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Margali

Probenäherin, Probestickerin, warum????

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@sewingforyourlife Deine Schnittmuster im Shop haben aber sehr professionelle Fotos:super:...leider kann ich in meinem Alter solche Röcke nicht mehr tragen....vielleicht als Landhaus-Kleid...aber dann bräuchte ich dazu den Schnitt für die niedliche weiße Bluse mit halben Arm..:classic_love:..Die Aufmachung Deiner Schnittmuster gefällt mir sehr gut...

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vor 2 Minuten schrieb jadyn:

@sewingforyourlife Deine Schnittmuster im Shop haben aber sehr professionelle Fotos:super:...leider kann ich in meinem Alter solche Röcke nicht mehr tragen....vielleicht als Landhaus-Kleid...aber dann bräuchte ich dazu den Schnitt für die niedliche weiße Bluse mit halben Arm..:classic_love:..Die Aufmachung Deiner Schnittmuster gefällt mir sehr gut...

Dankeschön :hug:

Die Fotos verdanke ich alle den Probenäherinnen, wenn ich fotografiere kommt dabei das Gegenteil heraus :lachen:. (jeder hat halt seine Stärken wo anders)
 

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vor 1 Stunde schrieb sewingforyourlife:

Ok. Das ist komisch.

Dafür hab ich das mit Makerist nicht ganz durchschaut. Soweit ich weiß kann man nur anfragen, ob man seine Schnitte dort verkaufen darf und hat dann aber keinen Einfluss auf die Rabatt-Aktionen etc.

Da nicht jeder an den Rabattaktionen teilnimmt, muss man das irgendwo ausschalten können. Hab aber keine Ahnung von den Details, bin keine Verkäuferin.

 

Zum Thema:

Ich hab ein einziges Mal ein Probenähen ausprobiert, das lief auch gut, aber die Schnitterstellerin hat ihre Selbstständigkeit aufgegeben, einen Angestelltenjob angenommen und den Schnitt bisher (seit über 2 Jahren) nicht veröffentlichen - insofern bin ich froh, mitgemacht zu haben, sonst hätte ich den Schnitt nicht bekommen ;)

Manchmal finde ich es gut, dass es diese Probenähen gibt, weil man den Schnitt an vielen unterschiedlichen Figurtypen zu sehen bekommt (und ich kann dann gleich sehen, wie es an Leuten mit viel Oberweite aussieht. Meistens: Furchtbar, trotz Anpassung :(). Wenn dagegen eh nur Frauen mit Modelfigur teilnehmen, kann mans auch gleich lassen.

Der Netzwerkaspekt dabei geht mir aber ziemlich auf die Nerven. Auch, dass entsprechende Facebookgruppen dann mit Dutzenden und Aberdutzenden Versionen des gleichen Schnitts überschwemmt werden ...

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Warum die Schnittersteller das machen ist klar, das ist billige Werbung.

 

Also billig im Vergleich zu dem Werbeetat den man sonst brauchen würde, um eine neue Marke im Markt bekannt zu machen. Zumal nicht mehr (fast) alle Näherinnen burda zumindest gelegentlich kaufen wie vor 30 oder 40 Jahren (wo man dann mit einer großen Anzeige in der Burda schon mal viel Aufmerksamkeit vom relevanten Publikum bekommen hätte), sondern sich aus völlig unterschiedlichen Quellen ihre Inspirationen und Anleitungen holen.

(Von den Kosten für professionelle Models und Photographen mal ganz abgesehen.)

 

Und die Vernetzung mit den Blogs der Testerinnen ist das gleiche Prinzip, wie bei sonstigen "Influencern" die von Marken Produkte bekommen und dann in der Regel mehr oder weniger jubelnd darüber berichten.

 

Meine Erfahrung aus der Redaktion hier ist auch, dass die (meisten) kleinen Labels an einer Vorstellung bei uns nicht interessiert sind, wenn auch nur irgendeine Kritik am Produkt drin vorkommt. Alles was nicht jubelt, ist explizit nicht erwünscht. (Weswegen wir bei den Schnittvorstellungen im Moment eben auch nur einen großen Verlag haben. Andere kleine, die interessiert wären, sind zu klein, sprich sie bringen einfach nicht genug neue Schnitte pro Saison oder Jahr raus, um da was vorstellen zu können oder schaffen es nicht, uns auch nur die Information zu geben, welche Schnitte denn nun im letzten Jahr neu waren.)

 

Was für mich persönlich die Konsequenz hat, dass ich diese ganzen kleinen Labels völlig ignorieren. Wenn man nicht auf Insta und pinterest ist, ist das auch nicht so schwer. Dann bekommt man die eh nicht mit, die existieren einfach nicht in meiner Welt. (Ohne dass ich mir dafür Mühe geben würde.) Und auf die ganzen positiven Kritiken auch nichts gebe. (Wobei ich das bei anderen Sachen auch so mache, ich lese die negativen Kritiken. Wenn es gar keine gibt, weiß ich, das Profil wurde geschönt und ich brauche die positiven auch nicht lesen. Ggf. kaufe ich dann lieber was anderes bzw. bleibe bei meinen bekannten Marken.)

 

Für die Probenäher ist es nach meinem Eindruck schon oft so, daß sie andersherum die Aufmerksamkeit auch wollen, sich dadurch auch besonders toll und herausgehoben fühlen (können). Ob das wirklich eine tolle Reichweite schafft bezweifle ich in vielen Fällen. Ist schon ein paar Jahre her, dass ich mir das bei ein paar Sachen mal systematisch angeschaut habe, aber die Blogs hatten zwar immer viele Kommentare, aber letztlich waren das die ungefähr 30 immer gleichen Leute (von denen 10 auch ein Blog hatten), die sich gegenseitig bejubelt haben. Also eher kleine "Blasen".

 

Dass auch Probenäher lieber gebauchpinselt werden wollen, als tatsächlich zu arbeiten ("Arbeit" ist dann der Teil, der viel Zeit kostet, aber nicht unbedingt zu einem photographierbaren Ergebnis führt.) überrascht mich nicht.

Manchmal denke ich, das schaukelt sich auch gegenseitig so hoch, mit der Kritikvermeidung... ich habe auf Ravelry mal ein Tuch nach einer kostenlosen Anleitung gestrickt, wo die Anleitung einen deutlichen Fehler enthielt. Das ging einfach nicht, weil die Maschenzahl, die stillgelegt wurde nicht zur Maschenzahl, die man dann wieder aufnehmen sollte passte. (Nicht nur in meinem Gestrick, sondern auch wenn man einfach die Zahlen der Anleitung ausgerechnet hat.) Das Tuch war hunderte von Malen gestrickt worden, es hatte einen KAL (Knit Along) dazu gegeben, nur fünf Sterne Bewertungen... ich habe mich durch zig Projektnotizen gelesen, keine erwähnte einen Fehler... ungefähr das 80. Projekt, das ich gelesen habe, erwähnte den Fehler auch. Also doch nicht meine Dämlichkeit... - Aber so hatte die Designerin auch nie die Möglichkeit, den Fehler auszubessern oder noch ein Erratum anzuhängen, wenn es ihr keiner sagt.

 

Und die Motivation für Probenäher, ein fertiges Teil zeigen zu können, wenn andere erst die Anleitung kaufen können ist doch auch nett.

 

Beim Stricken/Häkeln  habe ich es auch ein paar Mal gemacht. Beim ersten Mal war es eine neue Designerin, die ich persönlich kannte und ich fand das fertige Teil wirklich hübsch und hatte auch gerade Zeit dafür. Bei den anderen Malen war es ähnlich... fand das Ergebnis schön, hatte gerade Zeit... und es waren jeweils Leute, die an einer wirklichen Rückmeldung interessiert waren. Was ich dann als "Preis" für die sonst kostenpflichtige Anleitung völlig okay fand.

 

Ich mache es schon lange nicht mehr, weil ich einfach keine Zeit habe, finde es aber auch okay, wenn Leuten das Spaß macht. Wenn eine Anleitung dann dadurch besser wird... ist doch ein schönes Ergebnis.

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Das hab ich auch schon gemerkt, das manche vermeiden Kritik zu äußern (und dann sieht man das fertige Produkt und denkt sich hmmm)...was ich total schade finde, weil nur mit Kritik kann man besser werden. (Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich schwer an mir arbeiten musste, um Kritik überhaupt annehmen zu können...da war ich bei den ersten Probenähen teils ein bissl überempfindlich)
Natürlich kann man meist nicht alles umsetzten bzw. manche Vorschläge ist für einen nicht das passende, aber immerhin bekommt man dann einen Denkanstoß. 
Und die meiste Kritik/Feedback ist auch in einem netten Ton geschrieben. Ich habs noch nicht erlebt das eine frech geworden ist. 

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Nur mal zu meinem Verständnis: wie ist das denn gedacht mit dem Probenähen - "muss" man den Schnitt nähen, so wie er geliefert wird, also eine bestimmte Grösse, ohne Anpassungen an die eigene Figur? Das würde so manches Foto erklären :cool:

Oder passt man den Schnitt an, was ich persönlich beim Selbernähen für selbstverständlich halte? Das wäre dann ja eigentlich nicht mehr ganz der Schnitt, der zu bewerten ist und den man später kaufen kann.

Grüsse, Lea

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vor 30 Minuten schrieb lea:

Nur mal zu meinem Verständnis: wie ist das denn gedacht mit dem Probenähen - "muss" man den Schnitt nähen, so wie er geliefert wird, also eine bestimmte Grösse, ohne Anpassungen an die eigene Figur? Das würde so manches Foto erklären :cool:

Oder passt man den Schnitt an, was ich persönlich beim Selbernähen für selbstverständlich halte? Das wäre dann ja eigentlich nicht mehr ganz der Schnitt, der zu bewerten ist und den man später kaufen kann.

Grüsse, Lea

Ich kann jetzt wieder nur davon berichten wie ich es handhabe, aber ich bezweifle das es sehr viele Personen gibt die ein Schnittmuster nicht anpassen müssen (außer sie zeichnen es selbst).
Ich erkläre auch gewisse Anpassungen in meinen Anleitungen und gehe auch immer davon aus das die Probenäherinnen das selbsständig können (bzw. biete ihnen dann meine Hilfe an).

Beim ersten Probenähen hatte ich einen Fall, die stur nach Kaufgröße genäht hat...ich war da auch mal perplex 1.) weil Anpassungen für mich auch selbstverständlich sind und 2.) weil sie dann so getan hat als wäre ich schuld und mein Schnittmuster Schund...aber das sind eher die seltenen Fälle.
Hin und wieder gibt es welche die das Schnittmuster erstmal nach ihrer Größe nähen (ohne Änderungen) mir es dann zeigen und dann die ganzen Änderungen machen...was ich so auch nicht logisch finde, also bin ich mit der Zeit dazu übergegangen zu erwähnen das man den Schnitt auf die individuellen Masse anpassen soll und dies mir auch mitteilen, wo was geändert wurde. So kann ich dann meine Anleitungen erweitern bzw. wenn eine Änderung öfters vorkommt den Schnitt nochmals überprüfen.

 

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vor einer Stunde schrieb lea:

"muss" man den Schnitt nähen, so wie er geliefert wird, also eine bestimmte Grösse, ohne Anpassungen an die eigene Figur?

 

Ich denke mal, das kommt drauf an, was die Erstellerin der Anleitung wissen will...

 

Wer keine teure Maßtabelle für die Standardgrößen gekauft hat, will natürlich erst mal wissen, ob seine eigenen Größen ungefähr dem entsprechen, was die Kunden erwarten, wenn sie eine bestimmte Konfektionsgröße kaufen. Und ja, es gibt genug Näherinnen, die genau so nähen wie aus der Tüte und auch genau das erwarten, wass sie bei Kaufklamotten bekommen.

 

Anderen kommt es eher auf die Anleitung an und ansprechende Photos zu bekommen.

 

Bei Strickanleitungen wird in der Regel gefordert, dass man eine Größe genau nachstrickt, weil es ja um Fehler in der Anleitung geht und wenn der Tester anders strickt, kann er das nicht überprüfen.

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vor 1 Stunde schrieb nowak:

die genau so nähen wie aus der Tüte und auch genau das erwarten, wass sie bei Kaufklamotten bekommen.

Genau das bekomme ich, wenn ich aus der Tüte nähe... Kaufklamotten. Die passen auch nicht.

 

Inzwischen sind die meisten Designer bei Strickmode durchaus dafür die Muster dem eigenen Körper anzupassen. Sonst hätten meine Pullis alle ungewollte Dropshoulders und wären an den Hüften zu eng. Man sollte dann halt erwähnen, was man geändert hat. 

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Ich hatte eigentlich immer gedacht, die Probenäher sind auch dafür wichtig, um herauszufinden, ob die Beschreibung auch für Nähanfänger verständlich ist.

Da ich noch ohne jede Beschreibung angefangen habe zu nähen, kann ich mit so einer Fotodoku nicht viel anfangen...und lese mal nach, wenn ich irgendwo nicht weiter komme. Ich dachte, der Aufwand um so eine Beschreibung zu erarbeiten ist sehr hoch und rechtfertigt den Preis...

 

 

 

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vor 57 Minuten schrieb jadyn:

Ich hatte eigentlich immer gedacht, die Probenäher sind auch dafür wichtig, um herauszufinden, ob die Beschreibung auch für Nähanfänger verständlich ist.

Da ich noch ohne jede Beschreibung angefangen habe zu nähen, kann ich mit so einer Fotodoku nicht viel anfangen...und lese mal nach, wenn ich irgendwo nicht weiter komme. Ich dachte, der Aufwand um so eine Beschreibung zu erarbeiten ist sehr hoch und rechtfertigt den Preis...

 

 

 

Doch das gehört auch dazu. Wenn mich Probenäher fragen, wie dieser oder jener Punkt in der Anleitung gemeint ist, dann weiß ich, dass ich die Anleitung nochmal genauer überarbeiten muss.

Meine Anleitung im E-Book ist eine reine Textanleitung, ich stelle - für visuelle Typen - eine bebilderte Anleitung auf meinem Blog zur Verfügung.

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Ahhh ja, ein Thema ganz aus meinem Herzen...

Ich habe mich in den letzten Monaten in ein paar Facebookgruppen unbeliebt gemacht, weil ich gegen das Probenäh-Unwesen angeschrieben habe. :D Natürlich vergeblich. ;) Allerdings ist mir da einiges klargeworden.

1) Die letzten 50 Jahre, in denen Maßkleidung von Konfektion und zuletzt Billigstkleidung abgelöst wurden, haben ihre Spuren hinterlassen. Passformfehler werden gar nicht mehr wahrgenommen. Wer auf solche hinweist, erntet oft Unverständnis, bis hin zu persönlichen Untergriffen. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn grottige Schnitte mit höchsten Flötentönen besungen und wohl auch gekauft werden.

2) Viele Probenäherinnen machen einerseits aus Gründen des Selbstwerts mit (das ist sozusagen ein Ritterschlag), andrerseits aber auch wegen des als nett beschriebenen Austauschs und der Freundschaften, die sich bilden können.

3)  Es zahlt sich immer aus zu recherchieren, wer hinter einem Label steckt. Nicht durch Zufall kommen die besten Schnitte von erfahrenen Schneidermeisterinnen.

4) Ja, es gibt innovative Amateurinnen, aber die sind sehr, sehr selten. 

 

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vor 8 Minuten schrieb eboli:

Die letzten 50 Jahre, in denen Maßkleidung von Konfektion und zuletzt Billigstkleidung abgelöst wurden, haben ihre Spuren hinterlassen. Passformfehler werden gar nicht mehr wahrgenommen. Wer auf solche hinweist, erntet oft Unverständnis, bis hin zu persönlichen Untergriffen. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn grottige Schnitte mit höchsten Flötentönen besungen und wohl auch gekauft werden.

:D Ja, das scheint mir auch so. Manchmal reichen offenbar bunte Webbänder oder Ringelbündchen, dass man den Schnitt toll findet.

Grüsse, Lea

 

 

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vor 37 Minuten schrieb eboli:

Nicht durch Zufall kommen die besten Schnitte von erfahrenen Schneidermeisterinnen.

 

Oder anderen Profis, die das mal gelernt oder studiert haben... ;)

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vor 14 Stunden schrieb nowak:

 

Oder anderen Profis, die das mal gelernt oder studiert haben... ;)

Die haben halt nicht die Erfahrung des Umgangs mit verschiedenen Körpern.

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vor 1 Stunde schrieb eboli:

Die haben halt nicht die Erfahrung des Umgangs mit verschiedenen Körpern.

... aber immer noch besser als die Selfmade-Muddis mit der Pumphosen-Expertise :classic_smile: ...

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vor 2 Stunden schrieb eboli:

Die haben halt nicht die Erfahrung des Umgangs mit verschiedenen Körpern.

 

Das kommt drauf an, was die hinterher in der Praxis gemacht haben.

 

Genauso wie bei der Schneidermeisterin aus dem Handwerk. (Angefangen dabei, wenn die nur Herrnkleidung gemacht hat und dann Damenschnitte entwirft.)

 

Abgesehen davon, können Fertigschnitte eh nur nach Tabelle arbeiten und selbst wenn eine Schneiderin ganz tolle Praxiserfahrung mit hunderten von Kundinnen hat... kann der eigene Körper dann halt doch deutlich von dem abweichen und das war es dann.

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@eboli, sind wir in den gleichen Facebook-Gruppen...? :D

 

Ich unterschreibe komplett bei dir, alle Punkte.

 

Als Näherin finde ich es allerdings aus Kundensicht sehr hilfreich, wenn eine Designerin ein Netzwerk von Probenäherinnen hat, weil man dann schon zu Beginn, wenn der Schnitt noch ganz neu auf dem Markt ist, direkt viele Bilder vom fertigen Teil sehen kann, an unterschiedlichen Körpern. Und ich persönlich kann mir sehr gut vorstellen, wie nerven- und zeit-aufwendig es sein muss,  diese Probenäherinnen alle zu betreuen. Wenn eine Designerin es schafft, einen Kreis von Näherinnen um sich zu scharen, die ihr und ihren Schnitten die Treue halten, ohne dabei durch unkritische Heldenverehrung aufzufallen, sagt das meines Erachtens nach auch etwas über die Designerin aus. Bei "Itch to Stitch" habe ich zum Beispiel den Eindruck, dass dem so ist, und ihre Anleitungen sind erste Sahne... :)

 

Ich kaufe auch bei Ravelry selten eine Anleitung, die nicht bereits offiziell test-gestrickt wurde und/oder von der es schon zig fertige Modelle zu sehen gibt. Ich finde, das hat für mich als Kundin nur sehr große Vorteile, und kann die abfälligen Kommentare einiger hier nicht so ganz nachvollziehen. Natürlich machen einige sowas aus den "falschen" Gründen, aber hey, niemand ist perfekt... :nix: und ich kann beim Angucken eines Modells schon ganz gut selbst abschätzen, ob ein Problem durch schlechte Nähtechnik oder mangelnde Anpassung an den eigenen Körper verursacht wird und das in meine Bewertung mit einbeziehen.

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vor 7 Stunden schrieb Capricorna:

Als Näherin finde ich es allerdings aus Kundensicht sehr hilfreich, wenn eine Designerin ein Netzwerk von Probenäherinnen hat, weil man dann schon zu Beginn, wenn der Schnitt noch ganz neu auf dem Markt ist, direkt viele Bilder vom fertigen Teil sehen kann, an unterschiedlichen Körpern.

 

Das ist der Punkt, weshalb es für die Anbieter interessant ist, man hat gleich Bildmaterial anzubieten und dank Facebook, Blogs usw. gleich Werbung. und ja, wenn bei allen derselbe Paßformfehler ins Auge fällt, dann weiß man wenigstens gleich woran man ist, böse gesagt.

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Viele interessante Aspekte, diese Visibility und das online Networking kann kann ja immer nicht nachvollziehen

 

Wie gesagt das Probenähen für einen bekannten Designer, SM Hersteller verstehe ich ja, genauso wie für Bekannte und warum der SM Ersteller da Leute sucht, ja völlig verständlich. Aber bei FB fühlen sich ja viele nach dem 3. Muddijogger (allein dieser Name) zur Designerin berufen.

 

@Sewingforyourlife interessant es von der anderen Seite mal zu lesen. Was mich aber wundert, Du müsstest ja eigentlich Dutzende Probenäherinnen zur Auswahl haben, sind die alle so unzuverlässig, oder wo ist das Problem?

 

LG Margali

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vor 59 Minuten schrieb Margali:

Muddijogger

 

Was ist das denn :lachen::eek:?

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vor 2 Minuten schrieb sikibo:

Was ist das denn :lachen::eek:?

 

eine Jogginghose, die hint und vorn nicht paßt und von vielen mit Gewalt zur *Opernball*hose umfunktioniert werden will :lol:

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vor 10 Minuten schrieb Topcat:

 

eine Jogginghose, die hint und vorn nicht paßt und von vielen mit Gewalt zur *Opernball*hose umfunktioniert werden will :lol:

 

pffffff :klatsch::lol: mit Glitzerstreifen an der Seite?

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Gerade eben schrieb sikibo:

 

pffffff :klatsch::lol: mit Glitzerstreifen an der Seite?

 

einfach mal in den Browser eingeben und sich überraschen lassen :D

 

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Früher waren Joggighosen ja mal weit und Legging eng.

 

Selbst das bekommen sie nicht mehr hin.

 

(Ich besitze nicht mal für Sport eine Jogginghose...)

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