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Wie übertrage ich den Abnäher auf den Stoff?


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Ich habe mir ein Flattertop genäht, bzw bin dabei.

Ich musste dabei den Abnäher auf den Stoff übertragen und habe festgestellt, dass ich leider gar nicht wusste wie das geht und leider sind die Abnäher jetzt etwas ungleich geworden.

Da gibt es doch bestimmt einen Trick, wie man das richtig macht.

 

IMG_20210525_191005.jpg

Würdet ihr mir helfen?

 

LG Andrea

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Posted (edited)

Mit nem langen Kontrastfaden in der Spitze durchstechen zur Schlaufe knoten, in der Seite durch beide Punkte, wieder ne Schlaufe machen. Stoffteile auseinander ziehen: Kontrastfaden durchschneiden und wieder verknoten. Jetzt spannst du die Fäden, der an der Spitze passt immer, außen spannen, so dass die Punkte aufeinander liegen, bügeln, nähen, fertig....

Edited by Leviathan
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Ich rädel die mit Kreidepapier durch oder mal sie mit einem Stift drauf. Wenn das nicht geht markiere ich die drei Punkte mit Stecknadeln und bügel ihn rein. 

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Ich mache für die äußere Begrenzung 2 Knipse in die Nahtzugabe und die Spitze markiere ich je nach Stoff mit Stift/Kreide/Stecknadel oder einem Faden. Dann wird gebügelt und die Nahtlinie angezeichnet - mit dem gerade Nähen habe ich es manchmal nicht so :classic_blush:

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vor 13 Minuten schrieb Gallifrey:

Ich rädel die mit Kreidepapier durch oder mal sie mit einem Stift drauf. Wenn das nicht geht markiere ich die drei Punkte mit Stecknadeln und bügel ihn rein. 

Wobei bei dem Kreidepapier Vorsicht geboten ist. Ich habe das mal auf einem weißen Stoff mit gelbem Kreidepapier gemacht. Ratet was man immer noch sieht? :silly: 

Was ich mittlerweile mache: An verschiedenen Stellen gegenüber im Schnittmuster (!) kleine Löcher durch die ich dann mit dem Kreidestift und wasserlöslichen Stift Punkte auf den Stoff mache. Ganz wichtig ist die Spitze!!! WEnn Du dann den Abnäher so aufeinanderlegst, dass die Punkte sich treffen und die Spitze da ist, dann stecke ich nur noch. Manchmal, wenn der Abnäher gleichlang ist, also die Striche und nicht gebogen, dann markier ich nur die Spitze und die Seite, und ziehe dann einfach einen Strich.

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Schlägt man sie nicht durch? Also, mit langen Stichen und Reihgarn das Schnittmuster lose entlang der Abnäherlinien auf den Stoff heften, Stiche aufschneiden, Papier abnehmen, et voilà!

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Bei geraden Abnähern mache ich am Rand Knipse am Ende des jeweiligen Abnäherschenkels und ziehe durch die Abnäherspitze einen Markierungsheftfaden. Vor dem Nähen zeichne ich mit Seife und Lineal eine gerade Linie von der Spitze zum Knips.

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Danke für eure Antworten.

Ich stand heute morgen wohl ganz heftig auf dem Schlauch, oder hätte mal lieber noch ne Runde geschlafen:classic_blush:

Wozu hatte ich mir vor Jahren mal Kopierpapier und so ein Rädel gekauft: damit es in der Schublade liegt :banghead:

 

Mit dem Bügeln klappt es bei dem Teil nicht so ganz, der Abnäher ist nicht ganz parallel.

 

LG Andrea

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Ich schneide den Abnäher auf dem Papierschnitt auf der einen Seite ein und klappe ihn um. So kann ich mit dem Lineal und Kreide malen. Für die zweite Seite markiere ich mir die Spitze und die beiden Enden mit einer Sicherheitsnadel. Da, wo ich einsteche, muß ich nähen. Warum Sicherheitsnadeln? Im entscheidenden Moment sind die wech, einfach wech :banghead:

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vor 18 Stunden schrieb andrea59:

Mit dem Bügeln klappt es bei dem Teil nicht so ganz, der Abnäher ist nicht ganz parallel.

Du kannst den Abnäher mit Reihgarn im Matratzenstich heften und dann nähen.

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vor 5 Minuten schrieb Fingerhut 07:

Ich schneide ihn auf dem Schnittmuster aus und zeichne dann innen mit Schneiderkreide.

 

Dann ist aber der Kantenverlauf vom Abnäherinhalt weggeschnitten. Nicht zu empfehlen, wenn da eine Ecke nach außen stehen bleiben muss.

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vor 15 Minuten schrieb elbia:

Dann ist aber der Kantenverlauf vom Abnäherinhalt weggeschnitten.

Und beim Auflegen und Aufstecken des Schnitts kann sich der Abnäher leicht verschieben (zusammen oder auseinander).

Exakter wird es mit dieser Methode:

vor 18 Stunden schrieb rotschopf5:

Ich schneide den Abnäher auf dem Papierschnitt auf der einen Seite ein und klappe ihn um.

 

Edited by lea
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Posted (edited)

Bei einfach dreieckigen Abnähern mach ich kein Bohai: Knipse am Rand, und an der Spitze eine Stecknadel, und dann einfach mit dem Lineal verbinden.

Bei geschwungenen Abnähern hab ich 2 Methoden:

Entweder mit  "waxed tracing paper" und Kopierrädchen oder aber ich pause mir eine "Schablone" der Abnäherform ab (möglichst auf festem Karton), die ich dann zwischen den Endpunken auflege und ringsherum zeichne ...

Durchschlagen geht zwar im Prinzip auch, aber dann muss man immer die Markierfäden rauspusseln - das mag ich nicht ;) ...

Edited by Devil's Dance
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@Devil's Dance das finde ich eine gute Idee.

 

Da frage ich gleich mal warum manche Abnäher geschwungen sind, was das bewirkt. Und, braucht man so etwas bei so einem Flattertop, oder gehen da die geraden Abnäher?

 

LG Andrea

 

 

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vor 34 Minuten schrieb andrea59:

Da frage ich gleich mal warum manche Abnäher geschwungen sind, was das bewirkt.

... nun ja, der weibliche Körper ist ja auch nicht geometrisch eckig-rund, sondern eher "geschwungen".
Wenn die Silhouette eines Kleidungsstücks der Körperform also geschmeidig folgen soll, sind gerade Linien nur ein "Machbarkeits-Kompromiss", ein Kostenfaktor gewissermaßen.
In der Haute Couture wird man häufiger geschwungene Abnäherlinien finden.

 

vor 34 Minuten schrieb andrea59:

Und, braucht man so etwas bei so einem Flattertop, oder gehen da die geraden Abnäher?

... teurer Seiden-Crepe für 40€ /Meter ?

... ja!
...die preisgünstige Alternative aus PE?

... eher nein :D

Edited by Devil's Dance
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ich mache auch 2 Knipse am Rand und markiere die Spitze mit einem Punkt. Anschließen ziehe ich eine Linie mit Seife.

Wenn es nicht anders geht, reihe ich mit wasserlöslichem Nähgarn

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Hallo!

 

Ich mache ebenfalls zwei Knipse am Rand und einen Punkt an der Spitze. Die Schenkel zeichne ich gar nicht an, sondern nähe freihand. Auch wenn die Abnäherschenkel im Schnitt gerade gezeichnet sind, sollte ein Abnäher nie ganz gerade genäht werden. Ich überlege mir immer an welcher Körperstelle der Abnäher liegt und ob er dementsprechend eher leicht nach innen oder nach außen gebogen sein muss. (z. B. Rockabnäher im Vorderteil eher konkav nach innen gebogen (Bauch), im Rückenteil eher konvex nach außen gebogen (Hohlkreuz). Und egal in welche Richtung der Bogen zeigt - am Ende immer ganz flach auslaufen lassen. Ich finde es nicht so entscheidend, dass man den Endpunkt haargenau trifft. Wichtiger ist, dass sich am Ende keine Tüte bildet.

 

Viele Grüße,

Sabine

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Am 26.5.2021 um 08:59 schrieb Gypsy-Sun:

Schlägt man sie nicht durch? Also, mit langen Stichen und Reihgarn das Schnittmuster lose entlang der Abnäherlinien auf den Stoff heften, Stiche aufschneiden, Papier abnehmen, et voilà!

So habe ich es vor 45 Jahren gelernt. Der Abnäher mit Papierschnitt wird ausgeschnitten, Papierschnitt aufgesteckt und die Linien  des Abnähers - wenn man mag auch die anderen Nahtlinien,  mit doppeltem Reihgarn und Schlaufen  geheftet und anschließenden auseinander gezogen und mittig durchgeschnitten.

Edited by schnittmonsterkiki
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vor 6 Stunden schrieb andrea59:

Da frage ich gleich mal warum manche Abnäher geschwungen sind, was das bewirkt. Und, braucht man so etwas bei so einem Flattertop, oder gehen da die geraden Abnäher?

 

Flattertop klingt nach nicht sehr figurnah. Da sind geschwungene Abnäher IMO eine unnötige Fleißaufgabe.

Sinnvoll sind sie an figurbetonten Oberteilen in der Taille, Etuikleidern, Bleistiftröcken und körpernah geschnittenen Hosen. Und natürlich bei Miedern und Korsetts (soweit die nicht ohnehin aus vielen geschwungenen Teilen zusammengestückelt sind).

Und dann sind sie auch noch ein bisschen Geschmackssache. Mit geschwungenen Taillenabnähern kann man die Form der Brust schön herausarbeiten, das ist manchen aber schon wieder zu betonend.

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@Devil's Dance danke für deine Erklärung

 

Ist Viskosestoff, also brauche ich es nicht :D

 

@sabsili danke, gute Erklärung

 

vor 14 Stunden schrieb sabsili:

Wichtiger ist, dass sich am Ende keine Tüte bildet

Und das muss ich noch üben :classic_rolleyes:

 

@ju_wien danke für die Erklärung.

Figurbetont eher derzeit nicht:classic_wacko:

 

LG Andrea

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Danke für den Link @Gallifrey

 

Nitpicking: Die Autorin vermischt 2 Dinge: die Form des Abnähers und die Ausführung.

 

Die dargestellte Kurve ist für die Hüfte genau passend. Sie passt auch für Schulterabnäher. Bei Taillenabnähern (also Abnähern, die von der Taille vertikal zur Brust verlaufen), sollte die Kurve ein flaches S bilden. Vertikale Abnäher an anliegenden Ärmeln können auch S-förmig gekurvt werden (und enden immer in einem langen Schlitz, da man sonst mit der Hand nicht durch kommt). Horizontal verlaufende Abnäher (= seitliche Brustabnäher) und schräge Abnäher werden ohne Kurven genäht, ebenso kurze Abnäher am Ärmel von der Seitennaht zum Ellbogen.

 

Die Ausführung ist aber bei allen Abnähern gleich: sie sollen möglichst flach auslaufen und die letzten paar Stiche knapp an der Kante liegen, damit der Abnäher sich glatt und tütenfrei ausbügeln lässt.

 

Die Abnäherinhalte werden heute meistens nach unten bzw. zur Seite gebügelt. In älteren Anleitungen und Kleidungsstücken findet man oft "auf den Kopf" gebügelte Abnäher, also die Abnähermitte liegt direkt auf der Naht und der Abnäher wird wie eine Quetschfalte auf beide Seiten gelegt. Bei dickeren Stoffen wurde dazu auch noch ein Teil des Abnäherinhalts weggeschnitten und nur die Spitze auf den Kopf gebügelt. Das bedeutet mehr Bügelaufwand (auch jedes Mal nach der Reinigung!). Daher ist es aus der Mode gekommen. Für Alltagskleidung, die man jede Woche in die Waschmaschine steckt, würde ich es sicher nicht empfehlen, aber bei eleganten Modellen hat es den Vorteil, dass sich der Abnäher weniger auffällig durchdrückt und an den Verbindungsnähten schöner liegt (und auch nicht so leicht zieht, vor allem bei tiefen = breiten seitlichen Brustabnähern).

 

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