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Posted (edited)

Hallo,

 

ich verwende eine Juki HZL Maschine und versuche damit eine Zwillingsnaht zu fertigen. Das Ergebnis ist erschütternd.

Die Nadel ist eine Schmetz 6/100 Universal, garn ist extra auf zwei Unterfadenspulen umgespult, damit Wicklung/Widerstand möglichst gleich sind.

Des weiteren trenne ich die Fäden vor den Nadeln.

Anbei Fotos. Einmal mit Fadenspannung 0 und 9 (min und max).

 

Anderer Stoff, andere Dicken das gleiche Ergebnis.

 

Was mache ich falsch?

 

Gruß, Andreas

 

fehler01.jpg

DSC_1030.JPG

Edited by Gregory
Fehler korrigiert

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Zwillingsnadel n sind der Grund, warum die Covermaschinen erfunden wurden :classic_ninja:. Alles nicht so einfach...

 

Als erstes fällt mir auf, dass deine Fäden nicht den gleichen Weg nehmen zur Nadel. Das könntest du anpassen.

 

Dann haben viele Maschinen die Vorgabe, dass irgendwo im Menü die Option Zwillingsnadel gewählt werden muss. Hast du das gemacht? Ich kenne deine Maschine nicht und Juki HZL gibt es ja diverse. 
 

Hast du die Bedienungsanleitung? Was sagt die denn?

 

Viel Erfolg!

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Leider ist es "nur" eine LB5100. Da gibt es groß nix einzustellen. Es gibt nicht mal ein Menü.

In der Anleitung steht kein Wort von einer Zwillingsnadel. (Wohl aber bei Amazon in der Produktbeschreibung)

Allerdings ist oben bei den Symbolen (Foto) neben dem Pedal etwas, das könnte es sein.

Aber ich fürchte das ist wie bei den Fernsehern wo Tasten drauf sind die nur bei den höherwertigen Modellen Funktionieren.

DSC_1032.JPG

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*grins*

Zwillingsnadeln wurden für's Biesen nähen erfunden - die sollen ein ganz schmales Fältchen produzieren.

Seither versucht  sich die HobbyschneiderInnenwelt daran, den Zwillingsnadeln genau das wieder abzugewöhnen.

 

Versuch mal, ob Du Dir 'ne 2 Spulenaufnahme besorgen kannst - und da die Unterfadenspannung verändern.

 

Und Stickvlies, kräftiges. Das bietet dann auch noch mal Widerstand gegen den Zug. (Rausreißbares tut's, rauswaschbares wäre  letzlich vielleicht schöner, weil eben wasserlöslich.)

 

Schmalere Zwillingsnadel hilft auch noch mal etwas (sieht aber dann eben auch nicht mehr nach breiter Covernaht aus.

 

Wenn Du an der Stelle nicht zwingend Dehnbarkeit brauchst (die auch bei einer Zwillingsnadelsaumnaht nur  sehr begrenzt gegeben ist) Näh mit der einfachen, normalen Nadel 2 parallele Nähte.

Sieht von oben genauso aus, und spart jede Menge Nerven.

 

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@Gregory und auf jeden Fall die Nähgeschwindigkeit herunterstellen beim Verwenden der Zwillingsnadel. Da geht man mit Vorsicht dran! Und ja....ich hab das auch schon alles hinter mir 😇

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vor 5 Minuten schrieb Marieken:

Als erstes fällt mir auf, dass deine Fäden nicht den gleichen Weg nehmen zur Nadel.

 

Das ist meiner Meinung nach richtig, die Trennung vor den Nadeln. Dafür gibt es extra rechts und links einen Haken. 

Der linke Faden scheint nicht hinter dem großen Haken zu sein, da sollten beide Fäden hinter. 

Mit eine breiten Zwillingsnadel ist es vermutlich noch schwieriger ein gescheites Ergebnis zu bekommen. 

(sehe gerade, dass SIru das gleiche schreibt).

Das linke Bild der  Rückseiten geht in die richtige Richtung, der Unterfaden liegt im Zickzack. Auf dem rechten ist er viel zu stramm, da hält die Oberfadenspannung nicht gegen. 

 

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Habe den linken Faden auch mit hinter den Haken gemacht, hat nix gebracht.

Wahrscheinlich fehlt der Maschine einfach diese Funktion.

Ich finde es nur seltsam das in den ganzen Testberichten und auch auf Amazon das extra erwähnt wird (und somit beworben wird) und selbst im Display sowas durchschimmert.

Aber nirgends ist erwähnt wie man das aktiviert.

Eventuell durch eine der Sticharten, nur schade das Juki da nicht drauf eingeht was die netten Bilderchen alle bedeuten.

Display.PNG

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vor 57 Minuten schrieb Gregory:

Die Nadel ist eine Schmetz 6/100 Universal, garn ist extra auf zwei Unterfadenspulen umgespult, damit Wicklung/Widerstand möglichst gleich sind.

Des weiteren trenne ich die Fäden vor den Nadeln.


Die Fäden sollten den gleichen Weg nehmen und nacheinander auf die Reise geschickt werden. Ich hab jetzt extra in der BDA nachgeschaut. Da ist wirklich nix von Zwillingsnadeln erwähnt, sehr schade. 
 

Es gibt extra einen Stift für eine zweite Garnrolle zum Aufstecken, aber da steht in der BDA nur, dass der zum Spulen genommen werden soll, wenn man das Garn auf dem normalen Platz nicht auswechseln möchte. Sagen wir’s mal so: wäre zu prüfen, ob da die zweite Spule nicht besser aufgehoben wäre. Ich kenne das nur so, dass man das zweite Garn von woanders aus einfädelt. Irgendwann überschneiden sich dann die Wege. Immer noch nacheinander :D.
 

Du könntest außerdem versuchen, eine feinere/andere Nadel zu nehmen. Und auch mal Oberfadenspannungen zwischen 0 und 9 probieren.

 

Toitoitoi!

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vor 2 Minuten schrieb Marieken:

Ich kenne das nur so, dass man das zweite Garn von woanders aus einfädelt

 

Das stimmt natürlich. Entweder gibt es zwei Steckmöglichkeiten für die zwei Garnrollen, oder man legt eine z.B. In ein Glas hinter der Maschine. Nur der Fadenweg ist natürlich bis zur Nadel derselbe. 

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vor 12 Minuten schrieb Marieken:

Und auch mal Oberfadenspannungen zwischen 0 und 9 probieren.

Das habe ich schon, die Ergebnisse waren optisch zwischen min und max. Kann/soll man denn evtl. die Unterfadenspannung ändern? Falls das geht.

 

vor 52 Minuten schrieb SiRu:

Wenn Du an der Stelle nicht zwingend Dehnbarkeit brauchst (die auch bei einer Zwillingsnadelsaumnaht nur  sehr begrenzt gegeben ist) Näh mit der einfachen, normalen Nadel 2 parallele Nähte.

Ich möchte gefaltetes Nahtband von unten auf eine Verbindungsstelle nähen. Das wird eh schon der Horror und wenn jetzt noch der Nahtabstand zwischen den beiden parallel verlaufenden Nähten manuell gemacht werden muss.... da seh ich schwarz.

 

 

Zu den Garnrollen: Auch da habe ich alle Positionen durch. Zuletzt hab ich die eine Rolle sogar auf den Umspulpümpel gesteckt.

Nur damit das möglichst identisch ist.

 

DSC_1033.JPG

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Oder ich bin zu penibel...

Sowas wie in den Bildern habe ich ja auch vor. Und da ist es genau wie bei mir.

 

naht.png

Edited by Gregory

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Probier es vielleicht mal mit einer normalen Garnrolle im Hauptgarnrollenhalter (da hast du dann doch sicher noch eine Scheibe zum Feststecken, die da drauf muss, oder?) und einer weiteren normalen Garnrolle (gleiche Garnart, Farbe ist natürlich egal) auf dem aufsteckbaren Ständer. Mir ist das auf den Metallspulen alles was locker, so ein bisschen Zug sollte doch trotz Spannungsscheiben drauf sein.

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Okeee, bei den Stoffen ist ne 100-er Nadel natürlich eine gute Wahl.

 

Deine Bilder der letzten Naht kann ich jetzt leider nicht so gut erkennen.

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vor 27 Minuten schrieb Gregory:

Oder ich bin zu penibel...

Sowas wie in den Bildern habe ich ja auch vor. Und da ist es genau wie bei mir.

 

naht.png

Bist Du! Wenn es so aussieht wie auf diesen Bildern, ist alles richtig!

Unterfadenspannung muss gelockert sein, damit der Faden zickzacken kann, ohne die beiden Oberfäden zu stramm zu ziehen, dann bleibt es auch elastisch.

 

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Der Fadenweg ist bei meine Meinung nach nicht so wichtig, bei meiner Elna teilt sich der irgendwo nach dem Fadengeber. Die Fadenspannung für die Oberfäden ergibt ich aus der Einstellung der Spannungsscheiben, da ist es auch egal, woher die Fäden kommen, sie sollten nur gut ablaufen und durch nichts behindert sein, bevor sie in die Spannungsscheiben kommen.

Ich habe nur mit Veränderung der Unterfadenspannung akzeptable Ergebnisse mit der Zwillingsnadel erreicht...

Am Spulenkorb ist eine kleine Schraube. an der man die Spannung verstellt. Das ist allerdings sehr frickelig, man muß sich genau merken, wo der Schraubenschlitz stand und lockert dann vorsichtig in kleinen Schritten..(15min) um später wieder auf die alte Einstellung zurück zu kommen.

 

 

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Ist die Nadel wirklich 6 mm breit? 

 

Das ist gehörig breit, am besten funktionieren schmalere Zwillingsnähte mit 2 oder 2,5mm Breite.

Das wird vermutlich nur mit untergelegtem auswaschbarem Vlies klappen.

Und schon wie gesagt beide Spannungen verändern.

 

(Wenn es aufgrund der Elastizität nicht notwendig ist, was hier der Fall ist, würde ich zwei parallele Nähte anfertigen )

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