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JUKI spinnt - Schwarmwissen gefragt


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Meine Lieben,

 

bei mir steht eine TL-2200QVP Mini und sie tut leider nicht so ganz das was sie soll. Ich weiß, dass in 90 % der Fälle der Fehler davor sitzt - ich weiß aber im Moment auch nicht mehr weiter, keine Ahnung was ich noch probieren soll.

 

Als sie vor zwei Wochen geliefert worden war, habe ich natürlich erstmal probiert, genäht, Unterfaden aufgespult, die Spule getauscht, ...

Der Fadenabschneider hat funktioniert, sie lief schnell und langsam, die Füße habe ich gewechselt - alles sehr schön. 

Am darauffolgenden Tag hatte ich dann ein Problem: Ich konnte immer nur noch einen „Stich“ nähen, danach kam direkt und von allein der Fadenabschneider, danach konnte ich nur mit erneutem Treten des Fußanlassers die nächste Bewegung auslösen. Inzwischen habe ich gelernt, das dabei genaugenommen immer nur der Fadenabschneider ausgelöst wurde, der eine Stich gehört da dazu.

 

Ich habe dann verschiedenes probiert (Wochenende): Strom an und aus (komplett vom Netz), Spulenkapsel entfernt, Nähgeschwindigkeit verändert, Transporteur versenkt und wieder hochgeholt, Fadenabschneider am Fußpedal verriegelt (den kann man mit der Ferse oder alternativ per Taste am Maschinenkörper betätigen).

 

Der Fehler trat nur mit dem Fußpedal auf. Mit dem Handrad oder der Taste „Nadel hoch/runter“ hätte ich „nähen“ können. Die Taste Fadenabschneider hat auch funktioniert.

 

Meine Fehlersuche war nicht erfolgreich. Ich habe mich an den sehr netten Händler gewandt und vor einer Woche bekam ich per Post einen neuen Fußanlasser. Den habe ich am vorigen Wochenende kurz probiert, hat funktioniert, dann hatte ich anderes zu nähen, wofür ich die Juki nicht brauchen konnte.

 

Gestern Abend habe ich die Maschine wieder hervorgeholt (wegen Homeoffice ist‘s zur Zeit bisschen umständlich unter der Woche zu nähen und ich hatte vorige Woche auch ziemlich viel zu tun).

 

Auch bei dem neuen Fußanlasser habe ich direkt das Abschneiden per Fersendruck mit dem dafür vorgesehenen Stopper blockiert. 

 

Habe dann ein bisschen probiert, ein Probestück genäht und dann angefangen Quiltnähte auf meinen Quilt zu setzen. 

 

Die Maschine näht (meistens). Gerne beginnt sie eine Naht mit 1 x Fadenabschneiden. Das wäre noch nicht so schlimm (?!?) aber gerade bei den langen Nähten quer über das Top muss ich unterwegs doch immer mal stoppen um mir alles wieder zurechtzulegen - und dann geht es vielleicht mit 1 x Fadenabschneiden weiter, das ist doof.

 

Außerdem soll der Faden ja nur dann geschnitten werden, wenn ich das möchte.

 

Dazu kommt, dass ich die Nähgeschwindigkeit nicht wirklich beeinflussen kann. (Das hat ganz zu Anfang als noch alles gut war mit beiden Fußanlassern funktioniert.) Auch wenn z.B. der mittlere Geschwindigkeitsbereich vorgewählt ist näht sie manchmal Stich für Stich und manchmal rennt sie los. Gern auch im Wechsel: Obwohl ich auf dem Fußpedal „stehe“, nichts ändere, ändert sich plötzlich die Nähgeschwindigkeit. Es kann auch durchaus vorkommen, das der Fußanlasser betätigt ist und es passiert gar nichts.

 

Der Fehler lässt sich auch nicht reproduzieren, es kann durchaus sein, dass mal eine ganze Naht funktioniert (Vorführeffekt!).

 

Ich habe also heute wieder probiert: Strom an und aus (komplett vom Netz), den Steckdosenverteiler gewechselt, das Netzkabel gewechselt. - Leider erfolglos.

 

Der Fußanlasser ist das Modell JC-001 und wird wohl auch an anderen Maschinen von Juki eingesetzt.

 

Den Händler werde ich erst am Montag wieder anrufen und komme mir schon ein bisschen blöd vor. 

 

Ich frage mich: Habe ich was falsch gemacht? Was? Was kann ich noch probieren?

 

Kann es sein, dass ich 2 x einen defekten Anlasser erwischt habe?

Hat vielleicht doch die Maschine einen Fehler?

 

Ich möchte die Maschine gern behalten - ich habe lange gebraucht, bis ich mich dafür entschieden hatte. Allerdings natürlich nur wenn sie tut was sie soll.

 

Hat jemand schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht oder sonst irgendwelche Ideen, die mir weiterhelfen können?

 

Vielen Dank und liebe Grüße Jutta

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vor 2 Stunden schrieb juno:

Der Fehler lässt sich auch nicht reproduzieren, es kann durchaus sein, dass mal eine ganze Naht funktioniert (Vorführeffekt!).

 

Da habe ich gelernt, dass es sich lohnt zu filmen. Dann kann man das zumindest mal zeigen, den Vorführeffekt gibt es ja doch häufiger. 

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vor 2 Minuten schrieb sikibo:

Da habe ich gelernt, dass es sich lohnt zu filmen.

 

Habe ich schon gemacht, bzw. wird morgen noch mal wiederholt.

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Häng mal Bilder von vorne und von rechts der Maschine an und ebenso von deinen Anlassern.

 

Ich kann mir zwei defekte Anlasser nicht vorstellen. Ehrlich gesagt, noch nicht mal einen.

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@peterle
Doch, die defekten Fußanlasser scheinen eine fehlerhafte Serie zu sein, mit der JUKI derzeit zu kämpfen hat. Bei Facebook lese ich reihenweise von Leuten, die den tauschen müssen.

 

@juno
wenn du bei Facebook bist, könntest du dort mal Matthias Weinhold fragen, vielleicht hat er noch eine Idee. Schade, dass du so einen Trouble mit dieser genialen Maschine hast, ich liebe meine heiß und innig. Leider habe ich von Maschinenbau null Ahnung, ich kann dir da nicht weiterhelfen. Auf jeden Fall drücke ich die Daumen, dass der Fehler bald gefunden wird.

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Der Stecker scheint zweipolig zu sein, also funktioniert das Ding vermutlich rein über einen variablen Widerstand (irgendeine Konstruktion von 'Potentiometer').

 

Normalerweise kommt es da nur auf den Endwert an und auf den Verlauf, nicht so sehr auf die absolute Position - die man ja auch mechanisch justieren können könnte... [sic!]* Irgendwelche Spezialverläufe und Unterbrechungen der Widerstandsbahn sind im Zeitalter der Microprozessor-SOCs mit genug Speicherplatz für Tabellen nicht mehr opportun.

 

*Von wegen des Back-Kicks. Der mechanische Abgleich könnte bei jedem Start und Einstecken aber auch automatisch erfolgen. Daher denke ich eher an ein Kontaktproblem auf der Schleifbahn beim Bewegen. Am besten mit einem analogen Multimeter zu checken. Vielleicht hat jemand im Umfeld so eins?

 

Letztlich dann ein Qualitätsproblem - lässt mich raten: ein chinesisches?

 

Edited by Technikus
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Mein Text ist weg!

vor 11 Stunden schrieb peterle:

Ich kann mir zwei defekte Anlasser nicht vorstellen. Ehrlich gesagt, noch nicht mal einen.

Das hat mein Händler auch gesagt, aber bei Juki ist der Fehler wohl tatsächlich bekannt.

 

Die Bilder erklären sich wohl auch von selbst. Nähzimmertypisches Chaos inbegriffen. :) 

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Bei chinesischen Zulieferern und entsprechendem Preisdruck kann ich mir das mehr als gut paletten-/containerweise vorstellen. Siehe einstmals Samsung TV oder Generationen von PC-Mainboards, die an verunreinigter 'Chemie' in Elektrolytkondensatoren starben, leider erst nach Ablauf der Garantie.

 

Es gibt massenhaft chinesische Elektronik, da ist ein ordnungsgemäßes Entsorgen teurer als das Produkt...

Edited by Technikus
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Moin,

der Stecker des Anlasserkabels und die Buchse in der Nähmaschine müssten mindestens 3-polig sein:

Eine gemeinsame "Masse" und ein Kontakt für den Fersenkontakt (Fadenabschneider) und einen für den Potentiometer, der mit seinem variablen Widerstand die Nähgeschwindigkeit vorgibt.

 

Wenn zwei Anlasser das selbe Phänomen zeigen, könnte auch die Buchse in der Nähmaschine das Problem verursachen durch Kontaktprobleme (verbogen, korridiert, Federdruck zu schwach usw.)

 

Gruß

Detlef

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vor 10 Stunden schrieb lotos.bluete:

Doch, die defekten Fußanlasser scheinen eine fehlerhafte Serie zu sein, mit der JUKI derzeit zu kämpfen hat. Bei Facebook lese ich reihenweise von Leuten, die den tauschen müssen.

 

Hm ... in dem Anlasser ist nicht viel drin und es hat ein neuer erst mal das Problem beseitigt.

Ich schau mir das am Montag mal an.

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@det und @Technikus:

Bei allem was Elektrik heißt bin ich sowas von raus, das ist einfach nicht mein Thema. 

 

vor 2 Stunden schrieb det:

Wenn zwei Anlasser das selbe Phänomen zeigen,

 

... beide Anlasser zeigen Fehler, das Fehlerbild ist aber nicht das gleiche:

Der erste löst nur den Fadenabschneider aus, sonst tut er nichts (mehr). Der zweite macht was er will (Fadenschneiden, Wechsel der Nähgeschwindigkeit), man kann aber eine Naht bekommen. 

Deshalb ist meine Idee erstmal: Der erste ist tatsächlich defekt. Beim zweiten könnte das Problem auch in der Maschine liegen.

 

Interessant ist auch, dass beide im Anfang funktioniert haben (für weniger als eine gefüllte Unterfadenspule). 

 

Bei etwas längerem Nähen riecht es ein bisschen nach Öl (wirklich nur wenig, gerade dass man es wahrnehmen kann und es riecht auch nicht „heiß“). Ich glaube das liegt einfach daran, dass die Maschine neu ist.

 

Wie schon weiter oben gesagt, ich habe großes Vertrauen zu meinem Händler (hatte gestern überlegt, ob ich hier überhaupt über das Problem schreiben soll). Mit meinem Text hier wollte ich zum Einen schon mal für mich zusammenfassen und zum anderen den vor der Maschine sitzenden  Fehler minimieren und ich hatte auch die Hoffnung, das jemand sagt: „Klar hatte ich auch schon, da muss man einfach ... was auch immer ... :)

 

Ich werde also morgen meinen Händler anrufen.

 

LG Jutta

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vor 4 Stunden schrieb juno:

Bei allem was Elektrik heißt bin ich sowas von raus, das ist einfach nicht mein Thema. 

 

Musst ja nicht selbst, hätte ja sein können, dass Du jemanden mit Messgerät und Erfahrung kennst. Der Händler wird Dir, wenn er selbst auch nicht Elektronik-affin und neugierig ist, wahrscheinlich abverlangen müssen, die Maschine einzuschicken. Mal schauen, was Peterle herausfindet...

 

 

vor 7 Stunden schrieb det:

Wenn zwei Anlasser das selbe Phänomen zeigen, könnte auch die Buchse in der Nähmaschine das Problem verursachen durch Kontaktprobleme (verbogen, korridiert, Federdruck zu schwach usw.)

 

Hab ich zuerst auch gedacht. Erfahrungsgemäß meist eine kalte bzw. losgewackelte Lötstelle, insbesondere, wenn das eine SMD*-Buchse ist (* bei Reichelt schon mal mit "Aufputzmontage" übersetzt). :) Aber die Maschine ist doch neu?

 

Die Bilder im Web zeigen m. E. einen Koax-Stecker wie an Netzteilen. Die gibt es nur sehr speziell und dann mit recht großem Durchmesser dreipolig. Dann hat man ein inneres und ein äußeres Röhrchen und zusätzlich einen dünnen Stift. Entsprechend sieht die Buchse aus: Im Prinzip ist da innen so eine Art kleinerer Koaxstecker und außen eine Kontaktfeder.

 

(Von beidem wären hier gute Fotos nach innen gesehen interessant.)

 

Aber ich hab einfach mal überlegt, wie ich das machen würde: Ein einziges Poti reicht völlig.  Sagen wir, 10 Kiloohm. Einen gewissen Bereich, sagen wir 0,5 bis 1 Kiloohm definiere ich als Ruhestellung (wenn das mechanisch hinkommt bei einem Pedalprototyp). Irgendwas zwischen 0 und 200 Ohm dann als Schnittbefehl, alles über 1 Kiloohm als mehr oder weniger "Gas" bis zur Höchstgeschwindigkeit (evtl. einstellbar durch ein parallel geschaltetes Schiebepoti, sagen wir ebenfalls 10k, dann wären 5k Vollgas. So brauche ich (notfalls mit noch einigen Dioden) sogar nur einen A/D-Eingang am SoC und der übliche Schalter an der Buchse kann den abgesteckten Anlasser signalisieren... (denke ich jetzt mal ganz roh skizziert).

 

Minimaler Hardwareaufwand und neben einem einzigen 8-bit A/D-Wandlereingang nur eine kleine Tabelle, um fast 256 Pedalstellungen mit einer praxisorientierten Geschwindigkeit zu verknüpfen (Pfaff hatte bei seinem Blechanlasser dunnemals mechanisch nur 8 Stufen oder so.)

 

Wenn ich es jetzt auf die Spitze treiben will, ermittele ich den Widerstand beim Einschalten oder Einstecken und lege erst damit die Nullstellung des Anlassers fest. Dann bin ich sogar vor größeren Schlampereien der chinesischen Produzenten solcher gefeit oder vor höherem Verschleiß der Widerstandsbahn. Auf jeden Fall brauche ich keine Spezialverläufe der Widerstandsbahn, maximal einen typischen logarithmischen, wenn das Auflösungsvorteile bringen sollte.

 

Ich kann mich sogar entscheiden, ob ich mechanisch eine ordentliche Kontaktgabe bezahlen mag, oder ob ich die Reaktion der Maschine verzögere (elektronisch oder programmtechnisch). Wahrscheinlich ist beides zusammen (ordentlicher Kontakt und minimale Verzögerung) das Beste, wobei die Maschine dann trotzdem schnellstens stoppen kann. Prinzipiell kkan ich rein programmtechnisch sogar eine Einzelstichfunktion vor der niedrigsten Geschwindigkeit vorsehen und deren Betätigungswinkel in der Firmware anpassen (durch den User?). Wenn ich doch 10 Cent mehr für den Anlasser bezahlen will, sogar mit zusätzlichem Druckpunkt (dann macht die User-Anpassung weniger Sinn, dann wäre besser die Härte des Druckpunktes einstellbar - Mist, nochmal 20 Cent!)

 

Und jetzt stell Dir vor, Du machst das wirklich ordentlich - dann wird es aber echt teuer (ein paar Euro mehr?): Du nimmst kein Poti, sondern einen Magneten und einen linearen Hallsensor. Klar, bei einer Millionen Maschinen sind das schon ein bis anderthalb Protzkarren für den Chef...

 

Das wäre meine Lösung, weil die beim Selbstbasteln Zeit, Arbeit und Geld spart und noch mehr Anpassungen ermöglicht...

-------------

Lange Überlegung, kurzer Sinn: Irgendwer der womöglich vielen, notgedrungen involvierten Nähmaschinenprofis wird doch wohl ein analoges, zur Not auch digitales Multimeter haben und in 5 Minuten herausfinden, wie der Anlasser funktioniert und dann ebenfalls herausfinden können (falls betroffen), wo da was wackelt. Ist mir eh schleierhaft, wie sowas bei Juki durch die QC gekommen ist (wenn's denn wirklich ein Serienfehler sein sollte).

 

Edited by Technikus
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Hallo Technikus,

vor 2 Stunden schrieb Technikus:

Die Bilder im Web zeigen m. E. einen Koax-Stecker wie an Netzteilen. Die gibt es nur sehr speziell und dann mit recht großem Durchmesser dreipolig. Dann hat man ein inneres und ein äußeres Röhrchen und zusätzlich einen dünnen Stift. Entsprechend sieht die Buchse aus: Im Prinzip ist da innen so eine Art kleinerer Koaxstecker und außen eine Kontaktfeder.

da hast du recht. Der Stecker sieht zu klein aus, um dreipolig zu sein, ich hatte ihn erst nach deinem Hinweis gesucht und gefunden.

Bei dem aufgerufenen Preis für den Anlasser (63,- bis 234,- Euro finde ich auf die Schnelle) sollte es möglich sein, mehr als einen Poti zu verbauen.

 

(Die Pfafffußpedale mit dem zweipoligen 3,5 mm Klinkenstecker kosten deutlich weniger, haben aber tatsächlich nur einen Poti verbaut)

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Hallo, so kompliziert wie es klingt ist das ganz gar nicht. IM Grunde ganz einfach, du setzt dich bitte mit deinem Händler in Verbindung. Du benötigst ein neues Fußpedal. Deins ist defekt. Dein Händler gibt dir ein neues und deins sendet er zu Juki zurück. Viel Spaß weiterhin mit deiner Maschine. Liebe Grüße Matthias von JUKI Nähmaschinen.

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12 hours ago, Technikus said:

Bei chinesischen Zulieferern und entsprechendem Preisdruck kann ich mir das mehr als gut paletten-/containerweise vorstellen. Siehe einstmals Samsung TV oder Generationen von PC-Mainboards, die an verunreinigter 'Chemie' in Elektrolytkondensatoren starben, leider erst nach Ablauf der Garantie.

 

Es gibt massenhaft chinesische Elektronik, da ist ein ordnungsgemäßes Entsorgen teurer als das Produkt...

Ich habe Samsung Handy, Samsung TV wo ich :D koche. Verschiedene andere chinesische elektronische und elektrische Produkte, und Stickmaschine. Alles arbeitet seit mehr oder weniger Jahren sehr gut !  Die Stickmaschine seit 2009.  :)

 

Ich koche auch chinesische Gerichte.  :D 

 

Mal ehrlich, gute Deutsche und anderes Land Firmen stehen hinter ihren in China oder Thailand hergestellten Produkten.  

Edited by Schnuckiputz
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vor 42 Minuten schrieb matthiasweinhold:

Hallo, so kompliziert wie es klingt ist das ganz gar nicht. IM Grunde ganz einfach, du setzt dich bitte mit deinem Händler in Verbindung. Du benötigst ein neues Fußpedal. Deins ist defekt. Dein Händler gibt dir ein neues und deins sendet er zu Juki zurück. Viel Spaß weiterhin mit deiner Maschine. Liebe Grüße Matthias von JUKI Nähmaschinen.

sie hat schön eins bekommen...

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vor 23 Minuten schrieb matthiasweinhold:

Bitte tausch den Anlasser, der ist der Grund, warum die Maschine nicht läuft!!!!

 

Ich werde nachher wie schon angekündigt beim Händler anrufen. Es ist nur halt schon der 2. Anlasser, das macht mir ein wenig Sorge.  

 

Ansonsten gilt immer noch:

Am 13.2.2021 um 16:03 schrieb juno:

Ich möchte die Maschine gern behalten - ich habe lange gebraucht, bis ich mich dafür entschieden hatte. Allerdings natürlich nur wenn sie tut was sie soll.

 

in Verbindung mit:

vor 19 Stunden schrieb juno:

ich habe großes Vertrauen zu meinem Händler

 

Und ich bin grundsätzlich Optimistin. 

 

Eine schöne Woche Euch Allen!

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@det  Es bringt aber nichts, mehr als ein Poti einzubauen, es geht schließlich nur um die Erfassung eines einzigen Winkels - dann lieber eine hochwertigere Konstruktion, bei möglichem dreipoligem Anschluss z. B. mit Hall-Sensor. Das vermeidet mechanische Belastungen an Bauteilen, die ursprünglich nicht dafür gemacht wurden.

 

Das Ganze sollte man dann auch dokumentieren, damit Selbstbauer oder Firmen, die Produkte für Personen mit Bewegungseinschränkungen herstellen, andere Anlasser bauen können. Da wäre natürlich eine Widerstandslösung einfacher, aber man kann ja auch die Spannungsverläufe offenlegen. In der Beziehung fand ich übrigens die Singers mit pneumatischem Anlasser genial! Da konntest Du die Maschine - sorry - prinzipiell mit einer Arschbacke steuern. Tricks wie Backkick füs Fadenschneiden sind da natürlich außen vor.

 

Am Rande: Ich kenne die Fernwirk-Technik zurück bis zur militärischen/avionischen des WW2 (nur aus Büchern freilich). Man kann das heute extrem primitiv machen. Die Chinesen gehen sogar hin und ersetzen einen Drehencoder durch ein Poti, indem sie ein Platinchen mit einem Minimal-SoC dranlöten. Aber das Poti ist genau so popelig, wie vorher deren Encoder waren, aber offenbar noch billiger. Immerhin wird seltener eine Drehung in der falschen Richtung kodiert... 

 

@Schnuckiputz Samsung ist ein südkoreanischer Konzern und war bekannt für seine geradezu erpresserischen Einkaufstaktiken - wie VW mit Ignacio Lopez. Bluten für Fehler des Managements sollen immer die anderen (wie auch in jedem Staat...). Zulieferer, Kunden, Mitarbeiter..., ..., Steuerzahler. Oder man erschleicht staatliche Subventionen.

 

Wer weiß, was bei Juki gerade so abläuft bzw. wen aus der normalen Kundschaft interessiert so etwas? "Schuld" sind natürlich auch Kunden, die meinen, wenn sie chinesische Clones kaufen, sie bekämen das Selbe und dadurch die seriösen Firmen unter Preisdruck setzen - so hat Deutschland seine Nähmaschinenfirmen verloren, allerdings an Japan und die Qualität war nicht schlecht.

 

Gleiches gilt für die Einkäufer von branchenfremden Kistenschiebern und Lebensmittelkonzernen, die vielem Chinaschrott erst den Weg in unsere Märkte ebnen, indem sie gekaufte oder Fantasiemarken draufkleben. Da kann man sogar schon mal das Gefühl bekommen, dass Importfirmen speziell nur zur Begrenzung der Produkthaftung gegründet werden.

 

Klar, ich habe auch drei Samsung Tablets und meine LEDs sind sicher alle aus China, auch wenn Philips oder Osram drauf steht. Die Chinesen können Spitzenprodukte produzieren, wenn sie wollen oder dazu veranlasst und dafür bezahlt werden. Aber wenn Du mal schaust, was dort eine "Kleinpackung" (tausende) IR-Remote Controls inklusive Batterien kostet oder Steckernetzteile/Ladegeräte oder USB-Kabel oder LED-Lichterketten oder..., oder..., oder..., dann ist klar, dass da etwas nicht stimmen kann. 

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vor 2 Stunden schrieb juno:

Und ich bin grundsätzlich Optimistin.

 

Was ja im Fall als begründet gelten darf, da sich Juki hier quasi offiziell dazu geäußert hat. Hoffentlich schicken sie jedem Händler prophylaktisch eine ja (ISO-Normen!) kalkulierbare Anzahl an Austauschanlassern, damit die nicht, wie in Deinem Fall eventuell geschehen, eine lagernde Maschine kannibalisieren müssen, die wahrscheinlich den selben Defekt in der Packung hatte.

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@juno

Mir ist da noch eine andere Idee gekommen: Koax-Stecker mit 5,5mm Außendurchmesser gibt es mit 2,1mm und 2,5mm Innendurchmesser und es gibt welche, die für innen eine Gabelkontaktfeder haben. Das kann man nebeneinander gehalten durchaus unterscheiden.

 

Wenn Du da einen Unterschied siehst zwischen alt und neu, mach doch bitte mal ein Foto davon, also senkrecht in den Stecker hinein.

 

Zur Veranschaulichung habe ich mal zwei Fotos eingefügt. Die kleineren gelben Stecker links lassen den Gabelkontakt erkennen. Die schwarzen unten haben 5,5/1,7 5,5/2,1 und 5,5/2,5mm ebenso die bunten oben, wobei der rote nur 5mm Außendurchmesser hat.

 

20210215_180011.jpg

 

20210215_183142.jpg

 

Erfahrungsgemäß ist es so, dass ein zu großer Innendurchmesser Wackelkontakte machen kann, aber nicht muss. Höherwertige Stecker haben eben solche Gabelkontakte.

 

Juki scheint ja keine äußeren Merkmale benennen zu können oder wollen - ist eigentlich eine Seriennummer auf den Anlassern vermerkt?

 

Dann wünsche ich Dir mal viel Glück für den dritten Versuch!

Edited by Technikus
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Beide bisher gelieferten Anlasser haben Stecker mit 5,5 mm Außen- und 2 mm Innendurchmesser. Ein Unterschied ist optisch bei den Steckern nicht feststellbar.

 

Der erste 58951EC9-D8D3-4FD8-80DF-83CE82B62D84.jpeg

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Und der zweiteCFC5F08F-CE57-4D2A-B3EE-202E137738F5.jpeg

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Eine Seriennummer ist nirgendwo zu sehen (vielleicht im Gehäuse? - wäre aber unlogisch).

 

Wie gesagt, ich bin gespannt und natürlich wüsste ich am Ende schon auch gern, wo das Problem liegt. 

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@juno Das sind Stecker mit Gabelkontakt, meine Idee mit dem Wackelkontakt (durch falsches Innenmaß bei exakter Führung) ist also unwahrscheinlich. Es sei denn, das Federkontaktmaterial wäre unter aller S** und die Gabel würde sich durch verkantetes Einstecken immer weiter aufbiegen.

 

Irritierend finde ich die Angabe DC5V 0.5mA auf dem ersten. Soll das auf ein 10 Kiloohm-Poti hindeuten? Ob es wohl einen äußeren Unterschied zum dritten geben wird?

 

Es bleibt spannend... :classic_smile:

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