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Reduce. Reuse. Recycle. Alles für und von "Refashionistas".


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vor 3 Stunden schrieb ickemixe:

Wie sieht es da mit Schadstoffen etc. aus?

Google mal nach Sicherheitsdatenblatt Simplicol. Da steht Näheres, ich kann nur nicht verlinken, da der Link zu einem Shop gehört. Mit den Inhaltsstoffen kannst du dann weitergooglen.

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Nachtrag: Ich schicke alte, brauchbare Kleidung gelegentlich an Packmee, die übernehmen sogar die Versandkosten:

https://www.packmee.de/

 

Gute Sachen gebe ich auch gerne bei Oxfam ab; die verkaufen das für kleines Geld, um damit den Hunger in der Welt zu lindern. Das finde ich auch eine ganz gute Sache. Da müsste man aber jeweils lokal gucken, ob und was die noch annehmen.

 

Ganz allgemein gibt es einfach viel zu viele Gegenstände in der Welt, finde ich. Jedenfalls hier in der ersten Welt. Die Läden sind voll, die Schränke auch, die Flohmärkte und Second Hand-Läden quellen über... Wir ersticken langsam (auch den Planeten) in Zeugs... Daher hält sich mein schlechtes Gewissen inzwischen in Grenzen, wenn ich etwas davon  (thermisch) vernichte; zumindest bei nachwachsenden Rohstoffen, wie es Stoffe häufig sind. Was mir mehr Sorgen macht, sind die Kunststoffe.

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@Capricorna  Oxfam und kleines Geld? aldihose 15,00 Neupreis 7,99. Ich suchte ein bestimmtes Buch, Preis erschien mir sehr hoch und auf die Nachfrage wie man die Preise bildet: wir orientieren uns an ebay, da gabs dieses mehr als 10mal für 1 € , also gabs kein GEld für oxfam

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Was mich in dem Zusammenhang interessiert: Wie ist das mit selbstgenähter Kleidung? Die ist ja individuell angepaßt und nicht mit Kaufgrößenangaben versehen, macht also mehr Arbeit ...

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vor 6 Stunden schrieb knittingwoman:

@Capricorna  Oxfam und kleines Geld? aldihose 15,00 Neupreis 7,99. Ich suchte ein bestimmtes Buch, Preis erschien mir sehr hoch und auf die Nachfrage wie man die Preise bildet: wir orientieren uns an ebay, da gabs dieses mehr als 10mal für 1 € , also gabs kein GEld für oxfam

Oxfam ist ein Verbund verschiedener Hilfs- und Entwicklungsorganisationen,

was man bei ebay sicher nicht behaupten kann. ;)

Klar kann jeder dort einkaufen, wo der Preis passt. Das ist natürlich jedem frei gestellt.

 

Vergleichen kann man es nur nicht.

 

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  • 1 month later...

Weil es so gut passt, gebe ich die Empfehlung hier weiter.

Auf Arte als Stream vom 14/10/2021 bis 13/04/2022 verfügbar:

Die Modeverweigerer. Slow statt Fast Fashion.

 

Die vorgestellten Designer findet Ihr hier:

ASKET | Zero Compromise Garments. Mit Herkunftsnachweis für jedes Kleidungsstück.

GOTA Wäsche. Mit weiteren Infos zu den museumsreifen Rundwirkmaschinen.

Ich bin übrigens sehr überrascht, wie erschwinglich die Kleidungsstücke sind. Wenn man bedenkt, dass die Rundwirkmaschine eine Stunde für ein T-Shirt braucht ...

Edited by ickemixe
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Auch interessant, ebenfalls bei ARTE:

 

Ist die Mode noch zu retten?

 

Thema (v. ARTE zitiert):

"Seit ungefähr zehn Jahren ist sie Zielscheibe einer Vielzahl von Vorwürfen politischer, ethischer und moralischer Natur. Die extravagante, verschwenderische und unbekümmerte Modewelt ist deshalb dem Untergang geweiht. [...]Wird sie sich neu erfinden können?"

 

 

Der Stream ist nur noch bis zum 23/10/2021 online.

 

Edited by ickemixe
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Interessant fand ich in dem ARTE-Beitrag (Ist die Mode noch zu retten) das Statement über Pelze. Dass beides im Grund gleich schädlich ist, die echten, für die Tiere leiden müssen, und auch die falschen aus Polyester, wegen der Umweltbelastungen und des Mikroplastiks. Aber die Pelze, die so oder so schon mal da sind, würden ewig und drei Tage ausreichen, wenn wir sie anständig recyclen würden.

So ist es halt mit vielem anderen auch.

 

Z.B. meine allerliebste weinrote Samtjacke, die nach langem Tragen an einigen Stellen abgeschrubbert war, bekam ein zweites Leben als Tasche.

Meine Lieblingsjeans aus Jugendzeiten lebte noch fast zwanzig Jahre als Hut weiter. In der typischen Problemzone war sie irgendwann rissig, Aber aus den Oberschenkeln konnte man noch eine breite Krempe schneiden, aus den Unterschenkeln das Kopfteil. Dieses Jahr war sein Ende endgültig gekommen, aber es war auch mal wieder eine Jeans fällig... :classic_wink:

 

 

 

 

Edited by Samtpiratin
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Das ist der Vorteil, wenn man so gebaut ist, dass Konfektion eh nicht passt: Man ist nicht anfällig für Fast-fashion;) "Ich will jetzt sofort Alles und zwar gleich" geht  nicht. Entweder ich investiere Zeit ins Schneidern oder ich muß beim Maßkonfektionär warten bis der meine Kleidung produziert hat, was ja auch etwa sechs Wochen oder länger dauert. Da überlegt man sich genauer, was man wirklich haben möchte. Spontankäufe, die man hinterher bereut, sind nicht möglich.

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Neulich bei meiner Friseurin und mit meinem neuen Haarschnitt warf ich einen kritischen Blick auf mein Outfit.

Von den Farben her stimmig, Jeans in Türkis, Bluse mit buntem Blumenmuster, ein grauer Strickcardigan drüber.

Nicht chic, aber auch kein Normcore mit Bluejeans und Fleecejacke.

Trotzdem hatte ich Lust auf ein Relooking.

Ich habe in den letzten 5 Jahren extrem wenig neue Kleidung gekauft und wenn, dann hauptsächlich bequem, mit Schnitten, Materialien und Farben, die mir gefallen... modisch geht anders und das was ich neulich bei einem Rundgang im Kaufhaus gesehen habe, sah auch deutlich anders aus, als das, was ich im Schrank habe.

Jetzt bin ich in einer Zwickmühle:

Einerseits verteufele ich es, jede Saison ein oder zwei neue Komplett-Outfits zu kaufen, anderseits fühle ich mich derzeit so "out of style" und so altfränksch, dass ich einen ausgiebigen Shoppingtag mit allem von Hose über Bluse, Pulli bis Jacke gut gebrauchen könnte, um mich im Spiegel wieder als halbwegs attraktive und modische Ü-50-Frau wahrzunehmen.

Wie lässt sich Konsumreduktion und modisches Aussehen unter einen Hut bringen?

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vor 17 Minuten schrieb Nähbert:

Wie lässt sich Konsumreduktion und modisches Aussehen unter einen Hut bringen?

Ich für mich finde es wichtig, das die Kleidung mir gut passt , aus angenehmen Materialien ist, und Farben und Schnitt hat, die mir gut stehen. Das macht auch viel aus für die Optik.

 

Wenn jetzt z. B  wieder Oversized in ist, trage ich trotzdem anliegend, weil damit meine hohe Taille sichtbar ist. Mit Oversized sehe ich noch breiter aus, als ich bin.

 

Ich finde es nicht schlimm , wenn du sehr gelegentlich was neues dazu kaufst. Aber es sollte dann doch eher zeitlos und länger tragbar sein.

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vor 10 Stunden schrieb Nähbert:

 

Einerseits verteufele ich es, jede Saison ein oder zwei neue Komplett-Outfits zu kaufen, anderseits fühle ich mich derzeit so "out of style" und so altfränksch, dass ich einen ausgiebigen Shoppingtag mit allem von Hose über Bluse, Pulli bis Jacke gut gebrauchen könnte, um mich im Spiegel wieder als halbwegs attraktive und modische Ü-50-Frau wahrzunehmen.

Wie lässt sich Konsumreduktion und modisches Aussehen unter einen Hut bringen?

 

Guten Morgen, 

 

Ich finde es nicht verwerflich,  1 oder 2 Outfits pro Jahr zu kaufen (oder zu nähen)

 

Das empfinde ich noch nicht als Überkonsum. 

 

Ehrlich gesagt ist z.b. meine Winterjacke nach 2 - 3 Wintern abgetragen oder total winddurchlässig (Ich trage jeden Tag diese Jacke, meistens mit Rucksack, wird öfters gewaschen).

 

Und ich bin kein Fan von schwarz, Grau, dunkelblau  😶 -  und wenn es noch so modern ist! 

 

Anderes trage ich dafür viele Jahre lang.

 

Lass dich nicht abhalten!

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Ich finde es auch nicht schlimm, neue Sachen zu kaufen. Es kommt eben immer darauf an, ob man es übertreibt oder nicht. Was man tatsächlich trägt und woran man auch Spaß hat, soll man ruhig haben.

 

Ich finde es schlimm, wenn Sachen unüberlegt aus einer Laune heraus gekauft werden, um dann nur einmal getragen und dann wieder weggeworfen oder im Schrank gehortet zu werden.

 

 

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Wahrscheinlich müsste ich die Sache der Kleiderschrankerneuerung strategisch angehen. Gucken, was Basicteile sind und dann drumherum Neues kombinieren.

Meine Winterjacken halten schon noch länger als 2-3 Jahre.

Ich habe derzeit z.B. einen 5 Jahre alten Mantel aus Wollgewebe, einen Lammfellmantel (der hoffentlich noch 10 Jahre hält) und eine Softshelljacke, unter die auch ein dicker Norwegerpulli passt.

Die Jacke ist ein Erbstück von meiner Mutter, der dicke Pulli ist von 1999...  Also wirklich nicht besonders modisch.

Vielleicht hält das alles länger, weil ich selten mit Rucksack in die Stadt gehe/radele.

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:o Als Hobbyschneiderin nähe ich sicher nicht immer nur Sachen, die ich dringend brauche, sondern auch Sachen, die ich gern hätte und die mir Freude machen. Aber die trage ich auch lange.

@NähbertDas beste finde ich, so weit ab der Mode zu sein, dass es nicht auffällt, das man unmodisch ist. Wenn man sich absolut gar nicht um Mode kümmert, kann man nie altmodisch sein.

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vor 3 Stunden schrieb Luthien:

Wenn man sich absolut gar nicht um Mode kümmert, kann man nie altmodisch sein.

Grins, ja das unterschreibe ich auch. Ich bin auch nicht mehr diejenige, die alles modisch haben möchte. Viel lieber wohlfühlen und praktisch. Und dann gerne sehr sehr lange trage. 

 

@Nähbert

Im Moment trage ich alle meine guten Sachen auf, die ich jetzt durch den Gewichtsverlust nach Jahren wieder tragen kann. Und bin heilfroh, sehr klassisch gekauft zu haben.

 

Aber wenn man sich ein paar wenige schöne Kleidungsstücke pro Jahr gönnt, die zu den restlichen Stücken passt, muss man wirklich kein schlechtes Gewissen haben.  

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Ich weiß nicht, ob es sowas wie aktuelle Mode überhaupt noch gibt.

 

Wenn man sich mal das letzte Jahrhundert ansieht, kann man jede Mode noch ganz klar einem Jahrzehnt zuordnen. Ich habe das Gefühl, dass sich das nach der Jahrtausendwende total verändert hat und es eigentlich nichts Neues oder Außergewöhnliches mehr gibt, dass sich aber jeder aus den Moden vergangener Zeiten das herauspicken kann, was ihm gut gefallen hat, ohne damit großartig aufzufallen.

Wenn es doch mal außergewöhnlicher ist, geht man inzwischen gelassener damit um.

 

In der Musik ist es übrigens genauso. Früher hätte man einordnen können, in welchem Jahrzehnt ein Lied wahrscheinlich erschienen ist. Heute ist das völlig bunt gemischt.

Edited by Samtpiratin
Tippfehler
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vor einer Stunde schrieb Samtpiratin:

Ich weiß nicht, ob es sowas wie aktuelle Mode überhaupt noch gibt.

 

Wenn man sich mal das letzte Jahrhundert ansieht, kann man jede Mode noch ganz klar einem Jahrzehnt zuordnen. Ich habe das Gefühl, dass sich das nach der Jahrtausendwende total verändert hat und es eigentlich nichts Neues oder Außergewöhnliches mehr gibt, dass sich aber jeder aus den Moden vergangener Zeiten das herauspicken kann, was ihm gut gefallen hat, ohne damit großartig aufzufallen.

Wenn es doch mal außergewöhnlicher ist, geht man inzwischen gelassener damit um.…..

Die Gelassenheit ist eine Folge des Lebensalters😊

Junge Menschen sehen das mE anders.;)

 

 

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@SamtpiratinWann die jeweiligen Modeerscheinungen genau losgingen, ob das jetzt genau zum Jahrzehntwechsel war, kann ich Dir nicht sagen, aber auf der Strasse sieht man schon genaue Tendenzen, z.B. sehr enge Jeans mit Rissen und Löchern, weite Oberteile ohne genaue Form, Sweatshirts und Hoodys und allgemein eher sportlich als elegant. Und viel Wirkware statt Webstoffe. Insgesamt scheinen die Schnitte eher schlichter zu sein als früher, was sicher auch der Fast-Fashion geschuldet ist, weil man Soetwas einfach schneller und einfacher produzieren kann.

Aber wenn man genau hinschaut, gibt es auch eine eindeutige 2010/2020er-Mode.

Alter hat mit Modegleichgültigkeit Nichts zu tun. Ich fand Mode schon immer grausig.

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vor 3 Stunden schrieb Luthien:

 

Alter hat mit Modegleichgültigkeit Nichts zu tun. Ich fand Mode schon immer grausig.

Manche Menschen sind da anders. 
:rolleyes:

Ich habe früher sehr gern immer neue Mode gekauft und getragen, mich aber inzwischen davon abgewandt.

Wenn es, wie du sagst, nicht am „Alter“ liegt, dann vielleicht an der jeweiligen Mode selbst.


Ich finde es gibt schöne Mode. Es gibt aber auch „grausiges“.

 

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Ja, aber das, was die Kids heute tragen, tauchte zum ersten Mal in den 80ern auf. Das ist ein Revival, aber nichts Neues. Im letzten Jahrhundert gab es in Sachen Mode sehr viel, das wirklich neu und vorher so noch nie dagewesen ist.

 

 

 

 

 

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@Samtpiratin

Ich sehe da schon etliche Unterschiede. 

Zwar ist eine Grund Tendenz bzw. Oversize in Richtung 80er Jahre ersichtlich, aber Farben,  verwendete Stoffe und vor allem die Frisuren sind oft völlig anders. 

Auch die Kombination der Outfits 

ist oft anders.

 

Wahrscheinlich sehen wir erst im Nachhinein, also nach Ende dieses Modetrend in einigen Jahren, den realen Unterschied.

 

Ich musse gestehen  ich habe mir früher (80er oder 90er Jahre) nie Gedanken darüber gemacht , ob es den Trend schon mal gab oder wie ähnlich er ist.... 

 

Heute trage ich vor allem was mir steht, sowohl farblich als auch Schnitt-Technisch. 

 

Liebe Grüße Ulrike 

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