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Pfaff select 1530 (seltsame Nadelbewegungen)


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Hallo zusammen,

 

ich hatte lange keine Zeit mehr für Nähmaschinen und nun ereilte mich die Pfaff einer Freundin. Leider hab ich mir aus Zeitnot nichts notiert oder fotografiert, bin aber recht sicher, dass es eine Select 1530 ist (gerundetes Gehäuse, Bedienelemente, IDT).

 

War schon eine arge Herausforderung, diese Gehäuseschalen abzubekommen (ähnlich wie bei der Varimatic 6085) und jetzt steht das Gerippe bei ihr auf dem Tisch und wir mussten leider wegen eines Termins abbrechen und kommen auch frühestens nächste Woche wieder dazu. Ich war zu blind oder blöd, herauszufinden, wo in der Mechanik folgender Fehler entsteht:

 

Die Nadelstange springt geradezu nach rechts, wenn sie sich ungefähr aus der untersten Position nach oben bewegt. Man kann sie dann gegen etwas Widerstand aber wieder nach links bewegen. Die Kulisse ist ja rechts offen, sodass die Nadelstange nur von einer Feder links gehalten wird. In der Kulissensteuerung steht und bleibt aber alles auf "neutral" - der Kulissenstein (wenn man das noch so nennen will) wird also quasi nach rechts abgehoben.

 

Wo kann in der Nadelmechanik eine Aufwärtsbewegung derart in eine Seitwärtsbewegung "übersetzt" werden? Was kann sich da so verkanten, dass das nur in Nähe der tiefsten Position passiert? Wäre schön, wenn mir da jemand Erfahrungstipps geben könnte. Besonders schwergängig fand ich die Maschine nicht, die Nadelstange (seitlich) da unten schon.

 

Ich wäre einfach froh, wenn ich den nächsten Angang mit ein paar Ideen außer meinen eigenen unternehmen könnte. Vielen Dank!

 

Noch zwei Infos: Ursprünglich hat es geheißen, die Maschine ließe sich nicht mehr drehen (ich hatte mit Fadeneinschlag gerechnet). Jetzt wurde mir zusätzlich gesagt, dass sie diese Zuckungen ab und zu schon mal hatte, es sich dann aber immer von selbst geregelt hat. Leider ist das Auftreten des Fehlers lange her und es Covid-Restriktionsbedingt erst jetzt zu einem Treffen gekommen.

Edited by Technikus
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Konnte gerade nochmal telefonieren: Es ist tatsächlich eine Select 1530. Scheint eine eher seltene Maschine zu sein, man findet hauptsächlich die mit Tasten.

 

Der Fehler war tatsächlich schon mal aufgetreten, es ist aber nicht wirklich lange her. Er hat sich also quasi vorher angekündigt. Das hatte ich falsch verstanden. Nun habe ich die Befürchtung, dass da in der Nadelhubmechanik etwas gebrochen sein könnte, was zum Verkanten mit Verklemmen führt und aufgrund der Geometrie - "Kurbel" rechts von der Nadel - dieser besonders in unterster Position den Drang nach rechts gibt...

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Hallo technicus,

die 1530 hat anscheinend das Drehrad zum Einstellen der Stiche.

Da musst du dir den Musterblock mal genau anschauen und eventuell diesen minimal verschieben.

Er ist mit zwei Schrauben, die von oben zugänglich sind, fixiert.

 

Gruß

Detlef

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 sd15.gif 

 

ich sehe dieses "sprunghafte" eher in einem verkanten der Nadelstangen-Schwinge 

 

daher : erst prüfen, ob der Abstand Nadel <---> Greiferspitze stimmt

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Danke für die Antworten.

 

@det Von der Stichmuster-Steuerung kann es nicht kommen - die hatte ich allerdings auch zuerst im Verdacht a la "irgendwas gebrochen...", weil die Rechtsbewegung nicht nur vom Timing her, sondern auch sonst erratisch wirkt. Aber die Stichbreite steht auf 0 und die Nadelstange wird von etwas anderem bewegt als diesem verstellbaren Schiebegestänge. Die Kulisse ist ja rechts offen. Wäre sie das nicht, so würde die Maschine vermutlich bös klemmen. (Auf gefundenen Fotos sieht sie auch einseitig aus und in der Maschine eben auch nicht nach Bruchstelle.)

 

@josef  Das werde ich kontrollieren - ich hatte in der Eile (die Zeit lief uns davon) recht bald die Nadel rausgenommen, um auszuschließen, dass es von da kommt. Welche Stelle hast Du als verkantet im Verdacht? Ich kann mir so keinen Unfallhergang denken, der so etwas bewirkt...

 

Beste Grüße

Achim

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 sd15.gif 

 

die Nadelstangen-Schwinge (der Rahmen in dem die Nadelstange auf- und ab-geht) 

ist oben drehbar auf einem Bolzen

und unten wird sie im Gehäuse geführt 

 

zeige bitte Fotos wie dicht die Nadel am Greifer ist 

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@josef

 

Hallo Josef,

hier erstmal die Bilder - hat leider weder mit Smartphone noch mit Tablet allzu gut geklappt. Ich hoffe, Du kannst genug erkennen. Die Nadel ist neu und gerade, eine eventuelle Krümmung wäre eine optische Verzerrung.

 

IMG_20211025_184623822~2.jpg

IMG_20211025_184809472~2.jpg

IMG_20211025_184809472~3.jpg

IMG_20211025_184325129~2.jpg

Bei nochmaliger Untersuchung erhärtete sich, dass auf die Nadelschwinge (nur) in tiefer Position der Nadelstange beim Aufwärtsgehen derselben eine Kraft nach rechts ausgeübt wird, beim Abwärtsgehen eine nach links. Dabei ist egal, auf welcher Seite des unteren Totpunktes man das Handrad bewegt. Es erscheint mir also aufgrund der Geometrie so, als ob die Nadelstange im unteren Klotz in tiefer Position stark genug klemmt, um das hervorzurufen.

 

Die beiden Führungsklötze/Lager sind auf die flache Schwinge aufgesetzt - kann sich da etwas verdreht oder verkantet haben? Scharten und Schmutz kann ich an der Nadelstange nicht erkennen und wenn sie oben ist, läuft sie auch ganz leicht bzw. die Schwinge schwingt ganz leicht. Dennoch Dreck? Wie ggf. rausspülen?

 

Die Nadel sehe ich mit Uhrmacherlupe in optimaler Entfernung vom Greifer, fast in Berührung. Weder lässt sich die Nadel nach hinten bewegen, noch führt sie durch die Greiferspitze veranlasst eine Bewegung nach vorne aus - im Rahmen dessen, was ich fühlen kann bzw. beim zur Verfügung stehenden Licht mit Lupe sehen. Ich schrieb ja auch bereits, dass das Verhalten auch ohne Nadel auftritt - aber der Abstand gibt womöglich einen Hinweis auf die Lagerung der Schwinge?

 

Ich möchte ohne Deinen Rat da noch nichts weiter auseinandernehmen, um mir keine vermeidbaren Justagen einzuhandeln :classic_unsure:. Womöglich bin ich ja völlig auf der falschen Fährte...

 

Vielen Dank erstmal!

 

Edited by Technikus
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 sd15.gif 

 

paar tage mit meiner frau verreist gewesen ... 

 

die Nadelstangenschwinge ist oben auf eine kleinen Welle geführt 

 

 

tipp lampe 1.jpg

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Am 30.10.2021 um 19:15 schrieb josef:

paar tage mit meiner frau verreist gewesen ...

 

Hallo Josef,

die Besitzerin der Maschine reist auch gerade - passt... :classic_smile:

 

Aber ich freue mich schon, Deinen Tipp bald anzuwenden. Ich war unsicher, wo ich weiterforschen könnte, ohne mir unnötige Probleme einzuhandeln.

 

Vielen Dank erstmal, ich melde mich!

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nicht viel verschieben

 

meist genügt es schon diese Schraube zu lösen und die Maschine laufen lassen

danach die Schraube wieder festdrehen 

 

unbedingt den Abstand der Nadel zum Greifer kontrollieren

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  • 3 weeks later...

Ich habe die Maschine jetzt bei mir, um sie mal intensiv beobachten zu können. Dazu habe ich den Zickzack-Mechanismus von der Nadelstangenschwinge entkoppelt, nachdem der Tipp von @josef leider nicht funktioniert hatte - da muss wohl etwas kapitaleres passiert sein.


Ich hoffte, so unterschiedliche Plausibilitäten zuweisen zu können und habe momentan am ehesten die Nadelstange im Verdacht. Eine Fehlstellung der Kurbelachse der Armwellenkurbel glaube ich aufgrund der Überlegungen zur Geometrie mittlerweile eher ausschließen zu können.

Bevor ich nun irgendetwas unnötig dejustiere, möchte ich Josef bitten, die folgenden Videos anzusehen:

Kurbel oben: Die Schwinge lässt sich ganz leicht mit dem Finger "schwingen".


Kurbel 90° vorne oder hinten: Das Schwingen geht immer noch leicht.  
Kurbel unten: Die Schwinge klemmt, was sich durch Verschieben der Schwingenachse nicht verbessern lässt.
Nächstes Video: Die Nadelstangenschwinge wird beim langsamen Hochdrehen der Nadel (egal ob vor- oder rückwärts) jeweils nach rechts gezogen und beim Runterdrehen nach links geschoben. Da das Kupplungsstück schon bei minimalen Drehungen leicht zu gleiten scheint, kann es selbst wohl schlecht klemmen. Da aber die Nadelstange sich beim "Schwingen" in den Bohrungen auf und ab bewegt (bewegen muss), vermute ich das Klemmen (in unterer Position) dort.
Nur: Wie kann sich eine Nadelstange derart verformen? Oder gibt es noch eine andere Erklärung?

Letzte Videos: Der Versuch vom vorherigen mit wieder montierter Steuerung und das Laufen der Maschine mit den auch bei festgehaltener Schwinge auftretenden Klackergeräuschen. (Dazu Transporteur versenkt und Stichlänge 0.)  
Meinem Eindruck nach kann ich jetzt nichts anderes mehr tun, als die Nadelstange zu lösen und ihre Gleitfähigkeit in den Lagerblöcken durch Verschieben prüfen, oder? Edited by Technikus
Videos einsortiert
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rein gefühlsmässig habe ich da eher die Schiebeachse, die im Anlenkarm sitzt, mit ihrem Kugelgelenk im Verdacht;

dieses Problem hatte ich schon früher mal bei einigen Bernina (730-830-930 Record); da sass die Verharzung wie ein fester Film drauf... es half nur Ausbauen, mit Ballistol-Entharzer den Film entfernen(ein echtes Wundermittel, kann ich nur empfehlen) , mit Bremsenreiniger nachwaschen (wichtig) ein paar Tropfen Ballistol darauf und gut wars...

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@jettaweg Danke für die schnelle Antwort - das hab ich auch zuerst gedacht, zumal das hier kein Kugelgelenk ist, sondern nur nach oben und unten schwenken kann. Da wäre ja ein "Verbiegen" der eigentlichen Kurbel auch ein Erschwernisgrund. Aber dagegen spricht m. E., dass bei Kurbelstellung oben alles extrem leicht flutscht und eine schiefe Kurbel sich doch eher in den 90°-Stellungen auswirken müsste (weil eben kein Kugelgelenk und es oben flutscht - das müsste das Gelenk doch auch unten ausgleichen können). Außerdem bewegt sich die Schiebeachse ja in dem einen Video bei ganz knappen Drehungen seitlich schon geradezu sprunghaft - da kann es doch nicht nur in der Drehbewegung klemmen - oder wo liegt mein Denkfehler?

 

Daher tippe ich eher auf eine gebogene Nadelstange unten (wie sollte sie oben verbiegen?) oder darauf, dass an der Schwinge etwas nicht stimmt: Die Klötze sind auf das Gussteil nur aufgesetzt. Vielleicht hat Josef damit ja Erfahrungen.

 

Klar, ich könnte die Nadelstange lösen (es juckt mich auch schon in den Fingern...) und ihre Gleitfähigkeit ausprobieren, evtl auch durch Versetzen - klar näht die Maschine dann nicht mehr. Aber Josef sagt ja immer "Vor dem Schrauben fragen!"

Edited by Technikus
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 https://wuerziworld.adbt2.ath.cx/schild/sd15.gif 

 

ich hatte mal so ein Problem auf der Werkbank und auch erst herumgerätselt, was das sein könne ... 

 

bis ich die kleine Madenschraube von der linken Seite, die die Achse oben hält löste 

die Achse gab minimal nach vorne nach und beim laufenlassen der Maschine trat das Klemmen nicht mehr auf

darauf hab ich diese kleine Made wieder festgedreht und es war Ruhe im Karton 

 

da du das aber schon gemacht hast, bleibt nur :

den kleinen Gelenken des Nadelstangenantriebs etwas ÖL zu geben 

 

tipp lampe 1.jpg

Edited by josef
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natürlich MUSS es im Bereich der Anlenkung der Nadelstange eine Möglichkeit (in Form eines Gelenks zwischen Nadelstange und Schiebebolzen)geben, die bei der Zickzack-Seitwärtsbewegung der Nadelstange bzw. des darin geführten Supports die Tangentialdifferenz ausgleicht;

deswegen ist auch der Schwergang nur im unteren Bereich der Nadelstangenposition möglich = im oberen Totpunkt steht (bei Nadelposition in der Mitte) die Nadelstange genau senkrecht, je mehr sie nach unten geht, desto präziser bzw. reibungärmer muss sie geführt werden;

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ähm...  ? Schrägnadelmasch. ?

mit dem Ausschwenken (aus der Mittenstellung) nach re bzw. li habe ich den Nadelstangensupport gemeint;

sein Drehpunkt oben bewirkt, dass -bei jedem Ausschlag nach re oder li - der Winkel zur Verbindung der -an der Nadelstange sitzenden- Schiebeachse sich ändert; da der Anlenkhebel, in dem diese Schiebeachse sich beim Ausschlag hinundherbewegt, sich stets rechtwinklig zur Armwelle bewegt, muss die Kompensation des dadurch entstehenden Fehlwinkels danach stattfinden;:classic_smile:

 

 

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Am 19.11.2021 um 11:25 schrieb josef:

 https://wuerziworld.adbt2.ath.cx/schild/sd15.gif 

 

ich hatte mal so ein Problem auf der Werkbank und auch erst herumgerätselt, was das sein könne ... 

 

bis ich die kleine Madenschraube von der linken Seite, die die Achse oben hält löste 

die Achse gab minimal nach vorne nach und beim laufenlassen der Maschine trat das Klemmen nicht mehr auf

darauf hab ich diese kleine Made wieder festgedreht und es war Ruhe im Karton 

 

da du das aber schon gemacht hast, bleibt nur :

den kleinen Gelenken des Nadelstangenantriebs etwas ÖL zu geben 

 

tipp lampe 1.jpg

 

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Am 19.11.2021 um 11:25 schrieb josef:

 https://wuerziworld.adbt2.ath.cx/schild/sd15.gif 

 

ich hatte mal so ein Problem auf der Werkbank und auch erst herumgerätselt, was das sein könne ... 

 

bis ich die kleine Madenschraube von der linken Seite, die die Achse oben hält löste 

die Achse gab minimal nach vorne nach und beim laufenlassen der Maschine trat das Klemmen nicht mehr auf

darauf hab ich diese kleine Made wieder festgedreht und es war Ruhe im Karton 

 

da du das aber schon gemacht hast, bleibt nur :

den kleinen Gelenken des Nadelstangenantriebs etwas ÖL zu geben 

 

tipp lampe 1.jpg

 

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So, die Maschine tut es wieder.

 

Vielleicht hätte ich mir die Sache mit heftigerer Chemie erleichtern können, aber wer weiß, wie lange das gehalten oder welche Spätfolgen es gehabt hätte. Petroleum hab ich nur von Petromax - wäre das geeignet gewesen? Vielleicht hätte abgelaufenes Covid-Impfserum geholfen, aber ich wusste nicht, in welches Bill Gates die Nanoroboter getan hat. Diesbezügliche Anfragen blieben unbeantwortet.

 

Welcher Art sind diese Lager eigentlich? Sie sind ja jeweils als Klotz auf die Guss-Schwinge aufgesetzt, nicht als Sinterröhrchen eingepresst...

 

Es ging nach meinem Dafürhalten nur noch so weiter, wie @jettaweges im Prinzip angedeutet hat: Die Verdächtigen der möglichen Reihenfolge nach ausbauen. Da der Nadelhalter nicht so einfach ab geht (ich hatte Angst, die Fadenführung zu verbiegen), konnte ich die Nadelstange nicht nach oben entnehmen. Kurzerhand hab ich sie zusammen mit der Schwinge herausoperiert. Dazu musste ich die Schwingenachse nach hinten schieben - nach Entfernen des Stellrings und einer Sicherungsscheibe.

 

Die Schwinge war auch die eigentliche Ursache. Die Gleitlager hatten sich derart zugesetzt, dass das stellenweise zu stark bremste, aber es ist wohl mehr der Geometrie des Nadelstangenantriebs geschuldet, dass es hauptsächlich um den unteren Totpunkt herum reichte, um die Nadelstangenfeder zu überwinden. Ich hab also die Gleitlager vorsichtig ausgekratzt, ohne dass dabei optisch etwas zutage trat. Zum Schluss fiel die Nadelstange ungeölt einfach durch...

 

Dieses Anlenklager mit Nadelstangenklemme und Schiebebuchse erschien ausreichend leichtgängig, die Buchse eh, wie es aufgrund iher Bewegung ja schon naheliegend war. Zum Schluss wieder alles zusammengebaut und komplett neu justiert, noch einen Seitenbewegungsversatz beim Stichmusteraggregat beseitigt, der dadurch entstanden war, dass ich die Nadel unbedingt ganz genau symmetrisch ausgelenkt sehen wollte und mir dabei ein Zahn gehüpft ist...

 

Blöderweise (mangels Erfahrung) hab ich das erst durch Weiterhüpfen retten wollen... Diese konische Schnecke ist ja wirklich genial, aber ich musste mich erst mal trauen, sie zu lösen. Und man muss die Reihenfolge der Justagen kennen. So schaffte ich danach relativ flott auch noch einen gröberen Versatz um einen ganzen Stich herauszujustieren, damit der Wabenstich wieder zur Wabe geriet, anstatt zur Feder.

 

Bleibt noch die Frage, ob es normal ist, dass der Bogenstich/Langettenstich (G) nur über die halbe Breite geht oder ob da am Aggregat noch etwas falsch ist. Auch dessen Elastikvariante ist natürlich nur halb breit - bei der alten Tipmatic heißt er dann Hahnentritt. Alle anderen Stiche sind wie im Deckel der Maschine abgebildet.

 

 

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hab vergessen, das mit dem Nadelstangensupport-Ausbau =

(so gehts jedenfalls bei den Berninas) fürs nächste Mal = oben im Drehpunkt die Achse ziehen und -bei Nadelstange im OT, wegen der Schiebeachse, dann geht sie gut raus- den  Nadelstangensupport nach unten herausklappen, dann lässt sich das Hebelwerk zerlegen (1 Verbindungsschraube hat Linksgewinde)

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vor 20 Stunden schrieb jettaweg:

hab vergessen, das mit dem Nadelstangensupport-Ausbau =

(so gehts jedenfalls bei den Berninas) fürs nächste Mal = oben im Drehpunkt die Achse ziehen und -bei Nadelstange im OT, wegen der Schiebeachse, dann geht sie gut raus- den  Nadelstangensupport nach unten herausklappen, dann lässt sich das Hebelwerk zerlegen (1 Verbindungsschraube hat Linksgewinde)

 

 

bei den tipptasten-Maschinen von Pfaff zieht man das im UT auseinander, weil das Gehäuse oben zu ist

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Ich hab die Nadelstangenklemme gelöst und oben drüber gewuppt und kann jetzt nicht mehr sagen, ob es auch auf Eure Art möglich gewesen wäre oder ob sich dann etwas verkantet hätte. An manchen Stellen kam mir die Maschine wie ein 3D-Puzzle vor, zumindest, wenn man nicht alles logisch hintereinander zerlegt, weil man sich Justagen erhalten/ersparen will.

 

Vielen Dank für Euer Mitdenken und Eure Anregungen! Jetzt muss ich mir nicht mehr so große Umstände machen, wenn mal eine unserer Varimatics im Nähtreff neben der Schiene läuft...

 

Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit!

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