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-Ich bin keine Fachfrau!

 

-Man kann uns (unsere Figuren) nicht direkt vergleichen.

 

Auf dem "rotes Shirt-Foto"  sehe ich, dass dein Bauch etwas (nur etwas) nach vorne steht/vorsteht. Deswegen brauchst du vorne mittig mehr Länge, als "normale Figuren". Dafür hinten weniger, weil dein Rücken etwas nach hinten kippt. Damit sind wir ähnlich.

Ich sehe so: bei "normalen Figuren" der Stoff/Bluse/Kleid  fällt von der Brust senkrecht runter so, wie die Kathete im rechtwinkligen Dreieck. Bei der "Bauchfigur" -legt sich auf den Bauch so, wie die Hypotenuse (immer größer).

Es gibt/werden angeboten einige Möglichkeiten das zu korrigieren -z.B. Burda-Buch. Oder gegenüber dem Bauch -einen Abnäher. ...

 

-Wäre gut (auch für mich), wenn die Erfahrene das kommentiert hätten.

 

http://fixtheneck.com/posture.html

Hier kannst du deine Körperhaltung, vielleicht, erkennen/zuordnen. Sich nicht erschräken! Es geht hier nicht übers Nähen.

Ich hätte dedacht "kyphotic-lordotic posture", nicht "swayback". ich denke: swayback ist "Mannequin-Haltung".

Edited by lealeni

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vor 2 Stunden schrieb lealeni:

http://fixtheneck.com/posture.html

Hier kannst du deine Körperhaltung, vielleicht, erkennen/zuordnen. Sich nicht erschräken! Es geht hier nicht übers Nähen.

Ich hätte dedacht "kyphotic-lordotic posture", nicht "swayback". ich denke: swayback ist "Mannequin-Haltung".

 

Oh, spannend! Ja, mit der Körperhaltung könntest Du recht haben!

Ich habe meine Schnittmuster nach Hofenbitzer Band 1 und Band 2 konstruiert. Aber meine beiden Bände sind die allerersten Ausgaben (2009 Bd. 1 und 2013 Bd. 2), unterdessen wurden beide Bände überarbeitet mit anscheinend wichtigen Neuerungen. Wahrscheinlich werde ich mindestens Band 1 neu bestellen, vielleicht finde ich da noch weitere Hinweise auf meine Figurprobleme. Aber bis es soweit ist, werden neue Blusen nur noch mit zweiteiligem Vorderteil konstruiert, das scheint am einfachsten zu sein.

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Viel Erfolg!

Verhältnis RTLänge/VTLänge ist die Balance. Die ist fast immer in der Probe zu korrigieren.

Edited by lealeni

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vor 3 Stunden schrieb Chrigi14:

... Hofenbitzer Band 1 und Band 2 konstruiert. Aber meine beiden Bände sind die allerersten Ausgaben (2009 Bd. 1 und 2013 Bd. 2), unterdessen wurden beide Bände überarbeitet mit anscheinend wichtigen Neuerungen. Wahrscheinlich werde ich mindestens Band 1 neu bestellen, vielleicht finde ich da noch weitere Hinweise auf meine Figurprobleme. Aber bis es soweit ist, werden neue Blusen nur noch mit zweiteiligem Vorderteil konstruiert, das scheint am einfachsten zu sein.

 

Ich habe auch die beiden alten und Band 1 neu. Darin wird manches ganz anders gemacht. Ich hätte also neu anfangen müssen und zu Figurproblemen steht da gar nichts drin. Gut sind nur die Tabellen mit mehr Daten. In den Band 2 neu, habe ich noch nicht reingeschaut.

 

Viel Erfolg

Rita

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@lealeni Danke! Werde demnächst ein anderes Projekt anfangen, bin noch etwas unschlüssig, welches. Vielleicht möglichst eines, das nichts mit einem Oberteil zu tun hat... Vielleicht ein Rock... :rolleyes:

 

@3kids Hallo Rita, würdest Du den neuen Band 1 also nicht unbedingt empfehlen, zusätzlich zur alten Version? Es gibt ja bereits ein etwas älteres Thema hier im Forum darüber, aber da konnte ich keine ganz schlüssigen Infos herausfinden. Ausser, dass die Konstruktion geändert hat, aber da steht nirgends, ob es nun einfacher und logischer geworden ist?

 

 

Ach, übrigens habe ich heute ganz zufälligerweise noch etwas gefunden betreffend Oberteile-nach-hinten-ziehen, und zwar unter Punkt 6 (ich finde ihre WebSite sowieso ganz toll, schaue aber leider viel zu selten rein):

https://www.beswingtesallerlei.de/search/label/Schnittmusteranpassungen

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vor 18 Stunden schrieb Chrigi14:

Hallo Rita, würdest Du den neuen Band 1 also nicht unbedingt empfehlen, zusätzlich zur alten Version? Es gibt ja bereits ein etwas älteres Thema hier im Forum darüber, aber da konnte ich keine ganz schlüssigen Infos herausfinden. Ausser, dass die Konstruktion geändert hat, aber da steht nirgends, ob es nun einfacher und logischer geworden ist?

 

Du hast gefragt, ob Band 1 neu dir Hinweise bezüglich Figurproblemen gibt, hierzu ein klares Nein.

Wenn Du damit arbeitest, kannst du alles, was du vorher gemacht hast, vergessen. Ich habe mich damit schwer getan.
Allerdings sind sehr viele neue Modellentwicklungen drin. So gesehen ist es ein lohnenswertes Buch.

Figurabweichungen sind allerdings immer ein Fall für Band 2. Da kann ich zu der Neufassung nichts sagen. Ich hatte schon bei Band 2 alt "Schwierigkeiten". Eigentlich braucht man dazu einen, der sich das anschaut an meinen Körper und mir dann sagt, welche Änderungen zu mir passen, mich weiterbringen.

 

Als ich mir nach 3 Schwangerschaften und Stillen eine üppige Brustweite zurückblieb, habe ich eine Schlupfbluse in Grße 50 oder so genäht, obwohl der Umfang eher 48 war, die sollte halt locker sitzen. Tat sie aber nicht. Sie war sehr unbequem, hier zu weit, da zu eng.

 

Damals kam ich auf die Idee, eine Seitennaht zu "definieren", sprich festzulegen, wo die hin soll, und dann getrennte Maße zu nehmen für vorne und hinten.
Mit diesen Maßen habe ich nach einem Schnitt-System, das einige Standardwerte nutzt einen Schnitt gezeichnet. Hinten mit den Vorgaben für 46, vorne mit denen für 52. Ich hab der Sache nicht wirklich getraut und musste auch verschiedenes anpassen, um die Teile aneinander zu nähen, aber das Ergebnis war besser als alles, was ich in den Jahren davor probiert hatte. Seit dem arbeite ich so. Auch bei Hofenbitzer. Erfordert etwas mehr Nachdenken, ist aber für mich ein gangbarer Weg auch wenn eine Schneiderin mal zu mir sagte, so einen Blödsinn habe sie noch nie gehört.

 

vor 18 Stunden schrieb Chrigi14:

Ach, übrigens habe ich heute ganz zufälligerweise noch etwas gefunden betreffend Oberteile-nach-hinten-ziehen, und zwar unter Punkt 6 (ich finde ihre WebSite sowieso ganz toll, schaue aber leider viel zu selten rein):

https://www.beswingtesallerlei.de/search/label/Schnittmusteranpassungen

 

Ja, die Anne macht tolle Artikel, ich folge ihr auf facebook, ich glaube, sie ist sogar Mitglied hier - oder war es zumindest mal.

 

Schnes Wochenende noch

Rita

 

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vor 23 Stunden schrieb 3kids:

Damals kam ich auf die Idee, eine Seitennaht zu "definieren", sprich festzulegen, wo die hin soll, und dann getrennte Maße zu nehmen für vorne und hinten.

Mit diesen Maßen habe ich nach einem Schnitt-System, das einige Standardwerte nutzt einen Schnitt gezeichnet. Hinten mit den Vorgaben für 46, vorne mit denen für 52. Ich hab der Sache nicht wirklich getraut und musste auch verschiedenes anpassen, um die Teile aneinander zu nähen, aber das Ergebnis war besser als alles, was ich in den Jahren davor probiert hatte. Seit dem arbeite ich so. Auch bei Hofenbitzer. Erfordert etwas mehr Nachdenken, ist aber für mich ein gangbarer Weg auch wenn eine Schneiderin mal zu mir sagte, so einen Blödsinn habe sie noch nie gehört.

 

Hallo Rita, vielen Dank für Deine Erklärungen! Sehr spannend! Und ja, das hatte ich auch festgestellt, dass das mit dem reinen Berechnen von Rücken- und Brustbreite nicht funktioniert. Dass eine Schneiderin das als Blödsinn abgetan hat, kann ich beim besten Willen nicht verstehen, respektive, da fragt man sich... Bei der öffentlichen Vorschau zum neuen Band 1 von Hofenbitzer habe ich gesehen, dass die Vermessungsmethode etwas geändert hat. Deshalb hätte ich mir vorstellen können, dass die speziellen, von der Norm abweichenende Eigenheiten, nun bei der Schnittkonstruktion berücksichtigt worden sind.

Dann werde ich mir den neuen Band wohl zu Weihnachten oder Geburtstag schenken, wegen der neuen Modellentwicklungen. Als nächstes steht bei mir wohl ein Rock an, aber mangels Stofflänge (nur 1m von einem sehr teuren Leinen) wird es wohl nur etwas sehr einfaches werden. Aber eben, dazu werde ich einen WIP eröffnen, dann könnt ihr schreiend einschreiten und mich davon abhalten, irgendwelche Dummheiten zu machen... :lol:

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Am 20.6.2020 um 09:17 schrieb 3kids:

Damals kam ich auf die Idee, eine Seitennaht zu "definieren", sprich festzulegen, wo die hin soll, und dann getrennte Maße zu nehmen für vorne und hinten.
Mit diesen Maßen habe ich nach einem Schnitt-System, das einige Standardwerte nutzt einen Schnitt gezeichnet. Hinten mit den Vorgaben für 46, vorne mit denen für 52. Ich hab der Sache nicht wirklich getraut und musste auch verschiedenes anpassen, um die Teile aneinander zu nähen, aber das Ergebnis war besser als alles, was ich in den Jahren davor probiert hatte. Seit dem arbeite ich so. Auch bei Hofenbitzer. Erfordert etwas mehr Nachdenken, ist aber für mich ein gangbarer Weg auch wenn eine Schneiderin mal zu mir sagte, so einen Blödsinn habe sie noch nie gehört.

 

 

Das ist doch im Prinzip das gleiche, was auch bei einer FBA gemacht wird, finde ich - man wählt die allgemeine Größe nach Schulter und Rückenpassform, und fügt dann nur vorne mehr Länge und mehr Breite unterhalb der Schultern dazu.

 

Die ganzen Standardformeln aus der Konstruktion passen halt nicht, wenn man keinen Standardkörper hat. In dem Kurs, wo wir damals nach Müller konstruiert haben, gab es auch schon zwei verschiedene Berechnungen, je nachdem, ob der BU unter oder über 100 cm lag, weil bei einem größeren Körbchen die ganzen Formeln für die Aufteilung vorne/hinten und auch der Bereich unter den Armen eben einfach nicht passt.

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vor 4 Stunden schrieb Capricorna:

Das ist doch im Prinzip das gleiche, was auch bei einer FBA gemacht wird, finde ich - man wählt die allgemeine Größe nach Schulter und Rückenpassform, und fügt dann nur vorne mehr Länge und mehr Breite unterhalb der Schultern dazu.

 

Ich brauche aber zwei "FBA" - eine Full Bust Alteration und eine Full Butt Alteration.

Ein Oberteil-Schnitt geht schließlich weiter als bis zur Unterbrustweite.
Und genau im Bauchbereich scheint mir hier das Problem zu liegen, nicht wegen Speck sondern einzig und allein wegen der Haltung, und vor allem im Oberbauch-Bereich, also oberhalb der Taille - so zumindest interpretiere ich die Bilder.

 

Ich markiere bei mir an den Seitennähten die Höhe der gemessen waagrechten Linien für

den Brustumfang (stärkste Stelle),

den Unterbrustumfang (wie für den BH - brauche ich für meine Konstruktion nicht),

den Taillenumfang (die waagrechte Taille läuft bei mir über den Oberbauch),

den Umfang der hohen Hüfte (weil es bei mir von der Taille auf die hohe Hüfte über wenige cm Länge etliche cm Weite mehr werden),

den Bauchumfang (stärkste Stelle vorn),

den Gesäßumfang (stärkste Stelle hinten) und

den Umfang der Reiterhosen (stärkste Stelle seitlich).

 

Wer das Gefühl hat, dass es noch einen Umfang gibt, der durch Linien zwischen den gemessenen nicht erreicht wird, ergänzt diesen, z.B. den Oberbauch.

Für die letzten Maße gibt es bei mir jeweils zwei Maße, das wirklich dort gemessene und das mit der Zylindermethode gemessene.

 

Beschreibung für die Zylindermethode, für die, die es nicht kennen:

Man legt sich einen festen Boden Papier um und steckt ihn mit Büroklammern zu einem Zylinder (ich nehme zwei alte Wandkalender), so dass Bauch, Po und Reiterhosen bedeckt sind, das ergibt dann den wirklich notwendigen Umfang über alles - z.B. auch für einen Rock - im Bereich der Reiterhosen.

Für eine hüftlange Bluse, reicht es, wenn Bauch und Po "erfasst" werden für den wirklich Gesäßumfang.

 

@Chrigi14 Ich könnte mir vorstellen, dass das mit dem Zylinder für dich auch aufschlussreich ist. Und näh auf jeden Fall einen Test-Rock, wenn das Leinen teuer war und dir etwas bedeutet, mein Schrank ist voll solcher Stoff, die ich nicht wie geplant vernäht habe, weil die Test-Modelle mir nicht gefielen. Echte Passform-Proben nähe ich nicht, die Test-Modelle kann ich tragen und dann wirklich beurteilen, ob sie mir taugen und ich mehr davon möchte. Manches sieht nämlich gut aus, passt aber eben nicht in mein Leben.

 

Viel Spaß noch

Rita

 

 

 

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@3kids Danke, Rita, für Deine Tipps. Werde auf jeden Fall zukünftig vorsichtiger vorgehen...

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