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Gritzner 788 verschlingt nicht mehr


ranunkelchen
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Hallo!

Ich habe leider ein Problem mit meiner Gritzner und alle anderen Antworten in anderen Threads hier konnten mir nicht weiterhelfen. 

Ich hatte etwas zu dicken Stoff unter ihr, woraufhin sie blockiert hat und ich die Fäden abschneiden musste. Bis zu diesem Punkt lief sie super. 

Jetzt stellt sie gar keine Naht mehr her, sondern schneidet nur noch. 

Was ich bereits versucht habe:

1. Bestimmt 10x neu eingefädelt (Reihenfolge: Obergreifer, Untergreifer, linke Nadel, rechte Nadel)

2. Überprüft, ob die Scheiben greifen

3. Neue Nadeln eingesetzt 

4. Gesäubert. Ich kann keine Flusen etc. sehen

 

Könnt ihr mir weiterhelfen? Mir gehen langsam die Ideen aus. Vermutlich irgendwo falsch gefädelt, aber wo nur?

 

Ich danke schon mal im Vorfeld.

 

Grüße, Ranunkelchen 

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Schau mal, ob es etwas bringt, wenn du die Fäden von Ober- und Untergreifer unter den Nadeln mal anders legst. Da war meine eine kleine Diva. Ich kann dir aber gerade nicht sagen, wie es genau sein musste. Und ich habe immer wenn alles eingefädelt war, einmal den Spannungslösknopf gedrückt und die Fäden alle nochmal nachgezogen.  

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@cadieno Das habe ich mich auch schon gefragt. Ich habe versucht, alle Fäden unter die Führung zu legen  und nur die der Greifer.

 

@det ich kann das leider gar nicht erkennen, hab aber mal ein Video von meiner gemacht. Ist es normal, dass es so knackt und sehr schwerfällig wird, bevor die Nadel wieder hoch geht? Das war von Anfang an so.

 

Ich hab den Eindruck, der Untergreifer kommt nicht hoch genug und legt keinen Faden auf den Obergreifer.

Edited by ranunkelchen
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Meiner Meinung nach kann es ohne Kettelzunge (-finger, -dorn) - also hier ohne die Stichplatte - keine Leerkette geben. Wenn das im anderen Video anders erscheint, dann liegt das daran, wie die Fadenenden gehalten werden. So ist aber keine Aussage über korrekte Kettenbildung möglich.

 

Nachtrag: Bei manchen Maschinen klappt es mit der Leerkette auch ohne Fuß nicht oder auch nur, wenn man die Fäden genau richtig hält. Sonst kommt es nicht zum Kettenanfang, nur zu Gewurschtel...

 

Bei manchen Maschinen kommt es wohl derart auf die korrekte Reihenfolge an, die nicht unbedingt der der Spannungsscheiben entsprechen muss, dass es wenig empfehlenswert ist, einen einzelnen Faden neu einzufädeln. Stattdessen sollte man alle "dahinter" (in der offiziellen Reihenfolge) ebenfalls neu einlegen. Wobei hier ja die Reihenfolge eingehalten wurde und ich nicht mal glaube, dass linke oder rechte Nadel zuerst einen Unterschied macht, da der Fädelweg gleich ist. Man muss aber sorgfältig darauf achten, dass die Nadelfäden sich nicht miteinander verdrehen.

Edited by Technikus
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Ich habe auch diese Maschine. Es muss wirklich genau der Reihe nach (wie angegeben) eingefädelt werden. Hatte dass auch schon. Nach mehreren Versuchen und mit Geduld habe ich es dann doch geschafft. Evtl. ist aber das Gestänge etwas verbogen.

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Ich vermute falsch eingefädelt,  denn der Faden vom gelben Punkt muss über dem Greifer liegen damit die Schlaufen entstehen. Bei dir liegt der Faden dahinter so wie ich es erkennen kann.

Man muss die exakte Reihenfolge beim einfädeln beachten. Die Lady will Genauigkeit, dann schnurrt sie über alles ohne große Probleme.

 

 

 

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Noch ein Nachtrag: Mach mal Fotos von der herausgenommenen Stichplatte. Von oben und von unten und so von der rechten Seite, dass man sehen kann, ob die beiden Dorne und der verschiebbare Kettelfinger in der richtigen Ebene liegen oder bei/nach der Blockade verbogen wurden. Den Kettelfinger vielleicht sogar in beiden Stellungen, damit man "die Lage besser peilen kann"...

 

Zum Aufstellen der Platte fürs Knipsen von der Seite wären Knetgummi oder Wäscheklammern evtl. hilfreich. Auch Magnete könnten helfen oder ein Stück Styropor und Stecknadeln darin.

Edited by Technikus
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vor 11 Minuten schrieb Karbonmäuschen:

Bei mir liegt der Faden des Untergreifers über dem Obergreifer.

 

vor 28 Minuten schrieb ranunkelchen:

Es wäre natürlich schön, wenn es nur am Einfädeln liegt.

 

Es könnte durchaus nur am Einfädeln liegen ;)

Vorab : von der Gritzner habe ich keine Ahnung, aber bei meiner Bernette 334DS ist das auch so, dass die Einfädelreihenfolge der Greifer sehr entscheidend ist.

Reihenfolge beim Einfädeln : von der Mitte nach außen. Also erst das 2. von rechts, dann erst ganz rechts. Wenn das nicht beachtet wird, gibt es keine Verschlingung.

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Ich denke schon das sie es richtig gemacht hat ,erst Obergreifer dann Untergreifer .

Was ich allerdings immer mache, Fäden nach hinten legen,auch die Nadelfäden, ist zwar bissel tricki, aber es geht. Dann drehe ich das Handrad ein paar mal und dann vorsichtig Gas,da wird das Ergebnis bei mir sichtbar.

Edited by Karbonmäuschen
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@ranunkelchen Soweit ich das erkennen kann, ist nur der untere Halter etwas verbogen - keine Ahnung, ob das etwas ausmacht. Kettelfinger und -Dorne scheinen in einer Ebene parallel zur Stichplatte zu liegen. Du kannst ja mal selbst vergleichen: https://www.startpage.com/sp/search?lui=deutsch&language=deutsch&t=default&query=stichplatte+gritzner+788&cat=pics&sc=QEBZtQ8WnsIp20

(Das jeweilige Bild anklicken, dann erscheint es nochmal "freigestellt" mit div. Daten und ist normalerweise gut genug, um es großziehen zu können.

 

Der Kettelfinger sollte nicht nennenswert nach oben oder unten wackeln können. Aber, wie bereits erwähnt, ohne diesen, also ohne Stichplatte, ist eine Kettenbildung recht unwahrscheinlich. In einem Einfädelvideo zieht/legt die Präsentatorin alle Fäden über dem Fuß nach links und lässt sie dann mit reinlaufen, allerdings direkt mit Stoff. Man sieht aber später, dass sich am Anfang eine schöne Leerkette gebildet hat.

 

Ich werde dieses Linkslegen auch mal mit anderen Maschinen probieren, bei denen ich bisher immer mühsam die Fäden regelrecht unter den Fuß gebastelt habe...

 

Was Du noch kontrollieren kannst: Die Greifer müssen knapp aneinander und ziemlich haarscharf an den Nadeln vorbeistreichen. Das Timing anhand von Videos zu vergleichen ist sehr schwierig, da jede(r) RegisseurIn einen anderen Kamerastandort wählt... Man kann aber selbst ganz gut einschätzen, ob überhaupt eine Chance besteht, die jeweiligen Schlingen zu erwischen (seitens der Greifer, aber auch seitens der Nadeln).

 

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Ich habe mal ein Foto gemacht, wie insbesondere die Greiferfäden bei mir laufen. Ging leider nicht besser.

 

Gritzner.jpg

 

Unter der Nadel mache ich es beim Einfädeln wie Karbonmäuschen. Drunter friemeln und dahinter legen. Und nein, meine klingt nicht wie deine. Es geht zwar etwas schwerer zu drehen, kurz bevor die Nadeln wieder hoch gehen, aber Töne gibts keine.

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@cadieno dann wäre es vielleicht sowieso besser, ich schicke sie ein. Diese knackenden Geräusche macht sie nämlich schon seit ich sie habe. 

Ich habe auch nochmal versucht, den Untergreiferfaden über den Obergreifer zu legen, wie auf deinem Bild, aber das macht sie nicht von alleine, also sobald ich losnähe bleibt er unten.

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Dann ist das beste, du lässt jemanden drauf gucken. Spart im Endeffekt bestimmt Nerven. Ich hatte meine auch mal weg, weil die Naht einfach nciht richtig wurde und ich nichts gefunden hab.

Tja, eingefädelt und so war richtig, aber die Schraube, mit der der letzte Doppelhaken unten wo grün und gelb unten durch müssen, hatte zu viel Bewegung und damit wackelte der ganze Haken bei Nähen wohl hin und her. Keine Ahnung ,wie ich das geschafft hatte. :nix: Konnte man wohl auch mit einfachen Radbewegungen nicht rausfinden. Neue Schraube rein und gut ist.

 

Viel Glück, dass es wenig ist und schnell geht *daumendrück*

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Wenn meine komische Töne macht habe ich sie auch nicht richtig eingefädelt oder irgendwo hängt ein Fädchen, hatte ich auch schon.

Wenn alles nichts hilft, muss sie zum Doc. 😢

Drücke die Daumen. Da hast du noch Garantie, lass es reparieren, vermutlich hattest du bisher Glück das sie relativ gut lief.

Edited by Karbonmäuschen
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Auch meiner Meinung nach liegt das Problem beim Unterfadengreifer. Er muß zwar als zweites eingefädelt werden, aber verläuft zwingend über dem Oberfadengreifer. So wie es Cadieno fotografiert hat. Dann alle vier Fäden unter dem Füßchen sammeln, leicht festhalten und nähen. Ob leicht nach links oder mehr in Richtung 11 Uhr kann stichplattenbedingt sein. Meine Pfaff hatte immer so die 10 Uhr Position. Nachdem mir die Stichplatte einmal heruntergefallen war, möchte sie lieber die 11 Uhr Position.

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