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Coverlocknaht als Zierstich bei Hoodies gelingt nicht


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Hallo und erst mal ein frohes neues Jahr. Vorallem Gesundheit.

 

Bin inzwischen begeisterte Hoddienäherin. Nur bekomme ich die Coverlocknaht als Zierstich auch der rechten Seite, nicht so hin.

Trotz Lernvideos im Netz wird sie schief und krumm. Wirklich langsam kann man mit der Maschine auch nicht nähen. Vielleicht sollte ich vorher

nicht mit der Overlock zusammennähen und versäubern sondern nur zusammennähen, die Nähte auseinanderbügeln und dann, oder????

 

Ich würde es gerne endlich hinbekommen, da es ja auch top aussieht.

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Ja, Du hast es selbst erkannt! Overlocknähte sind nicht so ideal zu covern und natürlich braucht man die Nähte auch nicht unbedingt zu versäubern, wenn man darüber covert.

 

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Hallo,

 

welche Coverlock hast Du denn?

Ich muss bei meiner Brother cv3440 auf der linken Stoffseite nähen wenn ich diese tolle Ziernaht möchte. 
Dabei ist es ganz wichtig, die Nähte vorher gut zu bügeln. Die Overlocknaht stört bei diesem Modell nicht, wenn die Grundeinstellung passt. Wenn es ein sehr dicker Sweatstoff ist, werden die dicken Nahtkreuzungen schon mal vorher mit dem Hammer kurz platt geklopft. 
 

Anfangs ist meine Cover auch erst nach dem lauten Brummen vom Motor sofort losgerast. Dann bekam ich den Tip die Nadeln per Handrad in der tiefsten Stellung im Stoff zu versenken und dann erst das Fußpedal zu betätigen. Das funktionierte auch immer wunderbar. 
Seitdem ich meine Coverlock dann selbst geölt hatte war das nicht mehr nötig. Dazu musste ich allerdings die Verkleidung abnehmen um überall dran kommen zu können. Das war aber auch nicht schwer. Sie lief danach viel leiser und langsamer an und das ohne Fehlstiche zu produzieren. An der Endgeschwindigkeit hat sich nichts geändert. 
 

Nun aber nochmal zu Deinem eigentlichem Problem. Diese Form der Naht braucht schon etwas Übung. 
Meine Nahtzugaben werden nach rechts gebügelt. Die linke Nadel sticht ca. 2 mm links neben der ursprünglichen Naht ein. Wichtig dabei ist noch das man weder schiebt noch am Stoff zieht. Bei einer Rundung gibt man ganz leicht Druck auf die Seite, wo der Stoff hin soll. Dazu genügt ein Finger schon. 
Der Rest ist reine Übungssache. 

Ganz lieben Gruss

Hand-made 

💕

 

Edited by Hand-made
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Du kannst auch die Overlocknähte nach aussen legen und sie dann anschließen flach nähen. Das ist zwar keine Covernaht, sieht aber ähnlich aus

Hatte ich bei dem Pulli hier gemacht: 

 

 

In dem Thread sieht man es bei dem braunen Pullover:

 

Edited by Quälgeist
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vor 1 Stunde schrieb Quälgeist:

Du kannst auch die Overlocknähte nach aussen legen und sie dann anschließen flach nähen. Das ist zwar keine Covernaht, sieht aber ähnlich aus

Hatte ich bei dem Pulli hier gemacht: 


 

 

 

Das sieht recht gut aus, aber ich denke wer eine Coverlock hat möchte sie auch dazu nutzen. Zumal der Geradstich die Dehnbarkeit doch auch einschränkt. 
 

Als Alternative wenn keine Coverlock vorhanden ist vorstellbar. 

Edited by Hand-made
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vor 7 Minuten schrieb Hand-made:

 

 

Das sieht recht gut aus, aber ich denke wer eine Coverlock hat möchte sie auch dazu nutzen. Zumal der Geradstich die Dehnbarkeit doch auch einschränkt. 
 

Als Alternative wenn keine Coverlock vorhanden ist vorstellbar. 

ich habe eine covermaschine und nutze dennoch beide möglichkeiten :)

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vor 9 Stunden schrieb Hand-made:

Hallo,

 

welche Coverlock hast Du denn?

Ich muss bei meiner Brother cv3440 auf der linken Stoffseite nähen wenn ich diese tolle Ziernaht möchte. 
Dabei ist es ganz wichtig, die Nähte vorher gut zu bügeln. Die Overlocknaht stört bei diesem Modell nicht, wenn die Grundeinstellung passt. Wenn es ein sehr dicker Sweatstoff ist, werden die dicken Nahtkreuzungen schon mal vorher mit dem Hammer kurz platt geklopft. 
 

Anfangs ist meine Cover auch erst nach dem lauten Brummen vom Motor sofort losgerast. Dann bekam ich den Tip die Nadeln per Handrad in der tiefsten Stellung im Stoff zu versenken und dann erst das Fußpedal zu betätigen. Das funktionierte auch immer wunderbar. 
Seitdem ich meine Coverlock dann selbst geölt hatte war das nicht mehr nötig. Dazu musste ich allerdings die Verkleidung abnehmen um überall dran kommen zu können. Das war aber auch nicht schwer. Sie lief danach viel leiser und langsamer an und das ohne Fehlstiche zu produzieren. An der Endgeschwindigkeit hat sich nichts geändert. 
 

Nun aber nochmal zu Deinem eigentlichem Problem. Diese Form der Naht braucht schon etwas Übung. 
Meine Nahtzugaben werden nach rechts gebügelt. Die linke Nadel sticht ca. 2 mm links neben der ursprünglichen Naht ein. Wichtig dabei ist noch das man weder schiebt noch am Stoff zieht. Bei einer Rundung gibt man ganz leicht Druck auf die Seite, wo der Stoff hin soll. Dazu genügt ein Finger schon. 
Der Rest ist reine Übungssache. 

Ganz lieben Gruss

Hand-made 

💕

 

Hallo, ich habe die Janome Pro 2000 CPX. Naja habe es ja schon ein wenig probiert, nur wenn ich weder schiebe noch ziehe geht die Coverlocknaht ja erst Recht in alle Richtungen  nur nicht da wo sie hin soll. Echt schwierig. Dabei finde ich es als Highlight bei Hoodies echt schön bei Ärmelnähten oder Seitennähten usw.

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Ich habe mit der Janome ganz selten solche Ziernähte gemacht, irgendwo war immer eine verzerrte Schlaufe, die auf einen bunten Naht dann zusehen waren. Jetzt habe ich einen andere Maschine und kaum noch Ärger...Mein neuer Nähfuß liegt ganz anders auf dem Nähgut, dazu gibt es Ausgleichschenkel, die das Abstandhalten oft noch zusätzlich  vereinfachen.

Theoretisch sollte es mit der Janome klappen, aber praktisch war es für mich fast unmöglich...

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vor 14 Minuten schrieb jadyn:

Ich habe mit der Janome ganz selten solche Ziernähte gemacht, irgendwo war immer eine verzerrte Schlaufe, die auf einen bunten Naht dann zusehen waren. Jetzt habe ich einen andere Maschine und kaum noch Ärger...Mein neuer Nähfuß liegt ganz anders auf dem Nähgut, dazu gibt es Ausgleichschenkel, die das Abstandhalten oft noch zusätzlich  vereinfachen.

Theoretisch sollte es mit der Janome klappen, aber praktisch war es für mich fast unmöglich...

Darf ich fragen mit welcher Maschine Du diese Nächte nun so gut hinbekommst? Genaue Bezeichnung wäre toll. 

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vor 5 Minuten schrieb jadyn:

Ich habe jetzt eine Bernina L220 und die baugleiche Juki...

Die Bernina scheint laut Internet nicht mehr käuflich. 

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Beide..sie sind baugleich...JukiMCS 1500...die Bernina ist nicht mehr lieferbar und die Juki hat schon einen Nachfolger...MCS 1800

 

Edited by jadyn
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Gerade eben schrieb jadyn:

Beide..sie sind baugleich...JukiMCS 1500...die Bernina ist nicht mehr lieferbar und die Juki hat schon einen Nachfolger...MCS 1800

 

Danke Dir

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vor 4 Minuten schrieb trimedi:

Danke Dir

In meinem UWYH war mein Letztes ein Hoodie mit Ziernaht, die Ärmel habe ich verlängert und die Naht mit einen Ziernaht versteckt, Schulternaht und vor allem die Naht am Außenrand der Kapuze sind problemlos gelungen...obwohl so dicht an der Kante. Das Garn war Decora von Madeira...

Leider ist das Foto sehr unscharf...

Edited by jadyn
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Guten Morgen,
wichtig bei Covernähten ist auch, dass beide Nadeln auf der gleichen Stofflage (also beide Nadel auf einlagigem oder eben beide Nadeln auf doppellagigem Stoff ) nähen. Ich würde auch dazu tendieren die Nähte auseinander zu bügeln. D.h. nicht mit einer Overlocknaht zusammen zu nähen.
Evtl. eben mit dem Dreifachstich der Nähmaschine, wenn sie elastisch sein sollen - oder , so würde ich es machen - mit dem Kettstich der Cover.

Die Stichlänge würde ich nicht unter 3 eher 3,5 wählen, dann ist sich der Stofftransport leichter.
In dem von hand-made verlinkten Ratgeber ist auch der Tipp mit dem Nähfußdruck enthalten.
Hast Du den mal verstellt ? Wenn der Nähfußdruck fester ist, transport die Maschine evtl. besser.
Ich erinnere mich, dass bei meiner Janome 1000 die Rede von 1 cm Sichtbarkeit der Schraube war.  Ich kenne die 2000 allerdings gar nicht.

Natürlich vorm Verstellen evtl. ein Foto machen oder die Einstellung irgendwie messen , markieren.
Mach Dir doch ein Probestück und teste daran.


 

 

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vor 5 Stunden schrieb darot:

Guten Morgen,
wichtig bei Covernähten ist auch, dass beide Nadeln auf der gleichen Stofflage (also beide Nadel auf einlagigem oder eben beide Nadeln auf doppellagigem Stoff ) nähen. Ich würde auch dazu tendieren die Nähte auseinander zu bügeln. D.h. nicht mit einer Overlocknaht zusammen zu nähen.
Evtl. eben mit dem Dreifachstich der Nähmaschine, wenn sie elastisch sein sollen - oder , so würde ich es machen - mit dem Kettstich der Cover.

Die Stichlänge würde ich nicht unter 3 eher 3,5 wählen, dann ist sich der Stofftransport leichter.
In dem von hand-made verlinkten Ratgeber ist auch der Tipp mit dem Nähfußdruck enthalten.
Hast Du den mal verstellt ? Wenn der Nähfußdruck fester ist, transport die Maschine evtl. besser.
Ich erinnere mich, dass bei meiner Janome 1000 die Rede von 1 cm Sichtbarkeit der Schraube war.  Ich kenne die 2000 allerdings gar nicht.

Natürlich vorm Verstellen evtl. ein Foto machen oder die Einstellung irgendwie messen , markieren.
Mach Dir doch ein Probestück und teste daran.


 

 

Vielen Dank. Und ich hatte im Netz mitbekommen das eine Nadel (wenn man auf der linken Seite näht) etwa 2mm neben der Naht sein soll. Ich denke es ist einfach schwierig durch die Dicke der Naht mit der Overlock. Dazu kommt das dieser Teil sehr schmal ist. Wie soll man da mit dem Nähfuss der Cover ordentlich entlang nähen. Dabei finde ich es echt chic.

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Ich habe eine Babylock, die macht eigentlich überall schöne Nähte. Und trotzdem habe ich bei solchen Teilen erst nur rechts auf recht mit dem Kettstich genäht  , die Nahtzugabe auseinander gebügelt und anschließend gecovert. Danach habe ich die überschüssige Nahtzugabe knapp zurück geschnitten.
Es wird schöner, ist viel leichter zu nähen und die Naht wird auch nicht so dick. 

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Vielen lieben Dank Euch allen. Ich werde es mit meiner Janome Cover Pro noch einmal testen. Vielleicht muss ich die Diva erst mal bezwingen. 

Bleibt gesund

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Klappt es denn auf Probestücken?

 

Welche Nadeln hast Du drinn?

 

Die Idee mit auseinander bügeln finde ich bei Hoodies gut - habe ich auch schon bei Babykleidung gemacht (wenn auch hier mit Zierstich).

 

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Edited by StinaEinzelstück
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Vielleicht hat es schon jemand erwähnt: beim Umschlagen für den Saum liegen die Nahtzugaben der Locknaht übereinander. Da ist natürlich ein dicker Hobbel.

Ich schneide im Bruch des Saumes die Locknaht ein bis auf die äusserste Naht und klappe die Locknaht des Saumes nach der anderen Seite. Wie beim patchen. Das bügle ich bevor ich mit der Cover den Saum befestige. 

Ich habe auch die Janome als Cover und klebe mir in Ermangelung einer cm Angabe auf der Stichplatte ein buntes Tape, an dem ich den Saumbruch laufen lasse. So habe ich immer den selben Abstand. Beide (oder alle drei)Nadeln nähen auf dem Saum, den ich später mit einer Applikationsschere bei schneide.

Etwas problematisch finde ich die Säume bei Viscose Jersey, die werden leicht "wurstig".

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Es geht gar nicht um Säume unten an Shirts, sondern Ärmelnäht usw. Kragen nähte...eben verschönern und aufpeppen.

Habe nun mal die Naht mit einer normalen Nähmaschine genäht (nicht mit meiner over) dann innen auseinandergebügelt und dann eine Cover drüber gesetzt.

Ging schon viel besser

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vor 42 Minuten schrieb trimedi:

Es geht gar nicht um Säume unten an Shirts, sondern Ärmelnäht usw. Kragen nähte...eben verschönern und aufpeppen.

Habe nun mal die Naht mit einer normalen Nähmaschine genäht (nicht mit meiner over) dann innen auseinandergebügelt und dann eine Cover drüber gesetzt.

Ging schon viel besser

Ich denke das braucht einfach nur Übung. Wir sind viel zu ungeduldig, wenn es darum geht etwas neues zu probieren. 
Auch wenn die Maschinen es können, sollten wir nicht erwarten das es gleich beim ersten Mal schon super klappt. 😉

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