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Moin,

 

voriges Jahr waren wir im September in Slowenien. Das Wetter war gemischt, mal wunderschön, mal drohte Regen, aber bei durchaus sommerlichen Temperaturen. Mit meiner regenfesten Kleidung war ich da nicht wirklich glücklich, denn ich habe ziemlich geschwitzt - beim Stadtbummel in unsicherem Wetter nimmt man ja nicht Mengen an unterschiedlichen Jacken mit. Damals habe ich beschlossen, daß noch ein regenfester, aber atmungsaktiver Mantel her muß.

 

Dann lief mir ein vielversprechender Stoff über den Weg, und den habe ich dann bestellt, in der einzigen Farbe, die mir gefiel. Er nennt sich OutdoorTEX und ist so beschrieben: " wasserdicht, winddicht und dabei Dank TPU-Membran atmungsaktiv. Er eignet sich für leichte Wetterjacken, aber in Kombination mit einem Vlies auch für warme Winter- und Skibekleidung. Das Material ist recht weich, unelastisch und angenehm zu tragen. Gewicht: Nur 100g/qm. Wassersäule: 10.000mm, Atmungsaktivität: 1300g/qm/24h". Er besteht aus 100% PL (Polyester), liegt 145 cm breit, ist in acht Farben zu haben und fühlt sich gut an.

 

Und nun soll es losgehen, auch wenn wir für dieses Jahr unsere Urlaubsreise abgesagt haben. Inzwischen habe ich Stoff, Werkzeug und Schnitt zusammengesucht. Wegen der Nachhaltigkeit werde ich überziehbare Knöpfe nehmen (Material liegt im Schrank), obwohl ich sehr hübsche günstige im Netz gefunden habe. Sogar perfekt passendes Nähgarn hatte ich im Fundus: zwei Rollen Gütermann, dieselbe Farbe, einmal 200, einmal 100 m; hoffentlich reicht das (war mal aus einem Räumungsverkauf). Vielleicht nehme ich vorsichtshalber für die Spule einen nicht ganz so perfekt passenden Ton. Auch eine Gürtelschnalle hat sich noch angefunden.

 

Gestern habe ich die ersten Teile zugeschnitten: Rücken- und Vorderteil. Außerdem ist schon geklärt, aus welchen Stücken die Ärmel und die Seitenteile der Kapuze entstehen - Schnittmuster-Tetris eben. Und vorhin habe ich in einer kurzen Atempause die ersten Nähversuche (Microtex-Nadel Gr. 60) gemacht; damit ist die Garnfarbe entschieden und wahrscheinlich die Fadenspannung.

 

Damit Ihr wißt, wovon ich schreibe, folgen nun ein paar Links auf meine Galerie - der Schnitt stammt aus dem burda-Sonderheft 2/1992 ("Mode für Mädchen und Jungen", 122-164) und läßt sich sehr vielseitig abwandeln:

 

regenfeste Sommerjacke

Bademantel für meine Tochter

regenfester Mantel

 

Ursprünglich habe ich für mich die Größe 158-164 genäht; inzwischen habe ich die Weite um 8 cm reduziert und habe trotz Gr. 44 bzw. 22 noch genug Platz. Außerdem habe ich die Vorderpasse des Originals ins Vorderteil integriert und dadurch die Vorderlänge etwas verringert, was meinen Maßen besser entspricht.

 

Inzwischen stellen sich mir einige Fragen, die ich mit Eurer Hilfe hoffentlich klären kann ...

 

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Posted (edited)

Damit es nicht zu unübersichtlich wird, starte ich mit der ersten Frage in einem neuen Beitrag. Der Mantel soll geknöpft werden. Wie verstärke ich die Knopfleiste und andere Teile, die normalerweise Einlage brauchen? Ich könnte wohl Einlage aufbügeln, Stufe 1 mit einem Tuch als Zwischenlage. Oder was sonst? Fransen tut der Stoff eher nicht.

Edited by Eva-Maria

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Du willst deinen Regenmantel mit einer Knopfleiste wie bei deinem blauen Mantel machen?

Hast du denn noch einige Reststücke um mal eine Bügelprobe machen zu können?

 

LG

 

flocke1972

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Ja, dafür reicht es noch, nur läuft die Zeit so ... und ich wollte zuerst die großen Teile zuschneiden.

 

Inzwischen habe ich übrigens die ersten Fotos gemacht:

 

RegenmantelSommer01.jpg

 

Die ersten Teile - die Kapuzenseiten links auf links, also mit der matten rechten Seite sichtbar, die anderen rechts auf rechts. Die Membranseite glänzt und läßt sich mit Kugelschreiber beschriften. Die Ärmel haben keine Saumzugabe, weil ein Umschlag vorgesehen ist, den ich dafür nutze. Der Originalschnitt sieht einen RV vor, deshalb die breite Zugabe (halbe Knopfleiste plus angeschnittener Besatz plus NZ). Etwa ab Taille habe ich die Seitennähte noch ein Stück ausgestellt. Es ist sehr hilfreich, wenn man Vorgängermodelle zum Vergleichen und Abmessen hat!

 

Und hier mein kreatives Chaos:

RegenmantelSommer02.jpg

 

Zum Zuschneiden der großen Teile bin ich in eins der ungenutzten Kinderzimmer umgezogen. Dort steht nämlich ein als Wickeltisch gebauter Tisch, den ich auf 90 cm Höhe bringen konnte. Meine große Schneidematte liegt allerdings im Keller auf dem normalerweise genutzten Tisch, einem alten Eßtisch, den sich meine Eltern 1952 gekauft haben. Deshalb schneide ich mit der Schere zu. Meine gute Stoffschere habe ich allerdings aus Angst um sie nach zwei kurzen Schnitten beiseitegelegt und eine ausgewählt, die von meiner verstorbenen Schwiegermutter stammt. Sie schneidet diesen Stoff gut, und falls sie Schaden nimmt, läßt der sich eher verschmerzen.

 

Die Knöpfe, die hier zu sehen sind, will ich zum Anknöpfen der Kapuze nehmen, wenn ich es schaffe, sie mit Stoff zu beziehen; andernfalls habe ich noch einfache helle Kunststoffknöpfe. Für den Verschluß kommen bezogene Rohlinge von Prym zum Einsatz, die mir allerdings für die Kapuze zu groß sind.

 

Die Gürtelschnalle vorn gefällt mir eigentlich besser als die gebrauchte weiter hinten, dürfte aber für diesen Stoff zu schwer sein. Außerdem hat Recycling ja auch etwas!

 

Als Futter nehme ich hellgrauen Mesh - so etwas habe ich noch nie verarbeitet. Ich laß mich überraschen.

                                                                                                                                                               

 

 

 

 

 

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Ok, also eher "plastik" mäßig  - wegen der Einlage.

... mhh, ich hab mal so was entfernt ähnliches verarbeitet. Da hab ich eine relativ dünne Einlage aufgebügelt. Das Bügeleisen durfte nicht so lange auf einer Stelle stehen, trotz Roßhaareinlage (als Bügeltuch). Außerdem hat sich die Einlage nach einer Zeit wieder gelöst. Ich mußte also so schnell nähen, dass ich die Stellen, an denen ich die Einlage brauchte so schnell verarbeitet habe, dass sich der Rest dann lösen konnte. :classic_blush:

Ich habe dann eher mit Unterlegen gearbeitet, denn auch anhexen oder anstaffieren ging nicht, da man das gnadenlos auf der rechten Seite gesehen hat.

Ivh würde also an deiner Stelle ausprobieren und dann auch die Probestücke kräftig bewegen uum zu schauen ob sich die Einlage wieder löst. Falls das der Fall ist, würde ich mir dann sogar eher überlegen zumindest unter die Knopfleiste etwas unterzulegen.

Vllt findet sich ja noch jemand, der diesen Stoff schon verarbeitet hat und deswegen noch weitere hilfreiche Tips hat.

 

LG

 

flocke1972

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und wenn man da auch statt zu bügeln mit etwas Kleber arbeiten würde? auswaschbarer Klebestift, Sprühkleber oder das auswaschbare Stylefix ( ich komm gerade nicht auf den richtigen Namen :klatsch: )

 

liebe Grüße

Lehrling

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Wenn Kleber, dann aber eher nicht die auswaschbaren... und vorher testen, nicht das der Stoff anschließend seltsamen Mottenfraß bekommt.

 

Ich überleg nur... ich glaub, ich würd  mit normalem Blusenpopelin unterlegen - das wird ja  nur um die Knopfannähstellen und die Knopflöcher rum gebraucht.

Und im Kragen halten die Nähte das auch fest.

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@Eva-Maria Hallo,

 

jetzt hab ich deinen WIP gefunden.

 

Kaufregenjacken haben ja meist  einen Reißverschlus mit drüber und drunter Blenden. Da ist dann keine weitere Verstärkung.

 

Du könntest eine Verstärkung doch festnähen. Einmal an der Umbruchkante steppen und das andere Mal beim Ansatz des Futters. Und mittendrin mit den Knopflöchern bzw Knöpfen.

 

Gerade nachgeschaut: Laut Händler darf der Stoff auf Stufe eins gebügelt werden. Gibt es nicht sogar dafür geeignete Einlagen, die Einlage für Leder oder ähnliches?

 

 

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Heute bin ich nur minimal weitergekommen - Feiertag eben. Ich habe in meiner Einlagenkiste gekramt und eine leichte dunkelgraue Bügeleinlage gefunden, wahrscheinlich mal bei Folhoffer gekauft, noch nicht angeschnitten und lang genug für die Verschlußkante. Ein Teststück habe ich ca. 5 sec. mit Stufe 1 auf die Membranseite aufgebügelt, sogar ohne Tuch. Nach etwa zehn Minuten hält es immer noch; ich habe also Grund zur Hoffnung, daß es funktioniert.

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen ...

 

Inzwischen bin ich fast fertig mit dem Zuschnitt des Oberstoffs, aber viel zu sehen gibt es noch nicht. Abgebildet sind zwei große Taschen und eine kleine, die Kragenteile und der Mittelstreifen für die Kapuze:

 

RegenmantelSommer03.jpg

 

 

   Es fehlen jetzt noch der Gürtel und das Kapuzenband sowie evtl. eine auf eine der anderen Taschen  aufgesetzte Tickettasche. Die Miniaturteile (Gürtelschlaufen, Knopfschlaufen für die Kapuze, Paspelstreifen für die Knopflöcher) schneide ich erst zu, wenn sie dran sind.

 

   Wieviel Zeit für all den Kleinkram draufgeht, kann nur ermessen, wer selbst irgendwie handwerklich tätig ist!

 

   Die dunkle Einlage aus dem Fundus scheint übrigens hervorragend zu funktionieren: Ich habe das Probestück bewegt und sogar heftig mit dem Finger darübergestrichen - es lösen sich allenfalls einige Fasern, aber nicht die Fläche!

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Tja, nähen dauert meistens länger, als mensch so vorher denkt  ... meine Erfahrung.

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vor 2 Stunden schrieb Eva-Maria:

Die dunkle Einlage aus dem Fundus scheint übrigens hervorragend zu funktionieren: Ich habe das Probestück bewegt und sogar heftig mit dem Finger darübergestrichen - es lösen sich allenfalls einige Fasern, aber nicht die Fläche!

 

das ist doch toll.

Ich folge dir gespannt. Es würde mich interessieren, wie sich der Stoff verarbeiten läßt.

 

LG

 

flocke1972

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Moin,

 

ich stehe schon wieder vor einer Frage: Was genau muß ich an der Verschlußkante mit Einlage verstärken? Meine burda-Nähschule schreibt für Jacken und Mäntel pauschal "das gesamte Vorderteil". Das scheint mir für den geplanten Mantel zu viel und gilt wohl eher für weiche Wollstoffe ... Dann habe ich in ein paar burda-Heften geblättert; dort wird jeweils nur der Beleg mit Einlage versehen. Müßte nicht auch im außen liegenden Teil der Bereich der Knopfleiste verstärkt werden oder wird das zu viel des Guten?

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Das kommt darauf an. Du hast noch deine Bügelprobe? Sieht man auf der rechten Seite wo Einlage aufgebügelt ist? Dann die Einlage nur auf den Beleg bügeln.

Falls nicht: Wie fest wurde dein Stoff durch die Einlage? Würde deine Maschine bei den Knopflöchern problemlos mit zwei Lagen Stoff + zwei Lagen Einlage klarkommen? Oder du, wenn du die Knopflöcher mit der Hand arbeiten willst? Dann kommt es darauf an wie leicht der Stoff ausleihert, Aufreißt, wie auch immer... sich also unter Zug das Knopfloch verändert.

Sieht man von der Einlage auf der rechten Seite nichts, dann würde ich zumindest auch unter die Knopflöcher (als Ganzes nicht nur kleine Stücke) noch Einlage bügeln.

Denn auch ich kenne es so, dass ganz oft das komplette Vorderteil mit Einlage bebügelt wird. Ich nehme aber an, dass es daran liegt, dass man sonst von rechts erkennen könnte an welchen Stellen Einlage aufgebügelt ist und an welchen nicht.

 

LG

 

flocke1972

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Wenn sich die aufgebügelte  Verstärkung doch lösen sollte... mit Blasen auf dem Beleg lässt sich deutlich besser leben, als mit Blasen auf dem Vorderteil.

Mal abgesehen davon, das man, wie @flocke1972 schon festgestellt hat, auch gerne sehr genau sieht, bis wo die Einlage reicht, wenn das VT nicht vollflächig hinterbügelt ist. (Bei hinterlegt und angehext - was bei Deinem Material nu definitiv nicht in Frage kommt - kann man das ziemlich unsichtbar halten...)

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Schrittchen für Schrittchen geht es weiter. Inzwischen habe ich noch den Streifen für den Gürtel zugeschnitten und Reste für die Tickettasche und das Kapuzenband identifiziert. Heute sind dann Futtervorder- und -rückenteil dazugekommen. Ich habe ja das Problem, daß ich die Schnitteile für eine Jacke mit RV habe, diese aber für den Mantel nach unten erweitere und für den Knopfverschluß und den Beleg Zugaben brauche. In diesem Fall kommt noch dazu, daß ich nicht mitten im Stoff Stecknadeln benutzen kann, um die Membran nicht zu beschädigen. Deshalb dauert alles mit Tricks und der Bedingung, bloß keinen Denkfehler zu machen, extra lange - vielleicht sollte ich mir doch mal zusätzliche Schnitteile erstellen.

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vor 58 Minuten schrieb Eva-Maria:

- vielleicht sollte ich mir doch mal zusätzliche Schnitteile erstellen.

Wahrscheinlich ginge das insgesamt schneller.

 

Warum willst du eigentlich den Knopfverschluss? Bei Regenjacken sind RV ja auch sehr vorherrschend.

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Sonst brauchte ich auf jeden Fall einen auch farblich passenden Zwei-Wege-RV. Außerdem finde ich Knöpfe an einem Mantel - der ja nicht nur Regenkleidung sein soll - einfach eleganter; ich trage Mäntel ja häufig zu Röcken und Kleidern.

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statt Stecknadeln mit Malerkrepp festkleben und stückweise abziehen fürs Nähen?

 

ich les gerne mit, kann ich sicher mal brauchen, deine Erfahrungen mit dem Stoff.

 

liebe Grüße

Lehrling

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Gestern habe ich die Vorderkanten mit Einlage versehen und vorher angezeichnet, wo ich den Einlagestreifen anlegen muß. Bei der Gelegenheit möchte ich Euch zeigen, daß ich erbarmungslos mit Kugelschreiber auf der linken Stoffseite Markierungen angebracht habe - die sind gut zu sehen, und zwar nur dort.

 

RegenmantelSommer04.jpg       An der Umbruchkante habe ich die Linie per Hand mit Heftstichen auf die rechte Seite übertragen; dort stören feine Nadellöcher in der Praxis ja überhaupt nicht. Der Einlagestreifen ist 12 cm breit und liegt jeweils zur Hälfte auf Oberstoff und Beleg, überragt die Knopfleiste also um je einen Zentimeter.

 

Außerdem sind jetzt auch die Futterteile für Ärmel und Kapuzenseiten fertig. Nur mit dem Mittelstreifen für die Kapuze will ich noch warten, bis ich weiß, ob ich die geplante große Innentasche aus Mesh oder aus "normalem" Futterstoff mache - der Stoffrest fällt je nach Entscheidung anders aus.

 

Heute habe ich die ersten Nähte geschlossen: Schultern und Seiten. Anstelle von Stecknadeln habe ich meine neuen Wonderclips benutzt und muß sagen, das ist schon gewöhnungsbedürftig, vor allem am Nahtanfang. Nach dem Ausbügeln habe ich die Nähte mit SeamGrip versehen, um sie abzudichten. Eigentlich empfiehlt Rosa Meyer für den Stoff Seam Grip +FC, das früher Seamsure hieß, SeamGrip dagegen eher für gröbere Gewebe; ich habe einfach genommen, was ich im Haus hatte, und hoffe, daß es keine Probleme gibt. Ich mußte allerdings aufpassen, daß die Nahtzugaben offen liegenbleiben, sonst pappen sie ja zusammen ... Morgen werde ich sehen, ob die Versiegelung trocken ist.

 

BTW: Ich habe immer noch nicht begriffen, wie ich Text um Bilder fließen lassen kann und wie ich Bilder genau dahin bekomme, wo ich sie haben will, hoffe aber, daß Ihr mir das verzeiht.

 

 

 

 

 

 

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Posted (edited)

Wegen Bilder positionieren:

Erst alles schreiben, danach weiterschreiben ging bei mir nicht.

Textmarke dort klicken, wo das Bild hin soll. Bild laden und dann auf das Bild klicken(oder doppelklicken? ich machs meist vom Handy.) Das Bild springt an die Stelle  der Textmarke. Nächste Textmarke setzen usw.

 

Wenn Bild(er ) hochgeladen sind, nicht mehr aus dem Antwortfeld irgendwo ins Forum klicken, sonst ist der Text weg.

 

Wegen Nähclips: Habe die schon längere Zeit. Je länger ich sie habe, desto öfter nehme ich sie. Natürlich gehen sie nicht für alles und etwas umgewöhnen muss mensch sich schon dabei.

Edited by Großefüß
Ergänzt

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Danke für die Tips - das versuche ich demnächst mal.

 

Heute habe ich auch nicht viel geschafft - die Ärmelnähte gesteppt und versiegelt. Und mein Mann hat mir Talkum aus seinem Fundus zur Verfügung gestellt, damit die Versieglung nicht mehr pappt.

 

Als nächstes mache ich mich an den Kragen. Da gibt es auch noch offene Fragen ...

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Wider Erwarten bin ich heute nachmittag doch ein Stück weitergekommen. Ich habe die inzwischen trockenen Nähte mit Talkum "bepudert", die Kapuze zusammengenäht, dort die Nähte versiegelt und dann auch noch den Kragen zusammengebaut.

 

In den Kapuzennähten sind ein paar winzige Macken, sprich: Fältchen, denn der Stoff ist kaum flexibel. Beim Versiegeln bin ich nicht besonders geschickt vorgegangen. Ich habe nämlich nach alter Gewohnheit aus den Zugaben der gebogenen Nahtstrecke die berühmten "kleinen Dreiecke" herausgeschnitten und dann die Versiegelung aufgetragen. RegenmantelSommer05.jpg   Da die Nahtzugaben aber nicht wirklich flach liegenbleiben, wie sie eigentlich sollen, hatte ich dann kaum noch die Möglichkeit, sie mit den Fingern festzuhalten ... Also lieber zuerst versiegeln und die Nahtzugaben erst bearbeiten, wenn die Versiegelung trocken und abgepudert ist!

 

Aus der Riesendose Talkum, wahrscheinlich 500 g, die wir schon von meinem Vater übernommen haben und die noch fast voll ist, habe ich mir einen Teil in so ein schmales Gewürzglas von Aldi abgefüllt; das ist wesentlich einfacher zu handhaben: RegenmantelSommer06.jpg  auf ein Stück Naht aufstreuen und vorsichtig mit einem weichen Lappen verteilen.

 

Bei diesem Stoff scheint es mir ratsam, dem Kragen nicht zu viel Rollweite zu geben. Ich hatte geschätzt 2 mm, und das war stellenweise schwierig unterzubringen. Das Wenden der Ecken war etwas mühsam, obwohl ich die Nahtzugaben auf einen halben Zentimeter zurückgeschnitten hatte. Ich habe es nicht gewagt, die Ecken bis in die allerletzte Spitze herauszudrücken, aus Angst, das Ganze zu vermurksen. RegenmantelSommer07.jpg Übrigens: Ich bügle die Kragenkanten immer von links aus, und zwar so, daß ich die Nahtlinie gerade eben noch sehe - dann fällt sie von rechts garantiert nicht ins Auge.

 

Nun habe ich genug für heute. Der nächste Schritt ist nämlich ebenfalls knifflig: das Ansetzen des Kragens. Das wird wohl erst nächste Woche etwas, denn ich habe auch noch viel zu lesen!

 

 

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Gestern nachmittag war mit mir wegen zuwenig Schlaf nichts mehr anzufangen, aber heute habe ich es tatsächlich geschafft, den Kragen anzunähen.  Dabei

 

RegenmantelSommer08.jpg

 

bin ich zum ersten Mal wirklich auf Tücken des Stoffs gestoßen. Die sanft geschwungene Kragenkante  muß ja an den Halsausschnitt, der deutlich gebogenere Kurven hat. Vermutlich durch die Membran ist der Stoff aber kein bißchen flexibel. Ich mußte die NZ schon vor dem Zusammenstecken einknipsen, um das überhaupt hinzukriegen. Zu meiner Überraschung klappte das Annähen jedoch fast perfekt - ausnahmsweise mal keine Fältchen, die nachgebessert werden mußten.

 

Normalerweise nähe ich bei dieser Art Mäntel Ober- und Unterkragen in einem Rutsch an den Ausschnitt und staffiere dann das Futter an die Naht. Da das Futter diesmal jedoch mehr oder weniger durchsichtig ist,  habe ich nur den Unterkragen angesteppt und den Oberkragen eingeschlagen und per Hand an dieser Naht befestigt. 

 

RegenmantelSommer09.jpg      Das überstehende Stück der Knopfleiste habe ich offengelassen, um genügend Bewegungsfreiheit für die Paspelknopflöcher zu behalten.

 

Im Augenblick bin ich völlig verunsichert, wie es weitergeht. Es ist ja nicht der erste Mantel in dieser Art, den ich nähe, aber ich weiß absolut nicht mehr, in welcher Reihenfolge ich sonst vorgegangen bin :verwirrt:. Ich glaube, als nächstes mache ich mich an die Knopflöcher - die kann ich von den anderen Mänteln abgucken, und die Position liegt ziemlich fest. Im Anschluß an die Knopflöcher kann ich den Saum erledigen. Die Gürtelschlaufen kann ich auch nachmessen, und mit der Taschenposition kann ich notfalls jonglieren.

 

Oder habe ich etwas übersehen?

Edited by Eva-Maria

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