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Vielen wird es so wie mir ergehen: mit den Jahren wächst das Stofflager und nach dem Kauf des vierten dunkelblauen Wollstoffs oder Claire Schaeffer Jackenschnitts ist es eigentlich Zeit für ein Ordnungs- und Organisationssystem.

Als dann die Nähplaner aufkamen, habe ich mir ein paar heruntergeladen, einen sogar gekauft, aber die waren mir alle zu tüddelig. Daher griff ich letztlich zum Eigenbau.

 

  1. Alle meine Fertigschnitte und einige Heftschnitte kommen in eine Tabelle auf Google Drive. Die Spalten sind: Label, Schnittname oder -nummer, Kleidungskategorie (Oberteil, Rock, Hose, Jacke, Überkleidung, Festkleidung), Web- oder Wirkware und Stoffbedarf. Diese Tabelle ist sozusagen mein Nachschlagewerk für schnelle Information und am Smartphone sofort abrufbar, z.B. im Stoffgeschäft.
  2. Zur optischen Erinnerungsstütze habe ich mir auf Pinterest eine Pinwand mit meinem Schnittevorrat angelegt, die ebenfalls am Smartphone abrufbar ist.
  3. Stoffproben meiner Käufe kommen in zwei Schulhefte, wobei ich (in unklaren Fällen) Materialbezeichnung, den Bestand und andere Infos notiere. Die Stoffproben klammere ich mit einer Heftklammer ans Papier, weil sich die rückstandsfrei eintfernen lassen, wenn ich den Stoff vernäht oder verplant habe. (Ich hatte auch für das Stofflager eine Google Tabelle, fand die aber nur halb so hilfreich.)
  4. Für die konkreten Nähprojekte lege ich eine Mappe an. Ich drucke die Abbildungen der Schnitte aus (4 pro Seite), notiere auf der Rückseite den Stoffbedarf und lege sie in eine kleine (selbstgemachte) Flügelmappe, die ich in einen Ordner geklebt habe. Schnitte, auf die ich Lust habe, klebe ich auf eine A4-Seite, schreibe den Stoffbedarf daneben hin. Wenn ich mich für einen Stoff aus meinem Lager entschieden habe, klammere ich die Stoffprobe nun dort fest. Dann gibt es noch reichlich Platz für Notizen, Zeichnungen, weitere Materialproben usw. Ich komme mir rchtig organisiert vor... 😎

 

 

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Interessant! 

So ähnlich habe ich meine Stickmuster und Stickgarn, Reissverschlüsse sortiert. SM oder so hab ich gar keine, weil ich keine Klamotten nähe.

 

Benutze aber nur das Hy weil immer zur Hand. Und dort habe ich eine Sortierapp.

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sehr schick, Barbara.

 

Ich versuche mich gerade im Nähplaner von Seamwork

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Super, das ist etwas, was ich dringend brauche. :rose:

Weil ich da mit meinem Ordnungssystem noch weit von entfernt bin. Ich habe Klarsichthüllen, in die der Schnitt (und evtl. aus welchem Heft), eine Stoffprobe und alle Notizen dazu kommen, wenn das Stück fertig ist, auch für wen es genäht wurde und wann. Evtl. noch Tragefotos, sofern ich welche bekomme.

 

Stoffe sind noch nicht im Ordnungssystem erfasst, sollte ich aber dringend machen, weil ich oft nicht mehr weiß, welche Gedanken und welches Projekt mich zum Kauf getrieben haben.

 

Geht mir manchmal auch mit manchem eingefrorenen im Gefrierschrank so. Wenn ich es reinpacke, weiß ich immer, was es ist. :o

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vor 1 Stunde schrieb PaulineK:

 

Geht mir manchmal auch mit manchem eingefrorenen im Gefrierschrank so. Wenn ich es reinpacke, weiß ich immer, was es ist. :o

Da hab ich für meine Truhe eine Tafel, wo ich mit abwischbarem Stift notiere was reinkommt, und wegwische was ich entnehme.( Hauswirtschaftssyndrom)

Ausser Eiswürfel ! Die erfasse ich nicht :lachen:

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vor 12 Stunden schrieb Quälgeist:

Ich versuche mich gerade im Nähplaner von Seamwork

Den habe ich schon hinter mir. :D Auch den von Hotpatterns und By Hand London (den habe ich gekauft, aber zumindest die Figurinen sind sehr brauchbar). Außerdem habe ich mir diverse Apps angeschaut und wieder gelöscht. Ich bin halt der Zetteltyp.

 

vor 8 Stunden schrieb Hinterländerin:

Da hab ich für meine Truhe eine Tafel, wo ich mit abwischbarem Stift notiere was reinkommt, und wegwische was ich entnehme.( Hauswirtschaftssyndrom)

Wow, das klingt organisiert.

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vor 2 Stunden schrieb eboli:

Den habe ich schon hinter mir. :D Auch den von Hotpatterns und By Hand London (den habe ich gekauft, aber zumindest die Figurinen sind sehr brauchbar). Außerdem habe ich mir diverse Apps angeschaut und wieder gelöscht. Ich bin halt der Zetteltyp.

...

du machst mir ja hoffnung ;)

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Auweia... Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie viele Mappen ich anlegen müsste, bei der Menge an Stoffen und Schnitten, die sich hier mittlerweile so angesammelt hat... :ohnmacht:

 

Mein eigenes "System" sieht so aus: Eigentlich führe ich auf meiner Homepage eine Liste, wo ich alle meine un-vernähten Stoffe aufliste und teilweise auch schon die Idee, was daraus mal hätte werden sollen... :rolleyes:

(Die vernähten fertigen Teile sind da auch zu finden.)

 

Die Einzelschnitte habe ich in Akten-Aufstellern stehen, geordnet nach Hersteller.

Die Zeitschriften stehen dito in Akten-Aufstellern, nach Zeitschrift und chronologisch geordnet.

 

Alle Schnitte, die ich bereits aus Zeitschriften oder Einzelschnitten rauskopiert habe (als Arbeitskopie; ich muss ja immer den Schnitt ändern; das mache ich auf der Folie) habe ich in zwei Aktenordnern gesammelt, geordnet nach Bekleidungsstück (Hose, Oberteil, Rock, Kleid etc.) und innerhalb dessen nach Hersteller.

 

Ich bin auch ein Fan von guter Organisation... Bevor ich Stoff-süchtig wurde, war ich als Kind stundenlang zu Gast in Schreibwarenläden, und ich blättere heute noch gerne in Büromaterialkatalogen. :D - Dieses Jahr hat mein Mann spontan einen Dymo-Labeldrucker gekauft, und ich habe erstmal sämtliche Teedosen und Gewürze in Gläsern damit beschriftet... Ich liebe das Teil! :D

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vor 6 Stunden schrieb eboli:

Ich bin halt der Zetteltyp.

 

Bin ich auch, für vieles und eigentlich fast alles habe ich Zettel. Irgendjemand spielt damit manchmal Karten und mischt die Zettel neu - und ich darf tippen, wo die einzelnen Zettel hingehören. Das ist oft lustig. :classic_angry:

 

Was mich beim Stoffkauf manchmal stört, ist, dass ich später nicht weiß, aus welchen Fasern der Stoff gefertigt ist und wie er gewaschen werden darf. Habt ihr Tipps dafür?

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@PaulineK Nur kaufen, wo konkrete Materialangaben sind. Waschen ist bei mir Erfahrunssache. Oder ein kleines Stück testen.

 

Und die Zettel in einen Ordner oder Ringbuch heften. Ich habe meinen nach Themen unterteilt.

 

Ich habe mal Excel-Tabellen begonnen, aber das ist mir zu zeitaufwendig.

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Posted (edited)
vor 23 Minuten schrieb Großefüß:

Ich habe mal Excel-Tabellen begonnen, aber das ist mir zu zeitaufwendig.

Ich arbeite auch mit Tabellen und finde das nicht sehr aufwendig (abgesehen von der Ersterfassung :cool:)

Ich halte das sehr schlicht - Spalten für

  • Stoffart
  • Zusammensetzung
  • Farbe
  • Muster
  • Herkunft
  • Breite
  • Länge
  • Bemerkungen

Dazu vermerke ich, wenn der Stoff gewaschen wurde und ob er eingegangen ist oder abgefärbt hat.

Wenn ich was daraus genäht habe, schreibe ich das dazu und streiche den restlichen Text durch.

 

Ich kaufe praktisch keine Einzelschnitte, aber oft Schnittzeitschriften.

Für die prinzipiell interessanten Schnitte habe ich auch eine Tabelle mit Heftnummer / Schnittnummer / Beschreibung.

Hier mache ich ein X, wenn ich den Schnitt verwendet habe.

 

Dieses System funktioniert für mich gut, weil ich es (seit sehr vielen Jahren) gut durchhalten kann und weil man die Tabellen bei Bedarf nach verschiedenen Kriterien sortieren kann (welche Stoffe habe ich in Orange? in welchen Heften war ein schöner Mantel / ein Raglanpullover?...)

 

Grüsse, Lea

Edited by lea

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vor 3 Stunden schrieb Capricorna:

 

Ich bin auch ein Fan von guter Organisation... Bevor ich Stoff-süchtig wurde, war ich als Kind stundenlang zu Gast in Schreibwarenläden, und ich blättere heute noch gerne in Büromaterialkatalogen. :D - Dieses Jahr hat mein Mann spontan einen Dymo-Labeldrucker gekauft, und ich habe erstmal sämtliche Teedosen und Gewürze in Gläsern damit beschriftet... Ich liebe das Teil! :D

Uiih da ist ja noch son Freak, Büromaterialkataloge :classic_love:

 

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Posted (edited)

Zeitschriften landen bei mir in einem geschlossenen Bücherregal und werden nicht mehr indexiert, sondern bei Bedarf durchgeblättert. Mir gefällt ja selten ein Schnitt so, wie er ist, und ich mag es den Schnitt XY mit dem Kragen UV oder dem Ärmel ST zu kreuzen.

Edited by eboli

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vor 18 Stunden schrieb Capricorna:

Die Einzelschnitte habe ich in Akten-Aufstellern stehen, geordnet nach Hersteller.

Die Zeitschriften stehen dito in Akten-Aufstellern, nach Zeitschrift und chronologisch geordnet.

 

Alle Schnitte, die ich bereits aus Zeitschriften oder Einzelschnitten rauskopiert habe (als Arbeitskopie; ich muss ja immer den Schnitt ändern; das mache ich auf der Folie) habe ich in zwei Aktenordnern gesammelt, geordnet nach Bekleidungsstück (Hose, Oberteil, Rock, Kleid etc.) und innerhalb dessen nach Hersteller.

Puhh, das klingt echt nach System. Meine Hefte liegen ungeordnet auf drei Stapeln in einem Bücherregal, die Schnitte in einer Kiste oder aufgehängt im Kleiderschrank.

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Oh, hatte ich ganz vergessen - als ich in meinem früheren Leben noch Zeit hatte, habe ich mir außerdem die Schnitt-Übersichten mit den technischen Zeichnungen der Zeitschriften eingescannt und ausgedruckt. Wenn ich dann einen Schnitt mit konkreten Details suche, muss ich nicht alle zehn Jahrgänge der Burda etc. einzeln durchblättern, sondern nehme einfach meinen Ordner mit den Übersichten zur Hand. Leider haben nicht alle Schnittmuster-Zeitschriften diese Übersicht, aber alle, die das hatten, habe ich so bearbeitet.

 

Der Nachteil an diesem Durchblättern ist, dass man dabei immer auch auf ganz viele andere interessante Schnitte stößt... :rolleyes:

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vor 24 Minuten schrieb Capricorna:

als ich in meinem früheren Leben noch Zeit hatte, habe ich mir außerdem die Schnitt-Übersichten mit den technischen Zeichnungen der Zeitschriften eingescannt und ausgedruckt.

Das mache ich auch (seit 16 Jahren, nach einem Tipp aus dem Forum hier ;)), zumindest für die Burdas, und zwar genau aus diesem Grund:

vor 5 Stunden schrieb eboli:

Mir gefällt ja selten ein Schnitt so, wie er ist, und ich mag es den Schnitt XY mit dem Kragen UV oder dem Ärmel ST zu kreuzen.

Das EInscannen kostet mit Sicherheit weniger Zeit als das Durchblättern sämtlicher Hefte (ich habe sehr viele :cool:).

Grüsse, Lea

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Da ich gerne in Papierhandlungen "wühle", habe ich auch viele schöne Notizbücher zu Hause, die ich   u n b e d i n g t   benötigte. Die verwende ich einerseits für Notizen, die ich unterwegs mache und um meine geplanten Projekte besser zu organisieren. Die einzelnen Notizbücher sind streng getrennt nach Kleidung zum Nähen, Stricken und Unter- und Nachtwäsche ...

So habe ich Schönes mit Wichtigem verbunden.

Meine Notizbücher werden auch nach dem Abarbeiten schön im Bücherregal aufgestellt (die kann ich nicht entsorgen!!)

Meine Schnitte sind in Ordnern - getrennt nach Oberteilen, Hosen, Röcke, Wäsche, Mantel/Jacken - jeweils in einer Dokumentenhülle mit Modebild, Stoffresten und Anmerkungen versehen, abgehängt.

 

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Ich kann nur sagen: beeindruckend, Lea, Kerstin, Stopfwolle!

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vor 23 Minuten schrieb eboli:

Ich kann nur sagen: beeindruckend, Lea, Kerstin, Stopfwolle!

Da muss ich lachen - ich bin eher von Deinen Mappen und Heften mit Stoffproben beeindruckt :D

 

Aber letzten Endes muss jeder ein System für sich finden, mit dem er persönlich zurechtkommt und das er auch durchhalten kann (sonst nützen die schönsten Ordnungsideen nichts).

Grüsse, Lea

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Oh, da hat es ja ganz viel spannende Ideen dabei! Das notieren der Stoffeigenschaften (vor allem die Grösse) ist eine Überlegung wert. Ich habe nur immer so kleine Zettelchen seitlich reingesteckt mit den wichtigsten Angaben, aber die können sehr schnell rausfallen, wenn man den Stoffberg auseinander nimmt.

 

Zum Glück habe ich bereits schon sehr früh angefangen, jeweils die Schnittübersicht in den Heften zu kopieren, diese Kopie zu zerschneiden, mit der Heft-Nr. zu versehen und dann nach Kategorie in einem Ordner auf A4-Blätter aufzukleben. So besteht mein Ordner nun aus den Kategorien "Blusen, Kleider, Hosen, Röcke, Jacken/Mäntel, Westen, Kinder, Accessoires, Männer, Plus".

Ausserdem habe ich eine Excel-Tabelle gestaltet, in der alle gekauften Näh-Hefte aufgeführt sind und gleich dazu geschrieben, welche Modelle ich daraus interessant finde. In dieser Excel-Datei, unter einem anderen "Reiter", sind dann auch alle bereits genähten Modelle aufgelistet mit dem Hinweis, aus welchem Stoff sie gefertigt wurden und woher der Stoff kam.

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Bin beeindruckt von euren Systemen :classic_ohmy:

 

Ich habe einen groeßen Stoffschrank plus 2 grosse Samlas. Stoffe sind sortiert nach

Webware, Jersey, Wolle, Fasching, Futter und Probestoffe. Ausserdem von klein nach gross.

 

Für Schnittmuster habe ich Ordner, die nach Hosen, Oberteile etc geordnet sind. Zeitschriften liegen

so da rum....ich habe allerdings nicht so viel, das ich komplett den Überblick verliere :classic_ninja:.

 

Wenn ich bspw. einen Schnitt in der Burda finde, wühle ich erst mal im Schrank, ob ich einen

passenden Stoff dafür habe. Oder ich finde beim räumen einen Stoff und denke, mal

sehen, ob ich in eine Zeitschrift was passendes finde...

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