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Hallo,

 

ich bräuchte nochmal zur zum Verarbeiten von Rippjersey. Ich habe hier einen aus 100% Baumwolle, dann muss ich doch theoretisch weil unelastisch, diesen einmal mit der Overlock vernähen, aber auch nochmal um das ausreißen zu vermeiden, mit einem normalen Gradstich neben der Overlocknaht entlang vernähen oder?

Und ich hatte hieraus auch schon einen Hoodie genäht mit einer Stretchnadel in 90 und mit der Overlock. Irgendwie sind da an den Einstichstellen direkt kleine Löcher entstanden, trotz neuer Nadeln, woran kann das liegen? Nadelstärke zu hoch?

 

Liebe Grüße  Corinna 

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Hast Du es mal mit Stretch- oder Jerseynadeln probiert?

 

Die normalen Nadeln können die Fäden des Gewirks durchtrennen = Löcher

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Ja ich hatte eine Stretchnadel genommen. Halt nur in 90 weil ich den Stoff recht dick empfand.

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@Cora86 Manche Stoffe sind auch sehr empfindlich oder älter und mürbe und bekommem daher Löcher. Oder die Nadel war beschädigt.

 

Und einen Jersey nicht mit Nähma-Geradstich neben der Ovinaht ñähen. Das ist unelastisch und auch nicht notwendig.

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@Cora86 also erstmal brauchst du einen elastischen Stich, weil der Jersey trotz 100% Baumwolle elastisch ist, einfach auf Grund der Strickart. Die Rippen dürften das noch verstärken. Wenn die Nähte keiner größeren Belastung ausgesetzt sind, kann man natürlich trotzdem einen Geradstich verwenden.

 

Gleiches gilt für die Nadel. Ich würde auf jeden Fall eine Organ Superstretch o. Ä. nehmen.

 

Und drittens kann ich dir nur berichten, dass ich auch einmal ein Projekt aus einem solchen Stoff gemacht habe und das ist aus den gleichen Gründen wie bei dir in der Tonne gelandet. Lauter Löcher, alles wollte sich verziehen, der Stoff war zu empfindlich und zu störrisch. Ich persönlich würde ihn nicht mehr verarbeiten.

 

Dir wünsche ich mehr Erfolg!

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Ich hatte mal einen Jersey, den ich einmal bei einer Freundin auf der Ovi (mit Organ Superstretch) vernäht habe und hatte genau diese Löcher neben der Naht. (Natürlich erst nach der ersten Wäsche... sonst wäre es zu einfach), ein zweites Modell aus dem gleichen Stoff habe ich bei mir Zuhause mit dem "Fake-Overlock" Stich der Nähmaschine genäht, da gab es keine Löcher.  Gleiche Nadel... (Also gleicher Nadeltyp, gleiche Firma.)

 

Manche Stoffe... mögen offensichtlich keine Ovi.

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@StinaEinzelstück jo, das hatte ich vergessen. Allerdings...braucht dieser Stoff auch Wumms, insofern kann ich die Wahl verstehen. Ich hatte ne 75-er laut Erinnerung und trotzdem Löcher. Vielleicht zieht da aber auch Nowaks Trick? Wobei...ich habe auch die Näma eingesetzt (glaube ich). Wie geschrieben: ich nie wieder.

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Eigentlich wurden hier - von Peterle? - mal die 90er Nadeln für die Ovi empfohlen, weil die bei der hohen Geschwindigkeit der Ovi stabiler sind als dünnere, meine ich.

 

Aber ja, manche Stoffe sind ziemlich „zickig“... :nix:

 

@Cora86: Wie elastisch ein Stoff ist, hängt nicht vom Material ab, sondern von der Webart. Gewirkte Stoffe wie Jersey, Interlock, Fleece sind immer dehnbar; egal, ob aus Baumwolle, Viskose, Polyester oder was auch immer. Gewebte Stoffe, egal, aus welchem Material, sind längs und quer nicht elastisch (nur, wenn man schräg dran zieht, ein bisschen).

 

Gewirkte Stoffe fransen oft nicht aus. Da reicht es theoretisch aus, die zu vernähen; die Nahtzugaben müsste man nicht zwingend versäubern - sieht aber natürlich besser aus, und ist man von der Kaufkleidung so gewohnt.

 

Gewebte Stoffe fransen in der Regel aus. Die kann man entweder mit der fädigen Ovi nähen (siehe folgende Absätze) oder erst mit einem einfachen Geradstich zusammennähen, und dann, vielleicht weil man die Nahtzugaben erst noch weiter zurückschneiden will, kann man die NZ dann nochmal mit Zickzack oder 3fädig mit der Ovi versäubern, siehe unten.

 

Die 4-Faden-Overlock-Naht ist Naht und Versäuberung in einem. Da braucht man eigentlich nie noch mal hinterher was anderes daneben zu nähen. Die reißt auch in der Regel nicht aus; außer bei roher Gewalt.

 

Der 3-fädige Overlock-Stich wird eher zum Versäubern verwendet, weil der eine Stabilisierungsnaht weniger hat als der 4-fädige Overlock-Stich. Also zum Beispiel erst mit der normalen NähMa nähen und dann nur die Nahtzugaben mit der Ovi 3fädig versäubern. (Wenn man eh die Ovi hat, würde ich dann direkt immer die 4-Faden-Naht verwenden, aber ich habe hier schon gehört, dass manche das so machen.)

 

Andersherum, also erst 4fädig mit der Ovi zusammennähen, und dann noch mal eine Naht mit der normalen NähMa machen, macht für mich erstmal keinen Sinn. - Mag sein, dass es da Sonderfälle gibt, wo sowas Sinn macht; mir ist bislang noch keiner begegnet.

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Könnte es evtl. auch sein, dass das Garn zu "scharf" ist und den Stoff bei Bewegung zersäbelt? Polyestergarn ist schon ziemlich scharf. Damit habe ich mir auch schon blutende Wunden in die Finger geschnitten.

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Ich frag mich gerade warum Stretchnadel wenn doch gar kein Elastan im Stoff ist. Kann natürlich trotzdem funktionieren. Auch eine Microtexnadel hat mir schon mal weiter geholfen bei Jersey der zu Löchern neigte. Für mich nähe ich Shirts sehr häufig nur mit der 3-Fadennaht an der Ovi zusammen. Ich wüsste nicht wann deswegen mal was nicht gehalten hat.

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@xpeti Stretchnadeln haben nichts mit Elastananteil zu tun. Sondern sind die weiterentwickelten Jerseynadeln von Schmetz. Woanders heißen sie gleich Stretch.

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Stretchnadeln sind doch nicht ganz so kugelig wie Jerseynadeln, oder? Ich habe beides.

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vor 21 Stunden schrieb Großefüß:

@xpeti Stretchnadeln haben nichts mit Elastananteil zu tun. Sondern sind die weiterentwickelten Jerseynadeln von Schmetz. Woanders heißen sie gleich Stretch.

 

Ja echt? Aber Stretchnadeln haben doch diese "Hohlkehle". Sie fühlen sich über dem Ör breiter an, das sind die einzigen Nadeln, die ich durch Fühlen erkennen kann.

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@stoffmadame Ja. Und deswegen funktionieren die auch meist besser als die einfachen Jerseynadeln von Schmetz. Und darüber, daß die Jeansnadeln von Schmetz nicht für Jeans taugen , habe ich ein eigenes Thema geschrieben.

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@Großefüß, danke das war mir so nicht bewusst

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Am 27.5.2020 um 17:05 schrieb Großefüß:

Und darüber, daß die Jeansnadeln von Schmetz nicht für Jeans taugen , habe ich ein eigenes Thema geschrieben

 

Yes :super: Das ist so aufschlussreich :klatschen:

Und mein Händler hat leider inzwischen mehr Schmetz- als Organnadeln, besonders bei Jeans scheint mir :kratzen:

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@stoffmadame Wenn ich beim örtlichen Händler nicht finde, was ich suche, finde ich wohl eine Firma, die es mir nach Hause sendet. Die Versandkosten für Kurzwaren sind oft recht günstig.

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Ja, klar, Großefüß, ich weiß auch, wo ich gucken werde. Bin aber sehr langsam bei sowas, es könnte ja noch ein Bedarf dazu kommen im Lauf der nächsten ... :classic_ninja:

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