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Overlock näht elastischen Hoodie-Stoff aber keine Rippware

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Nun hab ich noch eine Erklärung für das Abbrechen dieses Zapfens gefunden:

 

Es passiert wohl insbesondere dann leicht, wenn man den Stoff bzw. die Kette am Ende nach links wegzieht anstatt nach hinten. Dann schlägt mit etwas Pech die rechte Nadel drauf und das war's dann.

 

Wäre das kein angegossener Zapfen, sondern auch eine Nadel bzw. ein runder Stift, müsste die Nähnadelspitze diesen wohl sehr genau schräg-mittig treffen, um ihn raushauen zu können und nicht abzugleiten. Man könnte ihn dann aber womöglich auch wieder einsetzen und zumindest festkleben, wenn nicht neu verpressen. Wäre diese Nadel/dieser Stift so lang verankert, wie die rechte, wäre ein Herausschlagen wohl kaum möglich. Geiz ist halt nicht lange geil...

 

Es gibt doch so einige Maschinen (nicht nur mit dem Namen "Singer"), die diese Stichplattenkonstruktion haben. Finger weg oder sehr bewusst darauf achten, dass die Nadeln nie ge- oder gar verbogen werden.

 

Apropos Singer: Ich finde schon unverschämt, wie oft die praktisch identische Maschinen unter anderen Typen, anderen Werbefloskeln (Heavy Duty, Pro Finish...), mit mehr oder weniger Zubehör und mit leicht abgewandeltem Gehäuse verticken. Höchstens kommt mal ein relativ marginales Feature dazu, aber sicher immer ein paar Euronen. Innovations-, Fortschritts- und Entwicklungsvortäuschung! Aber am wahrscheinlichsten wird wieder irgendwo, wo man es nicht direkt sieht, ein wenig gespart...

 

Edited by Technikus

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@Technikus Die Nadeln krumm zu ziehen, mag aber ja nun mal keine Maschine. Und es braucht sicherlich einen ziemlichen Kraftaufwand, um so nach links zu ziehen, daß sich etwas verbiegt. Ich ziehe immer so gegen 10.30 Uhr oder 11 Uhr, und ich meine nicht die tatsächliche Uhrzeit :D, heraus. Es ist auf diese Weise noch nie etwas passiert.

 

Aber Kraftaufwand ist auch sicherlich immer etwas subjektives. Wir hatten unsere erste Wohnung von einem Arbeitskollegen meines Mannes übernommen. Als wir ein Regal von der Wand abschrauben wollen, mußten die Schrauben abgeflext werden, da alle Schrauben "doll" gedreht waren. Der Grund: Der Kollege arbeitete unter Tage und hatte nur mit 32er Muttern zu tun. Da sah man tatsächlich: "wo rauhe Kräfte sinnlos walten". Er war der Meinung, er hätte die Schraube gar nicht fest angezogen :D.

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@rotschopf5 

 

Klar, beim (Krumm-) Ziehen brechen wahrscheinlich die Nadeln per Aufschlag oder verbiegen zumindest total, aber dass dabei eine Stichplatte zur Unbrauchbarkeit geschrottet wird, dürfte doch eher die (m. E. hier konstruktive) Ausnahme sein. Es kann ja durchaus auch beim Herausprökeln einer festgefressenen Naht passiert sein, vor allem, wenn der erste Impuls ein Versuch des Weiternähens mit Zerren war.

 

Scharten wie bei einer normalen Nähmaschine wird es bei Overlocks eher nicht geben, aber vielleicht war hier auch der Greifer durch Einschlag verbogen? Die Möglichkeit muss ich mal checken, da sind jedenfalls zwei spezielle  stabil wirkende Bleche im Nadel-/Greiferbereich: Eins fest vor den Nadeln und eines am Greifer.

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