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Burda Style 10/2021


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Am 28.8.2021 um 15:40 schrieb lea:

Und in dem Artikel über Haute Couture wird ein Buch beworben, das ich mir wahrscheinlich blind gekauft hätte - allerdings ist es vergriffen und gebraucht allenfalls zu horrenden Preisen erhältlich

Vielleicht findest du es in einer Leihbücherei. Zunächst würde ich aber bei der Burda-Redaktion anfragen, ob sie es eventuell verleihen, schon aus erzieherischen Gründen ;-)

 

Bei dem Oktoberheft ist es wieder einmal wichtig, die Stoffe und Kombinationen zu ignorieren und zunächst die technischen Zeichnungen anzuschauen, damit man nicht allzu sehr abgeschreckt wird.

 

Zitat

Der Knaller ist wieder der (einzige!) Langgrössenschnitt: ein Faltenrock aus praktisch viereckigen Teilen. Da fühle ich mich als Leser veräppelt.

Ich brauche zu einem Rock mit eingelegten Falten auch keinen Schnitt, da ich solche Röcke schon oft genäht habe. Aber ich gebe zu, dass das Austüfteln der Falten (wie viele, wie breit, wie tief) immer ein bisschen Denksport ist. Für weniger erfahrene Hobbyschneiderinnen oder für Leute, die nicht tüfteln, sondern einfach nach Anleitung losnähen wollen, ist auch so ein Schnitt hilfreich.

 

Der Dufflecoat in Kindergröße 104 - 128 ist ein Schnitt zum Aufheben, sofern es zu benähende Kinder in der Umgebung gibt oder in kommenden Jahren geben wird.

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Bei dem "70s" Blazer würde ich den Schnitt vor dem Zuschneiden genau kontrollieren und nachmessen! Auf dem Foto sieht man eine merkwürdige Falte an der linken Schulter https://www.burdastyle.de/produkt/magazin-schnitt/70s-blazer-mit-paspeltaschen-10-2021-107_2201301020990std

Das deutet darauf hin, dass er mit Sicherheitsnadeln im Rücken "auf Figur gebracht" wurde. Die Ärmel sind der Dame darin etwas zu eng und spannen am Oberarm. Außerdem sollte man Karostoffe nur für Jacken mit Paspeltaschen verarbeiten, wenn man Zeit und Lust hat, die Paspeln mustergenau einzusetzen. Alternativ könnte man die Paspeln im Schrägfadenlauf zuschneiden, das sieht dann gewollt aus und nicht "haarscharf daneben". Man könnte auch Revers und Taschenpaspeln aus einem einfarbigen Garniturstoff arbeiten (und eventuell einen Rock oder eine Hose aus dem einfarbigen Stoff dazu nähen).

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vor 1 Stunde schrieb ju_wien:

. Aber ich gebe zu, dass das Austüfteln der Falten (wie viele, wie breit, wie tief) immer ein bisschen Denksport ist. Für weniger erfahrene Hobbyschneiderinnen oder für Leute, die nicht tüfteln, sondern einfach nach Anleitung losnähen wollen, ist auch so ein Schnitt hilfreich.

Das stimmt schon, aber da hätten sie den ruhig in Normalgröße zur Verfügung stellen können. Der Kritikpunkt war ja, dass die Anpassung auf Langgrößen da völlig unproblematisch ist. Genau wie bei dem viereckigen Sackkleid mit Wasserfall letztens (8?/21). Ich hätte mich jedenfalls sehr gefreut, wenn da mal wieder was kommt, was ein Anfänger wie ich nicht alleine und im Halbschlaf anpassen kann. Der Hosenrock aus der 7/21 war da großartig, sowas wünsche ich mir.

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vor 2 Stunden schrieb ju_wien:

Bei dem "70s" Blazer würde ich den Schnitt vor dem Zuschneiden genau kontrollieren und nachmessen! Auf dem Foto sieht man eine merkwürdige Falte an der linken Schulter https://www.burdastyle.de/produkt/magazin-schnitt/70s-blazer-mit-paspeltaschen-10-2021-107_2201301020990std

Der Blazer hätte mir gefallen, bis ich gelesen habe, dass er im Original aus Feinstrick (feste Qualität :D) genäht wurde. Also Blazer nähen aus Webstoff ist mMn schon eine Herausforderung, aber Feinstrick erhöht das Niveau noch um einiges weiter. Ich sag nur Paspeltaschen. :freak: und Bügeln und Vlieseline auf Feinstrick... Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich den Original-Stoff auch als Feinstrick bezeichnen würde (wenn ich ihn in der Hand hätte) und ob es Feinstrick überhaupt in einer festen Qualität geben kann. :rolleyes: Vielleicht ist es auch eher was in Richtung Jacquard? 

Wenn ein Blazer im Original aus Strick genäht wird, dann gehe ich doch mal davon aus, dass er auch für Strick optimiert ist und z.B. entsprechend geringere Bequemlichkeitszugaben enthält. Das würde die schmalen Ärmel erklären. In der Stoffempfehlung steht aber nur lapidar "Jackenstoffe". Das passt irgendwie nicht zusammen. Oder es handelt sich um einen ganz normalen Blazerschnitt, der hier einfach aus Strick genäht wurde. Die Stoffempfehlungen der Burda sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. :(

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vor 3 Stunden schrieb ju_wien:

Ich brauche zu einem Rock mit eingelegten Falten auch keinen Schnitt

vor einer Stunde schrieb Andrietta:

Der Kritikpunkt war ja, dass die Anpassung auf Langgrößen da völlig unproblematisch ist.

Genau!

Diese Art Lang- und Kurzgrössenschnitte empfinde ich als Etikettenschwindel :mad:

 

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vor 1 Stunde schrieb Sternrenette:

Der Blazer hätte mir gefallen, bis ich gelesen habe, dass er im Original aus Feinstrick (feste Qualität :D) genäht wurde.

Ich habe den Originalstoff in einem Onlineshop gefunden, sie bezeichnen das als „Romanit Hahnentritt“, 53% CO, 43% PES, 4 % EA. Also aus festem Romanit kann ich mir schon vorstellen, einen Blazer zu nähen, persönlich kaufen würde ich den Stoff aber nicht, weil zu viel Plastik.

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Ich bin bei dem Blazer zuerst darüber gestolpert, daß er kein Futter zu haben scheint und habe dann genauer geguckt und dann das mit dem Feinstrick gesehen. Ich dachte mir dann auch eher, daß das wohl mit Vorsicht zu genießen wäre.

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@Blazer: Auf die Idee, dass das ein Strickstoff ist, wäre ich anhand des Fotos gar nicht gekommen, aber tatsächlich, steht da. Bei dem Wiener Stoffhändler, der bei Burda als Quelle genannt ist, steht noch "350g - 400g" dabei, also eine festere Qualität. Am Mittwoch komme ich in die Nähe, falls der Stoff bis dahin noch nicht ausverkauft ist, nehme ich ihn einmal zwischen die Finger. Kaufen kommt für mich nicht in Frage - keine Lust auf Karopuzzle bei einem Blazer und die Farben passen mir auch nirgends dazu. Den ersten und letzten Blazer aus cremefarbenem (Bouclé-)Strickstoff habe ich irgendwann in den 1970er Jahren genäht. Damals war ich noch jung, dumm und übermütig ;-) Manche Fehler muss man nicht wiederholen, auch wenn in der Mode alles irgendwann wieder kommt. Obwohl: er hat sich sehr angenehm getragen, nur das Nähen war halt mühsam, obwohl meiner wenigstens keine Paspeltaschen sondern aufgesetzte Taschen hatte.

 

@leaDas mit dem Rock hatte ich missverstanden. Du hast natürlich Recht, einen gerade geschnittenen Rock kann man auch ohne spezielle Anleitung kürzer oder länger machen. Idealerweise sollte die Hüftrundung an die "Langgröße" angepasst sein, aber bei diesem Schnitt spielt das auch keine große Rolle.

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Bei den Langgrößen spielt vielleicht auch der Stil eine Rolle bei der Schnitt-Auswahl? Obwohl, streckende Längs-Linien wie bei diesem Teil sollten lange Menschen eigentlich nicht noch zusätzlich nötig haben... :D

 

Zumindest bei den Kurz-Größen hatte ich aber schon öfter den Eindruck, dass das oft eher Teile sind, die mehr Volumen vortäuschen. Wenn ich mir die Kurzgrößen-Schnitte auf der Burda-Website aufrufe, sind das oft Teile, die Rüschen, Volants, eingelegte Falten und andere solche Schnitt-Details haben. Für mich als kurze, zierliche Frau mit weniger Oberweite taugt das stilistisch oft gut, jedenfalls am Oberkörper.. :)

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Am 5.9.2021 um 17:07 schrieb ju_wien:

@Blazer: Auf die Idee, dass das ein Strickstoff ist, wäre ich anhand des Fotos gar nicht gekommen, aber tatsächlich, steht da. Bei dem Wiener Stoffhändler, der bei Burda als Quelle genannt ist, steht noch "350g - 400g" dabei, also eine festere Qualität. Am Mittwoch komme ich in die Nähe, falls der Stoff bis dahin noch nicht ausverkauft ist, nehme ich ihn einmal zwischen die Finger.

Also, Nachtrag: Der Stoff ist überraschend dünn (dünner als zB Polo-Jersey). Er ist in beide Richtungen etwas elastisch, quer mehr als der Länge nach, aber einigermaßen formstabil. Er ist jedenfalls nicht so weich wie die meisten BW- und Viskosejerseys die man für T-Shirts und Kinderkleidung verwendet. Das Muster ist eingestrickt (nicht aufgedruckt). Es dürfte sich um einen Jaquardstrick handeln, man sieht auf der Rückseite alle Farben, die in dem Muster vorkommen, aber als "Melange" - so ähnlich wie bei einem handgestrickten Norwegerpullover, aber ohne lange Spannfäden. Ich denke, dass man ihn ähnlich wie einen Webstoff verarbeiten kann. Wenn der Blazer nicht nach Strickjacke aussehen soll, würde ich das Vorderteil trotzdem großflächig mit dünner Einlage versehen.

 

Edited by ju_wien
Interpunktation
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