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Wenn das Genähte nicht gefällt...


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guten Morgen ihr Lieben.

Kennt ihr das? Ich tüftelt vor euch, hin, werkelt, kopiert und bastelt und gebt euch wirklich Mühe.

Dann haltet ihr das Ergebnis in den Händen und denkt - mhm.

 

Mir grade, wieder so ergangen. Letztens habe ich einen Rucksack angefangen aufwändig mit 2 Lederarten - und nach 50% habe ich ihn weg gelegt. Er gefiel mir nicht mehr.

 

Jetzt wieder - ich habe nach Lei PePunkt einen Sweatjacke konstruiert, quasi aus 3 Schnitten. Habe mir viel Mühe gegeben, schön kombiniert, passt auch. Gestern angezogen denke ich mir - nee. Würde ich im Laden niemals so kaufen.

Das ist frustrierend. Mein Umfeld zeigt mir nen Vogel, sagt - was hast DU denn? Voll schön geworden? Aber ich, ich spüre und sehe das nicht.

 

Kennt ihr das? Das Gefühl, irgendwie doch nicht so schön nähen zu können wie die anderen?

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Ja, das kenne ich!!! Ich denke, das kennen wir alle.

Man denkt sich etwas aus, ist kreativ, arbeitet an der Umsetzung und dann ... das Werkstück sieht nicht so aus, wie in der Vorstellung, es passt nicht, die Verarbeitung ist nicht so erfolgt, dass man stolz darauf sein könnte (man weiß ja, was schief gelaufen ist).

Ich denke, das ist menschlich! Wir sind von uns selbst enttäuscht! Wir setzen die Maßstäbe zu hoch an (aber nur so kann man sich weiterentwickeln). Vielleicht ist es ganz gut, dass uns andere Menschen dann auf den Fußboden zurückholen. Nein, nicht mit Lobhudeleien, sondern mit echter Kritik.

 

Außerdem glaube ich, dass nicht alle Menschen handwerklich geschickt sind. Man muss lernen, mit dem umzugehen, was man mitbekommen hat. Der Wille zählt und das Bemühen! Vor allem zählt: der Spaß am Handwerken!!!!!

 

Kopf hoch! Du hast dir nichts vorzuwerfen :hug:

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Komisch, manche Themen liegen offenbar in der Luft. Letzten Freitag war das noch eine Frage in einer Skype-Session. :classic_wink:. Ja, das kenne ich auch. Ich vermute, bei mir hat das damit zu tun, dass mich das neue Teil SCHON WIEDER NICHT 20 Kilo schlanker wirken lässt. Echt! Das kann man doch erwarten nach so viel Aufwand, manno. :classic_tongue:

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vor 7 Minuten schrieb *ilsebilse*:

Würde ich im Laden niemals so kaufen.

 

hast du dich schon mal gefragt WORAN das liegt? (Farbe? Schnitt? Die Kombination von Beidem?)

Bei mir ist das erst verschwunden, als einen hier gelesenen Rat befolgt hab -> probeshoppen gehn. Über den Tellerrand (Wohlfühlzone) raus. Schnitte und Farben probieren, die du noch nicht einmal im Entferntesten in Erwägung gezogen hättest. Am Besten mit einer Freundin (die ehrlich zu dir ist und nicht lobhudelt). Dich selber versuchen aus dem Blickwinkel anderer zu betrachten. Du wirst wahrscheinlich überrascht sein

 

vor 9 Minuten schrieb *ilsebilse*:

Kennt ihr das? Das Gefühl, irgendwie doch nicht so schön nähen zu können wie die anderen?

 

ja - nur es ist so: die Fehler weißt und kennst DU........... bei Kaufdingens wärst du lang nicht so kritisch ;) und andere sehen das gar nicht (du wirst ja wohl keinen sichtbaren roten Kreis drumherum malen :lol: )

 

Ich hab vor Jahrzehnten den besten Leitspruch ever für den Rest meines Lebens gelesen: 1 Fehler MUSS rein - nur Allah ist perfekt!

(bitte jetzt keine Dikussion über die Gottheit, ersetzt sie für euch passend :) )

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Ach das schlimme ist ja - da sind gar keine Fehler, das ist sauber genäht :( es ist einfach zuviel Selbstkritik und Perfektionismus in diesem Körper.

 

Du hast wahrscheinlich recht - das gekaufte prüfe ich nicht auf Herz und Nieren :classic_rolleyes: klar. Ich habs nun bei Seite gehängt und noch n paar Ösen bestellt um es aufzupimpen, es ist mir grade zu schlicht. Und. wo ich so drüber nachdenke, überlege ich - was sagen die Leute wenn sie mich damit sehen? Ach herrjeh, wo hat die DAS denn gekauft :classic_laugh: 

Tatsächlich ist das ein ungewöhnlicher Schnitt, flauschig genäht. Sowas hatte ich noch nie. Wahrscheinlich ist es deswegen, aber mein Umfeld findets toll (und kritelt auch wenn es nix geworden ist).

 

Bei Tshirts habe ich das auch - aber nach n paar Tagen mag ich sie dann doch. Kleidung nähen habe ich eher weniger gemacht, mein Hype darin ist recht neu. VIelleicht liegts daran.

Danke fürs Sermon mimimimi lesen :hug:

 

Ps. Und wenn mal was schief läuft sage ich immer - das muss so. Das ist kein Fehler, das ist ein Unikat :D

 

Hab ich übrigens aber auch, wenn ich für andere Nähe, die Sorge es ist nicht gut genug. Da muss ich dringend ran...

Edited by *ilsebilse*
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Hat jetzt nix mit Nähen zu tun:

Neulich in der Reha hatte ich Ergo und habe einen Korb geflochten. Das hat so einen Spaß gemacht,dass ich überhaupt nicht bemerkt habe, dass er ein bisschen schief geworden ist.

Jetzt denke ich immer, ...schief, aber Spaß hat’s gemacht :D.

Ist auf Bekleidung halt nicht zu 100% zu übertragen.

 

lg

birgit

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Ohja, mir erging das schon gefühlte zigMillionste Male so!

 

Zum einen ist, wie Topcat schon schrieb, probeshoppen ein Hinweis darauf was man gerne hätte (war Samstag in Stuttgart.. hab alles gefunden, was ich gerne nicht hätte) und mir hat auch eine Stilberatung weiter geholfen. Aber auch da habe ich 3 gebraucht, bis ich jetzt so ungefähr weiß was ich möchte. Und trotzdem hau ich a und an was in die Tonne, das ist normal. Auch beim shoppen gibt es Fehlkäufe und Schrankleichen 

 

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Ach, ich nähe selbst nach 40 Jahren manchmal Sachen, die mir dann nicht gefallen. Manchmal gerät ein Experiment in Schnitt oder Farben daneben. 

 

Dann lasse ich es etwas hängen, probiere nochmal und wenn das nicht hilft, gebe ich sie weiter. 

 

Ab und an wird es zerschnippelt und was anderes genäht und selten landet was in der Tonne (das geschieht auch mit Sachen, die ich gefühlt nur einmal anhatte und mir nicht mehr gefallen, sich als unpraktisch erweisen oder oder oder....)

 

Tröste dich,  das ist einfach so.

 

Ich "ver"kaufe mich auch manchmal,  das ist ähnlich. Manches im Laden ist dann doch nicht so toll Zuhause. Oder es soll für einen Anlass sein, wird dann einmal oder gar nicht getragen und dann hängt es.

 

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Mir geht es ganz oft so!

In meinem Kopf wächst ein Projekt heran, weil ich einen unfassbar schönen Stoff, einen tollen Schnitt habe oder ein Kleidungsstück brauche, was ich so nicht im Handel finde.

Ich male mir dann schon im Vorfeld aus, wie ich darin wohl aussehen werde und dass es das neue Lieblingsteil in meinem Kleiderschrank werden wird.

Letzte Woche hatte ich es wieder: Ein Pullischnitt aus der neuen Ottobre mit sehr weitem Schildkrötkragen und interessant gesetzten Brustabnähern Richtung Halsausschnitt.

Den Schnitt habe ich an meine Gegebenenheiten angepasst (fallende Schultern, längerer Oberkörper), ein Probeteil aus Fleece statt aus Walk genäht und es sah schon nach dem Zusammenreihen einfach nur furchtbar aus und das, obwohl mir die Teilnehmerinnen des Nähkurses zugesichert haben, dass sowohl Farbe und auch Material super seien.

Der Schnitt passt einfach nicht zu mir. Ich sehe verloren darin aus, die Hals und Nackenpartie ist völlig verkorkst. 

Und so geht es mir oft und dann liegen die genähten Sachen halbfertig oder fast fertig rum und ich habe das Gefühl, dass ich nur um des Nähens willen (irgendetwas kreatives muss man ja doch mit seinen Händen tun) nähe.

 

Richtig zufrieden bin ich eigentlich nur mit meinen selbstgenähten Röcken. Nur... im Alltag trage ich so selten Röcke...:(

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vor 14 Minuten schrieb Nähbert:

Der Schnitt passt einfach nicht zu mir. Ich sehe verloren darin aus, die Hals und Nackenpartie ist völlig verkorkst. 

Dieser Schnitt passt halt nicht zu Deiner Statur; der erfordert meiner Ansicht nach etwas "Substanz" in den Schultern.

vor 15 Minuten schrieb Nähbert:

Und so geht es mir oft

Dann analysiere doch mal - anhand von Selbstgenähtem oder beim Anprobieren von Kaufmode - welche Art von Schnitt an Dir gut aussieht, insbesondere beim Betrachten des Bereichs von Hals und Schulter.

An mir mit meinen fast waagerechten Schultern sehen z.B. U-Boot-Ausschnitte verboten aus; Dir könnte das stehen.

Grüsse, Lea

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Bei mir ist es so, daß ich das fertige Teil nicht mehr sehen kann...ich hänge es weg....meist hole ich es dann nach ca. 4 Wochen heraus...und denke...ach naja, soooo schlecht ist es nicht....Momentan suche ich einen Rock, ich fühlte mich darin wie eine Tonne....nun denke ich, war es denn so schlimm?...aber ich weiß nicht, wo ich ihn versteckt habe. 

Generell nähe ich gerne für meine Enkelkinder...für mich macht es mir keinen Spaß und das war schon immer nur Pflicht...niemals Kür....

Probeshoppen funktioniert bei mir nicht....ich könnte wunderbar shoppen gehen...wenn es die richtigen Läden sind....

Edited by jadyn
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Ich hatte das früher häufig, inzwischen ist es weniger geworden.

 

Mein Problem waren die vielen Vorbilder im INet.

Da wurde wunderschöne, blümelige 50er Jahre Mode genäht oder bunte und hübsch wie für Kinder ... an den Personen sah es eigentlich auch immer toll aus.

 

Also wollte ich auch Kleidchen, Rüschelchen, Blümchen, ... usw.

 

Mein Umfeld würde sogar behaupten, dass das zu mir passt ... 
 

Aber es stimmt nicht, fühlt sich nicht gut an.

Inzwischen wurde mir klar wieso:

 

 ich bin eher Streetstyle statt Retro und ich war auch früher eher Grunge als Hippie (da gab es das Problem nämlich auch schon).

 

Das Bild von mir ist aber Hippie, bunt und Pippi Langstrumpf ... und es fällt schwer dies abzulegen ... auch heute kaufe ich immer wieder die falschen Schnitte, weil sie an anderen toll aussehen.

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Sowas ist bitter und verdirbt gewiss die Freude am Hobby :schnief:

 

vor 5 Stunden schrieb Stopfwolle:

Außerdem glaube ich, dass nicht alle Menschen handwerklich geschickt sind. Man muss lernen, mit dem umzugehen, was man mitbekommen hat. Der Wille zählt und das Bemühen! Vor allem zählt: der Spaß am Handwerken!!!!!

Das ist die eine Seite, manch einer möchte gerne und schafft es einfach nicht. Tragisch, wenn dann immer "bessere" (teurere!) Maschinen und sonstige Hilfsmittel angeschafft werden und es trotzdem nicht hundertprozentig wird. Da hilft dann aber Übung und vor allem Geduld und Nachsicht mit sich selbst :hug:

 

vor 5 Stunden schrieb Topcat:

gefragt WORAN das liegt? (Farbe? Schnitt? Die Kombination von Beidem?)

Bei mir ist das erst verschwunden, als einen hier gelesenen Rat befolgt hab -> probeshoppen gehn. Über den Tellerrand (Wohlfühlzone) raus. Schnitte und Farben probieren, die du noch nicht einmal im Entferntesten in Erwägung gezogen hättest. Am Besten mit einer Freundin (die ehrlich zu dir ist und nicht lobhudelt). Dich selber versuchen aus dem Blickwinkel anderer zu betrachten. Du wirst wahrscheinlich überrascht sein

Das ist der wahrscheinlich beste Lösungsansatz, was Vermeidung von falscher Stoff- und Schnittmusterwahl angeht.

 

vor 17 Minuten schrieb *ilsebilse*:

Ja da sagst Du was waren - man sieht auf Insta so schöne Dinge - die NATÜRLICH nur im perfekten Winkel gezeigt werden und in Pose. Klar, Fake wie so vieles bzw stark optimiert. Das erzeugt natürlich Druck bei einem selber...

Davon sollten wir uns alle frei machen und zwar besser heute als nächste Woche!

 

Manchmal habe ich leichte Bedenken, wegen meines doch eher (vor allem hier im Ruhrpott) auffälligen Kleidungsstils, vor allem mit zunehmendem Alter aber dann ziehe ich drei Tage mal schwarz und grau an und dann gehen auch die bunten Strumpfhosen zum pinken Kleid wieder.

 

Ich produziere für mich nur ganz ganz selten Kleidung, die ich nicht an mir mag. Wenn das passiert, dann weil ich unbedingt einen Schnitt ausprobieren möchte. Ich gehe schon seit Jahren kaum noch shoppen, kann das also nur durchs nähen ausprobieren.

Auf diese Art bin ich aber inzwischen zu einigen Lieblingsklamotten gekommen, von denen ich das nicht erwartet hätte.

 

Ich kann nur sagen, gib nicht auf, probier Dich weiter aus und verbuche gelegentliche Fehlgriffe als Erfahrung!

 

vor 4 Stunden schrieb Ulrike1969:

Dann lasse ich es etwas hängen, probiere nochmal und wenn das nicht hilft, gebe ich sie weiter. 

Entweder das oder ich lasse das Teil auf der Dolly hängen und überlege immer mal wieder neu, mein aktuelles Kleid hängt da inzwischen schon mehrere Wochen und wartet, dass es weitergeht  - irgendwas stört, ich krieg schon noch raus was es ist... :classic_cool:

 

 

Edited by Nixe28
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Wenn ich etwas besonders Aufwändiges fertig genäht habe, kann ich es machmal "nicht mehr sehen" (im Sinne von "seiner überdrüssig sein").

Da hilft dann tatsächlich etwas Abstand, und dann mag ich es auch wieder ...

Edited by Devil's Dance
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Hallo,

bei mir ist es so, das ich etwas nähe und dann erst mal etwas ablagern muss...meist ziehe ich es zu einem späteren Zeitpunkt an.

Ja manchmal komisch ich denke es liegt auch daran sich an etwas zu gewöhnen und beim Nähen weiß  man halt vorher nie ganz genau wie etwas aussieht und schon gar nicht wie es an der eigenen Figur aussieht. Insofern ist der Tipp mit viele verschiedene Kleidungsstücke an zu probieren bestimmt gut zur Seh- und Wahrnehmungsschulung.

Viele Grüße

Christiane

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Hallo,

oh ja, wie gut ich das kenne. Was meint ihr, wieviel  - ungetragene - Kleidungsstücke ich schon verschenkt oder auch zum DRK gegeben habe.
Aktuell habe ich eine Kapuzenbluse aus gestreiftem Stoff genäht. Verarbeitungstechnisch bin ich sehr zufrieden mit mir - aber.....
ich fühle mich ein bisschen wie im Schlafanzug. Vielleicht liegt am Styling - das mache ich bei einer Anprobe eigentlich nicht: Kette, Halstuch o.ä.
Oder ist es das:  "wenn die Maus satt ist wird das Mehl bitter....."

 

@Nähbert:

Zitat

ich habe das Gefühl, dass ich nur um des Nähens willen (irgendetwas kreatives muss man ja doch mit seinen Händen tun) nähe.


Das kann ich sooo gut verstehen. Mein Kleiderschrank ist ausreichend gefüllt , mir fehlt es wirklich an nichts (und nicht nur das), aber mein Kopfkino in Sachen Nähen rattert und rattert....

Edited by darot
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Was glaubst du, wie ich heraus bekommen habe, dass Cool Wool und ich keine Freunde werden? ;) :classic_ninja:

Dabei sieht das an so vielen so gut aus. Und überhaupt. Hab es in mehreren Farben immer wieder mal probiert... :nix:

Gerade bin ich wieder gespannt: Ich nähe eine Jacke aus gelbem Sweat mit schwarzen Libellen drauf. Und weil ich glaube, das steht mir besser, habe ich den Schnitt um mindestens 10cm verlängert. Also sehr viel gelb :ohnmacht:

Aber dieses Mal bin ich zuversichtlich, eine Freundin meint, das steht mir gut. Ich werde es versuchen - zumindest in der Schule :lol: Aber erstmal muss die Jacke sowieso fertig werden ;)

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Ach, ich dachte,  geht nur mir so....

Aktuell ein Sweatshirt aus blaugemustertem Sommersweat von Trigema... irgendwie zieh ich den nicht an, nichtmal zuhause. Dabei liebe ich Sweatshirts. Wenn ich so überlege, sind das häufig Teile mit Mustern, die ich hinterher nicht trage.
 

Seit einiger Zeit fällt es mir aber leichter, mich von genähten Teilen zu trennen. Ich gebe meine ausgemusterten Dinge zur Kleiderkammer der Caritas. Ich rede mir dann ein, dass sich jemand mit meiner Figur über die perfekt passenden Individuellen Stücke so richtig freut....

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Ja, das passiert mir auch gelegentlich. Aus unterschiedlichen Gründen; die häufigsten sind:

- passt nicht zu meiner Figur (ich bin sehr klein und habe viel Oberweite, da sehen die Teile an mir gerne völlig anders aus als am Model)

- passt nicht zu meinem Stil

- sieht anders aus, als ich's mir vorgestellt habe

- würde mir an anderen Leuten super gefallen, aber ich mag einfach nicht, wie das Teil an mir aussieht

- mein Geschmack hat sich verändert und früher hätte mir das Teil gefallen

 

Das ist der Preis, den ich dafür zahle, dass ich gerne Neues ausprobiere. Manchmal kann ich ähnliche Dinge im Laden anprobieren, aber das ist nicht für jeden Schnitt/Stoff möglich.

Oft kann ich das Teil retten, indem ich es umnähe, umfärbe oder sonstwie verändere. Manchmal hilft alles nichts, dann nutze ich den Stoff für Probeteile oder gebe sie weg.

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Das kann immer mal passieren, blöd nur, wenn es direkt zwei Projekte hintereinander betrifft. Dann ist es ein bisschen sehr frustig.

Es könnte hilfreich sein, zu gucken, was  dich denn genau an deinen Projekten stört. Bei mir ist es manchmal so, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie das spätere Teil an mir wohl aussehen könnte. Und immer findet man ja auch kein ähnliches Teil in den Läden, was man mal anprobieren kann. Manchmal ist es der Stoff oder die Farbe, die doch nicht so gefallen, wie anfangs gedacht.

Ich hatte mir mal aus einem wunderschönen blauen Blusenstoff eine perfekte Bluse genäht, bis ich sie angezogen habe. :freak: Sie passte, aber der Blauton erinnerte mich so dermaßen an blaue Arbeitskleidung, dass ich die Bluse später in die Altkleidersammlung gegeben habe. :o

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vor 9 Stunden schrieb Ulrike1969:

Ich "ver"kaufe mich auch manchmal

 

Wow, das ist genial! Ich habe keine Fehlkäufe mehr, das ist ein "Ver"kauf. Wenn ich die alle aus meinem Kleiderschrank entferne, ist nicht mehr viel da. :o

 

vor 10 Stunden schrieb *ilsebilse*:

Kennt ihr das? Ich tüftelt vor euch, hin, werkelt, kopiert und bastelt und gebt euch wirklich Mühe.

Dann haltet ihr das Ergebnis in den Händen und denkt - mhm.

 

Ja, kenne ich nur zu gut. Da bin ich dann ganz begeistert von meinem Entwurf, finde den absolut super, und wenn er fertig ist, liegt und liegt und liegt er da, bis ich zu trennen beginne. Ich stelle dann fest, das war nichts, was ich da genäht habe - ABER es hat absolut Spass gemacht! Und der Entwurf ist spitze, aber nicht für das hier.

Damit kann ich dann doch zufrieden sein.

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Ich Nähe jetzt ernsthaft seit fast 3 Jahren. Und in dieser Zeit habe ich viel gelernt über meinen Geschmack, mir stehende Schnitte und Farben, Akzente und Kombinationen. Erst vor ein paar Wochen ist mir z. B. aufgefallen, dass ich V-Ausschnitte nicht so mag. Weil ich Schnitte damit immer aussortiert hatte, bis mir auffiel, WORAN das lag. Und aussortiert habe ich vor ein paar Wochen auch einiges an Selbstgenähtem. Das war bitter, aber wenn es mir doch nicht mehr gefällt 🤷🏻‍♀️.

 

Seitdem gebe ich mir noch mehr Mühe im Zusammenstellen von Schnitten, Stoffen und Akzenten. Das dauert manchmal, aber lohnt sich. 

 

Und manchmal muss man dann auch feststellen, dass ein Pulli leider mehr nach Schlafanzug aussieht als nach schickem Designteil :classic_rolleyes:. Passiert.
 

Es gibt Menschen, die haben da ein extrem gutes Händchen für. Bei mir ist das eher so mittelprächtig vorhanden, wenn überhaupt...aber ich glaube, fast jeder kann sich da weiterentwickeln. 

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