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Hallo,

Ich besitze eine Overlock Maschine, Modell 14sh654, vor zwei Monaten über willhaben.at neu gekauft (noch mit dem grünen Stoffrest am Nähtisch als Probenaht in der Fabrik). Habe nun versucht laut Anleitung alles korrekt einzustellen. Eines ist mir aber bei erster Probenaht auf Jersey Stoff aufgefallen und ist heute noch so, bei der 4 Faden Naht sind die zwei Nadelfäden bei Standardeinstellung viel zu locker. Laut Anleitung sollte die Fadenspannung bei dieser Naht überall auf 3 gestellt sein, aber damit die Naht halbwegs ordentlich aussieht muss ich die Nadelfäden auf 6 umstellen. Dann wird sie aber nicht mehr wirklich elastisch. Das Problem verfolgt mich auch wenn ich über eine Naht nähen muss, bei der dicken Stelle wird die Naht hässlich und es bilden sich trotz höherer Nadelfadenspannung immer noch Schlaufen auf der Rückseite. Ich habe bis jetzt alles wie es in der Anleitung steht auch gemacht und bin echt sauer, dass es mir nicht gelingt. Mache ich noch etwas falsch oder liegt es doch vielleicht an der Maschine selbst? Sonst könnte ich beim Service vorbei schauen. Ich verwende jetzt Jersey Nadeln, Stärke 12, aber es war bei den mitgelieferten 90er Nadeln auch nicht besser. Ich hoffe ihr könnt mir helfen, sonst mache ich mich gleich auf den Weg zum Service.

 

Im Anhang ein Bild von der Naht, das mich zum Weinen bringt. 

Vielen Dank im voraus und schöne Grüße.

 

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So ein Gefühl hatte ich auch, nur dass bei mir der linke Nadelfaden auch noch fester sein muss, als der rechte. Da ich die Maschine aber als Ärger-Projekt der Vorbesitzerin geschenkt bekommen habe und auch die Stichplatte zerhauen war, hab ich nach dem Austausch derselben halt so lange gedreht, bis die Naht gut aussah und dann die Zahlenringe versetzt. Als ich dann als Einziges noch die Flatlock-Naht probierte, war das definitiv zu fest - also habe ich einen Kompromiss in der Mitte gesucht. Aber noch immer ist die Fadenspannung links gefühlt handgezupft stärker als die rechts.

 

Und direkt am Anfang fiel mir auf, dass dieser Fadenzughebel nur sehr geringe Wirkung auf die Fäden hat - aber einstellen kann man da nichts. Leider fehlt mir eine bauartähnliche Maschine zum Vergleich. Vielleicht sollten Du und ich noch mal mit anderen Nadeln probieren? Eventuell hat Singer da Billigzeugs mitgeliefert...

 

(Der alte Thread ist hier. Der Zapfen am Füßchen fehlt noch, das wurde nicht ausgetauscht.)

 

Edited by Technikus
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Ob irgendwelche Nadeln da noch helfen können. Ich verwende im Moment die besten Nadeln laut der Näh Community die von Schmetz nämlich, aber kann ja sein dass da die von Singer besser wirken können, übrigens habe ich die auch schon drinnen gehabt. 

 

Sonst finde ich es ziemlich toll dass sich solche Marken die man nur mit Nähmaschinen verbindet jahrelang Vertrauen aufbauen und dann nur noch geldgeil werden und somit nicht mehr auf die Qualität schauen, wie du gesagt hast, es gibt nix in China was nicht noch billiger produziert werden kann, eine Schande so etwas, ich glaube wenn ich in Zukunft eine neue Maschine bei mir zuhause begrüßen darf, wird Singer für mich abgehakt sein. Habe noch mit der letzten Hoffnung eine Mail an sie gesendet mit der Frage ob sich da was machen lässt, meine Maschine ist ja immerhin neu und ich hoffe auch unbeschädigt. 

 

Lg und danke für die schnelle Antwort. 

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Singer war mal - so vor 60 jahren noch - gut.

Dann kam 'ne lange Durststrecke, und in den letzten so ummedumm 20 Jahren werden die wieder besser.

Gibt inzwischen sogar wieder gute Singer.

Aber: Die guten Singer kosten auch gut Geld. (Die sind dann nicht billiger als Pfaff oder Husqvarna.)

 

Wenn es sehr günstig ist: Finger weg.

Und unter 200 € für eine neue Overlockmaschine ist, völlig unabhängig vom "Markennamen", verdächtig günstig. Da kann man Glück haben, und was funktionierendes erwischen. Aber drauf verlassen... ist nicht.

 

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Liegen die Fäden wirklich in den Spannungsscheiben?

 

Ich hatte mal eine Overlock,  die wollte die Nadeln minimal unterschiedlich tief in der Halterung gesteckt bekommen  - das war mühevoll. 

 

Wenn das nicht hilft, würde auch mal das Garn wechseln - manche Marken oder Farben funktionieren mit manchen Maschinen nicht.

 

Ansonsten bleibt nur das zurück senden. 

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vor 8 Stunden schrieb SiRu:

 

 

Wenn es sehr günstig ist: Finger weg.

Und unter 200 € für eine neue Overlockmaschine ist, völlig unabhängig vom "Markennamen", verdächtig günstig. Da kann man Glück haben, und was funktionierendes erwischen. Aber drauf verlassen... ist nicht.

 

Sie ist aber im Endeffekt gar nicht so billig zum haben, zwischen 250 und 320 muss man da schon in der Hosenatsche haben. Ich habe sie um 140 neu gekauft weil die Mutter einer willhaben Nutzerin überraschend gestorben ist und diese die Maschine gekauft hatte und etwas mit ihr vorhaben durfte. Also beim Näh Center gibts die Maschine schon um 290,00€, ich finde das ziemlich fair, aber für eine GUTE overlock. 

Edited by Ks1973
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@Ks1973 Okay, ich dachte irgendwarum, Du hättest noch die Erstausstattungsnadeln drin.

 

Ich denke auch, Singer xyz ist nicht gleich Singer xyz, sondern es kommt darauf an, bei welcher Aktion man sie kauft und wo. Das können kleine, aber evtl. entscheidende Details sein. Außerdem geht das Gerücht, die Maschinen typischer Discounter- und Kaffeeröster-Sonderangebote seien unterschiedlich gut justiert, sogar "von der selben Palette" - wenn, allerdings nicht nur die Singers. Man solle solche jedenfalls zurückgeben, wenn sie nicht auf Anhieb ordentlich funktionierten.

 

Ich hab ja ziemlich weitschweifend erklärt, warum ich genau diese Maschine nicht wollen würde, mich aber auch nicht traue, sie zu verkaufen. Die ursprüngliche Besitzerin will sie auch nicht zurück für die 15€, die die Stichplatte gekostet hat. (Okay, ein neues Messer und ein neuer Fuß wären auch noch schick.) Sie hat mittlerweile irgendeine W6. Man muss ja eigentlich nur schauen, welche Overlocks bei der eBucht oder deren Kleinanzeigen am häufigsten und mit welchen Begründungen angeboten werden. (Klar, ganz repräsentativ ist das nicht, da die ja evtl. auch in überproportionalen Mengen in den Markt geschwemmt wurden...)

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Kannst sie ja an einen Nähmaschinenhändler weitergeben, der wird es dir zwar nicht dermaßen viel zahlen aber (je nach zustand) kannst du da schon zig euro einstecken.

 

Übrigens habe ich heute neu eingefädelt bisschen an dem Fadenabzug herumgeschraubt (eigentlich nur an dem Metallteil das quasi eine Abdeckung für den Abzug ist wo die Nadelfäden drinnen sitzen). Ich habe die schraube die es hält gelöst und das ganze ein bisschen runter geschoben (das Loch für die Schraube ist ellipsenförmig deswegen kann man da mit der Höhe etwas herumspielen). Auf einmal ging es komischerweise. Sogar bei Differential Einstellung 0,7 machte sie wumderschöne noch mehr elastische Nähte, was vorher nicht ging, da hat sie viel weiter über die Stoffkante hinausgenäht und der durch die 0,7 Einstellung gedehnte Jersey Stoff rollte sich zusammen. Aber ich glaube, dass da auch der Nähfuß, der eigentlich ziemlich locker ist und man ihn weit nach links bewegen kann (bei teureren Maschinen wahrscheinlich nicht) eine Rolle gespielt hat, denn wenn ich ihn nach rechts zum Messer drückte war es nochmal besser.

 

Zusammenfassend ist sie gar nicht so schlecht, wie ich am Anfang gedacht habe, man muss nur viel Zeit verbringen um sich mit ihr zu "befreunden" und ich glaube das macht den günstigen Preis aus. Ich habe schon mal von einer Overlock gehört die man gar nicht einfädeln muss weil die das alleine mit irgendeinem AIR system oder so macht, dass die Fäden durch die Führungen geschossen werden, aber solche Gadgets haben halt ihren Preis.

 

Lg und danke für die Unterstützung

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@Ks1973

 

Lustig, ohne Deinen Post zu kennen, hab ich gestern auch mit diesem "Käfig" um den Fadenhebel herum gespielt. Auch ich habe ihn runter gesetzt, weil mir der Fadenzieher für die linke Nadel dann wirksamer sein zu müssen schien. Tatsächlich konnte ich die Fadenspannung für die linke Nadel um eins reduzieren - was der 0-Einstellung zur Produktion der Flatlock-Naht entgegenkommt, nachdem ich den Zahlenring versetzt habe.

 

Ja klar, man kann mit der Maschine arbeiten, die Naht kann mit entsprechender Geduld ordentlich eingestellt werden. Aber jedes neue Projekt mit anderen Stoffen wird wohl ein gewisses Herumprobieren erfordern und jede weitere Stofflage kann die Naht verändern. So dienen solche Billig-Maschinen dem Nimbus von Baby Lock: "Einfach drauflos nähen..."

 

In der oberflächlichen Wahrnehmung verbindet sich Baby Lock aber mit der Pustefix-Einfädelung, weil das jeder kapiert und nicht mit der speziellen Fadenzuführung, die aber der massivere Vorteil ist. Und schwupps, krallen sich andere Hersteller den Pustefix, sobald die Schutzrechte abgelaufen sind und versuchen, damit ihre Maschinen preislich auf Baby Lock Niveau zu heben, aber eben ohne ATD, deren wirkliche Stärke: Das Imperium schlägt zurück - bloß: Mittels Vernebelung.

 

Natürlich vernebeln nicht die, die vertrauen da ganz ihren potenziellen KundInnen: Baby Lock = "Keine Einfädelprobleme" (die gibt es doch heute eh kaum noch) anstatt Baby Lock = "Automatische Fadenzumessung nach Stoffdicke" (statt wiederkehrendem Herumpröbeln mit Fadenspannungen). Beides lässt sich ja mit "Einfach losnähen!" assoziieren, ist aber nicht vergleichbar, zumal Baby Lock beides hat. Marketing!

 

Aber für solche Preise muss man schon ganz schön viel nähen.

Edited by Technikus
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