist also schon ziemlich alt, aber sehr bewährt. Und jeder Pfaff-Mechaniker kann die Maschine wahrscheinlich mit verbundenen Augen warten und reparieren.

Das Problem bei den Knopflöchern ist aber, dass die beiden Raupen vor- und rückwärts genäht werden, was je nach Material und Justierung der Maschine ungleichmäßig werden kann. Mehr als einfache Wäscheknopflöcher sind außerdem nicht drin.

 

Moderne Computermaschinen nähen meist  beide Raupen in die gleiche Richtung, das bringt schon mal mehr Gleichmäßigkeit.

 

Gruß

Detlef

Edited by det
x->c
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Fadenabschneider brauchts nicht wirklich, auch wenn man sich gerne dran gewöhnt.

Was für mich ein Muss ist, ist Nadelstopp unten. Meine Maschine ist dauerhaft so eingestellt.

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Knopflöcher ware für mich der Grund von einer Pfaff Quilt Expression auf eine Bernina umzusteigen, das war die beste Entscheidung meines Lebens! Vorher waren Knoplöcher eher Glückssache, jetzt flutschen sie einfach.

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vor 16 Minuten schrieb det:

Die Select 4.2 ist zwar eine aktuelle Maschine, aber sie entspricht in wesentlichen Bereichen den 6xxx Tipmatic Modellen aus den 1990er Jahren und die wiederum haben Ähnlichkeit mit den 1xxx Tipmatic Modellen aus den 1980er Jahren.

OK, das würde passen - meine Pfaff ist eine tipmatic 1051 von 1988 ;)

Sie ist für die meisten Sachen immer noch meine Lieblingsmaschine, aber schöne Knopflöcher kann sie nicht. Die von der Bernina 530 sind um Klassen besser.

 

 

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vor 13 Minuten schrieb lea:

OK, das würde passen - meine Pfaff ist eine tipmatic 1051 von 1988 ;)

Sie ist für die meisten Sachen immer noch meine Lieblingsmaschine, aber schöne Knopflöcher kann sie nicht. Die von der Bernina 530 sind um Klassen besser.

 

 

Das beruhigt mich jetzt etwas. Ich dachte bisher dass ich es einfach nicht hinbekomme. 

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Die Gründe für eine neue Maschine vor fast zwei Jahren waren:

 

- Mehr Stichauswahl, auch für elastische Stiche

- Nadelstopp auch unten

- funktionierende Knopfloch- und Vernähautomatik

 

Zu dem Zeitpunkt hatte ich eine fast 20 Jahre alte Husqvarna Viking Computernähmaschine.

 

Die hatte nur Nadelstopp oben. Und die Vernäh- und Knopflochautomatiken gingen nur noch nach dem Zufallsprinzip.

 

Die Neue hat das. Zusätzlich war ein Fadenschneider dabei. Der zieht den Oberfaden nach unten und schneidet beide mit einem Rest von 3 cm ab. Bein nächsten Nahtanfang ist dann kein rumhangender Unterfaden.

 

Ich habe erst gedacht, dass brauche ich nicht. Aber es ist sehr angenehm zu haben, und ich nutze es sehr oft. Es geht eben schneller. Und einfacher , wenn man gerade wo mitten drin näht, wo man unten nicht so schnell drankommt.

 

Die beiden Endfäden kann ich noch gut anfassen und in einem Zug zusammen abschneiden. Schnittreste um die 5 mm, wie sie andere Maschinen machen, finde ich doof. Das stört mich, aber das Abschneiden des Restes ist fummelig.

 

Das die Maschine automatischen Nähfussdruck und Oberfadenspannung hat , stört mich dagegen mehr als das es nutzt.

 

Da muss ich öfters nachregeln. Und wenn ich die Stichwahl ändere, jedesmal wieder.

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vor 10 Stunden schrieb det:

Die Grundkonstruktion der Select ist also schon ziemlich alt, aber sehr bewährt. Und jeder Pfaff-Mechaniker kann die Maschine wahrscheinlich mit verbundenen Augen warten und reparieren.

Hallo Detlef,

 

genau aus diesem Grund wurde mir vom Händler die Maschine so ans Herz gelegt. Zu diesem Zeitpunkt war ich nur noch weit entfernt davon, Funktionen zu vermissen. Ich wollte einfach erst mal nähen lernen und dafür ist diese Maschine wirklich wunderbar geeignet. Sie ist es auch immer noch, nur mittlerweile eben etwas eingeschränkt in ihren Funktionen.

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