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Pfaff Tiptronic 1029 läuft nicht aber den licht leuchtet.


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Schön guten Tag alle nähe Kollegen!

Ich habe ein Problem mit einer Maschine. Den ist stein tot aber den licht Getz an, wenn man den Stecker reinsetzt. Ich habe viel Information von diesem Forum gelest, aber ich kann trotz dem den Fehler nicht finden. Ich weiß auch das den kleinen Trafo sollst 17V ausgeben aber bei mir ist es nur 3V, und den wird auch sehr warm.

Deswegen frage ich ob jemand von euch hat einen Schaltplan so man kannst nachgucken welsche Spannung Mann sollst haben in verschiedene stelle. Dann ist es einfacher zu sehe welsche Komponenten das defekt ist.

Entschuldigen ob den Deutch nicht 100% korrekt ist. Ich sitze, und schreibst von Schweden.

Ich wünsche euch alle einem schönen Wochenende.

                     Per-Olof

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 sd10.gif 

 

die Schaltpläne für die 1029 hat Pfaff nicht veröffentlich

 

nach deiner Beschreibung hat deine Maschine einen Defekt auf der Leiterplatte 

 

ich habe zur zeit 2 solche Maschinen in der Werkstatt, die das selbe AUA haben

ich schicke die Leiterplatten ein und bekomme sie in einer Woche repariert zurück

-DSC05351.JPG

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Hallo Per-Olof,

auf der Platine, die Josef freundlicherweise abgebildet hat, sehe ich, daß Tantal-Elkos eingesetzt wurden.

Dies sind diese grünen, tropfenförmigen Bauteile. Davon sind sicherlich einige parallelgeschaltet, um die

Betriebsspannung an unterschiedlichen Stellen zu stützen. Hier würde ich zunächst mit einem Widerstandsmeßgerät

an den zwei eingelöteten Anschlüssen eines Kondensators messen. Ist der Widerstand hier niedrig oder nahezu Null,

so lötet man den Anschluß, der nicht mit + gekennzeichnet ist aus und mißt wieder. Ist der Widerstand nun hoch, geht es weiter.

Dann mißt man vom +-Anschluß

dieses Kondensators zum nächsten +-Anschluß. Ist der Widerstand Null, so lötet man hier den Minus-Anschluß aus

und mißt wieder. Wenn bei einer Messung der Widerstand an einem Kondensator zwischen + und ausgelötetem Minus  nahezu Null ist,

hat man den Verursacher des Kurzschlusses gefunden und wechselt ihn aus.

Die Idee hinter diesem Reparaturversuch ist, daß Tantalkondensatoren mit der Zeit Kurzschlüsse verursachen können.

 

Viel Glück !

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@54sunray @rallynallen @josef

 

Das ist ein sehr interessanter Aspekt. (Ich wusste bisher nur, dass man Tantalelkos bei bestimmten DUAL Direct-Drive Plattenspielern vorsorglich auswechseln soll.) Die beiden weißen Quader (C12 und C28) würde ich, wenn es ebenfalls Elektrolytkondensatoren sind, auch untersuchen. Solche Bauformen von Tantalkondensatoren sind mir in REVOX-HiFi-Geräten schon defekt begegnet.

 

C21 sollte womöglich auch auf seine Kapazität getestet werden.

 

Da kann man nur hoffen, dass bei einer Profi-Reparatur alle Elektrolytkondensatoren prophylaktisch ausgetauscht werden ("Recapping", natürlich nicht wieder gegen Tantal) und das wäre womöglich auch einfacher, als lange Messungen. Aber man weiß natürlich nicht, ob ein fehlerhafter Kondensator weitere Teile beschädigt hat und ob das überhaupt der übliche Fehler ist.

 

Hätte ich eine solche Maschine, würde ich nach diesen Hinweisen mal kritisch nach der Elektronik schauen. (Allerdings besitze ich auch entsprechende Messgeräte.) Ob man selbst daran herumlötet, ist allerdings eine Frage der Erfahrung und des Werkzeugs, wenn ich den Preis von etwa 110€ für eine Austauschreparatur der Platine sehe. Von Laien verbratene Platinen werden da sicher nicht akzeptiert.

 

(Ich frage mich, ob eine Wärmebildkamera die Diagnose beschleunigen könnte.)

 

-----------


This is a very interesting aspect. (I only was aware until now about such components should be replaced as a precautionary measure on certain DUAL Direct-Drive turntables). I would also examine the two white cuboids (C12 and C28) if they are electrolytic capacitors as well. Such designs of tantalum capacitors have often been found defective in REVOX HiFi units.


C21 should probably be tested for its capacitance.


Hopefully in professional repair all electrolytic capacitors will be replaced prophylactically ("recapping", of course not with tantalum) and that would possibly be easier and faster than lots of measurements. But of course you don't know if a faulty capacitor has damaged other parts and if this is the typical fault at all.


If I would own that type of machine, I would take a critical look at the electronics after these hints. (However, I own appropriate measuring instruments.) Trying to repair it oneself is a question of experience and tools, taking into account the cost of about 110€ for a professional replacement repair (of the circuit board). Boards burned by amateurs are certainly not accepted there.

 

(I wonder if a thermal imaging camera could speed up the diagnosis.)

Edited by Technikus
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vor 22 Minuten schrieb Technikus:

@54sunray @rallynallen @josef

 

***** 

Von Laien verbratene Platinen werden da sicher nicht akzeptiert.

 

*****

 

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This is a very interesting aspect. (I only was aware until now about such components should be replaced as a precautionary measure on certain DUAL Direct-Drive turntables). I would also examine the two white cuboids (C12 and C28) if they are electrolytic capacitors as well. Such designs of tantalum capacitors have often been found defective in REVOX HiFi units.


C21 should probably be tested for its capacitance.


Hopefully in professional repair all electrolytic capacitors will be replaced prophylactically ("recapping", of course not with tantalum) and that would possibly be easier and faster than lots of measurements. But of course you don't know if a faulty capacitor has damaged other parts and if this is the typical fault at all.


If I would own that type of machine, I would take a critical look at the electronics after these hints. (However, I own appropriate measuring instruments.) Trying to repair it oneself is a question of experience and tools, taking into account the cost of about 110€ for a professional replacement repair (of the circuit board). Boards burned by amateurs are certainly not accepted there.

 

(I wonder if a thermal imaging camera could speed up the diagnosis.)

 sd15.gif 

 

genau mein Gedanke

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Andererseits fand ich eben zufällig hier im Forum einen Thread, der den Verdacht auf die Tantalkondensatoren erhärtet. Bei den heutigen Bauteilepreisen würde sich ein Versuch lohnen wenn einem ca. 150€ (reparierte Platine, doppelter Versand) mehr erscheint, als der Wert der Maschine und man gutes Löt- und Entlötwerkzeug hat sowie die entsprechenden Fertigkeiten. Offenbar können auch noch Gleichrichterdioden im Mitleidenschaft gezogen sein, die sich oft mit einem Multimeter sogar "in board" diagnostizieren lassen.

 

https://www.hobbyschneiderin24.net/forums/topic/172866-pfaff-tiptronic-1029/

 

-------------

 

On the other hand, I just happened to find a thread here in the forum, which confirms the suspicion of the tantalum capacitors. With today's component prices it would be worth a try if you think about 150€ (repaired PCB, double shipping) is more than the value of the machine and you have good soldering and desoldering tools and the corresponding skills and knowledge. Apparently some rectifier diodes can also be affected, which often can be diagnosed with a multimeter (diode forward current test) even "in board".

 

https://www.hobbyschneiderin24.net/forums/topic/172866-pfaff-tiptronic-1029/

 

 

 

 

Edited by Technikus
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Hallo Technikus,

 

eine Wärmebildkamera würde die Diagnose nicht erleichtern. Tantalelkos haben zunächst die Eigenschaft,

bei Spannungsschwankungen im Vergleich zu Folienelkos sehr niederohmig zu reagieren. Dies tun sie

allerdings bei Durchschlag auch. Da nun in diesem Falle kaum Wärme entsteht, wird man nur was am

Gleichrichter oder am Trafo sehen können, was für die Bauteile in diesem Betriebszustand eher ungesund ist.

Bleibt also nur das Vorgehen, das ich oben beschrieben habe. Im von Dir erwähnten Link ist die Reparatur gut

abgebildet. Wer danach noch Skrupel hat, kann ja bei jedem Elko noch einen 100nF Keramikkondensator

für die schnellen Störungen in Digitalschaltungen parallelschalten.

 

Viele Grüße

54sunray

 

P.S.: Aus einem anderen Thread, die 1471 hat keine Tantal-Elkos auf der Rechnerplatine, das sind 22u/10V

Folienelkos im Digitalteil.

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@54sunray  Vielen Dank für die Infos! Das die Tantals an den Rails nicht warm werden, wusste ich nicht. Früher ist man halt immer recht mühsam mit Kältespray vorgegangen, um wegen fortschreitender Erhitzung ausfallende Bauteile zu finden - heute könnte man überhaupt infrage kommende erst einmal mit einer WB-Kamera identifizieren, ohne sich die Finger zu verbrennen. Man könnte sicher auch typischen Fehlern bestimmter Platinen typische Wärmebilder zuordnen.

 

Irgendwo schwebt in meinem Hinterkopf auch noch eine Methode herum, wie man Kurzschlüsse auf Platinen findet. Vielleicht war es ELV, die ein entsprechend extrem niederohmiges Mess- oder Prüfgerät haben. Muss ich nochmal suchen.

 

Ob einem mein PEAK ESR70 oder diese China-Bauteiletester da weiterhelfen, weiß ich gerade nicht. (Es geht mir um die Prüfung 'in circuit'.) Soweit ich mich erinnere, kann man jedenfalls mit der ESR-Methode sehr kleine Widerstände messen, wenn man es schafft, auf diese Chinadinger die neueste deutsche Software zu flashen.

 

 

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