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Hallo zusammen, 

 

Habe eine Frage zu meiner Singer Overlock, genauer das Modell 14sh644.

Ich habe mich im Internet über die Maschine schlau gemacht, dass sie verschiedene Stoffe verarbeiten kann, aber mir geht es jetzt hauptsächlich um die Elastischen, vor allem Jersey, wie Ihr wisst, bestehen die meisten Tshirts daraus und ich würde solche auch gerne herstellen, aber da kommt das Problem. Über zwei Stofflagen näht die Maschine tadellos, aber sobald die Stelle kommt, wo man über eine andere Naht nähen muss, dehnt sich der Stoff aus, die Naht zieht sich zusammen und sieht hässlich aus. Dazu werden die Stiche vor der dicken Stelle immer kleiner bis man drüber genäht hat. Habe den Nähfußdruck schon auf minimum eingestellt. Kann man da noch was machen? Ich bin zwar noch Anfänger, aber weiß bereits, dass Jersey einer der dünneren Stoffe ist und aus meiner Erfahrung trotzdem ziemlich problematisch zu verarbeiten.

 

Deswegen melde ich mich hier. Danke im voraus für Eure Hilfe. 

 

Lg, Ks1973

Edited by Ks1973
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Hebamme.

Also das Füßchen mit irgendwas unterstützen, das der Hubbel keiner mehr ist.

Und den Füßchen-Andruck auf normal.

Wenn überhaupt, könnte eine Verstellung des Differenzials was bringen - also wie schnell die Maschine den Stoff vor dem Fuß ranzieht im verhältnis zur Transportgeschwindigkeit unter'm Fuß/hinter der/n Nadel/n...)

 

(Jersey ist nicht per se dünn, und es gibt weitaus dünnere Gewebe als die üblichen T-Shirt-Jerseys...

Einer der dümmsten Stoffe zum Nähenlernen ist er allerdings.

btw. man kann Jersey auch einfach mit der Nähmaschine nähen - bei den meisten gewirken Stoffen aka Jerseys ribbeln sich die Schnittkanten nicht auf, und produzieren auch keine Laufmaschen. Man muss sich nur von dem Industrie-Look verabschieden.)

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Danke für die schnelle Antwort, ja habe schon mal von einer Nähfuß Erhöhung gehört, aber wollte wissen ob eine sinnvoll wäre, werde mir demnächst eine besorgen, DANKE!! 

Edited by Ks1973
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Die kannst du dir auch selber machen. Mancher faltet einfach Stoffreste oder auch Pappe so zusammen, dass der Höhenausgleich passt.

Ich habe mir mal welche gebastelt, in dem ich alte Plastikkarten zerschnitten und 2 bzw. 3 Lagen aufeinandergeklebt habe. Für den 3D-Drucker gibt es bei Thingiverse eine Vorlage zum Download und letztendlich kann man eine "Hebamme" auch fix und fertig kaufen.

 

Gruß

Detlef

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Je nach Hubbelhöhe ist so'ne fertig gekaufte Hebamme völlig sinnlos. Oft, weil zu hoch, mindestens genauso oft, weil nicht sinnvoll platzierbar

(Und ich schieß die, wenn sinnvoll platzierbar und passende Höhe gegeben, dann gern durch's Zimmer... der Fuß rutscht am Ende ab, und das Ding kriegt da so richtig Schub mit. )

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vor 26 Minuten schrieb det:

Die kannst du dir auch selber machen. Mancher faltet einfach Stoffreste oder auch Pappe so zusammen, dass der Höhenausgleich passt.

Genau - mehrfach zusammengefaltete Kassenzettel, alte Scheckkarten usw.

Du musst nur aufpassen, dass Du den Nähfuss so unterlegst, dass die Hebamme nicht mit den Nadeln in Konflikt kommt!

Und ansonsten: üben, üben, üben ;) Und zwar auf Probeläppchen, nicht an echten Nähprojekten. Ein bisschen hat es auch damit zu tun, wie man den Stoff führt.

Grüsse, Lea

 

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Ok, und legt man dann so ein gefaltetes es Ding links unter den nähfuß oder eher hinten (wenn man es links unter den nähfuß reingibt rutscht das doch in die transporter rein und wird nach hinten transportiert)? Sollte man das teil dann irgendwie ankleben oder anders festmachen?

Edited by Ks1973
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Ich habe die Ausgleichsplatten von Husqvarna Viking. Ich brauche die zeitweise an der Nähmaschine und an der Cover.

 

Aber an meiner Elna Ovi habe ich die in 12 Jahren noch nie benötigt.

 

Was ich aber schon gemacht habe, ist die Nahtzugaben der Quernähte festzuheften . Dazu nutze ich das wasserlösliche Heftgarn von Madeira namens Wash Away. Dann klappt das nicht in die falsche Richtung und geht gut durch .

 

Bei Jersey unbedingt das Differential benutzen. Lieber zuviel Diff. als zu wenig.

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vor 3 Minuten schrieb Großefüß:

Bei Jersey unbedingt das Differential benutzen. Lieber zuviel Diff. als zu wenig.

Möglicherweise kommt das auch auf die Maschine an - ich verstelle auch bei Jersey praktisch nie das Differential.

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Guten Morgen

 

Wenn es sich um die vorherigen Nähte auch mit der Overlock handelt, nicht in eine Richtung legen sondern sozusagen auseinander klappen auf Vorder- und Rückseite des Nähstücks
dann ist die Stelle schon mal erheblich flacher und läuft besser durch.

Bügeln kann auch helfen.

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Bevor ich eine Hebamme hatte, habe ich Mini-Post-It-Blöcke verwendet. Da kann man sich prima die passende Höhe erstellen :D Am Ende klebst Du die Hebamme wieder auf den Block. Das funktioniert ein paar mal sehr gut. 

Sollte es nicht mehr kleben, nimmst Du ein Blatt mehr oder weniger. Das fällt nicht ins Gewicht.

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Was auch hilft, ist an solchen Stellen nicht flott drüber zu rattern, sondern ganz langsam zu nähen; ich benutze selbst bei der Ovi ggf. das Handrad an dicken Stellen. Dann hat man besser unter Kontrolle, dass der Transport/die Stichbildung im richtigen Abstand klappt.

 

Was ich auch immer mache: An der Kreuzungsnaht von Unterarm/Seitennaht bei Oberteilen lege ich die untere NZ nach unten, die obere NZ nach oben und achte dann an der Stelle darauf, dass die obere NZ in der richtigen Richtung liegen bleibt und nicht vom Fuß umgeklappt oder verknuddelt wird (wie oben gesagt, langsam und vorsichtig nähen). Dadurch wird diese Stelle nicht so dick, der Fuß kommt besser drüber, und beim Tragen habe ich da noch nie ein Problem gespürt (und ich bin sehr sensibel für sowas, bin so ein Schilder-Rausschneider).

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Dann heisst es jetzt probieren und üben :D

Ernsthaft: manchmal braucht man am Anfang Tricks und Hilfsmittel und nach einem Jahr oder so stellt man plötzlich fest, dass es jetzt auch ohne geht.

Möglicherweise hat man dann intuitiv die Handhabung angepasst - keine Ahnung.

Grüsse, Lea

Edited by lea
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