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Brauche ich eine Overlock?


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N'Abend!

 

Man kennt das ja: zusammen mit der Nähfreundin versichert man sich im Brustton der Überzeugung, niiieeeemals eine Overlock zu brauchen. Und 3 Tage später bestellt sie sich eine. Und da sitz ich nun und fang ebenfalls an zum Grübeln. Aber: brauch ich wirklich eine?  vlt könnt ihr mir zur Entscheidungsfindung ja ein paar Fragen beantworten.

 

1. Nähen von elastischen Stoffen: OK, das hab ich kapiert, näht, schneidet und versäubert, und das ganze auch noch elastisch. Aktuell näh ich das halt mit dem guten alten Zick-Zack oder der Zwillingsnadel. Und das klappt auch ganz gut. Ist es mit der Ovi tatsächlich soviel komfortabler/schöner/einfacher?

 

2. Nähen von nicht-elastischen Stoffen: ich glaub, das mach ich lieber weiterhin mit der NäMa. Ich bin schließlich die Königin des Auftrennens, und - was ich bislang gelesen habe - geht das nach der Overlock nimmer.

 

3. Versäubern von nicht- elastischen Stoffen: hier wirds für mich interessant. Ich hasse versäubern mit der NäMa. Diese Zick-Zack oder Overlock-Stiche dauern immer ewig, udn nachher schauts trotzdem ausgefranst aus.

Geht das mit der Overlock tatsächlich besser - sprich: schneller und ordentlicher?

 

4. Ist das Einfädeln tatsächlcih so ein Mirakel, von dem man immer liest?

 

5. Wie ist das mit den Garn-Farben? Immer 4 Spulen kaufen, ist ja nicht gerade günstig, und wenn das Wechseln so mühsam ist, bleibt man ja wohl lieber bei einer Farbe. Wie macht ihr das? habt ihr eine Grundfarbe für alles? 2 Sets für hell oder dunkel? Oder doch jedesmal passend zum Stoff? Aber wie passt das zu Punkt 4?

 

6. Gibt es irgendetwas Spezielles, auf was man bei einem - natürlich rein hypotetischen - Kauf so achten sollte?

 

lg, A.

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Ich nähe eher wenig Jersey und so'n Zeuch ;) , wenn, dann aber auch ganz gerne mit der Overlock.

Ihr Hauptjob ist bei mir Versäubern.
... und dafür brauchst du schon mal nur 3 Garnkonen ...

Ich benutze gerne neutrale Farben: grau oder taupe passt zu vielem, dazu offwhite und schwarz - viel mehr brauche ich nicht.

Dazu kommt, dass meine Overlock anspruchslos ist, was die Garnqualität betrifft. Es funktioniert auch mit dem Billiggarn vom Discounter oder vom Stoffmarkt.

Für das Einfädeln gibt es diverse Tricks, z.B.  Anknoten und bei gelöster Spannung durchziehen.

 

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Hallo Antigone, 

 

zu 1. Ja!  Es sieht einfach schöner aus und die Naht ist wirklich superelastisch.

 

zu. 2. Natürlich kann man auch die Overlocknaht auftrennen. Allersdings benutze ich die Overlock bei gewebten Stoffen nur zum versäubern. 

 

zu 3. Siehe zu2. und ja, es sieht einfach besser aus und es ist schneller und ordentlicher.

 

zu 4. Nein, denn da kommt es auf die Maschine an. Ich habe die Bernina L450 und da geht einfädeln ganz fix. 

 

zu 5. Ich kaufe nicht immer 4 Konen, von den klassischen Farben weiß und Schwarz habe ich aber immer 4. 

 

zu 6. Zu einem Händler fahren und testen. Am besten verschiedene Modelle, wenn Du die Möglichkeit hast. Nur so kannst Du feststellen, welche Dir am besten liegt. 

 

Liebe Grüße Karina

 

 

 

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vor 5 Minuten schrieb Antigone33:

Nähen von elastischen Stoffen: OK, das hab ich kapiert, näht, schneidet und versäubert, und das ganze auch noch elastisch. Aktuell näh ich das halt mit dem guten alten Zick-Zack oder der Zwillingsnadel. Und das klappt auch ganz gut. Ist es mit der Ovi tatsächlich soviel komfortabler/schöner/einfacher?


Ja.

 

vor 5 Minuten schrieb Antigone33:

Nähen von nicht-elastischen Stoffen: ich glaub, das mach ich lieber weiterhin mit der NäMa. Ich bin schließlich die Königin des Auftrennens, und - was ich bislang gelesen habe - geht das nach der Overlock nimmer.


Natürlich geht das. Nur anders. Tipps gibt es im Netz dazu ohne Ende und natürlich auch hier bei den hs.

 

vor 6 Minuten schrieb Antigone33:

Versäubern von nicht- elastischen Stoffen: hier wirds für mich interessant. Ich hasse versäubern mit der NäMa. Diese Zick-Zack oder Overlock-Stiche dauern immer ewig, udn nachher schauts trotzdem ausgefranst aus.

Geht das mit der Overlock tatsächlich besser - sprich: schneller und ordentlicher?


Find ich schon. Deutlich.

 

vor 6 Minuten schrieb Antigone33:

 

4. Ist das Einfädeln tatsächlcih so ein Mirakel, von dem man immer liest?


Nein, aber es ist komplizierter als bei der Nähma. Das Natz bietet quasi zu allen aktuellen Maschinen Videos und die BDA‘ s werden (teilweise) auch immer besser. Gut wäre, sich eine Maschine beim Händler direkt zu kaufen und eine Einweisung zu erhalten.

 

vor 8 Minuten schrieb Antigone33:

Wie ist das mit den Garn-Farben? Immer 4 Spulen kaufen, ist ja nicht gerade günstig, und wenn das Wechseln so mühsam ist, bleibt man ja wohl lieber bei einer Farbe. Wie macht ihr das? habt ihr eine Grundfarbe für alles? 2 Sets für hell oder dunkel? Oder doch jedesmal passend zum Stoff? Aber wie passt das zu Punkt 4?


Ich hab die ersten 2 Jahre mit der Ovi mit Weiß und Dunkelgrau genäht. Auf Anraten meines Händlers und das war völlig ausreichen. Jetzt gibt es noch ein paar Hauptfarben mehr, aber nicht Massen. Oft reichen auch 2 von einer Farbe und dann Grundfarben wie Weiß und grau. Wenn du dir die Nähte mal anschaust, wirst du wissen warum.

 

vor 11 Minuten schrieb Antigone33:

Gibt es irgendetwas Spezielles, auf was man bei einem - natürlich rein hypotetischen - Kauf so achten sollte?


Die Auswahl der Maschine an sich. Sie sollte schon eine von den allseits gut laufenden, erprobten sein. Ich habe angefangen mit einer Brother 4234d, das lief auch als Anfänger allermeisten super obwohl ich an der Nähma und an der Ovi nur gering mehr als den Hauch einer Ahnung hatte :D. Bei Problemen mit den Augen wären Einfädelhilfe und Co sehr hilfreich. 

 

Nie wieder ohne außer im Krieg und nach Naturkatastrophen :classic_smile:.

 

Berichte mal!

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vor 12 Minuten schrieb Antigone33:

1. Nähen von elastischen Stoffen:

Wenn Du damit Maschenware meinst: ja, das finde ich mit der Overlock im Ergebnis schöner. Ich habe allerdings jahrzehntelang mit der Nähmaschine Jerseys genäht, auch hochelastische, z.B. Badeanzüge. Das funktioniert auch.

Man muss sich aber umgewöhnen - alle Anpassarbeiten vorher, denn wenn man mal mit der Overlock genäht hat, ist keine Nahtzugabe mehr da.

 

vor 15 Minuten schrieb Antigone33:

2. Nähen von nicht-elastischen Stoffen

Ich persönlich halte Overlocknähte bei Kleidung in Webware für Pfusch. Andere sehen das anders.

 

vor 19 Minuten schrieb Antigone33:

3. Versäubern von nicht- elastischen Stoffen

Super! Keine Fransen, keine Röllchen, flache Versäuberung. Dafür kann man bei Bedarf auch ganz dünnes Garn nehmen.

 

vor 19 Minuten schrieb Antigone33:

4. Ist das Einfädeln tatsächlcih so ein Mirakel, von dem man immer liest?

Kommt auf die Maschine an, muss man ggf. ein bisschen üben. Bloss nicht anknoten, sonst lernt man es nie. Wenn die Maschine neu ist, einfach zehnmal hintereinander neu einfädeln; dann hat man es intus.

vor 19 Minuten schrieb Antigone33:

5. Wie ist das mit den Garn-Farben?

Für die Sicht "von aussen" ist (bei Nähten in Jersey) nur die Farbe des linken Nadelfadens wichtig, weil man den u.U. ein bisschen sieht.

Dafür nehme ich i.a. ein passendes Nähgarn aus meinem Fundus.

Es ist überhaupt ein Irrtum, dass man nur mit "Overlockgarn" oder "Konen" auf der Overlock nähen kann.

Ich nähe viel mit 1000m-Rollen 120er Garn. Exotische Farben spule ich auf billige Nähmaschinenspulen um (die ich nur dafür verwende), die ich hinter der Maschine in je eine Tasse lege.

 

vor 19 Minuten schrieb Antigone33:

6. Gibt es irgendetwas Spezielles, auf was man bei einem - natürlich rein hypotetischen - Kauf so achten sollte?

Erfahrungen hier im Forum beachten ;)

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Hallo,

 

wenn man keine Overlock hat, denkt man, man braucht sie nicht, aber wer eine hat und viel 

Jersey näht wie ich, der fragt sich, wie habe ich das nur bisher geschafft.

 

zu deinen Fragen

1. Ja

2. man kann die Overlocknaht auch auftrennen, da gibt es schöne Anschauungsvideos auf youtube

3. ja, das geht so viel schneller und ordentlicher

4. es kommt auf das Maschinenmodell an, bei einigen ist es ganz leicht - am besten vom Händler zeigen lassen,

     ich habe es nie als besonders pfriemelig empfunden

5. man muss nicht für jeden Stoff die passenden Farben haben, mit weiß, schwarz oder grau kommt man am Anfang 

     ganz gut zurecht und soviel kosten die auch nicht, ist ja eine Menge aufgespult

6.  man sollte sich die Maschine erklären lassen, eine Einführung ist hilft ungemein

 

kannst du nicht bei deiner Nähfreundin mal Probenähen?

 

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb Gustavia:

kannst du nicht bei deiner Nähfreundin mal Probenähen?

 

 

Das werd ich ganz bestimmt machen, aber sie hat sich eine Bernina bestellt, und das ist jenseits meiner Preisklasse ;-)

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vor 2 Stunden schrieb lea:

 

Dafür nehme ich i.a. ein passendes Nähgarn aus meinem Fundus.

Es ist überhaupt ein Irrtum, dass man nur mit "Overlockgarn" oder "Konen" auf der Overlock nähen kann.

Ich nähe viel mit 1000m-Rollen 120er Garn. Exotische Farben spule ich auf billige Nähmaschinenspulen um (die ich nur dafür verwende), die ich hinter der Maschine in je eine Tasse lege.

 

Ach, dann braucht man gar nicht unbedingt diese Konen?

Ich hab hauptsächlich 100er Garn - würde es damit auch klappen?

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vor 4 Minuten schrieb Antigone33:

Ich hab hauptsächlich 100er Garn - würde es damit auch klappen?

100er Garn funktioniert genauso, auch das Troja und Toldi Garn. Ich kaufe auch meist das Garn auf 1000m Rollen, 120er, Saba von Amann oder auch Gütermann. Das nehme ich auch auf der Nähmaschine. Die Konen nehmen viel Platz zum Lagern ein, die 1000m Rollen nur wenig. Die ganz billigen Konen sind auch öfters nicht so gut und machen Probleme mit leichtem Reißen oder gar Knoten.

 

Und bedenke: Bei der Ovi brauchst du für die Greifer ca. das zehnfache Garn wie die Naht und für die Nadelfäden ca  das dreifache. Also reicht so eine Rolle schon sehr weit.

 

Es können auch verschiedene Garnstärken gemixt werden , aber dann muss die Fadenspannung etwas anders eingestellt werden.

 

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vor 21 Minuten schrieb Antigone33:

Ich hab hauptsächlich 100er Garn - würde es damit auch klappen?

Klar, allerdings brauchen die Greiferfäden sehr viel Garn - da kommst Du mit 100m-Röllchen nicht weit :cool:

Bei einem feinen dünnen Stoff könnte die Versäuberung mit 100er Garn auch schon ein bisschen dick werden. Man muss das jeweils ausprobieren.

Ich habe sogar 220er-Garn für ganz feine Versäuberungen (bei irgendwelchen Fabrikverkäufen mitgenommen).

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Wer viel mit Jersey und Strickstoffen näht, fährt gut mit einer Overlock.

Ich möchte sie inzwischen nicht missen, weil ich viel Dehnbares für die Kinder und mich nähe.

Näht man überwiegend Webware, kommt man auch gut ohne Ovi klar.

 

Bei Webware nutze ich sie mit 3-Faden-Stich zum Versäubern der Unterkante von Halsausschnittbelegen und von Saumkanten, weil es schöner aussieht. Das ginge natürlich auch mit ZZ-Stich.

Den Overlockstich an der "normalen" Nähmaschine habe ich noch nie benutzt, wenn ich Webware versäubern wollte.

 

Bei mir ist der linke Nadelfaden der Ovi auf jeden Fall immer passend zum Stoff.

Das ist dann oft auch eine normale 100er oder 200 m Rolle.

Der ist auch schnell gewechselt.

Die anderen drei Fäden wähle ich im Farbton passend, wobei dabei idR Konen in weiß, beige, grau und schwarz ausreichend sind.

 

Das Einfädeln ist kein Hexenwerk, wenn man die Anleitung befolgt.

Eine gute Pinzette ist dabei ein Muss.

Ich selbst besitze seit über 10 Jahren eine Bernina 800 DL, vorher habe ich 20 Jahre ohne Ovi überlebt.

 

Eine Ovi-Naht lässt sich schnell auftrennen, wenn man den richtigen/die beiden richtigen Fäden zieht.

 

Vielleicht gibt es irgendwo ein gutes Gebraucht-Angebot einer Ovi. 

 

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Ich kann mich den anderen nur anschließen.

Einfädeln ist nicht schwer und mit ein wenig Übung geht das wirklich flott.

Konen habe ich auch die Grundfarben, schwarz, weiß, grau und beige und ja, davon 4x, von den Discountern, was meiner Maschine völlig egal ist( kein Fadenriss und keine Verknotung). Und ja, die Versäuberung sieht viel besser aus.

Ich habe mir die Bernina L460 gebraucht beim Händler gekauft mit 1 Jahr Garantie. Eine ganz billige Maschine würde ich nicht kaufen, das kann Ärger geben. Geh zum Händler und probiere, was für dich am besten ist.

Ich möchte nicht mehr darauf verzichten.

 

LG Andrea

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Es gibt nicht mehr viel zu sagen :D Ich schaue nur, dass die Nadelfäden zum Stoff passen, und da kannst du wunderbar die kleinen Rollen nehmen.

 

Ob ein Kleidungsstück passt, dafür nähe ich tatsächlich erst einmal das Teil mit der Näma und 5er Stich zusammen. Erst danach kommt die Ovi zum Einsatz. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass ich mit der Nahtlinie eine perfekte Orientierung für die 1. Nadel der Ovi habe. Ja, das mag auch anders gehen, aber für mich ist das prima so :D 

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Das habe ich mich anfangs auch gefragt und nach einem Hobbyschneiderinnentreff in Aachen vor mehr als 20? Jahren habe ich mir  dann  eine Cover gekauft. Ich dachte, die brauche ich unbedingt um einen schönen Saum zu nähen

 

Einige Zeit später kaufte ich dann doch eine Overlock. 

 

Und wie sieht es heute aus? Die Cover steht im Schrank, die Overlock griffbereit. Wenn ich auf eine Maschine  verzichten müsste, wäre es die Cover, auf keine Fall die Overlock

 

Wer viel näht und versäubert, ist mit einer Overlock gut bedient. Alleine das offene Versäubern einer Hose dauert mit einer Nähmaschine gefühlte Ewigkeiten, Mit der Overlock geht das ruck zuck und sieht viel schöner und flacher aus als eine Zickzacknaht. Wem eine Hongkongnaht besser gefällt und sie oft anwendet, sieht das  möglicherweise anders.

 

Wer viel Kindersachen aus Jersey näht wird die Overlock schätzen. Geht blitzartig. 

 

Wer wenig näht, keine Innenversäuberungen macht, keine Jerseys vernäht, wird sie nicht vermissen. Mir würde sie auf jeden Fall fehlen.

 

Meine Maschine ist nicht mehr die neueste, es ist eine Babylock eclypse. Sie war damals teuer, aber sie hat bei mir auch schon sehr viel arbeiten müssen. 

 

Das Einfädeln geht je nach Maschine einfacher oder etwas komplizierter. Wenn man sich an die anleitung hält, ist das kein Problem

 

Der Fadenvorrat: ja, ich habe einen großen Vorrat. Aber das ist nicht nötig. Inzwischen weiß ich, dass es langt, wenn der linke Nadelfaden der Stofffarbe entspricht. wenn man Mischfarben nimmt, also kein Knallrot oder Knallbla, kommt man mict relativ wenigen Farben aus. Weiß, schwarz, beige, grau, mittelblau, oder wie bei manchen Discountern Mischfarben. Die Kinder lieben es, wenn die Nähte innen bunt sind ;)

 

Achte darauf kein Billig-/NoName-produkt zu wählen, wo du keinen Ansprechpartner hast. Lass sie dir zeigen und arbeite selber damit. Dann weißt du mehr

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vor 1 Stunde schrieb Ika:

einem Hobbyschneiderinnentreff in Aachen vor mehr als 20? Jahren

Das Erste, im Saal Geulen, war 2003. :roller:

 

Zu Overlock ist ja schon einiges geschrieben worden, ich will meine auch nicht missen, gerade wenn man etwas mehr näht.

Ich persönlich mag eine grosse Farbauswahl an Overlockgarn (etwas dünner als Nähgarn, Nähte werden nicht so wulstig), und in den Greifern gerne Bauschgarn (macht weichere Nähte, gerne Amann Mettler oder Alterfil).

Aber diese Farbauswahl ist nicht zwingend notwendig, für mich persönlich aber schön. :D

 

Liebe Grüsse

Silvia

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Ich habe keine so hohen Ansprüche an die Innenverarbeitung wie lea - ich nähe auch ganz schmerzlos Webware mit der Ovi :D

 

Wenn du dir mal deine Kaufkleidung näher von innen anschaust, wirst du feststellen, dass so ziemlich alle Nähte mit der Ovi gemacht sind. Egal, welcher Stoff - sogar Jeanshosen, wo es möglich ist. - Wenn der Schnitt gut angepasst ist, ist das für mich eine ausreichend gute Option, um was zu nähen. Wenn man eine hochwertigere Verarbeitung haben möchte, oder die Nahtzugaben in voller Breite behalten will, fällt die Entscheidung aber natürlich vielleicht anders aus. Jeder, wie er mag. :)

 

Auftrennen geht wirklich meist sehr flott, und, wie ich finde, oft auch einfacher als eine normale Naht aufzutrennen. Man schneidet zuerst zwischen den Lagen die Schlingen durch, danach kann man die Nadelfäden sehr oft (je nach Stoff) ziemlich leicht am Stück herausziehen.

 

Das Einfädeln geht bei meiner auch sehr einfach, finde ich, allerdings habe ich mir den Luxus der kleinsten Bernina gegönnt; da wird der eine Greifer ausgeklappt zum Einfädeln. Eine Nähfreundin von mir hatte mal eine von Medion oder so, da brach man sich schon eher die Finger, fand ich… Da verstehe ich, dass einige lieber anknoten, was ich noch nie gemacht habe, glaube ich. :o

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vor 23 Minuten schrieb Capricorna:

Ich habe keine so hohen Ansprüche an die Innenverarbeitung wie lea

:D Da geht es mir nicht um "Ansprüche an die Innenverarbeitung" sondern darum, dass die paar mm Nahtzugabe innerhalb des Overlockstichs zu wenig sind.

Bei locker gewebten oder groben Stoffen kann man die Naht dann einfach seitlich rausziehen und ansonsten sieht eine Naht mit breiterer Nahtzugabe meiner Ansicht nach einfach besser aus.

https://www.beswingtesallerlei.de/2020/02/webware-nicht-mit-overlock-naehen.html

vor 18 Minuten schrieb Capricorna:

Wenn du dir mal deine Kaufkleidung näher von innen anschaust, wirst du feststellen, dass so ziemlich alle Nähte mit der Ovi gemacht sind. Egal, welcher Stoff - sogar Jeanshosen, wo es möglich ist

Kaufkleidung wird oft mit dieser "Safety-Naht" genäht; also ein Kettenstich und in einigem Abstand ein Overlockstich zur Versäuberung.

Das meinte ich nicht! Dabei bleibt genügend NZG stehen.

Ich besitze nicht allzuviel Kaufkleidung, aber nichts davon (aus Webware) ist nur mit der Overlock genäht.

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Ich habe eine alte Pfaff Hobbylock 4764. (Noch) genug Platz für meine Finger zum Einfädeln, aber meine Augen und die Feinmotorik lassen langsam zu wünschen übrig. Missen möchte ich sie nicht mehr. Aber die nächste ist mit Pustefix.

Keine Angst vorm Einfädeln. Ich hatte meine gebraucht gekauft und die Fadenspannung war total verstellt. Ich habe sie gefühlt 100 mal eingefädelt wegen Fadenriß usw. Jetzt kann ich sie im Schlaf einfädeln. Das ist wie bei den Autofahrern: Es gibt die Gruppe mit Schaltwagen, die können fahren und schalten und es gibt die mit Automatik, die konzentrieren sich lieber aufs Fahren. Übersetzt auf die Overlockerinnen: Die einen können Einfädeln und Versäubern und die anderen Versäubern lieber nur :classic_tongue:;). (War nur ein Spaß, weil ich an meine liebe Freundin dachte, die wahnsinnig gerne näht, aber überhaupt keine Geduld und Feinmotorik hat)

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Auch ich will meine Overlock nicht missen. Allerdings auch eine mit Pustefix 😁. Zum Einfädeln: ich bin der festen Überzeugung, dass das kein Problem ist, solange man die Anleitung liest und dann auch beachtet was drin steht 😏

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Ich hab eine fast 30 Jahre alte Hobbylock von Pfaff. Das Einfädeln ist vorne an den Greifern etwas tricky, aber die Fadenwege sind farblich markiert, so dass man da eigentlich keinen Fehler machen kann.

 

Wie viele andere vor mir, setze ich eigentlich nur bei der linken Nadel ein farblich passendes Garn ein und ich habe keinen Skrupel, die Fäden anzuknoten und durch zu ziehen. Nur muss man (ich besonders :silly:) dran denken, dass man die Fadenspannung hinterher wieder richtig einstellt. Ich hab mir jetzt einen Zettel an die Maschine geklebt, hilft manchmal, aber nicht immer :D.

 

Es gibt Anleitungen zum Auftrennen der Ovinaht. Das geht dann sogar einfacher und schneller, als bei einer Nähmaschinennaht.

 

Ich nähe vorwiegend Jersey mit der Ovi, Webware selten, nur wenn sie sehr franst, versäubere ich mit der Ovi.

 

Früher habe ich für meine Kinder viel genäht und da die Overlock auch vielseitiger genutzt: Gummi angenäht, gekräuselt, Rollsaum ...

 

Ohne Overlock geht, aber mit geht viel besser. Am besten beim Händler testen, welches Modell zu dir passt.

 

Viele Grüße

Brita

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vor 1 Stunde schrieb Mama näht:

Nur muss man (ich besonders :silly:) dran denken, dass man die Fadenspannung hinterher wieder richtig einstellt.

Bei meiner Ovi ist die Spannung genau wie an der Nähmaschine gelöst, wenn das Füßchen hoch ist. Es gibt auch Madchinen, bei denen das nicht ist. Die stellt frau dann auf null und hinterher hoffentlich wieder richtig.

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Auch ich möchte meine Overlock nicht mehr missen, da ich viel Jersey nähe, aber auch Webware versäuber ich alles mir der Ovi.  Ich hatte eine Gritzner und habe mir dann doch die Bernina L460 gegönnt und es nicht bereut, sie näht einen Ticken besser, leiser.......  Bei ihr ist das Einfädeln kinderleicht und sie näht und näht und ich hatte noch nie Probleme mit ihr. 

Ich kann mir eine Overlock nicht mehr wegdenken.

 

LG Monika

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Ich möchte meine Ovi auch nicht mehr missen😃.

 Ich Nähe schon seit langem mit der w6, ist jetzt schon etwas in die Jahre gekommen und ich habe Schielaugen nach einer mit Pustefix.

Meine Finger sind auch „ in die Jahre „ gekommen 😅

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